CH144286A - Verfahren zur Herstellung von Schokolade. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schokolade.

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CH144286A
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sugar
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Jay Naugle John
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Jay Naugle John
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Schokolade.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Schokolade.  



  Dieses Verfahren kann zum Beispiel wie  folgt ausgeführt werden:  Kakaobohnen werden entweder ganz oder  teilweise geröstet oder es werden Kakao  bohnen verschieden geröstet und ein Gemisch  von ganz und     teilweise    gerösteten Kakao  bohnen in gewünschtem Mengenverhältnis  gebildet. Kakaobohnen von bestimmtem  Fettgehalt können so     miteinander.    vermischt  werden. dass das Gemisch der Bohnen einen       bestimmten    Durchschnittsfettgehalt hat und  bis zu einem bestimmten Durchschnittsgrad       geröstet    ist.  



  Dann wird eine Menge     Pohzuckersirup     hergestellt, welcher mit Bezug auf das Ge  wicht der Kakaobohnen, nachdem sie von  ihren Schalen befreit sind, ein     bestimmtes          (        T        'ewicht        fester        Zuckerteile        enthält.     



  Zu diesem Zweck wird roher Zuckerrohr  zucker oder Rübenzucker in Wasser gelöst.  Zu diesem Zucker     -wird    soviel hoch aktivierte    pflanzliche Kohle hinzugefügt, dass die  nicht wünschenswerte Farbe und der nicht  wünschenswerte Geschmack und Geruch des  gelösten Rohzuckers entfernt werden. Zweck  mässig wird als pflanzliche Kohle das be  kannte "Suchar" verwendet, und zwar unge  fähr     2i/-,    bis     4%    des Gewichtes der festen  Zuckerteile in der Lösung.  



  Das Gemisch wird jetzt filtriert und wird  ein hochwertiger     Rohzuckersirup    erhalten,  welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass er  alle wertvollen Nährstoffe enthält, die sonst  beim Raffinieren und Kristallisieren ver  loren gehen. Die Kohle kann jetzt reakti  viert und dann im Verfahren wieder ge  braucht werden.  



  Der Zuckersirup ist also ein Rohzucker  sirup, der von ungewaschenem Rohzucker  ohne vorhergehende Behandlung erhalten  wird durch Zugabe von hoch aktivierter  Pflanzenkohle und darauffolgender     Filtrie-          rung    der Lösung, welche zweckmässig auf  einer Dichte von<B>20-50'</B> Baume gehalten       -wird.         Die gemischten Kakaobohnen, welche  einen bestimmten     Durchschnittsprozentsatz     Fett enthalten und bis zu einem bestimmten  Durchschnittsgrad geröstet sind, werden  ,jetzt mit dem so hergestellten Sirup ge  mischt. Während verschiedene Gewichts  verhältnisse in Betracht kommen, wird  zweckmässig der Sirup mit einer gleich  grossen Gewichtsmenge Kakaobohnen ge  mischt.  



  Das so erhaltene Gemisch wird jetzt ver  dunstet, um den Wassergehalt zu reduzieren,  und zwar so lange, bis es plastisch bis fest  wird. Diese Verdunstung kann bei gewöhn  lichem Druck oder unter Vakuum stattfin  den. Die unter Erwärmung stattfindende  Verdunstung bringt nicht nur eine plastische  oder feste Zuckermasse hervor, sondern die  Kakaobohnen werden bis zu einem gewissen  Grad gekocht, was ihren Geschmack verbes  sert. Die den Geschmack gebenden Bestand  teile sind gewöhnlich flüchtiger Natur und  werden in dem Zucker, welcher die Kakao  bohnen umgibt, festgehalten.  



  Die so erhaltene Masse, die entweder halb  plastisch, plastisch oder fest ist, enthält den  Zucker nicht in dem gewöhnlichen kristal  lisierten Zustand, sondern in einem halb  amorphen Zustand und die flüchtigen Ge  schmackssubstanzen sind in diesem Zucker  enthalten. Die Konsistenz der Masse ist be  sonders gut für die nachfolgende Bearbei  tung geeignet.  



  Die heterogene Masse von Zucker und       Kakaobohnen    wird ,jetzt gemahlen, um das  Gemisch in eine homogene Masse umzuwan  deln. Zuerst wird das Gemisch grob gemah  len und der Mahlvorgang findet bei genü  gender Erwärmung statt, um die Masse  plastisch zu halten.  



  Das so gemahlene Gemisch wird weiterhin  in einer     Walzenmahlvorrichtung    fein ge  mahlen, um die Masse noch homogener zu  machen und die Mahlarbeit findet wiederum  unter Erwärmung des Materials statt, um  dieses plastisch zu halten.  



       Schliesslich    wird das zweimal gemahlene       C,rut    in einer andern     Walzenmahlvorrichtung       weiterhin fein gemahlen und geglättet, so  dass es von gleichmässiger Konsistenz     ia.     Auch dieser Mahlvorgang findet unter Er  wärmung statt, um die Masse plastisch zu  halten.     Die    drei Mahlvorgänge finden in  einem Bruchteil der Zeit     statt,    welche sonst  für das Mahlen der üblichen Gemische nötig  ist. Die so erhaltene Masse wird erwärmt,  um sie zu schmelzen und dann in die ge  wünschte Form gegossen oder in anderer     üf-          licher    Weise bearbeitet.

   Die Formen können  mit einer Bezeichnung versehen sein, um die  Art der Herstellung zu     kennzeichnen.     



  Das Verfahren ist leicht und bequem in  der Praxis auszuführen und gewährt einen  ökonomischen Gebrauch der Zuckerwerte  des Rohzuckers.  



  Der     Rohzuckersirup,    der von unge  waschenem und dann gereinigtem Rohzucker  hergestellt ist, ergibt einen Zucker, welcher  die invertierten und andere nicht     kristalli-          sierbare    Zucker enthält und dieser Zucker  ist besonders für den vorliegenden Gebrauch  geeignet. Beträchtliche Ersparnisse an Ar  beit, Zeit und Anlagen werden durch das  Verfahren ermöglicht. Das Produkt enthält  ?-3 oder mehr Prozent invertierte und an  dere nicht     kristallisierbare    Zucker. Es ist  äusserst glatt und homogen und durch seine  gute Haltbarkeit gekennzeichnet. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Schoko lade, dadurch gekennzeichnet, dass ein roher Zuckersirup mit pflanzlicher Einfärbungs- kohle zur Abspaltung der Farb- und nicht erwünschten Geschmackstoffe behandelt wird, ohne die dem Rohzucker eigentümli chen Nährstoffe abzuspalten, und dass ander seits Kakaobohnen geröstet werden, und ohne sie zu mahlen mit diesem Zuckersirup ge mischt werden, das Gemisch dann verdunstet und gemahlen wird, wodurch die Geschmack stoffe der Kakaobohnen infolge einer durch die Erwärmung beim Eindunsten hervorgeru fenen Änderung ihrer Konstitution an den umgebenden Zucker gebunden werden,
    und so die Geschmackstoffe festgehalten werden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass verschieden ge röstete Kakaobohnen vor dem Mischen mit dem Sirup miteinander vermischt werden, so dass ein Produkt entsteht, welches einen bestimmten Durchschnittsfettgehalt hat und bis zu einem bestimmten Durchschnittsgrad geröstet ist. PATENTANSPRUCH II: Schokolade, hergestellt nach dem Verfah ren gemäss dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch.
CH144286D 1928-08-13 1928-08-13 Verfahren zur Herstellung von Schokolade. CH144286A (de)

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