CH144513A - Isolierbelag, insbesondere für Böden, Wände und Decken. - Google Patents
Isolierbelag, insbesondere für Böden, Wände und Decken.Info
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Description
Isolierbelag, tnsbesond'ere für Böden, Wände und Deeken. Die Erfindung betrifft einen Isolierbelag, insbesondere für Böden, Wände und Decken, und zwar besitzt derselbe erfindungsgemäss eine Grundschicht, die mit einer bituminösen Masse getränkt ist und auf welche eine Deck schicht aus elastischem, porösem, gegen Feuchtigkeit widerstandsfähigem Stoff in zerkleinerter Form aufgebracht ist.
Der Isolierbelag kann zur Schalldämp fung, als Feuchtigkeitsschutz, als Wärmeiso lator und als Abfederung verwendet werden. Er vereinigt demnach in sich eine dreifache Isolierwirkung, nämlich gegen Schall und Erschtitterung, gegen Feuchtigkeit, gegen Wärme und Kälte.
Die Wirkung ist etwa folgende: Die Deckschicht aas porösem, elastischem, gegen Feuchtigkeit widerstandsfähigem, zer kleinertem Stoff dämpft die auftretenden Schwingungen; die mit bituminöser Masse getränkte -Grundschicht absorbiert den Rest dieser Schwingungen. Der Belag als Ganzes schwingt und klingt nicht, überträgt also Schall und Erschütterungen auch nicht in direkt. Die Grundschicht ist luftdicht und hindert damit den direkten Schalldurchgang. Als Feuchtigkeitsisolierung wirken sowohl die mit Bitumen getränkte Grundschicht, als auch die Deckschicht.
In der Zeichnung ist der Erfindungs- gegenstand beispielsweise veransehaulieht. Es zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform des Isolier- belages im Querschnitt mit beidseitiger Deck schichtauflage; Fig. 22 zeigt eine andere Ausführungs form des Isolierbelages, der über der Deck schicht noch mit einem Belagstoff versehen ist.
Es ist a die Grundschicht, die aus bitu- minierter Pappe oder bituminiertem Crewebe und dergleichen bestehen kann. auf diese Grundschicht a ist eine Deckschicht L aus elastischem, porösem Stoff, der gegen Feuch tigkeit widerstandsfähig ist, in zum Beispiel körniger Form, zum Beispiel Korkschrot. aufgebracht, und zwar aufgewalzt oder nur aufgestreut,
so dass eine innige Verbindung zwischen der Grundschicht und der Deck schicht zustande kommt, gegebenenfalls un ter Zuhilfenahme eines Klebstoffes, noch bes ser aber so, - dass, während der bituminierte Grundstoff warm ist, sogleich das Aufbrin gen der Auflage erfolgt. Auch kann der bi tuminierte Grundstoff mit einer Bitumen schicht n." versehen sein, die dann das Binde- mittel gegenüber der Deckschicht bildet.
Als Material für die Grundschicht kom men Pappe, Gewebe, Filze und andere aus pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Fasern. oder deren Gemischen gebildete Stoffe in Betracht.
Als bituminöse Massen kommen die unter den Sammelbegriff Bitumen in weiterem Sinne fallenden Stoffe, wie Naturasphalt, Erdöl asphalt und Erdölpecb"-,' ettpeche, Erdpeche und Harze in Betracht;--wobei praktisch ge ruchlose vorteilhafter sind.
Als Stoff für'-die Deckschicht kommt Korkschrot, ausserdem Gummischrot, Kork holzschrot, Holzmehl oder auch Asbest in Betracht. Dabei kann der Auflagestoff durch eine geeignete Vorbehandlung (Imprägnie- rung) gegen Feuchtigkeitseinflüsse wider standsfähig gemacht worden sein. Die isolie rende Wirkung gegen Wärmedurchgang be ruht auf dem bekannten schlechten Wärme leitvermögen jeder Art von Bitumen und auf der Verwendung von zerkleinertem Isola tionsmaterial für die Deckschicht.
Die Auf läge b kann nur auf einer Seite der Grund schicht oder auch auf beiden Seiten vorge sehen sein, so wie dies bei der Ausführung nach Fig. 1 dargestellt ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Grundschicht a nur auf einer Seite mit einer Deckschicht b versehen, und zwar ist die ser Isolierbelag im Zusammenhang mit einem darüber angeordneten begehbaren Belag c aus Linoleum dargestellt.
Der beschriebene Isolierbelag kommt als Unterlage für begehbare Fussbödenbeläge; wie Linoleum, Linoleumersatz und Parkett in Betracht; ferner als Material für Wand- und Deckenisolierung gegen Schall und Wärme, als Erschütterungsisolierung bei Grundmauern und bei Maschinen. Dabei kann der Isolierbelag auch mehrschichtig an geordnet sein. Er eignet sich ferner als Um kleidung bezw. TJmpackung und -Unterlage für Balken und Träger.
Der Isolierbelag wird zweckmässig in lan gen, auf Rollen aufwickelbaren Streifen von verschiedener Breite, in der Regel 1 bis 2 m ("Mattenform") hergestellt. Die Dicke kann sehr gering sein und beispielsweise nur we nige Millimeter betragen, da der Isolierbelag nicht selbst als tragender oder konstruktiver Bauteil bestimmt ist, sondern meist nur als Zwischenschicht (Ein- oder Unterlage) oder als äussere Bekleidung für Wände und Dek- ken verwendet wird.
Der beschriebene Isolierbelag besitzt eine vielseitigb Verwendungsmöglichkeit, nament lich bei der neuzeitlichen Bauweise, bei der in der Regel besondere Vorkehrungen zum Schutz gegen Durchgang von Wärme, Schall und Feuchtigkeit ganz unerlässlich sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Isolierbelag, insbesondere für Böden, Wände und Decken, gekennzeichnet durch eine mit einer bituminösen Masse getränkte Grundschicht, auf die eine Deckschicht aus elastischem, porösem, gegen Feuchtigkeit wi derstandsfähigem Stoff in zerkleinerter Form aufgebracht ist. UNTERANSPRttCHE 1. Isolierbelag nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grund schicht aus bituminierter Pappe besteht. 2. Isolierbelag nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grund schicht aus bituminiertem Gewebe be steht. 3.Isolierbelag nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grund schicht aus bituminierter Asbestpappe besteht. . Isolierbelag nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Grund schicht aus bituminiertem Filz besteht. 5. Isolierbelag nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Deck schicht auf beide Seiten der Grund schicht aufgebracht ist. 6. Isolierbelag nach dem Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Deckschicht in körniger Form. 7. Isolierbelag nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch eine Deckschicht aus Korkschrot. B.Isolierbelag nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch eine Deckschicht aus Gummi schrot. 9. Isolierbelag nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch eine Deckschicht aus Norkholz- schrot. 10. Isolierbelag nach dem Patentanspr-nch. gekennzeichnet durch eine Deckschicht aus Holzmehl. 1.1. Isolierbelag nach dem Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Deckschicht aus Asbest. 19. Isolierbelag nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet. dass der die Deckschicht bildende Stoff durch eine besondere Imprägnierung gegen Feuch tigkeit widerstandsfähig gemacht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE144513X | 1929-07-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH144513A true CH144513A (de) | 1931-01-15 |
Family
ID=5670242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH144513D CH144513A (de) | 1929-07-17 | 1929-12-17 | Isolierbelag, insbesondere für Böden, Wände und Decken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH144513A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149513B (de) * | 1953-07-20 | 1963-05-30 | Karl Ruth | Schall- und Waermedaemmschicht fuer Estriche |
| DE1278360B (de) * | 1956-10-26 | 1968-09-19 | Gulf States Asphalt Company In | Asphaltauskleidung fuer Graeben, Kanaele od. dgl. |
-
1929
- 1929-12-17 CH CH144513D patent/CH144513A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149513B (de) * | 1953-07-20 | 1963-05-30 | Karl Ruth | Schall- und Waermedaemmschicht fuer Estriche |
| DE1278360B (de) * | 1956-10-26 | 1968-09-19 | Gulf States Asphalt Company In | Asphaltauskleidung fuer Graeben, Kanaele od. dgl. |
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