CH144551A - Auf dem Schuh im Überschuh zu tragende Schuhschutzhülle und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Auf dem Schuh im Überschuh zu tragende Schuhschutzhülle und Verfahren zur Herstellung derselben.

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CH144551A
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  Auf dem Schuh im Überschub zu tragende     Schuhsehutzhülle    und     Verfahren    zur  Herstellung derselben.    Um eine Beschmutzung des Gesellschafts  schuhes durch den auf der Strasse bei schlech  tem oder kaltem Wetter zu tragenden Über  schuh zu verhindern, hat man bereits Schutz  hüllen verschiedener Art für den Schuh ver  wendet. Dabei wurde im allgemeinen für das  Durchstecken des Schuhabsatzes ein Loch an  der Ferse der Schutzhülle vorgesehen, so dass  der     Schuhabsatz        durch    die Schutzhülle nicht  abgedeckt wurde und seine Beschmutzung zu  befürchten war. Schutzhüllen aus geschnit  tenem Stoff hat man daher bereits mit einer  für den Schuhabsatz bestimmten Hülle aus  gestattet.

   Es blieb aber unbekannt, dass man  an Schutzhüllen von der     Cottonmaschine    oder  von der Rundstrickmaschine gleichzeitig eine  Hülle für den Absatz     anarbeitet.    Eine aus  geschnittenem Stoff hergestellte Schutzhülle  ist zu wenig elastisch und deshalb schwer  über den Schuh zu ziehen im Gegensatz zu  den auf einer     Strumpfmaschine    gearbeiteten  Schutzstrümpfen.    Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist nun eine auf dem Schuh im Überschuh zu  tragende     Schutzhülle    und ein Verfahren zur  Herstellung derselben.

   Die Schuhschutzhülle  zeichnet sich dadurch aus, dass die Schuh  schutzhülle auf einer Wirk- oder Strick  maschine formgerecht gearbeitet ist. wobei  diejenigen Teile, die die     Absatzhülle    bilden,  an die Fersenteile der     Schuhschutzhülle    an  gearbeitet sind.  



  <I>Nach</I> dem Verfahren zur Herstellung der  Schuhschutzhülle stellt man     dieselb(=    wie ein  Socken, Fuss oder Strumpf auf einer Wirk  bezw. Strickmaschine her. wobei aber die  Fersenteile derart verlängert werden. dass  über den eigentlichen Fersenteil hinaus ein  schlauchartiger Ansatz für den Schuhabsatz  entsteht.  



  Die Zeichnung veranschaulicht drei       Ausführungsbeispiele    des     Erfindungsgegen-          standes.              Fig.    1 zeigt die von der flachen     Cotton-          maschine@    kommende Form des Strumpfes;  Die     Fig.    2 und 3 stellen letztere nach  ihrer Fertigstellung dar;       Fig.    4 zeigt die von der Rundstrick  maschine kommende Form einer Schuh  schutzhülle in Seitenansicht;       Fig.    5 stellt letztere nach ihrer Fertig  stellung dar;       Fig.    6 zeigt eine andere, auf der Rund  strickmaschine hergestellte Ausführungs  form.  



  Auf der     Cottonmaschine    wird die neue  Schuhschutzhülle wie ein gewöhnlicher  Strumpf gearbeitet, indem an dem Längen  1 die     Fersenläppchen-    2 aasgearbeitet werden,  die aber dabei so verlängert sind, dass die  Absatzhülle daraus gebildet werden kann,  und dann wird der Längen abgesprengt.  Darauf wird der Längen auf die Fuss  maschine aufgestossen und der Fussteil 4 aas  gearbeitet. Die     Fersenläppehen    2 reichen  dabei über die Breite des aasgearbeiteten  Fussteils zu beiden Seiten hinaus     (Fig.    1).  Die Ränder der von der Maschine kommenden  Form     -,verden,    wie üblich, durch Nähte oder  in sonstiger Weise verbunden.

   Die über die  gewöhnliche     Fersenforrn    hinausreichenden       Fersenläppchen    bilden, wenn sie zusammen  genäht sind, eine schlauchartige Hülle für  den Schuhabsatz     (Fig.    2 und 3). Diese     Hülle     kann auch unten offen gehalten werden.  



  In diesem Falle wird die offene Begren  zung, um das Ausreissen des Stoffes zu ver  meiden, umsäumt oder     abgekettelt    oder mit  einer Gummieinlage versehen. Auf diese  \'eise wird erreicht, dass die Seitenflächen  des Absatzes zuverlässig gegen Verschmutzen  geschützt sind.  



  Auf der     Rundstrickmaschine    ist die Her  stellung im Grossen und Ganzen wie bei  einem gewöhnlichen nahtlosen Strumpf     bezw.     Socken.  



  Bis zum     Fersenanfang    wird die Hülle 1  dabei rund geschlossen gearbeitet     (Fig.    4).  Hierauf werden diejenigen Nadeln, die spä  ter das Fussblatt zu arbeiten haben, ausser  Tätigkeit gebracht, indem sie hochgehoben    werden. Auf der andern Zylinderhälfte wird  hierauf im Pendelgang die Ferse 20 gearbei  tet, die jedoch so. lang bemessen ist, dass dar  auf ausser dem eigentlichen F     ersenstück    auch  der Hüllenteil 3 für den Schuhabsatz ent  steht.

   Zum     Schlusse    wird anschliessend an  den Hüllenteil 3 und unter Mithilfe der  Nadeln, die während der     Fersenherstellung     vorübergehend still gesetzt waren, der Fuss  mit der Spitze gearbeitet.     (Fig.        .1).    Nach der  Abnahme der Form von der Maschine wird  die Ware in der Linie 5 aufgeschnitten, so  dass der Fersenteil 20 senkrecht herunter  hängt, worauf er in der aus     Fig.    5 ersicht  lichen Weise zusammengenäht     bezw.    mit dem  Fuss verbunden wird.  



  Am obern Rande der Schutzhülle kann  schliesslich auch noch ein     gebräuchlich,-r          Strumpfrand    8 vorgesehen werden     (Fig.    5).  



  Statt in der oben erläuterten Weise lässt  sich die Absatzhülle auf einer Rundstrick  maschine auch in der in     Fig.    6 dargestellten  Weise herstellen.  



  Es wird dabei derart verfahren, dass nach  Beendigung der im Pendelgang hergestellten  halben geminderten Ferse durch Ausschalten  der Minder- und Zunahmeelemente mit den  Nadeln, die zuletzt an der Ferse gearbeitet  haben, im Pendelgang ein schmales Waren  stück hergestellt wird.  



  Hat dieses schmale Warenstück die erfor  derliche Länge erreicht, so werden     jetzo    alle  Nadeln des Zylinders wieder in Tätigkeit  versetzt und die     Maschine    arbeitet im Rund  gang anschliessend den Fuss in der bekann  ten Art und Weise. Dieser schmale Waren  streifen bildet dabei wie bei der vorher  beschriebenen Ausführung eine Schleife       (Fig.    6), deren Kanten im vorliegenden Falle  miteinander zusammengenäht oder gekettelt  werden.  



  Die Schuhschutzhülle kann zugleich auch  als Schutz für den Strumpf verwendet wer  den, wenn der Längen wie bei einem Strumpf  länger gearbeitet und am     obern    Ende ein  Ripp- oder Doppelrand 8 vorgesehen ist.  



  Der Erfindungsgegenstand dient nicht  nur zum Schutze des Schuhes gegen Schmutz,      sondern besonders auch zum Schutz des  Strumpfes. Durch das     öftere    An- und Aus  ziehen des Überschuhes wird die innere Seite  des letzteren schmutzig, nicht nur da, wo der  Schuh innen anliegt, sondern auch am  Schaft, hervorgerufen durch das Anstreifen  des Schuhes und besonders des Absatzes.  Ausserdem ist zu beachten, dass der Über  schuh durch Strassensand, Staub und derglei  chen in Verbindung mit Nässe innen schnell  schmutzig     wird.    Ein Waschen des Über  schuhes ist nicht angängig. Wenn die  schmutzige Innenseite des Überschuhes auf  einen hellfarbigen Modestrumpf zu liegen  kommt, so macht sie diesen, auch durch die  beim Gehen entstehende Reibung, schnell  schmutzig.

   Um dies zu verhindern, wird der  Erfindungsgegenstand mit langem Schaft  gearbeitet. Für den kurzen Überschuh wird  der     Schuhschutzstrumpf    kurz gearbeitet. Er  sitzt dann mit dem obern Rande gemäss       Fig.    2 dicht über dem Fussknöchel. Für den  langen Überschuh reicht er dagegen gemäss       Fig.    3 dicht über     bezw.    auf die Wade oder  über das Knie, gleichzeitig als Schutz gegen  Kälte dienend. Der     3/,4    lange und der ganz  lange     Schubschutzstrumpf    ist beim Tragen  eines kurzen Überschuhes gleichzeitig ein  praktischer Ersatz für die übliche Gamasche.  Der     Schuhschutzstrumpf    wird am Bein durch  einen elastischen Rand gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Auf dem Schuh im Überschuh zu tra gende Schuhschutzhülle mit einer zur Aufnahme des Absatzes bestimmten, sackartigen Hülle, dadurch gekennzeich net, dass die Schuhschutzhülle auf einer Wirk- oder Strickmaschine formgerecht gearbeitet ist, wobei diejenigen Teile, die die Absatzhülle bilden, an die Fersen teile der Schuhschutzhülle angearbeitet sind.
    1I. Verfahren zur Herstellung einer Schuh schutzhülle, die eine sackartige Hülle für den Absatz des Schuhes vorsieht, nach dem Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schutzhülle wie ein Socken, Fuss oder Strumpf auf einer Wirk- oder Strickmaschine hergestellt wird, wobei aber die Fersenteile derart verlängert werden, dass über clen eigent lichen Fersenteil hinaus ein schlauchar tiger Ansatz für den Schubabsatz ent steht. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Fersen läppchen einer auf der Cottonmaschine hergestellten Socken-, Fuss- oder Strumpf form derart verlängert werden. dass sich daraus ein schlauchartiger Ansatz für den Schuhabsatz bilden lässt. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1I. da durch gekennzeichnet, dass der Fersen teil einer auf der Rundstrichniaschine hergestellten Schutzhülle halbzylindrisch ohne Mindern und Zunehmen so ver längert gearbeitet wird, dass sich aus der Verlängerung ein hüllenartiger Vor sprung für den Schuhabsatz bilden lässt. wobei die Maschenstäbchen vom Länen teil aus durch die Ferse hindurch bis,' zur untern Kante der Absatzhülle parallel zueinander durchlaufen. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 11. da durch gekennzeichnet, dass bei der auf . der Rundstrickmaschine hergestellten Schutzhülle an die halbe, geminderte, im Pendelgang hergestellte Ferse durch Aus schalten der Minder- inid Zunahme elemente im Pendelgang ein schmaler Warenstreifen und dann im Rundgang anschliessend der übrige Fuss gearbeitet wird, wobei sich der schmale Waren streifen in eine Schleife legt, deren Kan ten durch Nähte verbunden den schlauch artigen Ansatz ergeben.
CH144551D 1929-04-02 1930-03-27 Auf dem Schuh im Überschuh zu tragende Schuhschutzhülle und Verfahren zur Herstellung derselben. CH144551A (de)

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