CH145025A - Einrichtung an Schiffskörpern für Radschiffe. - Google Patents

Einrichtung an Schiffskörpern für Radschiffe.

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CH145025A
CH145025A CH145025DA CH145025A CH 145025 A CH145025 A CH 145025A CH 145025D A CH145025D A CH 145025DA CH 145025 A CH145025 A CH 145025A
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Ruthof Firma Christof
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Christof Ruthof Fa
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      Einriehtung    an     Schiffskörpern    für     Radschiffe.       Bei Radschiffen bilden sich     hinter    den  Schaufelrädern starke Wellen, welche,     wie     durch Modellversuche festgestellt, den       Schiffswiderstand    bedeutend erhöhen. Ur  sache dieser     Erscheinung    ist die Beschleu  ni-ung des Wassers durch die Schaufelräder.  Zur     Überwindung    des Schiffswiderstandes  müssen die Radschaufeln mit einer grösseren  Geschwindigkeit als die entsprechende     Ge-          schwindigkeit    des Schiffes, gegen das Was  ser bewegt werden.

   Das dem Schaufelrad       etwa    mit der     Geschwindigkeit    des Schiffes       zufliessende    -Wasser wird .also durch dieses  beschleunigt und verlässt das Schaufelrad  mit einer entsprechend grösseren Geschwin  digkeit. Hierdurch entsteht     hinter    dem Schau  felrad eine Kontraktion des das Schaufelrad  passierenden     Wasserstromes,    welche zur Bil  dung eines leeren Raumes an der Schiffs  wand führt, in den von unten Wasser mit       grosser        Geschwindigkeit    einströmt und so eine       Aufwärtsbewegung    der     _V#Tassermassen    ver  ursacht.

   Die oben angeführte Wellenbildung    und die Erhöhung des     Schiffswiderstandev     finden darin ihre Erklärung.  



  Gegenstand der vorliegenden     ErfindunL4     ist eine     Einrichtung    an Schiffskörpern     f &      Radschiffe. Gemäss der Erfindung sind hin  ter den Schaufelrädern befindliche Mittel  vorgesehen, welche dazu dienen, den leeren  Raum auszufüllen. welcher infolge der Be  schleunigung des Wassers durch die Schau  felräder und der hierdurch bewirkten Kon  traktion des das Schaufelrad passierenden  Wasserstromes hinter den Schaufelrädern an  der Schiffswand entsteht. Hierdurch kann  eine Vermehrung der Wellenbildung und Er  höhung des     Schiffswiderstandes    nahezu     ver          mieden    werden.

   Hierbei kann die Seitenwand  des Schiffskörpers hinter jedem Rad so weit  nach aussen gerückt sein, dass der leere Raum  hierdurch ausgefüllt wird.     Modellversucho     haben gezeigt, dass durch eine derartige An  ordnung der Gesamtwiderstand des     -Schiffe.,     bei der gleichen Geschwindigkeit um acht  bis zehn vom Hundert     vermindert    werden  kann.      Die     Ausr        ückung    kann auch durch einen  besonderen, an dem Schiffskörper befestig  ten Teil gebildet sein, der der     Ausrückung     entspricht, was namentlich bei schon vorhan  denen Schiffen zweckmässig erscheint.  



  An Stelle oder neben dieser     Ausrückung          bezw.    dieses Ansatzes können auch in einiger  Entfernung von der     Schiffswand    parallel zu  ihr Flossen angeordnet werden, die den     Was-          serquerschnitt    an dieser Stelle. verringern und  dadurch auch     bewirken,    dass der leere Raum  im Wasser nicht entstehen kann. Diese Flos  sen können     tropfenförmig    oder ähnlich aus  meführt sein und können zweckmässig an der  zu den Radkasten führenden Seitengalerie  befestigt sein.  



  Man kann eine oder mehrere solcher Flos  sen nebeneinander anordnen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind drei       Ausführungsbeispiele    der Einrichtung darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt von oben gesehen den Schiffs  körper     a    mit den beiden Rädern b. Unmittel  bar hinter den Rädern ist auf ,jeder     Seite     die Seitenwand bei c nach aussen gerückt,  wodurch der sonst an dieser Stelle entste  hende leere Raum im Wasser, der die Ver  anlassung zur Entstehung einer Welle an  dieser Stelle ist, ausgefüllt     wird.        Zwecl:-          mässig    ist die     Ausrückung    mit einer schräg  liegenden Fläche d an der Schiffswand an  gesetzt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist:  die     Ausriickung    an jeder Seite durch eine  besondere an der Schiffswand befestigte Auf  lage e gebildet, die, soweit sie vorn Wasser  berührt wird, dieselbe Gestalt hat wie     di_,          Ausrückung    nach     Fig.    1. Diese Ausfüh  rungsform kommt in erster Linie dann in  Frage, wenn es sich um schon fertige     Schiff?     handelt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3  sind     ausser    der     Ausrückung    c noch zwei Flos  sen     ,f,    g auf jeder Seite parallel zur Schiffs  wand angeordnet, die mit dem Radkasten       bezw.    mit der zu ihr führenden Seitengalerie  verbunden sind. Diese Flossen haben Trop  fenform oder annähernde Tropfenform und    dienen auch dazu, den leeren Raum im Was  ser zu vermeiden. Die Flossen können au  Stelle der     Ausrückung    oder gleichzeitig mit  ihr vorhanden sein. Unter Umständen genügt  auch nur- eine Flosse, gegebenenfalls kann       tnan    auch mehr als zwei benutzen.  



  Die     Ausrüekung        bezw.    die Flossen kön  nen bis auf die Kiellinie des Schiffes her  untergehen, können     aber    auch nur einen Teil  der Seitenwand des Schiffes einnehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung, an Schiffskörpern für Rad schiffe, gekennzeichnet durch hinter den Schaufelrädern befindliche Mittel, welche dazu dienen, den leeren Raum auszufüllen, welcher infolge der Beschleunigung des Was sers durch die Schaufelräder und der hier durch bewirkten Kontraktion des das Schau felrad passierenden Wasserstromes hinter den Schaufelrädern an der Schiffswand entsteht.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass hinter den Schaufelrädern die Seitenwand des Schif fes nach aussen gerückt ist. ?. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, class hinter den Schaufelrädern eine Ausrückung durch einen besonderen, an dem Schiffskörper befestigten Teil gebildet ist.
    :@. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich hinter ,jedem Schaufelrad wenigstens eine paral lel zur Schiffswand angeordnete<B>Flosse</B> befindet. -1. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Flossen tropfenförmig sind. 5. Einrichtung nach Unteranspruch ä, da: durch gekennzeichnet, dass hinter jedem Schaufelrad wenigstens zwei Flossen ne beneinander und im Abstand voneinander angeordnet sind.
CH145025D 1928-10-30 1929-10-24 Einrichtung an Schiffskörpern für Radschiffe. CH145025A (de)

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CH145025D CH145025A (de) 1928-10-30 1929-10-24 Einrichtung an Schiffskörpern für Radschiffe.

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