CH145128A - Maschine zum Waschen, Färben und anderweitigen Behandeln von Textilstoffen. - Google Patents

Maschine zum Waschen, Färben und anderweitigen Behandeln von Textilstoffen.

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CH145128A
CH145128A CH145128DA CH145128A CH 145128 A CH145128 A CH 145128A CH 145128D A CH145128D A CH 145128DA CH 145128 A CH145128 A CH 145128A
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Dassonville Michel
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Dassonville Michel
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      Maschine    zum     Waschen,    Färben     und        anderweitigen        Behandeln        von    Textilstoffen.    Gegenstand der Erfindung bildet eine  Maschine zum Waschen, Färben und ander  iveitigen Behandeln von Textilstoffen insbe  sondere von Textilstoffen     zelluloseartiger     Natur, die um eine gemeinsame vertikale     Axe     im Kreise angeordnete, mit verschiedenen  Bädern zu     versehende    Behälter aufweist. Die  erfindungsgemässe Maschine kann zum Bei  spiel auch zum Bleichen, zum     Entschwefeln     und zum Säuren verwendet werden.

   Die Tex  tilstoffe können mit dieser Maschine in den  verschiedensten Formen behandelt werden,  zum Beispiel in Form von Flocken, Spulen,  Strähnen, als Gewebe oder in Form von fer  tig hergestellten Gegenständen.  



  Die Maschine gemäss der Erfindung kenn  zeichnet sich dadurch, dass Mittel vorgesehen  sind, um einem Drehgestell, an dem im Ab  stand voneinander die Materialträger hängen,  eine     Drehbewegung    um die     erwähnte        Axe,     eine Auf- und     Abbewegung    zum Ein- und  Ausführen der Materialträger in die     bezw.     aus den Behältern und ausserdem eine kurz-         hubige    vertikale     Schwingbewegung    erteilen  zu können, letzteres um eine     wirksame        Pe-          handlung    der Stoffe durch die Bäder zu  sichern.  



  Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausfüh  rungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes     dar.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Schnitt     diircli     die Maschine. mit gewissen Teilen in An  sicht;       Fig.    9 ist eine Oberansicht derselben;       Fig.    3 ist. eine schematische     Darstelhin@-          der    beweglichen Teile der Maschine;       Fig.    4 ist eine Einzelheit der Lagerstelle  für die Hohlwelle in grösserem     Massstabe.     Die Behälter 1-10, in denen verschiedene  Bäder vorhanden sind, liegen kreisförmig  um eine gemeinsame senkrechte     Axe    grup  piert und     werden    bei der dargestellten Aus  führungsform zum Waschen eines Textil  stoffes verwendet.  



  Das zu behandelnde Material     befindet     sich in als     Materialträger    dienenden Körben,      die aufeinander aufgestapelt liegen. In jedem  Behälter sind drei Stapel dieser Körbe unter  gebracht, die im Abstand voneinander an  einem polygonalen metallenen Drehgestell 11  hängen, das an einer in der Mitte der Ma  schine     befindlichen    Hohlwelle 1? befestigt  ist.  



  Diese Hohlwelle 12 kann in einem Sockel  13 auf- und     abbewegt    werden und sich auch  um ihre Längsachse drehen. Zu diesem  Zweck sind am Sockel zwei     Rin#,-e    14 und 15  vorgesehen     (Fig.    1), die der Hohlwelle die  erforderliche Führung     geben.    Ausserdem be  sitzt die Hohlwelle einen fest mit ihr verbun  denen Bund 12a, der unter     Vermittlung    von  Kugeln     (Fig.    4) auf einem Ring 16 aufruht.  Die Hohlwelle ist also mit dem     Drehgestell     auf diesem Ring abgestützt. Dieser Ring 16,  der nicht drehbar ist, ermöglicht, die Hohl  welle 12 zu heben, ohne die freie Drehung  derselben zu behindern.

   An zwei gegenüber  liegenden Stellen des Ringes 16 greifen zwei  Hebel 17 und 18 an, deren untere Enden mit  zweiarmigen Hebeln 19 und 20     (Fig.    1 und 3)  gelenkig verbunden sind. Die Hebel 19 und  20 sitzen fest auf einer Achse 21.. sind  schwingbar gelagert und sind durch die Ge  gengewichte 22 und 23 ausbalanciert. Hebel  <B>19</B> kann durch einen     Querbolzen        24    betätigt  werden, welcher. in einen Haken 25 des Hebels  19 eingelegt werden kann, der das     Gewicht     2 trägt.

   Der Querbolzen 24 gehört einem  bügelartigen Rahmen 26 an,     der    um die  Achse 21 schwingbar ist und an einem Ende  mit     einer    Stange 2 7     (Fig.    1 und 3) in Verbin  dung steht und von dieser in     Be-#vegung    ver  setzt wird. Zu diesem Zweck ist die Stange  ?7 mit einer Zahnstange versehen, auf die  ein von einem Motor 28 bewegtes Getriebe  wirkt. Zwischen dem Motor 28 und dem auf  die.

   Verzahnung der Stange 27 wirkenden       Cetriebe    ist ein     Geschwindigkeits-Reduk-          tionsg-etriebe    29 eingeschaltet, das unter V     er-          mittlung    der     Zahnräder    30 und 31     (Fig.    2)  einen Zahnkolben 32 mit der gewünschten  Übersetzung antreibt, der einerseits in die  Verzahnung der     Stange    27 eingreift. Ein  hier nicht dargestellter Umschalter ändert    zur gewünschten Zeit die     Stromrichtung    für  den Motor, um das Senken des bügelartigen  Rahmens 26 und damit der Hohlwelle 12 mit  dem Drehgestell 11 zu bewirken.  



  Der zweiarmige Hebel 20     (Fig.    3) besitzt  einen Halten 33 mit Gegengewicht 23 und  kann von einem Querbolzen 34 eines bügel  artigen Rahmens 35 mitgenommen werden.  Dieser     Rahmen    ist um die Achse 21 frei  drehbar und steht an seinem Ende mit einer  Kurbelstange 36 in gelenkiger Verbindung,  deren oberes Ende an einer Kurbelscheibe 3 7  angreift. Ein Motor 41     (Fig.    2) dreht die       iurbelsclieibe    37 unter Vermittlung eines       Reduktionsgetriebes    40 und der Zahnräder  38 und 39.  



  Von dem Motor 41 aus wird unter Ver  mittlung der Kurbelscheibe 3 7 eine     kurz-          hubige    vertikal gerichtete Schwingbewegung  der Hohlwelle 12 mit dem Gestell 11 und den  daran hängenden Körben bewirkt, zu dem  Zwecke, die in die Bäder eintauchenden Ma  terialien in eine     Rüttel-    und Schüttelbewe  gung zu     versetzen,    derart, dass die Flüssig  keit eine intensive Behandlung der Stoffe be  wirkt.  



  Die Drehbewegung des Drehgestelles 11  erfolgt mit Hilfe eines Zahnkranzes 42     (Fig.     1), in welchem die Hohlwelle 12 ohne Dre  hung gleiten kann. Der Zahnkranz 42 ist  aber mit dem Rohr durch Keil und Nut in  einer auf der Zeichnung nicht ersichtlichen  Weise verbunden, derart, dass die Hohlwelle  gezwungen wird, die Drehung des Zahnkran  zes 42 mitzumachen.  



  Der Zahnkranz wird durch ein Zahnrad       .13        (Fig.    1) unter Vermittlung von Kegel  rädern 44 angetrieben, die ihrerseits ihren  Antrieb von einer Welle 45 erhalten. Die  Welle     .I5    selbst steht mit einem Elektromotor  46 unter Vermittlung eines Reduktions  getriebes 47     (Fig.    2) und einer Kette 48 und  zwei Kettenrädern 49 und 59 in Verbindung.  Von dem besonderen Motor 46 aus erfolgt  also die Drehung der Hohlwelle 12 und des  Gestelles 11 mit den Materialkörben. Uni die       A.se    der Hohlwelle, also die     Arme    um die sieh      das Drehgestell dreht, sind die Behälter im  Kreise angeordnet.  



       Zwischen    den Behältern 1 und 10 wird,  wie     Fig.    2 erkennen lässt, ein freier Raum  belassen, um ein bequemes Auswechseln der  Materialträger zu ermöglichen. Dieser freie  Raum ist aber nicht unbedingt erforderlich.  insbesondere, wenn oberhalb eines der Be  hälter eine Vorrichtung angebracht wird,  die ein schnelles Auswechseln der Körbe und  ein Ersatz der behandelten Körbe durch neue  Körbe vorsieht.  



  Die Funktionsweise der dargestellten     1VIa        -          schine    vollzieht sich wie nachstehend be  schrieben  Es ist angenommen, dass eine Wasch  periode soeben beendigt ist, und dass die  Körbe     mit    der Ware zwecks weiterer Behand  lung in andere Bäder eingetaucht werden sol  len. Zu diesem Zwecke wird der Motor 28  im passenden Sinne angelassen. Durch die  Vermittlung des Reduktionsgetriebes 29, der  Zahnräder     '30    und 31 und des Zahnkolbens  32 wird die Zahnstange 27 nach unten be  wegt und verursacht damit ein Ausschwin  gen des bügelartigen Rahmens 26 im entspre  chenden Sinne um die Achse 21.

   Der Quer  bolzen 24 des bügelartigen Rahmens 26  drück infolgedessen au± den Haken 25 des  Hebels 19, welcher sich um die Achse 21  dreht und     mittelst    des Hebels 18 und des  Ringes 16 ein Heben der Hohlwelle 12 und  damit des Drehgestelles bewirkt. Bei dieser  Hubbewegung werden der Hebel 17 und der  Hebel 20 mitgenommen und der Haken 33  des letzteren verlässt somit den     Querbolzep     34 des bügelartigen Rahmens 35. Die Hub  bewegung des Drehgestelles 11 wird durch  Abstellen des Motors 28 unterbrochen, sobald  die am Gestell hängenden Körbe mit der  Ware vollständig aus den Behältern 1-10  ausgehoben sind.

   Das Abstellen des Motors  28 erfolgt zweckmässig automatisch, indem  ein am Drehgestell angebrachter Finger     einen     Stromausschalter betätigt, wenn das Dreh  gestell die gewünschte Höhe erreicht hat.  Nachdem das     Drehgestell    diese Höhe erreicht  hat, kann die Drehung desselben mit den    Körben erfolgen. Zu diesem Zwecke wird der  Motor 46 angelassen, der durch Vermittlung  des früher beschriebenen Triebwerkes den auf  der Hohlwelle 12 aufgebrachten Zahnkranz  42 antreibt, in welchem sich die Hohlwelle  mittelst eines Keils und einer Nut in ihrer  Längsrichtung bewegen kann.

   Der Motor     -!        E@     wird abgestellt, wenn die gewünschte Dro  hung erfolgt ist, was ebenfalls     automatisch          mittelst    einer dazu geeigneten nicht darge  stellten Vorrichtung erreicht werden kann.  Die Körbe werden nun von neuem in die  Bäder eingetaucht, indem dem Drehgestell 11  eine Abwärtsbewegung erteilt wird. Dies er  folgt, indem man     mittelst    eines hier nicht       dargestellten    Umschalters den Motor 28 im  umgekehrten Sinne, als zur Aufwärtsbewe  gung erforderlich war, anlässt.

   Daraus folgt,       dass        di,e    Zahnstange 27 und     damit    der bügel  artige Rahmen 26 mit dem Querbolzen      21     gehoben wird und den Haken 25     des     Schwinghebels 19 zu verlassen trachtet. Da  jedoch die durch die Hebel 17, 18 auf die  Hebel 19, 20 übertragene Last     gegenüber     den Gegengewichten 22, 23 im Übergewicht  ist, senkt sich das Drehgestell 11 mit den  Körben allmählich, entsprechend der vom  Motor 28 bewirkten     Aufwärtsbewegung    der  Zahnstange 27.  



  Wenn das Drehgestell 11 seine unterste  Lage erreicht hat, das heisst wenn die Körbe  mit der Ware vollständig eingetaucht sind,  wird der Motor 28 wieder abgestellt, und  zwar vorzugsweise     automatisch.     



  Um nun die     Rüttel-    und     Schüttelbewe-          gung    der Körbe herbeizuführen, wird der  Motor 41 angelassen. Dieser versetzt durch  Vermittlung des Reduktionsgetriebes 40, der  Zahnräder 38 und 39 die Kurbelscheibe 3 7  in eine Drehbewegung, welche Scheibe durch       Vermittlung    der Kurbelstange 36 ein     Auf-          und    Abschwingen von     verhältnismässig    kur  zer     Amplitude    des bügelartigen Rahmens 35  um die Achse 21 verursacht.

   Wenn der Rah  men 35 gesenkt wird, drückt der     Querbolzen     34 desselben auf den Haken 33     des    Schwing  hebels 90 und bewirkt am andern Ende des  selben ein Heben der Hohlwelle 12 und da-      mit des Drehgestelles 11 mit den Körben;       wenn    der Rahmen 35 gehoben wird, senkt  sich das Drehgestell aus schon     erwähnten     Gründen, so dass der Haken 33 des Schwing  hebels 20 stets in     Berührung    mit dem Quer  bolzen 34 'des     Rahmens    35 steht. Während  diesem Bewegungsvorgang bleibt der     bügel-          artige    Rahmen 26 unbeweglich in seiner  Hochlage, da der Motor 28 abgestellt wurde.

    als er diese erreichte, so dass keine Berüh  rung zwischen seinem Querbolzen     \?    4 und dem  Haken     stattfindet.     



  Aus dem vorhergehenden geht hervor,  dass auf einmal nur der eine oder andere der  beiden bügelartigen Rahmen 26, 35 in Be  wegung versetzt wird, wovon der eine, 26,  die Auf- und     Abbewegung    zum Ein- und       Ausführen    der hängenden Körbe mit der  Ware in die     bezw.    aus den     Behältern    1 bis  10 dient und der andere, 35, zur Erzeugung  der     kurzhubigen        Schwingbev#,egung,    also  zum Rütteln und     Schütteln    der Körbe mit  der Ware in den Bädern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum "'eschen, Färben und an derweitigen Behandeln von Textilstoffen. insbesondere von Textilstoffen zellulosearti- ger Natur, die um eine gemeinsame vertikale Axe im Kreise angeordnete., mit verschie denen Bädern zu versehende Behälter auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um einem Drehgestell, an dem im Abstand voneinander die Material träger hängen, eine Drehbewegung um die erwähnte Axe,
    eine Auf- und Abbewegung zum Ein- und Ausführen der Materialträger in bezw. aus den Behältern und ausserdem eine kurzhubige vertikale Schwingbewegung erteilen zu können, letzteres um eine wirk same Behandlung der Stoffe durch die Bä der zu sichern.
    QNTERANSPRüCHE 1. Maschine nach Patentanspiuch, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgestell an einer Hohlwelle (12) befestigt ist, weiche auf einem auf- und abbewegbaren, aber nicht drehbaren Ring (16) abgestützt ist, der die freie Drehung der Hohlweile (12 zulässt, und dass am Ring angreifende Hebel (1.7, 18, 19, 20)
    vorgesehen sind. die dem Ring und damit dem Drehgestell die Auf- und Abbeweb ing zum Ein- und Ausführen der Materialträger und die kurzhubige Schwingbewegung erteilen. \?. Maschine nach.
    Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an gegenüberlie genden Seiten des Ringes (16) angrei fenden Hebel<B>(17,</B> 18) mit je einem durch je ein Gewicht (22, 23) ausbalancierten, auf einer Achse (?1) sitzenden schvving- baren, zweiarmigen Hebel (19, 20) gelen kig verbunden sind, auf die je ein Rah men (26, 35) einwirkt, welche I%>a.hnien je von einem Elektromotor (28, 41) aus abwechselnd und unabhängig voneinan der ihren Antrieb erhalten, um dem Dreh gestell die Auf- und rlbbewegung und die kurzhubige Schwingbewegung zu er teilen. 3.
    Maschine nach Patentanspruch, daa=.ircl: gekennzeichnet, dass die Auf- und Ab bewegung des Drehgestelles von einem Elektromotor (28) aus unter Vermi.ttluri#r eines Reduktionsgetriebes (29) und c@iiier Zahnstange (27) erfolgt, welch letztere den schwenkbar gelagerten Rahmen (2\) mit dem Querbolzen (24) und den zwei armigen Hebel (19) um das erforderliche Mass zum Ausschwingen bringt. 4.
    Maschine nach Patentanspruch, daüurcl- gekennzeichnet, da.ss von einem Elekiro- motor (41) unter Vermittlung eines Cle- schwindigkeitsreduktionsgetriebes (40) und einer Kurbelscheibe (37) ein schwenk bar gelagerter Rahmen (35) auf- und ab schwenkbar ist, der unter Vermittlung des zweiarmigen Hebels (20) im gewünschten Zeitpunkt die kurzhubige Schwingbewe- gulZg des Drehgestelles herbeiführt. 5.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von einem besonde- ren Elektromotor (46) unter Vermittlung des Getriebes (48, 50, 45, 44, 43) ein mit der Hohlwelle (12) verbundener. Zahn kranz (42) in Drehung versetzbar ist, welche Hohlwelle ihrerseits das mit ihr verbundene Drehgestell (11) in einer be stimmten Höhenlage in Drehung versetzt.
CH145128D 1929-03-09 1929-09-19 Maschine zum Waschen, Färben und anderweitigen Behandeln von Textilstoffen. CH145128A (de)

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