CH145161A - Mittel zum Überziehen von Metallblättern, insbesondere Staniol. - Google Patents

Mittel zum Überziehen von Metallblättern, insbesondere Staniol.

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CH145161A
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CH
Switzerland
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metal sheets
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A-G Staniolfabrik Burgdorf
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Staniolfabrik Burgdorf A G
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    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D7/00Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials
    • B05D7/14Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to metal, e.g. car bodies
    • B05D7/16Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to metal, e.g. car bodies using synthetic lacquers or varnishes
    • B05D7/18Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to metal, e.g. car bodies using synthetic lacquers or varnishes based on cellulose derivatives

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Description


  Mittel zum Überziehen von Metallblättern, insbesondere     Staniol.       Es gibt gewisse Nahrungsmittel, wie bei  spielsweise Konservenkäse und andere Milch  produkte, welche zu ihrer Aufbewahrung eine  Luft- und wasserdichte Einpackung     erbei-          chen,    zu welcher man Metallblätter, insbe  sondere     Staniol,    verwendet. Das     Verpak-          kungsmaterial    wird satt auf die krustenlose,  meist     pastaartige    Masse gedrückt. Diese  haftet also ziemlich stark an das     Staniolblatt     und ist mit letzterem umso inniger verbun  den, als diese Milchprodukte alle eine ge  wisse Klebkraft haben.  



  Auch bei Verwendung von reinstem     Sta-          niol    gibt es     Produkte,    die infolge dieser un  mittelbaren     und    innigen     Berührung    mit dem  Metall die Oberfläche des     Zinnes    angreifen  und schwärzen. Wenn auch ein solcher Be  lag absolut unschädlich ist, so ist diese Ver  färbung von Verpackungsmaterial unansehn  lich und geeignet, beim Konsumenten den  Eindruck von verdorbener Ware     zu,        erwek-          ken.     



  Um diesem Übelstand zu steuern, sind  schon verschiedene Lacke vorgeschlagen wor-    den. Sie waren meistens lediglich Lösungen  irgend eines     Zellulosederivates    und hafteten  nicht mit genügender Sicherheit an ihrer  Unterlage. Beim Verpacken blieben sie an  der Ware kleben, was unappetitlich war. Man  versuchte später mit reiner     Schellacklösung     und erreichte eine bedeutend bessere Haftung.  des Belages an den Blättern. Ein derartiger       Schellacküberzug    ist was Adhäsion anbe  langt, das Beste was man bis jetzt kannte.  hat aber den Nachteil, bei einer gewissen  Auftragsdicke ein Zusammenkleben der Fo  lien zu verursachen und solche unbrauchbar  zu machen.

   Bei gewissen Käsesorten, deren  Gehalt an Säuren eine verhältnismässig dicke       Belagschicht    verlangt. konnte der bisherige  Überzug daher nicht genügen, so     dass    man  oft bei Benutzung dieses reinen     Schellack-          belages    mit einem Angreifen des     Staniols    zu  rechnen hatte.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein  Mittel zum Überziehen von Metallblättern,  insbesondere     Staniol,    welches die Eigenschaft  besitzt, nicht nur sehr gut zu haften und ge-      gen Säuren sehr widerstandsfähig zu sein,  sondern auch in einer Schicht aufgetragen  werden kann, die     was..Dicke    anbelangt ein  Mehrfach der bis jetzt üblichen ist.     Nebst-          dem    ist die erhaltene Schicht nachgiebig und  elastisch, so dass sie eine maschinelle Ver  packung der Produkte, und ohne zu spalten  verhältnismässig scharfe     Biegungen    an den       Stückkanten    leicht zulässt.

   Dieses Mittel ist  dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Lö  sung besteht, welche ein     Zellulosederivat;     Schellack und ein vegetabilisches 01 gelöst  enthält. Zur Bereitung eines erfindungsge  mäss zusammengestellten Mittels kann man  wie folgt verfahren:  1500     gr        butanolfeuchte        Iiollodiumwolle     werden in 2000 cm'     Milchsäureäthylester    ge  löst und mit ebensoviel Alkohol verdünnt.  Dieser Flüssigkeit gibt man eine     Spiritus-          Schellacklösung    zu, und nach gehörigem Mi  schen wird dem Ganzen noch zirka 100     gr     Rizinusöl zugefügt.

   Man erhält so eine dick-    flüssige Masse, deren Gerüche mit etwas       Amylacetat    absorbiert werden. Das Ganze  wird dann auf den zum     Belegen    von     Staniol-          blättern    üblichen Maschinen verwendet.  



  Je nach Qualität des     Schellackes    oder der       Kollodiumwolle    können die angegebenen       Quanten    von     LösungsI_,Uteln    verschieden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mittel zum Überziehen von Metallblät tern, insbeondere Staniol, dadurch gekenn zeichnet, dass es aus einer Lösung besteht, welche ein Zellulosederivat, Schellack und ein vegetabilisches 01 gelöst enthält. UNTERANSPRUCH: Mittel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da.ss es zur Verbesserung des Geruches etwas Amylacetat enthält.
CH145161D 1929-10-09 1929-10-09 Mittel zum Überziehen von Metallblättern, insbesondere Staniol. CH145161A (de)

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