CH145191A - Wage, insbesondere für Kleinverkaufsläden. - Google Patents
Wage, insbesondere für Kleinverkaufsläden.Info
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Description
Wage, insbesondere für Kleinverhaufsläden. Die Erfindung bezieht- sich auf Wagen, und zwar insbesondere auf Wagen zur Be nutzung in Kleinverkaufsläden.
Erfindungsgemäss ist die Wage durch einen auf den Boden zu stellenden Schrank (rekennzeichnet, innerhalb dessen das Last- ausgleichwerk und das den Lastaufnehmer tragende und mit der Anzeigevorrichtung in Verbindung stehende Ilebelwerk der Wage untergebracht sind.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel einer erfindungsgemäss gebauten Wage dargestellt, und zwar zeigt.
Fig. I dieselbe in Seitenansicht mit Schnitt durch den Schrank, Fig. II einen Grundriss nach der Linie II-II der Fig. I und<B>*</B> Fig. III ein Teilstück der Ansicht von der Hinterseite her.
Wie aus den Figuren hervorgelit, weist die erfindungsgemässe Wage -einen Schrank<B>1</B> auf, der aus einem leichten, starren Stahl- gerüst besteht, das die Seitenwände<B>53,</B> 54, <B>55, 56</B> aufnimmt, die eine hygienische Über kleidung aus Porzellanemail besitzen. Aii der Unterseite des Sclirankdeckels 2 sind Hängelager<B>3</B> und 4 befestigt, in denen der Wagebalken<B>7</B> mit Schneiden<B>5</B> und<B>6</B> ge lagert ist.
Im Lasttraglagerkörper <B>8,</B> der auf den Schneiden<B>9</B> und<B>10</B> des Wagebalkens<B>7</B> ruht, sitzen zwei nach oben reichende Stan <B><I>gen</I> 11</B> und 12 fest, auf denen die ungefähr in Hüfthöhe einer mittelgrossen Person liegende Lastaufuahmeplatte 47 angebracht, ist.
Die wagrechte Lage der Lastaufnahme- platte wird mittelst einer ebenfalls am Last- traglager <B>8</B> festsitzenden, nach unten ragen den Stange<B>13</B> und eines Lenkerhebels 14 er halten, der an einem starren Pfosten<B>15</B> so gelagert ist, dass er zusammen mit dem Last arm des Wagebalkens<B>7</B> ein Parallelogramm bildet.
Ein auf der Stange<B>13,</B> deren Länge nicht- kleiner als das Vierfache der halben Länge der von vorne nach hinten gemesse nen Tiefe der Lastaufnahmeplatte 47 be trägt, befestigter Arm<B>1.6</B> ist mit einer Schneide versehen, die an einem an einem ,Hetallband <B>18</B> befestigten Bügel<B>17</B> angreift. Das Band liegt auf dem Segment<B>19</B> des Gewichtpendels 20 auf. Dieses ist so be rechnet, dass es eine auf der Lasttragplatte befindliehe Last bis zum Betrage des Be reiches der Anzeigeskala. ausgleicht.
Die als Schneiden ausgebildeten Zapfen, mittelst de ren das Pendel gelagert ist, ruhen in auf dem Träger 21 vorgesehenen Pfannenlagern. Der Träger selbst ist am Schrankdeckel 2 hängend befestigt.
Auf den Se'hneidezapfen <B>23</B> und 24 ruht der Lagerhörper <B>25,</B> an dem eine Zahnstange <B>26</B> angebracht ist, die mit einem auf der Welle der Skalenseheibe <B>28</B> sitzenden Zahn rad<B>27</B> kämmt. Eine auf die Lastplatte ge setzte Last drüekt den Wagebalken<B>7,</B> den Lagerkörper<B>8 und</B> die sämtlielien daran an gebrachten Glieder herunter. Das Pendel 20, das durch das auf dem Segment<B>19</B> liegende Metallband mit der Stange<B>13</B> verbunden ist, wird nach aussen geschwenkt, bis das Gleich- gewieht wieder hergestellt ist.
Um einen ent sprechenden Betrag wird das gegenüber liegende Ende des Wagebalkens<B>7,</B> welclies auf die Zahnstange<B>26</B> wirkt, angehoben und das mit der Zahnstange kämmende Zahnrad wandelt die auf- und niedergehende Bewe gung des Wagebalkens in eine Drehung der Skalenscheibe<B>2,8</B> um.
Die Welle der Skalenscheibe<B>28</B> ruht in reibungsmindernden, in den Ständern<B>29</B> und <B>30</B> angeordneten Lagern. Da die Versehie- bung der Zahnstange stets dem Gewicht der Last proportional ist, wird dieses Gewicht in verlässlicherWeise durch das Zusammen wirken der Skalenscheibe mit einem (nicht eingezeiehneten) Zeiger in den Fenstern<B>31</B> und<B>32</B> des hinter der Lastaufnehmerplatte liegenden und mit den Fenstern über die selbe hinausragenden Ska.lensc'heibengehäuses <B>33</B> angezeigt.
Auf einer am Träger 21 befestigien Achse <B>35</B> ist ein Hebel 34 gelagert. Ferner ist der Träger 21 mit Lagern für eine Welle<B>36</B> versehen. Auf dieser Welle sitzt an einem Ende eine Nockenscheibe <B>37,</B> gegen deren Umfang eine im gegabelten Ende des Ile- bels 34 gelagerte Rolle anliegt. Das andere Ende des Hebels ö4 ist ebenfalls ge abelt und ist mit zwei einwärts gerichteten Zapfen <B>38</B> ausgerüstet, an denen das Einheitsgewicht <B>39</B> mittelst seiner geschlitzten Ohren 40 auf gehängt ist. Ein gleichartiges Gewicht 41 hängt an Zapfen 42, die beiderseits vom Gewicht<B>39</B> vorstehen.
Am Lagerkörper<B>25</B> ist eine nach unten ragende Stange 403 be festigt, die durch<B>je</B> eine öffnung in den Einheitsgewichten<B>39</B> und 41 hindurchreicht und deren Länge, wie bei der Stange<B>13,</B> nicht kleiner als das Vierfaehe der halben Länge der von vorne nach hinten gemessenen Tiefe der Lastaufnehmerplatte 47 ist. Das untere Staugenende ist am Lenherliebel 14 angelenkt-, um die Mitbewegung der Stange zu bewirken. Auf der Stange 43 ist unter halb der Einheitsgewichte eine Gewichtsrast 44 angeordnet-.
Es werde angenommen, der Bereich der Gewichtsanzeigeskala, sei<B>1-0</B> kg.: dann wer den Lasten bis zu diesem Gewicht hinauf sofort und in verlässlicher Weise auf der Skalenscheibe dadurch angezeigt, dass das Gewicht des zu wägenden Gegenstandes durch das Gestänoe der Waae hindurch sich überträgt. Sollen hingegen Lasten gewogen werden, die über den Bereich der selbsttätigen SkaIenseheibe hinausgehen, so wird ein Teil der Last, der dem Bereich der Skalenscheibe gleich ist, durch eines der Gegengewichte ausgeglichen.
Der Griff 45 (Fig. III), der auf dem Ende der Welle<B>36</B> befestigt ist, wird hierzu aus seiner Grundstellung (Fi'o-. <B>1)</B> heraus von dem auf dem Skalenstreifen 46 befindlichen Nullstrich wegbewegt, bis er auf die Ziffer<B>10</B> zeigt. Die auf der Welle <B>36</B> angebrachte Noekenscheibe <B>37</B> nimmt dann eine-, Stellung ein, bei welcher die Ent fernung von der Stelle, wo sie die Rolle <B>57</B> berührt, bis zu ihrer Drehac'hse sich ver kleinert hat.
Dadurch wird demjenigen Ende des Hebels 34, an welchem die Einheits- gewichte aufgehängt sind, gestattet, her unterzugehen und das Einheitsgewicht 41 auf die Gewielltsrast 44 abzusetzen. Unter der Annahme, dass die Last auf der Platte 14 kg wiege, -wird der Betrag des Skalen- scbeibenbereiches, nämlich<B>10 kg,</B> durch das Einheitsgewicht ausgeglichen, während der Rest, das sind 4<B>kg,</B> durch das Pendel 20 ausgeglichen und auf der Skalenscheibe an- vekt wird.
Ist die Last grösser als 20<B>kg,</B> so wird bei der Bewegung des Griffes 45 von der Ziffer<B>10</B> zur Ziffer 20 das zweite Einlieits- j11etwicht <B>39</B> auf die Gewichtsrast aufgesetit und eine auf der Platte 47 befindliche zu sätzliche Last von<B>10 kg</B> ausgeglichen.
Die Stellung des Griffes 45 gegenüber den Ziffern auf dem Streifen 46 zeigt dem Bediener die Anzahl der in Benutzung be findlichen Gewichtseinlieiten an, beziehungs weise die Grösse des Gewichtes, die zu dem auf der Tabellenscheibe angezeigten Gewicht hinzugefügt werden muss. Um diesen Betrag dem Kunden anzuzeigen, ist ein zusätzliche Anzeigevorrielitung vorgesehen. Auf einem Fortsa,tz 48 des Hebels 34 ist eine nach oben reichende Zahnstange 49 angeschlossen, de ren Zähne mit einem Zahnrad<B>50</B> in Ein- ,rriff stehen.
Dieses sitzt auf einer dreh baren Scheibe<B>51,</B> die im Gehäuse<B>33</B> hinter einem Fenster<B>52</B> angeordnet ist, durch wel ches hindurch die richtige Ziffer sielitbax wird. Die auf der Scheibe aufgedruckten Ziffern stimmen mit denen auf dem Strei fen 46 überein.
Es ist aus der Zeichnung ersichtlich, dass die beschriebene Wage vollständig zusam mengebaut werden kann, bevor sie in den Schrank. gebracht wird, weil alle beweg lichen Teile am Schrankdeckel angeordnet sind. Dies ist bei der Herstellung der Wage ein erheblicher Vorteil, weil dadurch die Anwendung neuzeitlicher Zusammenbetiver- fahren möglich wird. Nachdem die W. age in einem Laden oder einem Lager in Benutzung genommen worden ist, ist es zweckmässig, wenn der Wägemechanismus zwecks Aus- besserung und Instandhaltung leicht zugäng lich ist.
Dies wird dadurch erreicht, dass die Seitenwandfüllungen <B>53,</B> 54,<B>55</B> und<B>56</B> des Schrankes abnehmbar sind.
Claims (1)
- PATENT.ANSPRUCH: Wa,ge, insbesondere für Kleinverkaufs- läden, gekennzeichnet durch einen auf den Boden zu stellenden Sehrank<B>(1),</B> innerhalb dessen das Lastausgleichswerk und das den Lastalif:aehmer tragende und mit der An- zeigevorrielltung in Verbindung stehende Hebelwerk der Wage untergebracht sind.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Wage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrank<B>(1)</B> mit einem Deckel (2) versehen ist, an welchem das Hebelwerk und das Lastausgleichswerk hängen, während der Lastaufnehmer und das Ailzeigewerk, die beide mit dem Hebelwerk in Ver bindung sind, über den Deckel hinauf reichen. 2. Wage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeicl-inet, dass das Gewicht der Last durch eine drehbare Scheibe<B>(28)</B> angezeigt wird.<B>3.</B> Wage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Gewiehtsaus- gleichswerk ein Pendel (20) gehört, und dass ein Gestänge vorgesehen ist, das dazu dient, den Lastaufnehmer (47) wagrecht zu halten und mit dem Pendel in Triebverbindung zu setzen. 4. Wage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeigevorrich tung ein mit Öffnungen<B>(32, 52)</B> ver- sehenes Gehäuse<B>(31)</B> gehört, das hinter dem Lastaufnehmer angeordnet ist.<B>5.</B> Wage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastaufnahme- vorrielitung sich etwa in der Hüfthöhe einer mittelgrossen Person befindet. <B>6.</B> Wage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 4 und<B>5,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Gewichtsanzeigevorrich- tung über die Lmtaufnahmevorrielitung (47) hinaufreicht, so dass das Gewicht oberhalb derselben abgelesen werden kann.<B>7.</B> Wage nach Patentansprueli und Unter ansprüchen<B>3</B> bis<B>6,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass zu dem im Unteranspruch<B>3</B> genannten Gestänge eine Stange<B>(13)</B> gehört, deren Länge nicht kleiner als das Vierfache der halben Länge der von vorne bis hinten gemessenen Tiefe der Lastaufnahmeplatte (47) ist.<B>8.</B> Wage, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem die Last aufnehmenden Wagebalken<B>(7)</B> eine Lastausgleiclisvorrichtung (34) zum<B>Ab-</B> setzen eines Teils des Gewichtes der Last mittelst Einheitsgewichten<B>(39,</B> 41) -vor gesehen ist, und die Bedienungsvorrich tung für die Einrichtung züm Aufsetzen der Einheitsgewielite einen Griff (45) enthält, der mit einer Teilung (46) zu sammenwirkt, auf welcher die Grösse der abgesetzten Last abgelesen werden kann. <B>9.</B> Wage nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>8,</B> gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung<B>(50,</B> 51) zum An zeigen der abgesetzten Last für den Kunden.<B>10.</B> Wage nach Patentanspruch -und Unter ansprüchen<B>8</B> und<B>9,</B> dadurch gekenn- zeichnet, dass mittelst des Griffes (45) eine Nockenseheibe <B>(37)</B> verstellt wird, die das Absetzen von Einheitsgewichten <B>(39,</B> 41) herbeiführt. <B>11.</B> Wage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber dem Last aufnehmer (47) eine Stange (43) zum Absetzen der EinheitsgewieUte <B>(39,</B> 41) vorgesehen ist und der Lastaufnehmer, sowie die Stangen<B>(13,</B> 43) durch einen gemeinschaftlichen Lenkerhebel (14) und den Wagebalken<B>(7)</B> zu sich selbst pa rallel gehalten werden. 12.Wage nach Patentanspruch. und Unter anspruch<B>11,</B> dadurch ",el,-ennzeichnet, dass die Länge der Stangen<B>(13,</B> 43) nicht kleiner als das Vierfache der halben Länge der von vorne bis hinten gemes senen Tiefe der Lastaufnehmerplatte (47-) ist. <B>13.</B> Wage nach Patentansprucli und Unter- anspriieh <B>8,</B> gekennzeichnet durch einen Einheitsgewichtsaufnehmer (44). 14.Wage nach Patentanspruc'h, dadurch gekennzeichnet., dass die Seitenwände des Schrankes<B>(1)</B> durch abnehmbare Fülltin- gen <B>(53,</B> 54,<B>55</B> und<B>56)</B> gebildet sind. mittelst deren die Inneneinrichtung zu gänglich gemacht werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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