CH145234A - Dampferzeuger, bei welchem die Zustandsänderung des Arbeitsmittels in einem Rohrsystem erfolgt. - Google Patents

Dampferzeuger, bei welchem die Zustandsänderung des Arbeitsmittels in einem Rohrsystem erfolgt.

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CH145234A
CH145234A CH145234DA CH145234A CH 145234 A CH145234 A CH 145234A CH 145234D A CH145234D A CH 145234DA CH 145234 A CH145234 A CH 145234A
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B35/00Control systems for steam boilers
    • F22B35/06Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type
    • F22B35/10Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type of once-through type

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Description


  Dampferzeuger, bei welchem die Zustandsänderung des Arbeitsmittels  in einem Rohrsystem erfolgt.    Dampferzeuger, bei welchen die Zustands  änderung des     Arbeitsmittels    in     einem    Rohr  system erfolgt, und bei denen die Regulie  rung der Menge des zuzuführenden Brenn  stoffes und des Arbeitsmittels auf Grund der  Dampftemperatur am     Austritt    aus dem Rohr  system erfolgt, haben den Nachteil,

   dass die  Temperaturänderungen des Arbeitsmittels  am     Austritt    gegenüber den sie verursachen  den Änderungen der Vorgänge im Rohr  system selber eine so grosse zeitliche Verzöge  rung     aufweisen.    dass eine erfolgreiche und be  triebssichere Regulierung solcher Dampf  erzeuger nicht erreicht werden kann und ein  starkes     Schwanken    des Zustandes des aus  tretenden Dampfes nicht zu vermeiden ist.  



  Die Erfindung bezweckt die Vermeidung  dieses Nachteils und besteht darin, dass die  Regelung der Zuführung     mindestens    eines  Teils des     Arbeitsmittels,    oder des Brenn  stoffes, oder beider zusammen in Abhängig  keit von der     Temperatur    des Arbeitsmittels    an einer Stelle vor dem Austritt aus dem  Dampferzeuger erfolgt.  



  Einige Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind auf der Zeichnung  schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Dampferzeuger, bei  welchem die Zuführung des Brennstoffes in  Abhängigkeit von der     Arbeitsmitteltempera-          tur    im Rohrsystem reguliert wird;       Fig.    2 stellt ein Diagramm des Tempera  turverlaufes im Rohrsystem bei verschiede  nen Betriebsverhältnissen dar;       Fig.    3 veranschaulicht einen Dampf  erzeuger, bei welchem die Zuführung des       Arbeitsmittels    in Abhängigkeit von der     Ar-          beitsmitteltemperatur    im Rohrsystem regu  liert wird;

         Fig.    4 veranschaulicht eine Ausführungs  art, bei welcher die Zuführung des Arbeits  mittels und die Zuführung des Brennstoffes  in Abhängigkeit von der     Arbeitsmitteltempe-          ratur    im Rohrsystem reguliert werden;           Fig.    5 stellt ein weiteres Beispiel dar, bei  welchem eine     zusätzliche    Menge des zu spei  senden Arbeitsmittels in Abhängigkeit von  der Temperatur des Arbeitsmittels im Rohr  system reguliert     wird.     



  Schliesslich ist aus     Fig.    6 eine     Tempera-          turaufnehmer-Vorrichtung    zur Regulierung  der Zuführung des Kraftmittels für die       Kraftmaschine    der Fördervorrichtung zu er  sehen.  



  Dem im Brennraum     1.        (Fig.    1) angeordne  ten Rohrsystem 2 wird das Arbeitsmittel  durch die Leitung 3 zugeführt, währenddem  der erzeugte Dampf durch die Leitung 4 zu  den Verbrauchsstellen abgeführt     wird.    Durch  eine Leitung 6     wird    der Brennstoff und  durch eine weitere Leitung 7 die zur Ver  brennung notwendige Verbrennungsluft dem  Brenner 5 zugeführt. Die Verbrennungsgase  werden durch den Kanal 8 abgeführt. Die  Zuführung des     Arbeitsmittels    wird durch ein  Ventil 9, die Zuführung des Brennstoffes  durch ein Ventil 10 und die Entnahme des  erzeugten Dampfes durch ein Ventil 1.1 regu  liert.

   An der Stelle 1.6 ist eine Temperatur  aufnehmer-Vorrichtung 17 in das Rohr  system 2 eingebaut, welche die Temperatur  des an dieser Stelle durchfliessenden     Arbeits-          mittels    aufnimmt     und    in Abhängigkeit von  der aufgenommenen     Temperatur    einen Im  puls weiter leitet, der zur Betätigung von  Steuerorganen angewendet wird.  



  Die Arbeitsweise dieses     Dampferzeugers          geht    aus dem durch die     Fig.    2 dargestell  ten Diagramm hervor, in welchem auf der       waarechten        Achse    die Länge 1 des     Rohr-          svstems    2 zwischen der Eintrittsstelle E und  der Austrittsstelle      < $    aufgetragen ist, wäh  rend auf der senkrechten Achse die jeweilige  Temperatur des     Arbeitsmittels    an den be  treffenden Stellen im Rohrsystem 2 auf  tragen ist. Durch die ausgezogen ge  zeichnete Kurve 12 ist der Beharrungszu  stand im     P,,ohrsystem    2 dargestellt.

   Zuerst  wird das noch flüssige Arbeitsmittel zwi  schen dem Eintritt E und dem Punkt 13 bis  auf die     Verdampfungstemperatur    V erwärmt  und vor- hier bis zum     Punkt    14 vollständig    in     Sattdampf,    welcher keine Flüssigkeit  mehr enthält, übergeführt. Die     Temperatur     des Arbeitsmittels wird dabei dem Druck  abfall des fliessenden Arbeitsmittels entspre  chend auch von einem     etwas    höheren Wert  bei beginnender Verdampfung auf einen  etwas niedrigeren Wert bei vollständiger  Verdampfung abfallen. In der Folge wird  dieser     Sattdampf    bis zum Austritt aus dem  Rohrsystem (Punkt 15) auf die Temperatur  U überhitzt.

   Bei diesen Zustandsänderungen  des Arbeitsmittels zwischen     Eintrittsstelle     und Austrittsstelle verteilt sich ungefähr  die aufgenommene Wärmemenge zu     3,f1"    auf  die Erwärmung des     flüssigen    Arbeitsmittel,  zu     e'1"    auf die Verdampfung und endlich     zii     auf die Überhitzung.  



       Wird    eine Erhöhung der     Verdampfungs-          leistung    eingestellt, die zugeführte Menge       deg        flüssi(Yen    Arbeitsmittels also vergrössert.  so ändern sich die Temperaturen des Ar  beitsmittels im Rohrsystem 2 entsprechend  dem durch die     Kurve    12a veranschaulichten  Verlauf. Der     Verda.mpfungsanfang    des Ar  beitsmittels ist gegenüber dem ursprüng  lichen Punkt 13 auf einen vom Arbeits  mittel später     erreichten    Punkt     13a    verscho  ben worden.

   Ebenso ist auch der ursprüng  liche Punkt 14, an welchem die     Verdam        p-          fung    des     Arbeitsmittels    vollständig     erfollgt     ist, auf den     Pixnht        11-a    verschoben.

   Die für       die        Überhitzung    des Arbeitsmittels notwen  dige Wärmemenge ist nun gegenüber der für  die Erwärmung und für die     Verdampfung     nötigen     Wärmemenge    so gering,     dass    die in  der     Rohrwandung    gespeicherte     Wärmemeng,-          während    längerer Zeit genügt, um das Ar  beitsmittel bis an seinen Austritt beim Punkt  15a dennoch     a,iif    die     Überhitzungstemperatur     U zu erwärmen.

   Wenn also bei dieser Lei  stungserhöhung wohl eine grössere Menge des  Betriebsmittels zugeführt wird, sind die  Temperaturänderungen am     Austritt    aus     dejn     Rohrsystem     selbst    infolge des     grosscli     Wärmeinhaltes und des geringen Wärme  bedarfes für die     Überhitzung    nur ganz un  wesentlich; im Innern des Rohres jedoch fin  den wohl     grössere    Temperaturschwankungen      statt.

   Erst nach einer längeren Zuführung  einer vergrösserten     Arbeitsmittelmenge    ist der  Wärmeinhalt des Rohrsystems auch am Ende  des Systems zwischen den Punkten 14 und  15 vollständig aufgezehrt, so dass die Tem  peratur des austretenden Dampfes sprung  haft auf die     Sättigungstemperatur    fällt. Der  neue Verlauf der     Temperatur    des Arbeits  mittels im Innern des Rohres ist für diesen  Fall durch die Kurve     12b    dargestellt. Die  beiden Punkte 13 des     Verdampfungsbeginnes     und 14 der vollständigen Verdampfung sind  noch weiter gegen den Austritt aus dem  Rohrsystem an die Punkte     13x>    und 14b ver  schoben.

   Das flüssige Arbeitsmittel und das  zwischen     13b    und     14b    befindliche Gemisch  von Flüssigkeit und Dampf entzieht aus den       Rohrwandungen    eine so grosse Menge der ge  speicherten Wärme, dass der Rest nicht mehr  ausreicht, den Dampf vom Punkt 14b auf  die notwendige     Temperatur    U zu überhitzen,  wodurch diese sprunghafte Änderung der       Dampftemperatur    vom Punkt 15a auf den  Punkt     15b    am Austritt unvermeidlich ist,

    so dass im nächsten Augenblick nur noch  Saudampf oder sogar mit Flüssigkeits  teilchen gemischter Saudampf aus dem Ver  dampfer     austritt.    Dieser     sprunghafte    Tem  peraturabfall hat natürlich die verschieden  artigsten Nachteile zur Folge. So können  zum Beispiel durch diesen Dampf getriebene       Kraftmaschinen    durch die rasche Tempera  turänderung und durch mitgerissene Wasser  teilchen Schaden leiden. Aber auch der Bau  stoff des Dampferzeugers selbst leidet durch  den raschen Temperaturabfall, sei es durch  innere Gefügeänderungen oder durch die ent  stehenden Temperaturspannungen.  



  Bei einer     Leistungsverminderung    des  Dampferzeugers wird diesem weniger Ar  beitsmittel zugeführt. Diese kleinere Menge       vrird    rascher erwärmt, ihr Zustand folgt der       Kurve        12c,    wobei Anfang und Ende der Ver  dampfung von den ursprünglichen Punkten  13 und 14 auf die neuen Punkte     13e    und  14c verschoben werden.

   Der geringe Wärme  übergang und die geringe Wärmeaufnahme  des     Dampfes    von dem Punkt 14c bis an den    Punkt 15c am Austritt aus dem Rohrsystem  vermag dabei in der Temperatur der Rohr  wandung, in welcher eine grosse Wärme  menge aufgespeichert ist. vor Ablauf einer  längeren Zeit keine nennenswerte Verände  rung zu verursachen, so dass die Temperatur  des Dampfes beim Austritt aus dem Dampf  erzeuger sich nur um ein verschwindendes  Mass von Punkt 1.5 auf den neuen Punkt     15('     erhöht.

   Erst nach einer längeren Zeit wird  sich auch beim Austritt am Rohrsystem,  ähnlich wie bei Belastungserhöhung, eine  Veränderung der Temperatur     bemerkbar     machen, welche dann aber sehr rasch vor sich  gellen kann und die Temperatur in kürzester  Zeit auf     ein    für das Rohr gefährliches     Mass     erhöht. Diese     Schwankungen    haben ausser  dem einen sehr ungleichförmigen Betrieb der  angetriebenen Kraftmaschine und der durch  diese angetriebenen     Arbeitsmaschine    zur  Folge.  



       Erfindungsgemäss    wird nun die ganze  oder teilweise Zuführung des Arbeitsmittels  oder des Brennstoffes oder beider zusammen  in     Abhängigkeit.    von der     Temperatur    des Ar  beitsmittels an einer Stelle vor     dem    Austritt  aus dem Rohrsystem 16     (Fia.    1 und 2) regu  liert.

   Wie aus dem Diagramm zu ersehen ist,  ist diese     Temperaturempfangsstelle        vorteil-          hafterweise    kurz nach der vollendeten Ver  dampfung im Rohrsystem 2 an der Stelle 16  vorgesehen, da wo im     Rohrsystem    schon kurz  nach den Belastungsänderungen grosse Tem  peraturschwankungen eintreten, um eine       wirksame    und rasche Regulierung des Betrie  bes des Dampferzeugers davon ableiten zu  können.

   Die Nachteile der bisherigen Dampf  erzeuger, bei welchen die Verdampfung in  einem Rohrsystem und die Regulierung auf  Grund der Temperaturmessungen des aus  tretenden Dampfes erfolgen, bei denen in  folge grosser zeitlicher     Verschiebungen.     der ganze Regulierungsvorgang derartigen  Schwankungen unterworfen ist, dass ein       praktischer    Betrieb beinahe unmöglich ist,  werden dadurch vermieden. Demgegenüber  bietet die gemäss der Erfindung vorgeschla  gene Regulierung den Vorteil, dass die Tem-           peratur    des erzeugten Dampfes praktisch kei  nen Schwankungen mehr unterworfen und  überdies leicht einzustellen ist.  



  Die bauliche Durchführung der Erfin  dung geht beispielsweise aus der     Fig.    1 her  vor. Im Rohrsystem 2 ist an der Stelle 16  ein     Thermoelement    17 eingebaut, dessen  Ströme ein Mass für die Temperatur des Ar  beitsmittels darstellen. Durch die Leitung 14  werden die Ströme auf den Servomotor 19       übertragen,    welch letzterer nach     Massgabe     dieser Ströme das Zuführungsventil 10 für  den Brennstoff steuert.

   Wenn die     Arbeits-          mitteltemperatur    an der Stelle 16 sich erhöht,       -wird    dem Brenner<B>5</B> durch Schliessen des  Ventils 10 weniger und beim     Sinken    der  Temperatur mehr Brennstoff zugeführt, wo  durch die Temperatur wieder auf ihren ur  sprünglichen Wert gebracht wird.  



       Fig.3    zeigt einen Dampferzeuger, bei       -welchem    im Gegensatz zu     Fig.    1 die     Arbeits-          mittelmenge    in Abhängigkeit von der Ar  beitsmitteltemperatur an der Stelle 16 regu  liert wird. Der von dem     Thermoelement    17  gesteuerte Servomotor 19 verstellt seinerseits  das Ventil 9 in der Zuleitung 3 für das Ar  beitsmittel derart, dass bei einer Erhöhung  der     Arbeitsmitteltemperatur    an- der Stelle 16  das Ventil 9 geöffnet wird und     umgekehrt     bei Temperaturerniedrigung dieses Ventil ge  schlossen wird.

   Durch diese Regulierung  wird ebensogut wie in     Fig.    1 eine unverän  derliche Temperatur des aus dem Rohrsystem  2 austretenden Dampfes erreicht.  



  Der in     Fig.    4 dargestellte Dampferzeuger  wird anstatt durch ein     Thermoelement    17       (Fig.    1) unmittelbar durch die infolge Tem  peraturänderungen verursachten Längen  änderungen des Rohrsystems 2 reguliert. An  zwei Stellen (25 und 26) vor dem Austritt       -wird    das Rohrsystem in einer durch die       Fig.    4 beispielsweise dargestellten Form aus  dem Verbrennungsraum heraus geführt. Die  durch Änderungen der Temperaturen des  durchfliessenden Arbeitsmittels entstehenden  Längenänderungen des Rohrstückes 31 zwi  schen den Stellen 2,5 und 26 dienen zur    Steuerung der beiden Ventile 9 und 10.

   An  der Stelle 25 ist das Rohrstück 31 mit einer  festen Unterlage verbunden, so dass es an die  ser Stelle nicht beweglich ist. Der Hebel 29  ist durch das Gelenk 2 7 mit der Stelle<B>25</B>  und an der Stelle 2-6 ist das Gestänge 30  durch das Gelenk 28 mit dem Rohr 31 ver  bunden, so dass bei der Erhöhung der Ar  beitsmitteltemperatur im Rohr 31 das Gelenk  28 nach unten verschoben und der Hebel 29  in die gestrichelt gezeichnete Stellung<B>299</B>  verstellt wird. Das Gestänge 32 des Ventils  9 wird dadurch nach unten verschoben     (32a)     und das Ventil 9 für die Zuführung des     :@r-          beitsmittels    geöffnet.

   Der um den festen       Drehpunkt    33 drehbare Hebel 34 wird dabei  in die gestrichelt gezeichnete Lage 34a und  das Gestänge 35 in eine höhere Lage 35a ver  stellt, so dass das Ventil 10 für die Zufüh  rung des Brennstoffes geschlossen wird. Bei  dieser vermehrten Zuführung von flüssigem  Arbeitsmittel durch die Leitung 3 und der  verminderten Zuführung von Brennstoff  durch die Leitung 6 wird die Temperatur des  im Rohrsystem ? fliessenden Arbeitsmittel       solange    erniedrigt,

   bis zwischen den Stellen  25 und 26     dieses    Systems die normale Be  triebstemperatur     sich    wieder eingestellt hat  und dadurch die Ventile 9 und 10 wieder in  ihre ursprüngliche Betriebsstellung     zurück-          verstellt    worden sind.  



  Bei einem     Sinken    der Temperatur des Ar  beitsmittels im     Rohrstiick    31 werden die  Ventile 9 und<B>10</B> in umgekehrter Weise so  --erstellt, dass einerseits die Zuführung des  Arbeitsmittels verkleinert, anderseits die Zu  führung des     Brennstoffes    vergrössert und da  durch im Rohrsystem 2 die Temperatur wie  der bis auf ihre normale Höhe gehoben wird.  



  Im Beispiel der     Fi < g.    5 wird der Brenn  stoff vermittelst einer Pumpe 40 dem Bren  ner 5 zugeführt und die Hauptmenge des  Arbeitsmittels vermittelst einer Pumpe 41  durch die Leitung 3 in das Rohrsystem 2 ge  fördert. Beide     Pumpen    40 und 41 werden ge  meinsam von derselben Kraftmaschine 42  angetrieben. so dass deren Fördermengen im  mer in einem bestimmten. Verhältnis.zueinan-      der stehen.     Ausserdem    wird durch eine Hilfs  pumpe 43 eine zusätzliche Menge     Arbeits-          mittel    in das Rohrsystem 2 eingeführt.

   Die  Hilfspumpe 43 wird von einer besonderen  Kraftmaschine 44 angetrieben     und    durch die  Temperatur des verdampften     Arbeitsmittels     im Rohrsystem vor dem     Austritt    derart ge  steuert, dass sie bei erhöhter Arbeitsmittel  temperatur im Rohrsystem 2 eine grössere  Menge und umgekehrt bei erniedrigter Tem  peratur eine kleinere Menge zusätzlichen Ar  beitsmittels fördert.  



  Die grobe Regulierung dieses Dampf  erzeugers erfolgt durch die     Änderung    der  Drehzahl der Kraftmaschine 42, welche die       Hauptspeisepumpe    41 und die Brennstoff  pumpe 40 treibt.  



  Die Feinregulierung auf unveränderliche  Dampftemperatur (am     Austritt)    kann bei  spielsweise so ausgeführt sein, dass zwischen  zwei Stellen 45 und 46 des Rohrsystems 2  eine     Umgehungsleitung    47 eingeschaltet ist,  in welcher eine     Reguliervorrichtung    nach       Fig.    6 eingebaut ist. Im Innern des Rohres  47 ist ein zweites Rohrstück 48 aus einem  andern Baustoff und mit engerem     Quer-          schnitt    derart eingebaut, dass es mit seinem  einen Ende 49     vermittelst    des durchbohrten  Körpers 50 unbeweglich mit der     Leitung    47  verbunden ist, währenddem an seinem an  dern Ende 51 ein Gleitschuh 52 befestigt  ist.

   Der Baustoff der beiden Rohre 47 und  48 ist so gewählt, dass der     Wärmedehnungs-          koeffizient    beider Rohre 47 und 48 verschie  den ist (zum Beispiel Messing und Eisen), so       class    zum Beispiel bei Erhöhung der Tempe  ratur des durch das Rohr 48 und die Bohrun  gen 54 durchgehenden     Arbeitsmittels    das  Rohr 48 relativ gegenüber dem Rohr 47 ver  längert     wird    und umgekehrt bei Erniedri  gung der     Arbeitsmitteltemperatur        relativ    ver  kürzt wird.

   Der     Gleitschuh    52 gleitet eng  anliegend auf der innern Rohrwand der Um  gehungsleitung 47 und schliesst bei relativer  Verkürzung des Rohres 48 gegenüber dem  Rohr 47 die Zweigleitung 53 ab, öffnet je  doch diese bei relativer Verlängerung des  Rohres 48 gegenüber dem Rohr 47.

      Die     -Kraftmaschine        -14    der     Hilfsspeise-          pumpe    43     (Fig.    5) ist als     Dampfkraft-          maschine    ausgebildet und wird durch den  Dampf, der durch die Abzweigleitung 53 aus  der Umgehungsleitung     -17    abgezapft wird       (Fig.    4 und     Fig.    5), betrieben.

   Bei Erhöhung  der     Arbeitsmitteltemperatur    in der Um  gehungsleitung 47 erhält also die Kraft  maschine 44 eine grössere     Iira.ftmittelmenge.     so dass sie schneller läuft und die Pumpe     -13     daher eine grössere Menge zusätzlichen Ar  beitsmittels in das     Rohrsystem    2 fördert.  Entsprechend wird bei Verkleinerung der  Temperatur in der Umgehungsleitung 47 die  Drehzahl der Pumpe 43 verkleinert, so dass  eine kleinere     Neuge    zusätzlichen     Arbeits-          mittels    dem Rohrsystem 2 zufliesst. Die Ar  beitsweise dieses Dampferzeugers ist derart.

    dass die Regelung auf     unveränderliche     Dampftemperatur am Austritt A aus dem  Dampferzeuger durch Veränderung der durch  die Pumpe 43 geförderten Teilmengen des  Arbeitsmittels in     Abhängigkeit    von der     Tem-          peraturaufnehmer-Vorrichtung    (47. 48, 52)  und die Regelung auf     Belastungsänderung     des Dampferzeugers durch Veränderung der  durch die Pumpe 41 geförderten Hauptmenge  des Arbeitsmittels und der durch die Brenn  stoffpumpe 40 geförderten     ssrennstofftnenze     erfolgt.  



  Die Regulierung dieses Dampferzeugers       kann    auch so erfolgen, dass die Fördermenge  der Pumpe 41 für die     1-Tauptmenge    des     Ar-          beitsmittels    auf eine bestimmte     Belasten--,     zum Beispiel auf die kleinste Belastung, un  veränderlich eingestellt wird und die Be  lastungsschwankungen durch die zusätzliche       Hilfsmenge    des Arbeitsmittels gedeckt und  zugleich reguliert werden.  



  Die zusätzliche Hilfsmenge des Arbeits  mittels kann auch an einer zweiten Stelle.  nach der Einführung der Hauptmenge des  Arbeitsmittels, zum Beispiel an der Stelle 60       (Fig.5)    durch die gestrichelt gezeichnete       Leitung        @61    in das Rohrsystem eingeführt  werden, was den Vorteil einer noch genaue  ren und noch rascheren Regulierung bietet.      Die Regulierung des Dampferzeugers  kann     natürlich    auch anstatt in Abhängig  keit von der Temperatur an der Stelle 16       (Fig.    2), an welcher das Arbeitsmittel bereits  schon vollständig verdampft ist, auch auf  Grund der Temperatur, zum Beispiel der  Stelle 16a, an welcher das Arbeitsmittel noch  flüssig ist, erfolgen.

   Wesentlich ist dabei,  dass diese     Temperaturaufnahmestelle    vor dem  Austritt, an einer Stelle, wo die zeitliche  Temperaturverzögerung auf die Regulierung  nur von untergeordnetem Einfluss ist, ge  legen sei. Die bauliche Ausführung der Erfin  dungsidee kann unabhängig von den erwähn  ten beispielsweisen Ausführungen beliebig  gestaltet werden. An Stelle der beschriebenen       Temperaturaufnehmer-Vorrichtungen    können  a     'h        beliebi-e    andere Ausführungen solcher       ue   <B>C</B>  Vorrichtungen angewendet werden.

   Die Re  gulierung der Fördermengen kann durch  Drehzahlregelung der Fördermaschinen,  durch Veränderung des Hubes, oder des  schädlichen Raumes, oder durch Umgehungs  ventile oder     Drosselventile    oder     Ablassventile          usw.    erfolgen. Der Dampferzeuger kann an  statt mit flüssigem Brennstoff auch mit gas  förmigem, festem oder staubförmigem Brenn  stoff geheizt werden. Die Regulierung der  Zuführung dieser Brennstoffe erfolgt als  dann ebenfalls im Sinne der Erfindung. Als  Arbeitsmittel kann jede Flüssigkeit, welche  für die Verdampfung geeignet erscheint, ver  wendet werden. Schliesslich kann die Erfin  dung auch Anwendung auf     31ehretoffma-          schinen    finden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Dampferzeuger, bei welchem die Zu standsänderung des Arbeitsmittels in einem Rohrsystem erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung der Zuführung mindestens eines Teils des Arbeitsmittels oder des Brenn stoffes oder beider zusammen in Abhängig keit von der Temperatur des Arbeitsmittels an einer Stelle vor dem Austritt aus dem Dampferzeuger erfolgt, zum Zweck, störende Schwankungen in der Temperatur des er zeugten Dampfes zu vermeiden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Regulie rung der gesamten oder teilweisen Zu führung des Arbeitsmittels oder des Brennstoffes oder beider zusammen in Abhängigkeit von der Temperatur des Arbeitsmittels vor dem Austritt aus dem Rohrsystem an einer Stelle erfolgt, wo das Arbeitsmittel der Rohrwandung noch so viel Wärme entzieht, um eine wesentliche zeitliche Verzögerung in der Einwirkung auf die Temperatur des Ar beitsmittels noch zu vermeiden.
    L. Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Regulie rung der gesamten oder teilweisen Zu führung des Arbeitsmittels oder des Brennstoffes oder beider zusammen in Abhängigkeit von der Arbeitsmitteltem- peratur an einer Stelle des Rohrsystems nahe am Übergang des Arbeitsmittels vom Saudampf- zum Heissda.mpfgebiet erfolgt. 3.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die llegulierun- der gesamten oder teilweisen Zuführung des Arbeitsmittels oder des Brennstoffes oder beider zusammen selbsttätig in Ab hängigkeit von einer Temperaturauf- nehmer-Vorrichtung erfolgt. Dampferzeuger ,nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturauf- nehmer-Vorrichtung die Temperatur des im Rohrsystem selber fliessenden Ar beitsmittels aufnimmt. 5.
    Dampferzeuger nach Patentanspruoh und Unteransprüehen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturauf- nehzner-Vorriehtung die Temperatur ei ner aus dem Rohrsystem abzweigenden Hilfsmenge des Arbeitsmittels auf nimmt. 6. Dampferzeuger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ganze oder teilweise Zuführungsmenge des Ar- beitsmittels oder des Brennstoffes oder beider zusammen von einer Temperatur aufnehmer-Vorrichtung unmittelbar re guliert wird. i.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Förder vorrichtungen für das Arbeitsmittel oder den Brennstoff oder für beide zu sammen in Abhängigkeit von einer Tem- peraturaufnehmer-Vorrichtung reguliert werden. B.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, mit einer Haupt- und Hilfsfördervorrichtung für das Ar beitsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermenge der Hilfsfördervorrich- tung für das Arbeitsmittel allein oder zusammen mit der Fördermenge des Brennstoffes in Abhängigkeit von der Temperaturaufnehmer-Vorrichtung regu liert wird. 9. Dampferzeuger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptmenge des zuzuführenden Arbeitsmittels auf eine unveränderliche Leistung eingestellt ist und die Belastungsschwankungen durch die zusätzliche Hilfsmenge des Arbeits mittels gedeckt werden.
    <B>10.</B> Dampferzeuger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass- die zusätzliche Hilfsmenge des Arbeitsmittels an einer Stelle nach dem Eintritt der Haupt menge des Arbeitsmittels in das Rohr system eingeführt wird. 11.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, class die Kraftmaschine der Fördervorrichtung des arbeitsmitt"ls oder des Brennstoffes oder beider För dervorrichtungen zusammen in Abh:,in- gigkeit von der Temperaturaufnehnier- Vorrichtung reguliert erden. 12.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 11, da durch gekennzeichnet, dass die Tempc- raturaufnehmer-Vorrichtung in Abhä,ii- gigkeit von der verschiedenen -N\Tärme- dehnung verschiedener Baustoffe von Teilen, welche die Zufübrung von Dampf aus dem zu regulierenden Dampf erzeuger zu den Arbeitsmaschinen der Fördervorrichtungen des Arbeitsmittels oder des Brennstoffes oder beider zu sammen verändern, die Fördermenge dieser Fördervorrichtungen reguliert. 13.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Regulierung auf unveränderliche Dampftemperatur am Austritt aus dem Dampferzeuger durch Veränderung einer Teilmenge des Ar beitsmittels in Abhängigkeit von der Temperaturaufnehmer-Vorrichtung und die Regulierung auf Belastungsänderung durch Veränderung der Hauptmenge des Arbeitsmittels und des Brennstoffe>; er folgt. .
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