CH153285A - Hochdruckröhrendampferzeuger. - Google Patents

Hochdruckröhrendampferzeuger.

Info

Publication number
CH153285A
CH153285A CH153285DA CH153285A CH 153285 A CH153285 A CH 153285A CH 153285D A CH153285D A CH 153285DA CH 153285 A CH153285 A CH 153285A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
temperature
amount
control
steam generator
steam
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer Ag filed Critical Sulzer Ag
Publication of CH153285A publication Critical patent/CH153285A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B35/00Control systems for steam boilers
    • F22B35/06Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type
    • F22B35/10Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type of once-through type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G5/00Controlling superheat temperature
    • F22G5/20Controlling superheat temperature by combined controlling procedures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


      Hochdruckröhrendampferzeuger.            Bei        Röhrendampferzeugern,    bei welchen  nur die     Speiseflüssigkeitsmenge    in Ab  hängigkeit von der Temperatur des im Rohr  system fliessenden Arbeitsmittels geregelt  wird,     treten    infolge der im Rohrsystem und  in der Ummauerung des Dampferzeugers  aufgespeicherten     Wärme    und infolge der für  den     Durchfluss    des Arbeitsmittels benötigten  Zeit grosse Verzögerungen in der Regelung  und daher     starke,    den Betrieb sehr störende  Schwankungen ein.  



  Wird nur eine Menge zusätzlich in das  Rohrsystem eingespritzter Speiseflüssigkeit  in Abhängigkeit von der Temperatur des  durch den Erzeuger fliessenden Arbeitsmit  tels geregelt, so kann eine Regelung nur in  nerhalb einer gewissen, sehr beschränkten  Leistungsgrenze erfolgen. Überschreiten aber  die Leistungsschwankungen diese Grenze, so  kann der Zustand, im besonderen die Tem  peratur des aus dem Erzeuger austretenden  Dampfes nicht mehr unveränderlich gehal  ten werden.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  nun auf     Hochdruckröhrendampferzeuger    und  bezweckt die beschriebenen Nachteile zu um  gehen und dadurch die Empfindlichkeit der  Temperaturregelung zu erhöhen und zusam  menhängend damit     Temperaturpen.delungen     zu vermeiden.

   Sie besteht darin, dass von  zwei     hintereinandergeschalteten    Temperatur  impulsen der eine die     Speis-eflüssigheits-          menge    und der andere die Menge des zusätz  lich     zugeführten    Arbeitsmittels rebelt.     Vor-          teilhafterweise    kann der die Menge des zu  sätzlich     zugeführten    Arbeitsmittels regelnde  Impuls ausserdem noch auf die Regelung der  Speiseflüssigkeit einwirken.  



  Zwei Beispiele des     Erfindungsgegenstan-          des    sind auf der Zeichnung schematisch     dar-          gestellt.     



       Fig.    1 zeigt einen Hochdruckröhren  dampferzeuger, bei welchem die     Speiseflüs-          si.gkeitsmenge    und eine zusätzlich zugeführte       Arbeitsmittelmenge    von zwei Temperatur  impulsen geregelt     werden;              Fig.    2 zeigt ein Beispiel, bei welchem  ausserdem der auf die zusätzlich zugeführte       Arbeitsmittelmenge    wirkende Impuls noch  auf die     Speiseflüssigl@eitsnien.ge    einwirkt.  



  Die von     d-er    Speisepumpe J     (Fig.    1) in  den Teil 2     dies    Rohrsystems 2. 4 des Dampf  erzeugers eingeführte     Flüssigkeit    verdampft  in demselben und ist bis an die Stelle 3 in  Saudampf umgewandelt, worauf dieser Satt  dampf in dem anschliessenden Teil 4 des       Rohrsystems    überhitzt und durch die Lei  tung 5 an die Verbrauchsstellen     geleitet    wird.

    Die     Beheizung    des Rohrsystems erfolgt  durch den Brenner 7, welchem in bekannter       Weise    durch die     Leiturig    8 ein     flüssiger,    gas  förmiger oder     staubförmiger    Brennstoff und  durch .die     Leitung    9 Verbrennungsluft zuge  führt     wird.    Die bei der Verbrennung ent  stehenden Rauchgase können     -durch        eine     Rauchgasleitung 10 an weitere Verbrauchs  stellen oder unmittelbar ins Freie geleitet  werden.  



  Eine weitere Speisepumpe 1.1 fördert eine  zusätzliche Menge Flüssigkeit an der     Ein-          spritzstelle    12 in den als     Überhitzer    dienen  den Teil 4 des     Rohrsystems.    Vor dieser Ein  spritzstelle befindet sich um dem Anfang des       Rohrsystemteils    4 eine     T.emperaturaufmeh-          mervorrichtung    13 und am     Austritt    aus dein       Dampferzeuger    eine weitere     Temperaturauf-          nehmervorriclatung    14.  



  Die     Speiseflüssigkeitsmenge        wird    durch  eine     Drosselstelle    15 in Abhängigkeit von  der     Temperaturaufnehmervorrichtung    13 und  die zusätzlich     zugeführte    Menge Flüssigkeit  durch eine Drosselstelle 16 in Abhängigkeit  von der     Temperaturaufnehmervorrichtung     14     geregelt.     



  Beim Steigen der Temperatur des erzeug  ten Dampfes     vergrössert    die     Temperaturauf-          n        ehmervorrichtunz    14 den     Durchflussquer-          schnitt    der Drosselstelle 16.

   Die Pumpe 11  fördert dadurch eine grössere Menge Flüs  sigkeit durch die     Einspritzstelle    12 in den  Teil 4 des     Rohrsystems;    der .durch .den     Über-          hitzer    strömende Dampf wird entsprechend  der     Einspritzmenge    abgekühlt, bis seine Aus-         trittstemperatur    auf das gewöhnliche Mass       erniedrigt    ist.  



  Wenn jedoch die Temperatur des erzeug  ten Dampfes trotz dieser Regelung noch  nicht auf den normalen Wert     zulückgaführt          worden,    ist, fängt die Temperatur am An  fang des     Überhitzers    auch an zu steigen.

       Di@,          Temperaturaufnehmervorriehtung    13 über  trägt dann     einen    Impuls auf die     Drosselstelle     15, welche die dem Dampferzeuger     mitteht     der Pumpe 1 zugeführte     Speiseflüssigkeits-          menge    vergrössert und die Dampftemperatur  auf die ursprüngliche     Höhe    wieder     einstellt.     



  Dem in     Fig.    2 dargestellten Dampferzeu  ger     wird    die     Speiseflüssigkeit    aus dem Be  hälter 20     mittelst    der Speisepumpe 21 durch  die Leitungen 22     und    23 über das     Dros'ei-          organ    15 zugeführt. Eine aus der     Leitung     22 abgezweigte     Mengge    Flüssigkeit wird  durch die     Leiting    24, .das     Drosselorgan   <B>16</B>  und eine Leitung 25 an der Einspritzstelle  12 in den als     Überhitzer    dienenden Teil 4 des       Rohrsystems    eingeführt.

   Zur Steuerung des       Drosselorganes    15 ist eine     Temp-eraturauf-          nehmervorrichtun.g    13 am Anfang des     Über-          hitzers    vorgesehen; die in die zu den     Ver-          brauchsstellen        führende    Dampfleitung 5 ein  gebaute     Temperaturaufnehmervorrichtung    1 4       steuert    das Drosselorgan 16.

   Beide     Tempera-          turaufnehmervarrichtungen    13 und 14 steuern  vorerst den     Druck    der     Steuerflüssigkeit    in  den     Impulsübertragungsleitungen    26 und<B>27,</B>  welche die     Aufnehmervorrichtungen    mit. den       Steuereinrichtungen    verbinden.  



  Den     Steuervorrichtungen,    28 und 29 wird  durch die Leitungen 30     bezw.    31     Arbeits-          flüssigkeit    von einem bestimmten unverän  derlichen Druck zugeführt, während die ent  stehende Ablaufflüssigkeit durch     Leitungen     32 und 33 wieder, beispielsweise in einen       Behälter,        zurückgeführt    wird. Durch die  Leitungen 34 und 35 wird das     von;    den       Steuervorrichtungen    28 und 29 gesteuerte       Steueröl    unter die federbelasteten Kolben  der Servomotoren 36 und 37 geführt.

   Die  Kolben dieser Servomotoren steuern durch  Übertragung der     Gestänge    38 und 39     @lie     Ventile der Drosselvorrichtungen 15 und 16.      Bei einer Erhöhung der Temperatur in  der zu den Verbrauchsstellen führenden Lei  tung 5 überträgt die Temperaturaufnehmer  vorrichtung 14 einen erhöhten Steuerdruck  durch die     Impulsübertragungsvorrichtung    27  in die     Steuervorrichtung    29, wodurch der       Schieberkolben    40 entgegen der     Feder    41 an  gehoben wird.

   Bei dieser     Aufwärtsbewegung          des[    Steuerkolbens 40 wird für die     Arbeits-          flüs@sdgkeit    aus der Leitung 31 der Weg durch  die Leitung 35 unter den Kolben des     Servo-          moto@rs    37 freigelegt, der Kolben entgegen  der auf ihn drückenden Feder angehoben, 'und  somit das Ventil der Drosselvorrichtung 16  geöffnet.

   Dabei vergrössert sich der Durch  flussquerschnitt für die durch die     Leitung    25  an der     Einspritzstelle    12 in den     Überhitzer     eingeführte Menge     Flüssigkeit.    Die Tempera  tur .des     .erzeugten    Dampfes wird durch die  vergrösserte Einspritzmenge erniedrigt und  auf den normalen Wert wieder zurückge  führt.

      Gleichzeitig verstellt das     aufwärts-          ,ehende    Gestänge '39 den Hebel 42, welcher  sich um den festen Drehpunkt 43, dreht und  dadurch mittelst des an .der     Stelle    45 für  diesen Fall ortsfest gelagerten Hebels 44 die  Feder 41     zusammendrückt.    Der Kolben  schieber 40 wird somit entgegen seiner an  fänglichen, diese Regelung einleitenden       Steuerbewegung    nach aufwärts nun wieder       abwärts    gedrückt, wodurch .die ganze Regel  bewegung rückgeführt ist.

      Durch .diese Bewegung des     Hebels    42  wird mittelst des Gestänges 46 auch der  Hebel 47     gehoben,    der an dem     Punkt    48 fest  gelagert ist, so dass durch das Gestänge 49  und den Hebel 50, dessen     fester        Drelipiinkt     für diesen. Fall am Punkt 51 liegt, die Feder  52 entspannt wird.

   Dabei zeigt der Schieber  kolben 53 das Bestreben, sich aufwärts zu       bewegen,    und fängt an, nachdem :seine Über  deckung nicht mehr     genügt,    um die     ,steuernde          Kante    zu decken, .die     Arbeitsflüssigkeit    aus       (ler    Leitung 30 durch die Leitung 34 unter  den:

       federbelasteten        Kolben,    des Servomotors  36 zu     leiten.        Entsprechend    den HebeIverhä1t-         nissen    der Hebel 42, 47 und 50 wird die       Regelbewegung,    die durch das,     Gestälige    39       ausgeführt    wird, natürlich nur in stark ver  kleinertem Mass auf die Steuervorrichtung 28  und auf den Servomotor 36 übertragen, so  dass eine ganz geringe     @eweäung    des Ge  stänges 38 nach oben genügt, um diese Be  wegung     mittelst    des,

   Hebels 54 auf den He  bel 50 und auf die Feder 5 2 wieder     rück-          zuführen.     



  Bei dieser     Steuerbew.eg-ung    wird also der       Drosselquerschnitt    der     Dro.s:s@elvorrichtung    15  in einem     entsprechenden    Mass vergrössert und  die anfänglich von der Vorrichtung 16 aus  geführte Regelung der Temperatur     nunmehr     auf die Vorrichtung 15     übertragen.    Zugleich  wird bei     dieser    Regelbewegung     mittelst    des  Gestänges 55 die Feder 41 wieder stärker ge  spannt, so     dass    .der Steuerschieber     1.0    und der  Kolben im Servomotor 37 in die     anfängliche,

       vor der Einleitung der     Regelung        innegehabte     Lage     zurückverstellt    werden.    Bei diesem     Regelungsvorgang,    welcher  allein von der einen     Temperaturaufnehmer-          vorrichtung    eingeleitet worden ist, ist also  die Temperatur     zuerst    durch Einspritzen von  zusätzlicher     Flüssigkeit    an der Stelle 12 auf  das     normale    Mass wieder .erniedrigt worden.

    Die Stelle 12 kann     ;so    nahe an .dem Austritt  aus dem     Erzeuger    angeordnet werden, dass  eine durch die     Zeit    für die Bewegung des  Arbeitsmittels von der Stelle 12 bis an die  Stelle der     Temperaturaufnehmervorrichtung     14 bedingte Temperaturschwankung im Be  trieb     nicht    mehr spürbar ist.

   Nachdem aber  die Temperatur rechtzeitig durch diese Stelle  12 geregelt worden ist, wird die Regelung  weiter auf die Drosselvorrichtung 15 für die       Speiseflüssigkeit        übertragen    und allmählich  die Regelverstellung der     Drosselvorrielitung          1ö    wieder rückgeführt, das heisst die     Dros-          selvorrichtung    16 in die Ausgangsstellung       zurückverstellt.    Durch Einfügen von Blen  den in .die Steuerleitungen und     Aubringen     von Bremsen an die Steuergestänge kann die  Geschwindigkeit dieser Regelvorgänge so ge  wählt werden,

   dass während der Verschie-           bung    der     Regelorgane    keine     Schwankungen     fühlbar werden.  



  Grössere Temperaturschwankungen. wer  den natürlich auch an der Stelle der     Tempe-          raturaufnehmervorrichtung    13 bemerkbar, so       dass    beispielsweise bei Temperaturerhöhun  gen der Druck in der     Impulsübertragungs-          leitung    26 ebenfalls erhöht wird und der       Kolbenschieber    53 angehoben wird. Dadurch  wird für die .durch .die Leitung 30 zuge  führte Arbeitsflüssigkeit der Weg durch die  Leitung 34 unter den Kolben des Servo  motors 36     freigelegt    und dieser angehoben, so  dass mehr     Speiseflü@ssigk        eit    dem Erzeuger zu  geführt wird.

   In entsprechender Weise wird  diese Steuerbewegung durch die Hebel 54  und 50 auf die Feder 52 wieder rückgeführt,  so     da.ss    die ganze Regelvorrichtung nach Ein  stellen der ursprünglich einzustellenden  Temperatur nicht weiter verstellt wird.  



  Einen entsprechenden Regelvorgang, je  doch mit entgegengesetztem Bewegungssinn,       führt    diese     R.egelungsvorrichtuing    bei Ernie  drigung der Temperaturen des erzeugten  Dampfes aus, so dass durch Zuführung von  weniger zusätzlichem Arbeitsmittel und  weniger Speiseflüssigkeit die Temperatur des  erzeugten Dampfes wieder auf den     ursprün:g-          lieben    Betrag     au-ehoben    wird.  



  Es können natürlich anstatt nur einer       Einspritzstelle    auch mehrere solcher     Ein-          spritzstellen    vorgesehen werden, deren     Dro-s-          selvarrichtungen    in entsprechender Weise  durch entsprechende Vorrichtungen in<B>Ab-</B>  hängigkeit von .der Temperatur des erzeug  ten Dampfes verstellt werden.

   Dabei kann  die zunächst der     Austrittsstelle    aus dem Er  zeuger     angeordnete        Einspritzvorrichtung    un  mittelbar von der     Temperaturaufnehmervor-          nchtung        beeinflusstwerden    und ihrerseits dann  die unmittelbar vorangehende     Einspritzstelle     beeinflussen, welche wiederum die vor ihr  gelegene Einspritzstelle verstellt     usw.,    bis  schliesslich die im Erzeuger zuvorderst an  geordnete Einspritzstelle verstellt wird.

   Die  Anordnung mehrerer solcher Einspritzstellen  lohnt sich     besonders    dann, wenn die Länge  des Rohrsystems des Dampferzeugers sehr    gross     wird,    zum Beispiel bei Dampferzeugern  für hohen     Druch,    für hohe     Überhitzungen     und grosse Leistungen.  



  Natürlich können auch die Fördermengen  durch Verstellung der in den Speiseleitungen  und     Einspritzleitungen    angeordneten Förder  maschinen in Abhängigkeit von den Tempe  raturimpulsen geregelt werden. Es können  beispielsweise Kolbenpumpen mit.     veränder-          lioher        Geschwindigkeit    oder mit veränder  lichem Hub oder     Drelikolbenmaschinen    mit  veränderlicher Exzentrizität oder Kreisel  maschinen mit Regelung in der     Saugleitung          und    ähnliche Fördermaschinen angewendet  werden.

   Ebenso können in den     Förderlei-          tungen        Leerlaufvorrichtungen    vorgesehen  sein,     welche    das zu viel geförderte     Förder-          mittel    an die     Anfangsstellen        zurückströmen     lassen.     Anstatt    nur ein einziges     Rohrsy        stein     für die Verdampfung     züi    benützen, können  auch mehrere parallel geführte Rohrsysteme,  von denen der erzeugte Dampf gesammelt  wird, zur     Dampferzeugung    benützt werden.

    Zur     Beheizuno-    des Kessels können ausser den  erwähnten Brennern für flüssigen, gasförmi  gen oder staubförmigen Brennstoff auch       Rostfeuerungen,        Unterschubfeuerungen,Trep-          penrost-    oder     Wanderrostfeuerungen    mit  festen     Brennstoffen        angewendet    werden.

   Na  türlich kann die eine     Temperaturaufnehmer-          Vorrichtung    anstatt am Anfang des     Üher-          hitzers    auch im     Erbitzer,    das heisst in der  jenigen Zone des     Rohrsystems    angeordnet  werden, in welcher die     Flüssigkeit    auf die  Siedetemperatur erhitzt wird. Diese An  orduung bietet den Vorteil, dass diese     Tnm-          peraturaufnehmervorrichtung    im     besonderen     die     Temperaturänderungen    berücksichtigt.  welche durch eine Veränderung der Brenn  stoffeigenschaften     bedingt    werden.

   Schliess  lich kann auch das zusätzlich zugeführte Ar  beitsmittel in Form von     Nassdampf    zugeführt  werden, was eine besonders feine Tempera  turregelung     gewährleistet.     



  Da in     den        Wandungen    des     Rohrsystems          lind    in der     Ummauerung    des Dampferzeu  gers eine beträchtliche Wärmemenge aufge-      speichert wird, muss bei     einer    plötzlichen       Temperaturänderung    natürlich erst die auf  gespeicherte Wärme dem neuen     Zustand    an  gepasst werden., ehe     die    Temperatur des er  zeugten Dampfes auf     ihren        normalen    Wert       zurückgeführt    werden kann,

   was beträcht  liche     Verzögerungen    zwischen Einleitung  und Wirkung der Regelung und damit emp  Endliche     Temperaturschwankungen    verur  sacht. Solche     Temperaturschwankungen    wer  den     natürlich    noch dadurch     vergrössert,    dass  das Arbeitsmittel eine ganz beträchtliche  Zeit benötigt, um das     Rohrsystem    des Erzeu  gers     vollständig    zu     durchqueren.    Diese Nach  teile werden     nunmehr    bei den Dampferzeu  gern nach     Fig.    1 und 2 vermieden,

   indem die       Regelung    der Temperatur     zuerst    an einer  Stelle nahe dem     Austritt    erfolgt, so     dass    nur  noch ein     geringer    Bruchteil der aufgespei  cherten Wärme und ein geringer Bruchteil  der für die     Durchquerung    des Rohrsystems  durch das     Arbeitsmittel        benötigten        Zeit    von  der anfänglichen Temperaturregelung aus  _geglichen werden muss.

   Erst     nachdem    diese  Ausgleichung bereits schon zur Wirkung ge  langt ist, wird die     Regelung    langsam auf  die vorangehenden Regelstellen übertragen, so    dass dann allmählich das ganze Rohrsystem  des Erzeugers auf den neuen Betriebszustand       umgestellt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hooh.druckröhrendampferzeuger mit zu sätzlicher Zuführung von Arbeitsmittel in das Rohrsystem zur Temperaturregelung, da durch gekennzeichnet, dass von zwei hinter- einandergeschalteten Temperaturimpulsen der eine die Speiseflüssigkeitsmen.ge und der an dere die Menge des zusätzlich zugeführten Arbeitsmittels regelt, zum Zweck. die Emp findlichkeit der Temperaturregelung zu er höhen und -dadurch Temperaturpendelungen zu vermeiden.
    UNTERANSPRUCH: Hochdruckröhrendampferzeuger nach Pa._ tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Menge des zusätzlich zugeführten Arbeitsmittels regelnde Impuls ausserdem noch auf die Regelung der Speiseflüssigkeit einwirkt.
CH153285D 1933-07-22 1930-11-12 Hochdruckröhrendampferzeuger. CH153285A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH153285T 1933-07-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH153285A true CH153285A (de) 1932-03-15

Family

ID=4408205

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH153285D CH153285A (de) 1933-07-22 1930-11-12 Hochdruckröhrendampferzeuger.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH153285A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205979B (de) * 1958-12-23 1965-12-02 Sulzer Ag Verfahren zum Regeln der Dampftemperatur in einem Dampferzeuger und Anordnung zum Durchfuehren dieses Verfahrens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205979B (de) * 1958-12-23 1965-12-02 Sulzer Ag Verfahren zum Regeln der Dampftemperatur in einem Dampferzeuger und Anordnung zum Durchfuehren dieses Verfahrens

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2544799A1 (de) Gasbeheizter dampferzeuger
CH153285A (de) Hochdruckröhrendampferzeuger.
DE1205979B (de) Verfahren zum Regeln der Dampftemperatur in einem Dampferzeuger und Anordnung zum Durchfuehren dieses Verfahrens
DE580199C (de) Hochdruckroehrendampferzeuger mit staendiger Speisung unter Betriebsdruck und staendigem Zusatz von Arbeitsmittel vor oder im UEberhitzer zur Temperatur-regelung des austretenden Dampfes
DE603602C (de) Dampferzeuger mit Regelung der Menge des Arbeitsmittels
DE634672C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Zufuhr der ganzen Menge oder einer Teilmenge des Arbeitsmittels oder des Brennstoffes oder beider zusammen bei Roehrendampferzeugern
CH151763A (de) Verfahren zum Betrieb von Röhrendampferzeugern.
CH153287A (de) Dampferzeuger.
DE663856C (de) Einrichtung zum Regeln der Speisewasserzufuhr in einem fuer Dampfkraftmaschinen mit grossem Drehzahlverstellbereich bestimmten Einrohrdampferzeuger
DE631189C (de) Anordnung zum Regeln des Betriebes eines Dampferzeugers
DE693287C (de) Regelvorrichtung fuer mit Zwangdurchlauf arbeitende Roehrendampferzeuger
DE566763C (de) Roehrendampferzeuger mit Zufuehrung einer zusaetzlichen Menge an Arbeitsmittel zur Temperaturregelung
DE561930C (de) Einrichtung zur Regelung des Betriebes von Hochdruckroehrendampferzeugern mit geringem Fluesigkeitsinhalt
CH254642A (de) Verfahren zur Regelung der Speisung von Dampferzeugern.
DE563628C (de) Vorrichtung zum Regeln der Speisefluessigkeits- und Brennstoffzufuhr fuer Dampferzeugungsanlagen mit einem Hochdruckteil und einem als Grossraumkessel ausgebildeten Niederdruckteil
DE2324479C2 (de) Einrichtung zum Regeln des Gasdurchsatzes für einen Hauptbrenner in einem Heißwasserbereiter
DE889302C (de) Verfahren und Einrichtung zur Regelung der Speisewasserzufuhr bei Zwangdurchlauf-Dampferzeugern
CH185244A (de) Dampferzeugeranlage, bei der die Verdampfung und die Überhitzung des Arbeitsmittels in mindestens einem einen Flüssigkeitsabscheider enthaltenden Rohrstrang erfolgt.
DE441316C (de) Verfahren zum gleichmaessigen Betrieb von Schnelldampferzeugern, bei welchen die Dampferzeugung durch Einspritzen von Wasser in beheizte Roehren erfolgt
CH151041A (de) Einen Hochdruckteil und einen als Grossraumkessel ausgebildeten Niederdruckteil aufweisende Dampferzeugungsanlage.
CH145234A (de) Dampferzeuger, bei welchem die Zustandsänderung des Arbeitsmittels in einem Rohrsystem erfolgt.
DE1241461B (de) Verfahren zum Beeinflussen der Speisewassermenge von Zwanglaufdampferzeugern mit Fluessigkeitsabscheidern
DE570772C (de) Vorrichtung zur Regelung des Betriebes von mit Kohlenstaub beheizten Hochdruckschnelldampferzeugern
AT142142B (de) Röhrenschnellverdampfer.
CH172834A (de) Dampferzeuger, bei dem das Arbeitsmittel dem einen Ende mindestens eines Rohrstrangs als Speiseflüssigkeit zugeführt und am andern Ende als Heissdampf entnommen wird.