CH145265A - Feststellvorrichtung an Operationstischen oder dergleichen. - Google Patents

Feststellvorrichtung an Operationstischen oder dergleichen.

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CH145265A
CH145265A CH145265DA CH145265A CH 145265 A CH145265 A CH 145265A CH 145265D A CH145265D A CH 145265DA CH 145265 A CH145265 A CH 145265A
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Krankenhausbedarf G M B H
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Krankenhausbedarf G M B H
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Description


  Feststellvorrichtung an Operationstischen oder dergleichen.    Um die Wiege des Operationstisches in  der eingestellten Lage festzuhalten, hat man  bisher in der Regel eine durch ein Hebel  gewicht beeinflusste     Sperrvorrichtung    be  nutzt. Diese hat aber den Nachteil, dass man  zur Verstellung der Wiege den mit einem  Gewicht belasteten Hebel von Hand anheben  muss, um die Sperrvorrichtung zu lösen. Da  auf diese Weise die eine Hand zur     Lockerung     der Sperrvorrichtung benutzt werden muss,  hat man nur noch eine Hand zur Verstellung  des Operationstisches in die neue Lage frei.  Ausserdem muss man bei dem zum Erfassen  des Gewichtshebels erforderlichen Tiefgrei  fen eine ungeschickte Lage einnehmen. In  folgedessen ist die Verstellung der Opera  tionstische sehr beschwerlich und umständ  lich.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die  Beseitigung dieses Nachteils. Die Erfindung  besteht     darin,    dass die Wirkung des die  Wiege in der Ruhelage     selbsttätig    feststel-         lenden        Mittels    zeitweise durch Bewegen eines  mit einem Fusstritt versehenen Hebels auf  gehoben werden kann. Wenn man daher eine  neue Lage des Operationstisches einstellen  will, so kann man von Fuss durch Herab  drücken des betreffenden Hebels die Fest  stellvorrichtung lockern und hat beide Hände  zum Einstellen des Operationstisches frei.  Ein umständliches Bücken wird vermieden.

         Wenn    die Wiege derart eingestellt ist, dass  sie nach der von Fuss eingeleiteten Lockerung  der Feststellvorrichtung sich durch ihr Ei  gengewicht von selbst     verschwenken    kann,  ist sogar eine Verstellung des Operations  tisches ohne jegliche Betätigung der Hände  möglich. Infolgedessen kann der operierende  Arzt den Operationstisch ohne besonderes  Personal bedienen. Ein Loslassen des Fuss  trittes ermöglicht alsdann eine sofortige Ar  retierung der von selbst eingenommenen  Lage des Operationstisches.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der      Gegenstand der     Erfindung    in einer Ausfüh  rungsform beispielsweise dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 den Operationstisch in Seitenan  sicht mit     geschnittener    Feststellvorrichtung,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     .3.-t9     der F     ig.    1.  



  An der um den Zapfen a des     Operations-          tischgestelles    b drehbaren Wiege c ist eine       kurvenförmig    ausgebildete Stange d. um den  Zapfen e schwenkbar     angelenkt.    Diese  Stange d ist quer durch den an dem Stän  der<I>b</I> befestigten Zylinder<I>f</I>     hindurchgeführt     und     wird        mittelst    eines     unter        Wirkung    der  Druckfeder g stehenden, in dem Zylinder     f     verschiebbaren Kolbens     iz    an die Gegenstütze  i gepresst und in der eingestellten Lage fest  gehalten.  



  Die Lockerung der Feststellvorrichtung  zum Zwecke der Verstellung der Wiege c  in eine neue Lage geschieht auf folgende  Weise: An dem Kolben     h        ist    eine Zugstange       L-    angeordnet, die an dem um den     Festpunkt          G    drehbaren Hebel in     angelenkt    ist. Der letz  tere besitzt einen     Fusstritt        nz,    bei dessen Be  lastung der Hebel in um seinen     Drehpunkt     l nach     unten    bewegt wird.

   Infolgedessen  wird der Kolben h vermittelst der an dem  Hebel in     angelenkten    Zugstange     1e    entgegen  der Wirkung der Feder g abwärts gezogen,  wodurch die Bremswirkung auf die bogen  förmige Stange d aufgehoben wird. Als  dann kann die Wiege c, sei es     von        Hand     oder sei es auch von selbst, um ihren Dreh  punkt a     verschwenkt    werden.

   Wenn     die     neue Lage erreicht ist, lässt man den Fuss  tritt in,     na    los, wodurch der Kolben     h.    durch  Wirkung der Feder g wieder selbsttätig die  Stange<I>d</I> gegen die     Stütze   <I>i</I> presst und so  mit die Stange und mit ihr die Wiege c:  in der neuen Lage festhält.  



  Die Feststellvorrichtung wird zweck  mässig derart an dem     Operationstischgestell     angebracht, dass sie einerseits zusammen mit  der Wiege c in der Höhe verstellbar und  anderseits auch seitlich     verschwenkbar    ist.  Infolgedessen kann die Wiege in jede be  liebige, für Operationszwecke erforderliche    Lage eingestellt und jedesmal in ihrer Lage  festgehalten werden. Sollte gegebenenfalls  einmal eine so hohe Einstellung des Opera  tionstisches über den Erdboden erforderlich  sein, dass der Fusstritt     n    nicht mehr bequem  von Fuss beeinflusst werden kann, so nimmt  man zweckmässig in diesem Falle die     Lok-          kerung    der Feststellvorrichtung durch Bewe  gen des Hebels in von Hand vor.  



  Der Kolben     1z        kann    gegebenenfalls statt  durch eine Feder g auch durch irgend ein  anderes geeignetes Mittel, beispielsweise  Druckluft, Druckwasser usw.     selbsttätig     an die Stange d der Wiege c gepresst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCH Feststellvorrichtung an Operationstischen oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkung des die Wiege (e) in der Ruhelage selbsttätig feststellenden Mittels (g) zeitweise durch Bewegen eines mit einem Fusstritt<I>(n)</I> versehenen Hebels (in) aufge hoben werden kann, zum Zwecke, die Wiege des Operationstisches oder dergleichen in eine neue Lage einzustellen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Feststellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch Be wegen des Fusstrittes<I>(m,</I> n) eine mit die sem verbundene Bremsbacke (lz) entgegen der Wirkung einer Feder (g) von der Wiege (c) bezw. einem mit ihr verbun denen Teil (d) entfernt wird und die Feststellung der Wiege löst, worauf nach Loslassen des Fusstrittes ()ia, n) die Feder <I>(g)</I> die Bremsbacke (h) wieder selbsttätig an die Wiege bezw. den mit ihr verbun denen Teil presst und diese in der neu ein gestellten Lage festhält. 2.
    Feststellvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Bremsbacke (h) als in einem Zylinder (f) längsverschieblicher, unter der Wirkung der Feder (g) stehen der Kolben (h) ausgebildet ist und auf eine an der -)Viege angelenkte Stange (d) wirkt, die quer durch den Zylinder ge führt ist. 3.
    Feststellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fest stellvorrichtung derart an dem Gestell (b) des Operationstisches oder dergleichen angeordnet ist, dass sie eine seitliche Ver- schwenkung der Wiege (c) ermöglicht.
CH145265D 1929-01-29 1929-12-16 Feststellvorrichtung an Operationstischen oder dergleichen. CH145265A (de)

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CH145265A true CH145265A (de) 1931-02-15

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CH145265D CH145265A (de) 1929-01-29 1929-12-16 Feststellvorrichtung an Operationstischen oder dergleichen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054664B (de) * 1954-04-17 1959-04-09 Stierlen Werke Ag Operationstisch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1054664B (de) * 1954-04-17 1959-04-09 Stierlen Werke Ag Operationstisch

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