Optisch-akustische Signaleinrichtung an Strassenbahnzügen und dergleichen. Gegenstand Oder Erfindung ist eine optisch-akustische Signaleinrichtung an Stra ssenbahnzügen und dergleichen mit mehreren, am Führerstand angeordneten Signalvorrich tungen zur Abgabe verschiedenartiger Sig nale, zum Beispiel von Fahrt-, Halt-, Not signalen, die durch handbediente, an den Schaffnerplätzen in den einzelnen Wagen angebrachte Signalkontakte je nach der Häu figkeit der Betätigung dieser Kontakte wahl weise einschaltbar sind.
Es ist bekannt, die in den einzelnen Wa- gen untergebrachten Signalkontakte, die vor zugsweise mit der für die mechanische Sig nalgebung vorgesehenen Zugleine in Verbin dung stehen, zur Steuerung von Schrittschalt- werken zu benutzen, die ihrerseits verschie dene Stromkreise von am Führerstand ange brachten Signalvorrichtungen, wie zum Bei spiel Signallampen und Signalglocken, steuern.
Bei derartigen Signaleinrichtungen wird meist durch einmaliges gontaktgeben in den einzelnen Wagen das Fahrtsignal, < lurcli zweimaliges Kontaktgeben das Haltsiznal und durch viermaliges Kontaktgeben de .s Notsignal ausgelöst. Dabei sind die von den Sehrittschaltwerken gesteuerten, in Jen Stromkreisen der Signalvorrichtungen liegen den Kontakte derart miteinander verbunden, dass das Fahrtsimal erst dann erscheint.
wenn sämtliche. den einzelnen Wagen zu geordnete Signalkontakte auf Fahrt gestellt sind, während das Haltsignal sowohl wie das Notsignal von jedem einzelnen Nagen an, für sich allein gegeben werden kann.
Diese bekannte Anordnung hat den Nach teil, dass die verwendeten Sehrittschaltwerhe ziemlich empfindlich sind und dadureh leichl zu Fehlschaltungen Anlass geben, während anderseits auch ihre Herstellung infol;-e rler Sonderau@Führung verhältnismässig @ostsni@- lig ist.
Gemäss der Erfindun,- wird eine zuver lässige Signalgabe dadurch erreicht, dass jedem Nagen eine Gruppe von voneinander abhängigen Relais zugeordnet ist, die mittelst der Signalkontakte einschaltbar und deren Kontakte derart in den Stromkreisen der -e- meinsamer. Signalvorrichtungen angeordnet sind, dass das jeweils gewünschte Signal in der Arbeitsstellung der Signalkontakte durch Erregung einer bestimmten Gruppe von Re lais vorbereitet und in der Ruhestellung der Signalkontakte durch Erregizig einer be stimmten andern Gruppe von Relais einge schaltet wird.
Man erzielt hierbei den Vor teil, dass man für die Signaleinrichtung die normalen, auch sonst in der Fernmeldetech nik gebräuchlichen Relais verwenden kann.
Eine zweckmässige Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ergibt sich dadurch, dass die in den Stromkreisen der Signalvor richtung liegenden, zu ihrer Ein- und Aus schaltung dienenden Kontakte von den sie steuernden Relais derart abhängig sind, dass in der Arbeitsstellung der Signalkontakte gleichzeitig mit der Vorbereitung des Signals die Löschung eines beste lienden erfolgt.
Während nämlich bei den bisher bekannten Signaleinrichtungen die Lö schung eines bestehenden Signals erst gleich zeitig mit der Einschaltung des neuen Sig nals erfolgt, ergibt diese beispielsweise er wähnte Anordnung; bei der das bestehende Signal bereits bei der Vorbereitung des neuen Signals, das heisst also bereits beim Anziehen der den Signalkontakt steuernden Zugleine, gelöscht wird, den Vorteil, da.ss die entste hende Pause für den Führer als Vorberei tungszeichen für das neue Signal dienen kann.
Zur Rückstellung der Signale, insbeson dere des Fahrtsignals, kann ferner ein auf die Signalstromkreise einwirkendes, vorzugs weise mit- drei Wicklungen versehenes Rück- sIeljrelais angeordnet sein, dessen eine Wick lung mit einem Kontakt des Fahrschalters in Verbindung steht, so dass beim Anfahren das Fahrtsignal selbstätig gelöscht wird. Diese Schaltung bietet den Vorteil, dass im Gegen satz zu den bekannten Anordnungen eine Sonderausführung oder ein Umbau des Fahr- schalters, insbesondere ein Anbau von Kok ken oder Schleifringen, nicht erforderlich ist.
Die eine Wicklung des zweclzinä.ssi,.,@ mit drei Wicklungen versehenen R.ückstellrelais kann an den Fahrschalterl-i#ontakt angesehlos.en werden, um das Löseken des F-.lirtsigna.ls beim Anfahren herbeizuführen. Die zweite Wicklung kann kurzgeschlossen sein und hierdurch in an sich bekannter Weise das Wiederabfallen des kurzzeitig angezogenen Ankers bewirken, so dass der zur Löschung des Fahrtsignals umgelegte Kontakt wieder in seine Ruhelage gelegt wird, uni eine er neute Signalgabe zu ermöglichen.
Die dritte Wicklung schliesslich kann im Stromkreis eines vorn Führer zu bedienenden Schalters, vorzugsweise eines Druckknopfschalters, an geordnet sein, um das Löschen des Notsignals sowie gegebenenfalls von falsch gegebenen Signalen zu ermöglichen.
Die Signaleinrichtung lässt sich ferner da durch in zweckmässiger Weise ergänzen, da ss im Stromkreis des Haltsignals ein Trennkoii- ta.kt angeordnet ist, der von einem bei der Einschaltung des Notsignals ansprechenden, vorzugsweise mit drei Wicklungen ver- sehenen Relais abhängig ist, so dass bei der Einschaltung des Notsigna.ls ein vorher be stehendes Haltsignal gelöscht wird. Hierb:
>i wird zweckmässig das zur Ausschaltung des Haltsignals dienende Relais als Halterelais ausgebildet, derart, dass es nach einmali"e i@ Einschaltung des Notsignals unalili2,in-#ig voll den die Einschaltung herbeiführenden Kon- takten weiter angezogen bleibt, ivährenrl ini Stromkreis des Notsignals durch Signalrelais gesteuerte,
von dem genannten Halterelais unabhän1-ige Trennkontakte angeordnet sind, welche eine beliebig häufige Wiederholung des Notsignals durch je einmaliges Betätigen des im Wagen angeordneten Signalkontaktes ermöglichen.
Durch diese Anordnung erreicht man gegenüber den bekannten Ausführungen, bei denen auch das akustische Zeichen bei Abgabe eines Notsignals nur ein einziges 142a1 ertönt, den Vorteil, da.ss der Fahrer noch einmal oder beliebig oft durch Wiederholung der Signalgabe von selten des Schaffners auf das bereits gegebene Notsignal aufmerksam <B>g</B> r Macht- werden kann, was insbesondere dann e von entscheidender Bedeutung sein kann, wenn der Fahrer zum Beispiel bei lebhaftem Verkehr von der optischen Signalgebung ab Oelenkt ist und das bei der Einschaltung des Notsignals einmal gegebene akustische Sig nal überhört hat.
In der Zeichnung ist ein Schaltungsbild der Signaleinrichtung gemäss der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es ist dabei an genommen worden, dass der Strassenbahn- bezw. Eisenbahnzug aus einem Motorwagen und zwei sseiw a.gen besteht. In den einzelnen \Vagen sind in bekannter Weise Zugkontakte Z,, Z= und Z" angeordnet, die vorzugsweise als Schliesskontakte ausgebildet sind. Die Leitungen, in denen diese Zugkontakte lie gen, sind bis zum Motorwagen durchgeführt und an die dort angeordneten Relais ange schlossen. In dem Stromkreise der Kontakte Z,.
Z.,, Z., liegen zunächst Relais<I>A,, A=,<B>A,'.</B></I> von deren jedem eine Relaisgruppe B,<I>C, D,</I> E abhängig ist. Diese Relaisgruppen wirken je nach der Art des abgegebenen Signals auf die Stromkreise der Signallampen F, Il TT. die durch ihre verschiedene Färbung die Art des abgegebenen Signals erkennen lassen. Den drei Signallampen gemeinsam zugeord net ist eine Einschlagglocke G, die jedesmal bei Abgabe eines Signals in Tätigkeit tritt und den Fahrer akustisch auf das optische Signal aufmerksam macht.
Um für den Fall, dass der Motorwagen allein bezw. mit nur einem Beiwagen fährt, eine bequeme Um schaltung der Signaleinrichtung zu ermög lichen, ist ein Drehschalter S vorgesehen, der in geeigneter 'v#Teise je nach seiner Stellung die von den Relaisgruppen abhängigen Kon takte teilweise überbrückt.
Durch den Zugschalterkontakt Z, wird zunächst das Eingangsrelais A, eingeschaltet. Dadurch schliesst sich auch der Kontakt a" vom Relais B,. Da der Kontakt d" in Ruhe ist, spricht also kurz nach dem Relais l1, (las Relais B, an. Dadurch schliesst sich der Selbsthaltekontakt b" im Stromkreis des Re lais B,, und da der Wechselkontakt d,_ ini Stromkreis des Relais B, in Ruhe ist, b:i 1 t sich das Relais B1 selbst.
Wird nun diircli Loslassen der Zugleine der Kontakt Z, ge öffnet, so fällt das Relais _I, ab. Zugleich aber zieht das Relais Cl an, da vorher der Kontakt b,2 iin Stromkreis des Relais C, ge schlossen wurde und durch das Abfallen des Relais A, der Stromkreis für das Relais C, mittelst des Kontaktes a,_ geschlossen -üd. Da damit, der Selbsthaltekontakt C;
, ge schlossen wird und der Wechselkontakt c,, im Stromkreis dieses Relais in Ruhe ist, hält sich das Relais C, selbst erregt.
Wird nun durch das zweite Ziehen rin dc-i Zugleine der Kontakt Z, wiederum geschlo@- sen, so spricht das Relais _4, zum zweiten Mal an.
Da der Kontakt r," im StromIrreizz des Relais D, geschlossen ist. so wird mit dem Ansprechen des Relais _1, auch der Kon takt a,. des Relais D, geschlossen und dieses zum Ansprechen gebracht. Gleichzeitig aber muss das Relais B, abfallen. da der Eiontaki d" geöffnet @vird und der Wechselkontakt cl, in die Arbeitsstellung geht.
Mit dem letz teren in Serie geschaltet ist der Kontakt @". der jedoch zu dieser Zeit noch geöffnet ist. Auch das Relais D, hält sich ,jetzt über eineu Selbsthaltekontakt d,3 und über den R.uli(@- kontakt b" selbst erregt.
Wird wiederum durch Loslassen der Zugleine der Kontakt Z, geöffnet, so fällt damit das Relais A, ab. und das Relais E, spricht an, da vorher der I1cn- takt d,4 geschlossen wurde und mit dem 1\b- fallen des Relais<I>A,</I> der Kontakt a" in die Ruhelage zurückkehrt. Auch das Relais E, hält sich jetzt selbst über den Selhsthalt.ekou- takt e". Gleichzeitig muss jedoch das Relais C, abfallen,
da der "#Ä,Iechselkonta.kt e,3 in Ar beitsstellung geht und der mit diesem in Serie geschaltete Arbeitskontakt b', geöff net ist.
Nach dem ersten Ziehen an der Zugleüie sind also die Relais B, und C, angezogen, nach dem zweiten Ziehen die Relais D, und E,. Wird nun ein drittes Mal an der Zug leine gezogen, so spricht das Relais A, aber- mals an und erregt dadurch erneut das Ite- lais B,, über den Arbeitskontakt ei, und den Arbeitskontakt a". Wiederum kann sich das Relais B, selbst halten über den Arbeitskon takt d,2, den Kontakt e,2 und den Selbsthalte kontakt b,1. Gleichzeitig muss aber das Re lais<I>D,
</I> abfallen, da der Wechselkontakt b,,, in Arbeitsstellung geht und der mit diesem in Serie geschaltete Kontakt cl. geöffnet ist. 'UTird die Zugleine zum dritten Mal losgelas sen, spricht erneut über den Ruhekontakt a,:>. und den Kontakt b" das Relais C, an und hält sich selbst über den Arbeitskontakt des Wechselkontaktes e13, den Kontakt b"." und den Selbsthaltekontakt cl,.
Nach dem dritten Ziehen an der Zugleine sind also die Relais B,, Cl und El ange zogen.
Wird durch das vierte Ziehen an der Zugleine das Relais A, zum vierten Mal er regt, so spricht das Relais D, erneut über den Kontakt a,3 und den Kontakt e,2 an und hält sich selbst über den Arbeitskontakt b", den Arbeitskontakt c,3 und den Selbsthalte kontakt d,3. Dieses Mal jedoch wird durch das Ansprechen des Relais D, das Relais BI nicht abgeschaltet, da der Wechselkontakt d,2 in die Arbeitsstellung geht und das Re lais B, über den Kontakt e,2 und den Selbst haltekontakt b" gehalten wird.
Fällt durch Loslassen der Zugleine das Relais A, wieder ab, so bleiben sämtliche vier Relais B,, C,. D, und E, über ihre Selbsthaltekontakte ein geschaltet, so dass also nach dem vierten Zie hen alle vier Relais unter Spannung steh(,'..
Dieselbe Schaltung wiederholt sich für die fünf Relais A2, B2, C2, D2 und E2 des zweiten Wagens und die Relais A3, B3. C3. D3 und E3 des dritten Wagens.
Legt man nun in den Stromkreis der Fahrtlampe F immer in Serie je einen Arbeitskontakt der Relais C und einen Ruhekontakt der Relais D (c,., und d,, von Relais C, bezw. Dl, c2., und des von C2 bezw. D2 usw.), so kann die Fahrtlampe nur aufleuchten, wenn sämt liche Relais C angezogen und sämtliche Re lais D in Ruhe sind. Dies ist aber nur der Fall, wenn an der Zugleine jedes Wagens ein- oder dreimal gezogen wird.
In bekannter Weise können die Fahrt kontakte des zweiten und dritten Wagens durch den Drehschalter 8 (in Stellung 1) überbrückt werden, wenn der Triebwagen allein fährt, die Fahrkontakte des dritten Wagens allein in entsprechender Weise durch Umlegen des Schalters<B>8</B> (in Stellung wenn nur ein Beiwagen angehängt ist.
An eine Klemme des Fahrschalters oder Kontrollers K, die während der sämtlichen Fahrstellungen des Kontrollers unter Span nung steht, ist eine Abzweigleitung a.nge- klemmt, die zu der einen Wicklung des Re lais Q führt. Wenn nun das Fahrtsignal F aufleuchtet, so ist, wie aus der Schaltun'. zu ersehen ist, gleichzeitig auch ein Stromkreis für das Relais Q hergestellt.
Fährt also der Wagenzug durch Drehen des Kontrollers auf den ersten Fahrtkontakt los, so erhält daa ss.elais Spannung, zieht an und öffnet da durch den Ruhekontakt q an der gemein samen Minusleitung der sämtlichen Wager!- relais. Dadurch müssen nun alle. Relais B und C abfallen und damit erlöscht die grüne Lampe F. Gleichzeitig geht, verzögert durch eine Abfallverzönerungswicklung, das Relais wieder in Ruhe.
Durch diese Schaltung ist also erreicht, dass ein Einbau von Kontakten in den Kontroller unnötig wird.
hie in der Regel weisse oder blaue -Halt- lampe H wird eingeschaltet durch zwei in Reihe liegende Kontakte b" und e,,. Mit diesen parallel geschaltet sind die Kontakte h25 und e2,, und die Kontakte 7,25 und ess. Wird in irgend einem Wagen zweimal an der Leine gezogen, so werden dadurch in be schriebener Weise die entsprechenden Relais n und E eingeschaltet, wodurch die Halte lampe irl aufleuchtet. Die Bedeutung des Kontaktes r; im Stromkreis der Haltelampe H ist unten . erläutert.
Das ITaltesianal verwandelt sich automa tisch wieder in ein Fahrtsignal, wenn in dem Wagen, in dem Haltsignal gegeben wurde, durch ein weiteres einmaliges Ziehen an der Zugleine das Abfahrtzeichen gegeben wird, da dadurch die Relais dieses Wagens in vor beschriebener Weise so gestellt werden, dass die Kontakte für die Fahrtlampe geschlossen werden. Natürlich leuchtet diese wiederum erst auf, wenn in sämtlichen Wagen das Ab fahrtszeichen gegeben wurde und dadurch die entsprechenden Relais so gestellt werden, dass sämtliche in Reihe geschalteten Kontakte der Fahrtlampe F geschlossen sind.
Die Notlampe N (meist eine rote Lampe) leuchtet auf, wenn die Kontakte b", d16 und al, geschlossen sind. Mit diesen sind wie derum entsprechende Kontakte des zweiten und dritten Relaissatzes parallel geschaltet. Die Kontakte b" und d16 im Lampenstrom kreis der Notlampe N sind aber nur geschlos sen, wenn das Relais A1 viermal erregt wurde, so dass also das Notsignal durch vier inaliges Ziehen gegeben wird.
Der Minuspol sämtlicher drei Signallam pen führt gemeinsam über einen Einschlag wecker G an Minus. Der Wecker schlägt also jedesmal an, wenn irgendeine Signallampe aufleuchtet.
Durch die Ruhekontakte a16, a26 und aa..-, im ,Stromkreis der Notlampe N ist erreicht, dass die Glocke jedesmal wieder anschlägt, wenn im Wagen nach dem vierten Mal die Leine gezogen wird, so dass also der Führer besonders auf (las Notsignal aufmerksam ge macht werden kann. Zwischen den Kontak ten<I>d</I> und<I>a</I> im Notlampenstromkreis sind drei Leitungen abgezweigt, die zu drei ge trennten Wicklungen des Relais B führen, deren Ende gemeinsam an Minus gelegt ist.
Wird von irgend einem Wagen aus das Not signal gegeben, so muss in dem Moment, wo die Zugleine zum vierten Mal angezogen wird, das Relais R über den entsprechenden Ruhekontakt r2 ansprechen. Dadurch schal tet sich das Relais B, über den Selbsthalte kontakt r1 an Plus, so dass sieh nunmehr das Relais R dauernd selbst festhält. Gleichzeitig wird der Kontakt r3 im Stromkreis der Halt lampe geöffnet und dadurch ein eventuell gegebenes Haltsignal gelöscht. Der Anker des Einschlagweckers G fällt ab und kann mit dem .
Loslassen der Zugleine bei wieder-
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holtem <SEP> Ziehen <SEP> erneut <SEP> anschlagen. <SEP> Gleichzei tig <SEP> damit <SEP> leuchtet <SEP> jedesmal <SEP> die <SEP> Notlampe <SEP> @i,
<tb> auf.
<tb> Das <SEP> Relais <SEP> Q <SEP> besitzt <SEP> ausser <SEP> der <SEP> Kurz schlusswicklung <SEP> noch <SEP> eine <SEP> zweite <SEP> Wicklung,
<tb> die <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Druckknopf <SEP> <I>Il</I> <SEP> in <SEP> Tätigkeit
<tb> gesetzt <SEP> wird. <SEP> Durch <SEP> Drücken <SEP> auf <SEP> dieen
<tb> kann <SEP> jedes <SEP> beliebige <SEP> Signal <SEP> vom <SEP> Führer <SEP> ge löscht <SEP> werden, <SEP> da <SEP> die <SEP> Minusleitung <SEP> sämt licher <SEP> Relaissätze <SEP> über <SEP> den <SEP> h,uhekontakt <SEP> g
<tb> geführt <SEP> ist.
<SEP> Das <SEP> Notsignal <SEP> muss <SEP> vom <SEP> Führer
<tb> durch <SEP> Drücken <SEP> auf <SEP> den <SEP> Druckknopf <SEP> gelöscht
<tb> werden. <SEP> , <SEP> Gleichzeitig <SEP> damit <SEP> kann <SEP> zwecks
<tb> Rückmeldung <SEP> eine <SEP> Leitung <SEP> unter <SEP> Spannung
<tb> gesetzt <SEP> werden, <SEP> die <SEP> durch <SEP> alle <SEP> drei <SEP> Magen
<tb> hindurchgeführt <SEP> sein <SEP> und <SEP> an <SEP> welche <SEP> in <SEP> jedi-in
<tb> Wagen <SEP> ein <SEP> Summer <SEP> angeschlossen <SEP> werden
<tb> kann.
<SEP> Das <SEP> Haltsignal <SEP> braucht <SEP> jedoch <SEP> voni
<tb> Führer <SEP> nicht <SEP> gelöscht <SEP> zu <SEP> werden, <SEP> da, <SEP> wie <SEP> aus
<tb> der <SEP> vorhergehenden <SEP> Beschreibung <SEP> hervorgeht,
<tb> das <SEP> Haltsignal <SEP> selbsttätig <SEP> durch <SEP> das <SEP> darauf folgende <SEP> einmalige <SEP> Ziehen <SEP> an <SEP> der <SEP> Zugleine
<tb> in <SEP> das <SEP> Fahrtsignal <SEP> umgewandelt <SEP> wird.
<SEP> Die
<tb> Bedienung <SEP> der <SEP> Signalvorrichtung <SEP> durch <SEP> den
<tb> Führer <SEP> ist <SEP> also <SEP> auf <SEP> ein <SEP> Minimum <SEP> beschränkt..
<tb> Er <SEP> braucht <SEP> nur <SEP> bei <SEP> einem <SEP> gegebenen <SEP> N <SEP> ot signa1 <SEP> auf <SEP> den <SEP> Knopf <SEP> zu <SEP> drücken, <SEP> oder <SEP> even tuell <SEP> falsch <SEP> gegebene <SEP> Signale <SEP> ebenfalls <SEP> durch
<tb> Drücken <SEP> auf <SEP> den <SEP> Druckknopf <SEP> D <SEP> zu <SEP> löschen,
<tb> wodurch <SEP> mittelst <SEP> des <SEP> Summertones <SEP> wiederum
<tb> die <SEP> Schaffner <SEP> veranlasst <SEP> werden, <SEP> erneut <SEP> das
<tb> Fahrtsignal <SEP> zu <SEP> geben.
<tb> Wie <SEP> aus <SEP> der <SEP> Wirkungsweise <SEP> der <SEP> vorse henden <SEP> Schaltung <SEP> ersichtlich <SEP> ist, <SEP> leuchten
<tb> die <SEP> Signallampen <SEP> erst <SEP> auf,
<SEP> wenn <SEP> durch <SEP> Los lassen <SEP> der <SEP> Zugleine <SEP> die <SEP> entsprechenden
<tb> lais <SEP> eingestellt <SEP> werden, <SEP> also <SEP> nicht. <SEP> deich <SEP> b@iiii
<tb> Anziehen. <SEP> Dies <SEP> hat, <SEP> wie <SEP> schon <SEP> erwähnt, <SEP> vor nehmlich <SEP> den <SEP> Zweck, <SEP> mit <SEP> einer <SEP> einzigen <SEP> Si;
nalglocke <SEP> G <SEP> heim <SEP> Führer <SEP> auszukommen.
<tb> Wird <SEP> beispielsweise <SEP> vom <SEP> ersten <SEP> Wagen <SEP> da,
<tb> Ffaltsignal <SEP> gegeben, <SEP> so <SEP> werden <SEP> durch <SEP> das
<tb> zweimalige <SEP> Ziehen <SEP> an <SEP> der <SEP> Zugleine <SEP> die <SEP> l>te lais <SEP> D, <SEP> und <SEP> E, <SEP> zum <SEP> Ansprechen <SEP> gebrarlit.
<tb> Gibt <SEP> nun <SEP> derselbe <SEP> Schaffner <SEP> als <SEP> letzter <SEP> das
<tb> Fahrtzeiehen <SEP> (durch <SEP> einmaliges <SEP> Ziehen), <SEP> so
<tb> spricht <SEP> nach <SEP> vorstehendem <SEP> zuerst <SEP> das <SEP> Relais
<tb> B, <SEP> an, <SEP> und <SEP> gleichzeitig <SEP> fällt <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <B>1,1</B> ab, wodurch aber die Haltlampe H erlischt,
da der Ruhekontakt b1G im Stromkreis der Haltlampe geöffnet wird. Damit löst sich auch der Anker des Einschlagweckers G. Lässt der Schaffner nun die Zugleine los, so wird das Relais C, mittelst des Ruhekontak tes alz erregt, wodurch der Kontakt ei, im Stromkreis der Fahrtlampe h' geschlossen wird. Erst jetzt leuchtet diese auf, und die Glocke G schlägt an.
Die Zeit des Kontakt- gebens mittelst der Zugleine wird also dazu benutzt, den Klöppel der Glocke G erst zu lösen und dann, mit dem Loslassen, wieder zun n Anschiagen zu bringen. Ähnlich ist der Vorgang auch in dem Fall, wenn von einem Wagen aus das Haltsignal gegeben ist und darauf von einem andern Wagen das Not signal gegeben wird.
Hier werden, wenn zum vierten Mal an der Leine gezogen wird, zu nächst die Kontakte<B>bi,</B> und dl, im Strom kreis der Notlampe geschlossen, wodurch auch das Relais R anspricht und somit durch den Kontakt 7z, die Haltlampe H löscht. Da bei fällt auch der Anker der Glocke G ab. Erst wenn die Zugleine losgelassen wird, wird der Kontakt a" im Stromkreis der Not lampe geschlossen und dadurch dieselbe zum Aufleuchten gebracht, so dass nunmehr der Anker der Glocke G zu einem erneuten Schlag anziehen kann.