CH145290A - Optisch-akustische Signaleinrichtung an Strassenbahnzügen und dergleichen. - Google Patents

Optisch-akustische Signaleinrichtung an Strassenbahnzügen und dergleichen.

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CH145290A
CH145290A CH145290DA CH145290A CH 145290 A CH145290 A CH 145290A CH 145290D A CH145290D A CH 145290DA CH 145290 A CH145290 A CH 145290A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


      Optisch-akustische    Signaleinrichtung an Strassenbahnzügen und dergleichen.    Gegenstand Oder Erfindung ist eine       optisch-akustische        Signaleinrichtung    an Stra  ssenbahnzügen und dergleichen mit mehreren,  am Führerstand angeordneten Signalvorrich  tungen zur Abgabe verschiedenartiger Sig  nale, zum Beispiel von Fahrt-,     Halt-,    Not  signalen, die durch handbediente, an den       Schaffnerplätzen    in den einzelnen Wagen  angebrachte Signalkontakte je nach der Häu  figkeit der Betätigung dieser Kontakte wahl  weise einschaltbar sind.  



  Es ist bekannt, die in den einzelnen     Wa-          gen    untergebrachten Signalkontakte, die vor  zugsweise mit der für die mechanische Sig  nalgebung vorgesehenen Zugleine in Verbin  dung stehen, zur Steuerung von     Schrittschalt-          werken    zu benutzen, die ihrerseits verschie  dene Stromkreise von am Führerstand ange  brachten     Signalvorrichtungen,        wie    zum Bei  spiel Signallampen und Signalglocken,  steuern.

   Bei     derartigen    Signaleinrichtungen  wird meist durch einmaliges     gontaktgeben    in    den einzelnen Wagen das Fahrtsignal,      < lurcli     zweimaliges     Kontaktgeben    das     Haltsiznal     und durch viermaliges     Kontaktgeben    de .s  Notsignal ausgelöst. Dabei sind die von den       Sehrittschaltwerken    gesteuerten, in     Jen     Stromkreisen der Signalvorrichtungen liegen  den Kontakte derart miteinander verbunden,  dass das     Fahrtsimal    erst dann erscheint.

    wenn sämtliche. den einzelnen Wagen zu  geordnete Signalkontakte auf Fahrt gestellt       sind,    während das Haltsignal sowohl wie das  Notsignal von jedem einzelnen     Nagen        an,     für sich allein gegeben werden kann.  



  Diese bekannte Anordnung hat den Nach  teil, dass die verwendeten     Sehrittschaltwerhe     ziemlich empfindlich sind und     dadureh        leichl     zu Fehlschaltungen Anlass geben,     während     anderseits auch ihre Herstellung     infol;-e        rler          Sonderau@Führung    verhältnismässig     @ostsni@-          lig    ist.  



  Gemäss der     Erfindun,-    wird eine zuver  lässige Signalgabe dadurch erreicht, dass      jedem Nagen eine Gruppe von voneinander  abhängigen Relais zugeordnet ist, die mittelst  der Signalkontakte einschaltbar und deren  Kontakte derart in den Stromkreisen der     -e-          meinsamer.    Signalvorrichtungen angeordnet  sind, dass das jeweils gewünschte Signal in  der Arbeitsstellung der Signalkontakte     durch          Erregung    einer bestimmten Gruppe von Re  lais vorbereitet und in der Ruhestellung der  Signalkontakte durch     Erregizig    einer be  stimmten andern Gruppe von Relais einge  schaltet wird.

   Man erzielt hierbei den Vor  teil, dass man für die Signaleinrichtung die  normalen, auch sonst in der Fernmeldetech  nik gebräuchlichen Relais     verwenden        kann.     



  Eine zweckmässige Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes ergibt sich dadurch,  dass die in den Stromkreisen der Signalvor  richtung liegenden, zu ihrer Ein- und Aus  schaltung dienenden Kontakte von den sie  steuernden Relais derart abhängig sind, dass  in der Arbeitsstellung der Signalkontakte       gleichzeitig        mit        der        Vorbereitung        des          Signals    die Löschung eines beste  lienden erfolgt.

   Während nämlich bei den  bisher     bekannten    Signaleinrichtungen die Lö  schung eines bestehenden Signals erst gleich  zeitig mit der Einschaltung des neuen Sig  nals erfolgt,     ergibt    diese beispielsweise er  wähnte Anordnung; bei der das bestehende  Signal bereits bei der Vorbereitung des     neuen     Signals, das heisst also bereits beim Anziehen       der    den     Signalkontakt    steuernden Zugleine,  gelöscht     wird,    den Vorteil,     da.ss    die entste  hende Pause für den Führer als Vorberei  tungszeichen für das neue Signal dienen  kann.  



  Zur Rückstellung der Signale, insbeson  dere des Fahrtsignals, kann ferner ein auf  die Signalstromkreise einwirkendes, vorzugs  weise mit- drei Wicklungen versehenes     Rück-          sIeljrelais    angeordnet sein, dessen eine Wick  lung mit einem Kontakt des Fahrschalters in  Verbindung steht, so dass beim Anfahren das  Fahrtsignal     selbstätig    gelöscht wird. Diese       Schaltung    bietet den     Vorteil,    dass im Gegen  satz zu den bekannten Anordnungen eine  Sonderausführung oder ein Umbau des Fahr-         schalters,    insbesondere ein Anbau von Kok  ken oder Schleifringen, nicht erforderlich ist.

    Die eine Wicklung des     zweclzinä.ssi,.,@    mit drei  Wicklungen versehenen     R.ückstellrelais    kann  an den     Fahrschalterl-i#ontakt        angesehlos.en     werden, um das     Löseken    des     F-.lirtsigna.ls     beim Anfahren     herbeizuführen.    Die zweite  Wicklung kann kurzgeschlossen sein und  hierdurch in an sich bekannter Weise das       Wiederabfallen    des kurzzeitig     angezogenen     Ankers bewirken, so dass der zur Löschung  des Fahrtsignals umgelegte Kontakt wieder  in seine Ruhelage     gelegt    wird, uni eine er  neute Signalgabe zu ermöglichen.

   Die dritte       Wicklung    schliesslich kann im Stromkreis  eines     vorn    Führer zu bedienenden Schalters,  vorzugsweise eines     Druckknopfschalters,    an  geordnet sein, um das Löschen des Notsignals  sowie gegebenenfalls von falsch gegebenen  Signalen zu     ermöglichen.     



  Die     Signaleinrichtung        lässt    sich ferner da  durch in zweckmässiger Weise ergänzen, da ss  im Stromkreis des Haltsignals ein     Trennkoii-          ta.kt    angeordnet ist, der von einem bei     der     Einschaltung des Notsignals ansprechenden,  vorzugsweise mit drei Wicklungen     ver-          sehenen    Relais abhängig ist, so dass bei der  Einschaltung des     Notsigna.ls    ein vorher be  stehendes Haltsignal gelöscht wird.     Hierb:

  >i          wird    zweckmässig das zur Ausschaltung     des          Haltsignals    dienende Relais als Halterelais  ausgebildet, derart, dass es nach     einmali"e        i@          Einschaltung    des Notsignals     unalili2,in-#ig        voll     den die Einschaltung herbeiführenden     Kon-          takten        weiter        angezogen        bleibt,        ivährenrl        ini     Stromkreis des Notsignals durch Signalrelais  gesteuerte,

   von dem genannten Halterelais       unabhän1-ige    Trennkontakte angeordnet sind,  welche eine beliebig häufige     Wiederholung     des     Notsignals    durch je einmaliges     Betätigen     des im Wagen angeordneten Signalkontaktes  ermöglichen.

   Durch diese Anordnung erreicht  man gegenüber den bekannten Ausführungen,  bei denen auch das akustische Zeichen bei  Abgabe     eines    Notsignals nur ein einziges       142a1    ertönt, den Vorteil,     da.ss    der Fahrer noch  einmal oder beliebig oft durch Wiederholung  der Signalgabe von selten des Schaffners auf      das bereits gegebene Notsignal aufmerksam  <B>g</B> r Macht- werden kann, was insbesondere dann  e  von entscheidender     Bedeutung    sein kann,  wenn der Fahrer zum Beispiel bei lebhaftem  Verkehr von der     optischen    Signalgebung ab  Oelenkt ist und das bei der Einschaltung des  Notsignals einmal gegebene akustische Sig  nal überhört hat.  



  In der Zeichnung ist ein Schaltungsbild  der Signaleinrichtung gemäss der Erfindung  beispielsweise dargestellt. Es ist dabei an  genommen worden, dass der     Strassenbahn-          bezw.    Eisenbahnzug aus einem Motorwagen  und zwei     sseiw        a.gen    besteht. In den einzelnen       \Vagen    sind in bekannter Weise Zugkontakte  Z,, Z= und     Z"    angeordnet, die     vorzugsweise     als Schliesskontakte ausgebildet sind. Die  Leitungen, in     denen    diese Zugkontakte lie  gen, sind bis zum Motorwagen     durchgeführt     und an die dort angeordneten Relais ange  schlossen.    In dem Stromkreise der Kontakte Z,.

   Z.,,  Z., liegen zunächst Relais<I>A,, A=,<B>A,'.</B></I> von  deren jedem eine Relaisgruppe B,<I>C, D,</I>     E     abhängig ist. Diese Relaisgruppen wirken je  nach der Art des     abgegebenen    Signals auf  die Stromkreise der Signallampen F,     Il        TT.     die durch ihre verschiedene Färbung die Art  des abgegebenen Signals erkennen lassen.       Den    drei     Signallampen    gemeinsam zugeord  net ist eine     Einschlagglocke    G, die jedesmal  bei Abgabe eines Signals in     Tätigkeit    tritt  und den Fahrer akustisch auf das optische  Signal aufmerksam macht.

   Um für den Fall,  dass der Motorwagen allein     bezw.    mit nur  einem Beiwagen fährt, eine bequeme Um  schaltung der Signaleinrichtung zu ermög  lichen, ist ein Drehschalter     S    vorgesehen, der  in geeigneter     'v#Teise    je nach seiner     Stellung     die von den Relaisgruppen     abhängigen    Kon  takte teilweise überbrückt.  



  Durch den     Zugschalterkontakt    Z, wird       zunächst    das Eingangsrelais A, eingeschaltet.       Dadurch    schliesst sich auch der Kontakt a"       vom    Relais B,. Da der Kontakt d" in Ruhe  ist, spricht also kurz nach dem Relais     l1,     (las Relais     B,    an. Dadurch schliesst sich der         Selbsthaltekontakt    b" im Stromkreis des Re  lais B,,     und    da der     Wechselkontakt        d,_        ini     Stromkreis des Relais B, in Ruhe ist,     b:i    1 t  sich das Relais     B1    selbst.

   Wird nun     diircli     Loslassen der Zugleine der Kontakt Z, ge  öffnet, so fällt das Relais _I, ab.     Zugleich     aber zieht das Relais     Cl    an, da vorher der  Kontakt     b,2        iin    Stromkreis des Relais C, ge  schlossen     wurde    und durch das Abfallen des  Relais A, der Stromkreis für das Relais C,       mittelst    des     Kontaktes        a,_        geschlossen         -üd.     Da     damit,    der     Selbsthaltekontakt        C;

  ,    ge  schlossen wird und der     Wechselkontakt        c,,     im Stromkreis dieses Relais in Ruhe ist, hält  sich das Relais C, selbst     erregt.     



  Wird nun durch das zweite     Ziehen        rin        dc-i     Zugleine der Kontakt Z, wiederum     geschlo@-          sen,    so spricht das Relais     _4,    zum     zweiten     Mal an.

   Da der Kontakt     r,"    im     StromIrreizz     des     Relais    D, geschlossen ist. so wird mit  dem Ansprechen des Relais _1, auch der Kon  takt     a,.    des Relais D, geschlossen und dieses  zum Ansprechen gebracht.     Gleichzeitig        aber     muss das Relais     B,    abfallen. da der     Eiontaki     d" geöffnet     @vird    und der     Wechselkontakt          cl,    in die Arbeitsstellung geht.

   Mit dem letz  teren in Serie geschaltet ist der Kontakt     @".     der jedoch zu dieser Zeit noch     geöffnet    ist.  Auch das Relais D, hält sich ,jetzt über     eineu          Selbsthaltekontakt        d,3    und     über    den     R.uli(@-          kontakt    b" selbst erregt.

   Wird     wiederum          durch    Loslassen der Zugleine der Kontakt Z,  geöffnet, so fällt damit das Relais A, ab. und  das Relais E, spricht an, da vorher der     I1cn-          takt        d,4    geschlossen wurde und mit dem     1\b-          fallen    des Relais<I>A,</I> der Kontakt     a"    in die  Ruhelage     zurückkehrt.    Auch das Relais     E,     hält sich jetzt selbst über den     Selhsthalt.ekou-          takt        e".    Gleichzeitig muss jedoch das Relais  C, abfallen,

   da der     "#Ä,Iechselkonta.kt        e,3    in Ar  beitsstellung geht und der mit diesem in  Serie geschaltete Arbeitskontakt     b',    geöff  net ist.  



  Nach dem ersten Ziehen an der     Zugleüie     sind also die Relais B, und C, angezogen,  nach dem zweiten Ziehen die Relais D, und  E,. Wird nun ein     drittes    Mal an     der    Zug  leine gezogen, so spricht das Relais A, aber-           mals    an und erregt dadurch erneut das     Ite-          lais        B,,    über den Arbeitskontakt ei, und den  Arbeitskontakt     a".    Wiederum kann sich das  Relais B, selbst halten über den Arbeitskon  takt     d,2,    den Kontakt     e,2    und den Selbsthalte  kontakt     b,1.    Gleichzeitig muss aber das Re  lais<I>D,

  </I> abfallen, da der Wechselkontakt     b,,,     in Arbeitsstellung geht und der mit diesem  in Serie geschaltete Kontakt     cl.    geöffnet ist.       'UTird    die Zugleine zum     dritten    Mal losgelas  sen, spricht erneut über den Ruhekontakt     a,:>.     und den Kontakt     b"    das Relais C, an     und     hält sich selbst über den     Arbeitskontakt    des  Wechselkontaktes     e13,    den Kontakt     b"."    und  den     Selbsthaltekontakt        cl,.     



  Nach dem     dritten    Ziehen an der Zugleine  sind also die Relais B,,     Cl    und     El    ange  zogen.  



  Wird durch das     vierte    Ziehen an der  Zugleine das Relais A, zum vierten Mal er  regt, so spricht das Relais D, erneut über  den     Kontakt        a,3    und den Kontakt     e,2    an und  hält sich selbst über den Arbeitskontakt b",  den Arbeitskontakt     c,3    und den Selbsthalte  kontakt     d,3.    Dieses Mal jedoch wird durch  das Ansprechen des Relais D, das Relais     BI     nicht abgeschaltet, da der Wechselkontakt       d,2    in die Arbeitsstellung geht und das Re  lais B, über den Kontakt     e,2    und den Selbst  haltekontakt b" gehalten wird.

   Fällt durch  Loslassen der Zugleine das Relais A,     wieder     ab, so bleiben sämtliche vier Relais B,, C,.  D, und E, über ihre     Selbsthaltekontakte    ein  geschaltet, so dass also nach dem vierten Zie  hen alle vier Relais unter Spannung     steh(,'..     



  Dieselbe Schaltung wiederholt sich für  die fünf Relais     A2,        B2,        C2,        D2    und     E2    des  zweiten Wagens und die Relais     A3,        B3.        C3.     D3 und     E3    des dritten Wagens.

   Legt man  nun in den Stromkreis der Fahrtlampe F  immer in Serie je einen Arbeitskontakt der  Relais C und einen Ruhekontakt der Relais  D (c,.,     und        d,,    von Relais C,     bezw.        Dl,        c2.,     und des von C2     bezw.    D2 usw.), so kann die  Fahrtlampe nur aufleuchten, wenn sämt  liche Relais C angezogen     und    sämtliche Re  lais D in Ruhe sind. Dies ist aber nur der    Fall, wenn an der Zugleine jedes Wagens  ein- oder dreimal gezogen wird.  



  In bekannter Weise können die Fahrt  kontakte des zweiten und dritten Wagens  durch den Drehschalter 8 (in Stellung 1)  überbrückt werden, wenn der     Triebwagen     allein fährt, die Fahrkontakte des dritten  Wagens allein in entsprechender Weise durch  Umlegen des Schalters<B>8</B> (in Stellung  wenn nur ein Beiwagen angehängt ist.  



  An eine Klemme des Fahrschalters oder       Kontrollers        K,    die während der sämtlichen  Fahrstellungen des     Kontrollers    unter Span  nung steht, ist eine     Abzweigleitung        a.nge-          klemmt,    die zu der einen Wicklung des Re  lais     Q    führt. Wenn nun das Fahrtsignal F  aufleuchtet, so ist, wie aus der     Schaltun'.    zu  ersehen ist, gleichzeitig auch ein Stromkreis  für das Relais     Q    hergestellt.

   Fährt also der  Wagenzug durch Drehen des     Kontrollers    auf  den ersten Fahrtkontakt los, so erhält     daa          ss.elais        Spannung,    zieht an und öffnet da  durch den Ruhekontakt q an der gemein  samen     Minusleitung    der sämtlichen     Wager!-          relais.    Dadurch müssen nun alle. Relais B  und C abfallen und damit erlöscht die grüne  Lampe F. Gleichzeitig geht, verzögert durch  eine     Abfallverzönerungswicklung,    das Relais  wieder in Ruhe.

   Durch diese Schaltung ist  also erreicht,     dass    ein Einbau von Kontakten  in den     Kontroller    unnötig     wird.     



  hie in der Regel weisse oder blaue     -Halt-          lampe    H wird eingeschaltet durch zwei in  Reihe liegende Kontakte     b"    und e,,. Mit  diesen parallel geschaltet sind die Kontakte       h25    und     e2,,    und die Kontakte     7,25    und     ess.     Wird in irgend einem Wagen zweimal an der  Leine gezogen, so werden dadurch in be  schriebener Weise die entsprechenden Relais       n    und E eingeschaltet, wodurch die Halte  lampe     irl    aufleuchtet. Die Bedeutung des  Kontaktes r; im Stromkreis der Haltelampe       H    ist unten . erläutert.  



  Das     ITaltesianal    verwandelt sich automa  tisch wieder in ein Fahrtsignal, wenn in dem  Wagen, in dem Haltsignal gegeben wurde,  durch ein weiteres einmaliges Ziehen an der  Zugleine das Abfahrtzeichen gegeben wird,      da dadurch die Relais dieses Wagens     in    vor  beschriebener Weise so gestellt werden, dass  die Kontakte für die     Fahrtlampe    geschlossen  werden. Natürlich leuchtet diese wiederum  erst auf,     wenn    in sämtlichen Wagen das Ab  fahrtszeichen gegeben wurde     und        dadurch    die  entsprechenden Relais so gestellt werden, dass  sämtliche in Reihe geschalteten Kontakte der  Fahrtlampe F geschlossen     sind.     



  Die Notlampe     N    (meist eine rote     Lampe)     leuchtet auf, wenn die Kontakte     b",        d16    und       al,    geschlossen sind. Mit diesen sind wie  derum entsprechende Kontakte des zweiten  und dritten Relaissatzes parallel geschaltet.  Die     Kontakte        b"    und d16 im Lampenstrom  kreis der Notlampe N sind aber nur geschlos  sen,     wenn    das Relais     A1    viermal erregt  wurde, so dass also das Notsignal durch vier  inaliges Ziehen gegeben wird.  



  Der Minuspol sämtlicher drei Signallam  pen führt gemeinsam über einen Einschlag  wecker G an Minus. Der Wecker schlägt also       jedesmal    an, wenn irgendeine Signallampe  aufleuchtet.  



  Durch die Ruhekontakte     a16,        a26    und     aa..-,     im     ,Stromkreis    der Notlampe N ist erreicht,  dass die Glocke jedesmal wieder anschlägt,  wenn im Wagen nach dem vierten Mal die  Leine gezogen wird, so dass also der Führer  besonders auf (las Notsignal aufmerksam ge  macht werden kann.     Zwischen    den Kontak  ten<I>d</I> und<I>a</I> im     Notlampenstromkreis        sind          drei    Leitungen abgezweigt, die zu drei ge  trennten     Wicklungen    des Relais B führen,  deren Ende gemeinsam an     Minus    gelegt ist.

    Wird von irgend einem Wagen aus das Not  signal gegeben, so muss in dem Moment, wo  die Zugleine zum vierten Mal angezogen  wird, das Relais     R    über den entsprechenden  Ruhekontakt     r2    ansprechen. Dadurch schal  tet sich das Relais     B,    über den Selbsthalte  kontakt     r1    an Plus, so dass sieh nunmehr das  Relais R dauernd selbst festhält.     Gleichzeitig     wird der Kontakt r3 im Stromkreis der Halt  lampe geöffnet und dadurch ein eventuell  gegebenes Haltsignal gelöscht. Der Anker  des     Einschlagweckers    G fällt ab und kann  mit dem .

   Loslassen der Zugleine bei wieder-  
EMI0005.0033     
  
    holtem <SEP> Ziehen <SEP> erneut <SEP> anschlagen. <SEP> Gleichzei  tig <SEP> damit <SEP> leuchtet <SEP> jedesmal <SEP> die <SEP> Notlampe <SEP> @i,
<tb>  auf.
<tb>  Das <SEP> Relais <SEP> Q <SEP> besitzt <SEP> ausser <SEP> der <SEP> Kurz  schlusswicklung <SEP> noch <SEP> eine <SEP> zweite <SEP> Wicklung,
<tb>  die <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Druckknopf <SEP> <I>Il</I> <SEP> in <SEP> Tätigkeit
<tb>  gesetzt <SEP> wird. <SEP> Durch <SEP> Drücken <SEP> auf <SEP> dieen
<tb>  kann <SEP> jedes <SEP> beliebige <SEP> Signal <SEP> vom <SEP> Führer <SEP> ge  löscht <SEP> werden, <SEP> da <SEP> die <SEP> Minusleitung <SEP> sämt  licher <SEP> Relaissätze <SEP> über <SEP> den <SEP> h,uhekontakt <SEP> g
<tb>  geführt <SEP> ist.

   <SEP> Das <SEP> Notsignal <SEP> muss <SEP> vom <SEP> Führer
<tb>  durch <SEP> Drücken <SEP> auf <SEP> den <SEP> Druckknopf <SEP> gelöscht
<tb>  werden. <SEP> , <SEP> Gleichzeitig <SEP> damit <SEP> kann <SEP> zwecks
<tb>  Rückmeldung <SEP> eine <SEP> Leitung <SEP> unter <SEP> Spannung
<tb>  gesetzt <SEP> werden, <SEP> die <SEP> durch <SEP> alle <SEP> drei <SEP> Magen
<tb>  hindurchgeführt <SEP> sein <SEP> und <SEP> an <SEP> welche <SEP> in <SEP> jedi-in
<tb>  Wagen <SEP> ein <SEP> Summer <SEP> angeschlossen <SEP> werden
<tb>  kann.

   <SEP> Das <SEP> Haltsignal <SEP> braucht <SEP> jedoch <SEP> voni
<tb>  Führer <SEP> nicht <SEP> gelöscht <SEP> zu <SEP> werden, <SEP> da, <SEP> wie <SEP> aus
<tb>  der <SEP> vorhergehenden <SEP> Beschreibung <SEP> hervorgeht,
<tb>  das <SEP> Haltsignal <SEP> selbsttätig <SEP> durch <SEP> das <SEP> darauf  folgende <SEP> einmalige <SEP> Ziehen <SEP> an <SEP> der <SEP> Zugleine
<tb>  in <SEP> das <SEP> Fahrtsignal <SEP> umgewandelt <SEP> wird.

   <SEP> Die
<tb>  Bedienung <SEP> der <SEP> Signalvorrichtung <SEP> durch <SEP> den
<tb>  Führer <SEP> ist <SEP> also <SEP> auf <SEP> ein <SEP> Minimum <SEP> beschränkt..
<tb>  Er <SEP> braucht <SEP> nur <SEP> bei <SEP> einem <SEP> gegebenen <SEP> N <SEP> ot  signa1 <SEP> auf <SEP> den <SEP> Knopf <SEP> zu <SEP> drücken, <SEP> oder <SEP> even  tuell <SEP> falsch <SEP> gegebene <SEP> Signale <SEP> ebenfalls <SEP> durch
<tb>  Drücken <SEP> auf <SEP> den <SEP> Druckknopf <SEP> D <SEP> zu <SEP> löschen,
<tb>  wodurch <SEP> mittelst <SEP> des <SEP> Summertones <SEP> wiederum
<tb>  die <SEP> Schaffner <SEP> veranlasst <SEP> werden, <SEP> erneut <SEP> das
<tb>  Fahrtsignal <SEP> zu <SEP> geben.
<tb>  Wie <SEP> aus <SEP> der <SEP> Wirkungsweise <SEP> der <SEP> vorse  henden <SEP> Schaltung <SEP> ersichtlich <SEP> ist, <SEP> leuchten
<tb>  die <SEP> Signallampen <SEP> erst <SEP> auf,

   <SEP> wenn <SEP> durch <SEP> Los  lassen <SEP> der <SEP> Zugleine <SEP> die <SEP> entsprechenden
<tb>  lais <SEP> eingestellt <SEP> werden, <SEP> also <SEP> nicht. <SEP> deich <SEP> b@iiii
<tb>  Anziehen. <SEP> Dies <SEP> hat, <SEP> wie <SEP> schon <SEP> erwähnt, <SEP> vor  nehmlich <SEP> den <SEP> Zweck, <SEP> mit <SEP> einer <SEP> einzigen <SEP> Si;

    nalglocke <SEP> G <SEP> heim <SEP> Führer <SEP> auszukommen.
<tb>  Wird <SEP> beispielsweise <SEP> vom <SEP> ersten <SEP> Wagen <SEP> da,
<tb>  Ffaltsignal <SEP> gegeben, <SEP> so <SEP> werden <SEP> durch <SEP> das
<tb>  zweimalige <SEP> Ziehen <SEP> an <SEP> der <SEP> Zugleine <SEP> die <SEP> l>te  lais <SEP> D, <SEP> und <SEP> E, <SEP> zum <SEP> Ansprechen <SEP> gebrarlit.
<tb>  Gibt <SEP> nun <SEP> derselbe <SEP> Schaffner <SEP> als <SEP> letzter <SEP> das
<tb>  Fahrtzeiehen <SEP> (durch <SEP> einmaliges <SEP> Ziehen), <SEP> so
<tb>  spricht <SEP> nach <SEP> vorstehendem <SEP> zuerst <SEP> das <SEP> Relais
<tb>  B, <SEP> an, <SEP> und <SEP> gleichzeitig <SEP> fällt <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <B>1,1</B>         ab, wodurch aber die     Haltlampe    H erlischt,

    da der Ruhekontakt     b1G    im Stromkreis der       Haltlampe    geöffnet     wird.        Damit    löst sich  auch der Anker des     Einschlagweckers    G.  Lässt der Schaffner nun die Zugleine los, so  wird das Relais     C,        mittelst    des Ruhekontak  tes     alz    erregt, wodurch der Kontakt     ei,    im  Stromkreis der Fahrtlampe     h'    geschlossen  wird. Erst jetzt leuchtet diese auf, und die  Glocke G schlägt an.

   Die Zeit des     Kontakt-          gebens    mittelst der Zugleine     wird    also dazu       benutzt,    den Klöppel der Glocke G erst zu  lösen und dann,     mit    dem Loslassen, wieder       zun        n        Anschiagen    zu bringen. Ähnlich ist der  Vorgang auch in dem Fall, wenn von einem  Wagen aus das Haltsignal gegeben ist und  darauf von einem andern Wagen das Not  signal gegeben wird.

   Hier werden, wenn zum  vierten Mal an der Leine gezogen     wird,    zu  nächst die Kontakte<B>bi,</B> und     dl,    im Strom  kreis der Notlampe geschlossen, wodurch  auch das Relais     R    anspricht und somit durch  den Kontakt     7z,    die     Haltlampe    H löscht. Da  bei fällt auch der Anker der Glocke G ab.  Erst wenn die Zugleine losgelassen wird,  wird der Kontakt     a"    im Stromkreis der Not  lampe geschlossen und dadurch dieselbe zum  Aufleuchten gebracht, so dass nunmehr der  Anker der Glocke G zu einem erneuten  Schlag anziehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Optisch-akustische Signaleinrichtung an Strassenbahnzügen und dergleichen mit meh reren am Führerstand angeordneten Signal vorrichtungen zur Abgabe verschiedenartiger Signale, die durch handbediente, an den Sehaffnerplätzen in den einzelnen Wagen angebrachte Signalkontakte je nach der Häu figkeit der Betätigung dieser Signalkontakte wahlweise einsehaltbar sind, dadurch gekenn zeichnet, dass jedem -Wagen eine Gruppe von voneinander abhängigen Relais zugeordnet ist, die mittelst der Signalkontakte einschalt bar und deren Kontakte derart in den Strom kreisen der gemeinsamen Signalvorrichtungen angeordnet sind,
    dass das jeweils gewünschte Signal in der Arbeitsstellung der Signalkon- takte durch Erregung einer bestimmten Gruppe von Relais vorbereitet und in der Ruhestellung der Signalkontakte durch Er regung einer bestimmten andern Gruppe von Relais eingeschaltet wird. UNTERANSPRüCEE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die in den Stromkreisen der Signalvorrichtungen lie genden, zu ihrer Ein- und Ausschaltung dienenden Kontakte von den sie steuernden Relais derart abhängig sind, dass in der Arbeitsstellung der Signalkontakte gleich zeitig mit der Vorbereitung des gewünsch ten Signals die Löschung eines bestehen den erfolgt. ?.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Rückstel lung des Fahrtsignals ein auf die Signal stromkreise einwirkendes, mit drei Wick lungen versehenes Rückstellrelais angeord net ist, dessen eine Wicklung mit einem Kontakt des Fahrschalters in Verbindung steht, so dass beim Anfahren das Fahrt signal selbsttätig gelöscht wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass vom Rückstellrelais ein im Speise stromkreis der Signalrelais liegender Trennkontakt abhängig ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Stromkreis des Haltsignals ein Trennkontakt angeord net ist, der von einem bei der Einschal tung des Notsignals ansprechenden, mit. drei Wicklungen versehenen Relais ab hängig ist, so dass bei der Einschaltung des Notsignals ein vorher bestehendes Haltsignal gelöscht wird.
    :i. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Ausschaltung des Haltsignals dienende Relais als Halterelais ausgebil det ist, derart, dass es nach einmaliger Einschaltung des Notsignals unabhängig von den die Einschaltung herbeiführenden Kontakten weiter angezogen bleibt, wäh- rend im Stromkreis des Notsignals durch Signalrelais gesteuerte, von dem genann ten Halterelais unabhängige Trennkon takte angeordnet sind, welche eine belie big häufige Wiederholung des Notsignals durch je einmaliges Betätigen des im Wagen angeordneten Signalkontaktes er möglichen.
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