CH145644A - Verputzunterlage und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Verputzunterlage und Verfahren zu deren Herstellung.

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CH145644A
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Benedetti Hugo
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
    • E04F13/04Bases for plaster

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Multi-Layer Textile Fabrics (AREA)

Description


  Verputzunterlage und Verfahren zu deren Herstellung.    Bei der bisher meist üblichen Art der  Verwendung von Rabitz werden zunächst die  Schilfrohre einzeln auf die zu verputzende  Unterlage gebracht und dort mittelst Stiften  befestigt und wird erst dann auf diesen Roh  ren das Drahtnetz angebracht. Diese Ar  beitsweise ist sehr umständlich und zeitrau  bend und zudem hält es schwer, das vorher  gerollt gewesene Drahtgeflecht gestreckt, in  durchwegs flachem Zustand auf die Schilf  rohre zu bringen.  



  Zur Beseitigung dieser Übelstände wurde  schon vorgeschlagen, die Schilfrohre vor dein  Aufbringen an dem Bauwerke durch     längs-          und    querlaufende Drähte miteinander zu  verbinden und mit diesen zusammen als Gan  zes anzuschlagen.  



  Dieser Ausweg hat aber auch nicht voll  befriedigt, indem zunächst das Verbinden der  Drähte mit den Schilfrohren umständlich ist  und die so gezogenen Drähte der Unterlage  nicht genügend Steifheit verleihen und dem  Verputz-nicht genügend Angriff bieten.    Gemäss der vorliegenden Erfindung sind  nun Schilfrohre mit einem Drahtgeflecht zu  sammengeflochten.  



  Auf der Zeichnung sind Bruchstücke von  zwei Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes je in Ansicht und im Quer  schnitte dargestellt, und zwar durch     Fig.    1  und 2 ein sogenanntes Dichtgewebe, durch       Fig.    d und 4 ein Doppelgewebe von Schilf  rohren.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  und 2 sind die einander parallel laufenden  Schilfrohre a alle in einer Ebene auf der  nämlichen Seite eines     Rabitz-Drahtgeflechtes     b bekannter Art angeordnet. Dieses Geflecht  b ist zwecks Versteifung von einzelnen  Spanndrähten c durchzogen. Die Schilfrohre  a sind mit dem Drahtgeflecht b durch     quer     zu den Schilfrohren laufende dünne Binde  drähte d verflochten.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3  und 4 befindet sich auf     jeder    Seite des  Drahtgeflechtes b eine Lage von Schilfrohren  a, die mit dem Drahtgeflecht durch quer-      laufende Drähte     d    verflochten sind. Die  Schilfrohre a der gleichen Lage sind hier  weiter voneinander entfernt, als beim Dicht  gewebe nach Fig. 1 und 2 und diejenigen  der einen Lage gegen die der andern Lage  versetzt.  



  Die Herstellung der beschriebenen Ver  putzunterlage geschieht nach einem Verfah  ren, das grundsätzlich mit dem Arbeitsver  fahren von Schifflistickmaschinen Ähnlich  keit hat und beispielsweise folgendermassen  verläuft:  In einer dem Zwecke angepassten Ma  schine wird das Rabitz-Drahtgeflecht auf  recht eingespannt zwischen zwei Gruppen  von in der nämlichen, zum Drahtgeflecht  senkrecht stehenden Ebene angeordneten  Drahtkluppen, welche ähnlich arbeiten, wie  die Nadelkluppen von Schifflistickmaschinen.  Man lässt nun durch die Kluppen der     vor-          dern    Gruppe die Drähte d durch das Draht  geflecht     b    führen und hinten von den     Klup-          pen    der andern Gruppe erfassen.

   Auf die so  gehaltenen Drähte legt man ein Schilfrohr a,  senkt dann das gespannte Drahtgeflecht     h     um einen dessen Teilung angepassten Betrag  und lässt die Bindedrähte d durch ein anderes  Polygon zurückgehen, so dass durch sie das  aufgelegte Rohr a an das Drahtgeflecht b  herangezogen wird. Das letztere wird dann  wieder gesenkt, nachdem, hei der Herstellung  von Doppelgewebe, auch auf der Vorderseite  des Geflechtes b ein Schilfrohr a auf die  Bindedrähte c gelegt worden ist usw.  



  Auf diese Weise wird mit     verhältnis-          m    mässig i wenig Zeitaufwand eine auch in gro  ssen Abmessungen flache Unterlage von     ge-          niigender    Stärke und Steifheit erhalten, wel-    che sehr einfach und rasch angeschlagen  werden kann.  



  Man kann das Verfahren auch so aus  führen, dass der Draht d jeweilen durch wie  derholtes Heben und Senken des Draht  geflechtes b zweimal oder mehr um das     nänm-          liehe    Schilfrohr gelegt wird. Anderseits  kann man im nämlichen Arbeitsgange statt  nur ein Schilfrohr deren zwei oder mehrere  a uf einen durchgezogenen ZD Draht d legen.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRüCHE I. Verputzunterlage, dadurch gekennzeich net, dass Schilfrohre mit einem Draht geflecht zusammengeflochten sind. 1I. Verfahren zur Herstellung der Verputz unterlage nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss man da, Drahtgeflecht aufrecht einspannt, von dessen einer Seite her Bindedrähte durch das Geflecht hindurchfuhrt, auf der an dern Seite ein Schilfrohr auf diese Drähte legt, das Drahtgeflecht senkt und die Drähte zurückführt usw., so dass durch diese hin- und hergeführten Drähte die auf sie gelegten Schilfrohre an das Drahtgeflecht gezogen und hier festgehalten werden.
    UNTERANSPRUCH: Verputzunterlage nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Drahtgeflechtes eine Schilfrohrlage an gebracht ist und die Rohre der einen Lage gegen diejenigen der andern Lage versetzt sind.
CH145644D 1930-07-11 1930-07-11 Verputzunterlage und Verfahren zu deren Herstellung. CH145644A (de)

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