DE619645C - Sprungfederpolsterung ohne Obergurtung fuer Polstermoebel - Google Patents

Sprungfederpolsterung ohne Obergurtung fuer Polstermoebel

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DE619645C
DE619645C DEL83879D DEL0083879D DE619645C DE 619645 C DE619645 C DE 619645C DE L83879 D DEL83879 D DE L83879D DE L0083879 D DEL0083879 D DE L0083879D DE 619645 C DE619645 C DE 619645C
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Germany
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spring
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springs
ring
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DEL83879D
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WILLI ERNST LEHMANN
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WILLI ERNST LEHMANN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/04Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using springs in compression, e.g. coiled
    • A47C23/05Frames therefor; Connecting the springs to the frame ; Interconnection of springs, e.g. in spring units

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  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sprungfederpolsterung ohne Obergurtung von Polstermöbeln. Die bisher üblichen Polsterungen dieser Art weisen mannigfache Nachteile auf. Im allgemeinen werden die einzelnen Sprungfedern zur Erhaltung ihres gegenseitigen Abstandes an ihren Oberringen durch Schnüre, Ketten, Drähte o. dgl. miteinander verbunden. Hierzu ist viel Werkstoff erforderlich.
Die Arbeit kann nur von gelernten Kräften unter großem Zeitverlust durchgeführt werden, und bei etwa notwendigen Ausbesserungen muß das ganze Oberpolster und die Verschnürung entfernt werden, um einzelne Fedem auswechseln zu können. Bei den üblichen Polsterungen ist stets eine besondere Obergurtung vorgesehen. Die Herstellung der Obergurtung ist teuer und zeitraubend, auch macht jede Obergurtung das Polster hart und weniger nachgiebig. Es sind zwar schon Sprungfederpolsterungen ohne besondere Obergurtung vorgeschlagen worden. In diesen Fällen hat aber das Oberpolster eine doppelte Leinwandlage, in die Taschen eingearbeitet sind. In die so gebildeten Taschen werden dann die Oberringe der Sprungfedern eingedreht. Die Anordnung derartiger Taschen ist gleichfalls sehr teuer und schwierig, und d&s Einführen der Federn in die Taschen ist umständlich und zeitraubend.
Durch die Erfindung wird nun eine einwandfreie Sprungfederpolsterung ohne Obergurtung geschaffen, die einfach und billig in der Herstellung ist und sich jederzeit, auch von ungeübten Kräften, an fertigen Möbeln leicht ausbessern läßt. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß jede Sprungfeder an ihrem Oberring mit in einem Kreise angeordneten, etwa in einer Schraubenlinie schräg aufwärts gerichteten Dornen versehen ist, die durch eine Drehbewegung der Sprungfeder in das übliche Oberpolster einhakbar sind, während die Feder anderseits mit ihrem Unterring unverdrehbar an den Polsterstäben befestigt ist.
Es ist also für die Befestigung der Federoberringe und für die Wahrung des gegenseitigen Abstandes der Federn keine besondere Einrichtung am Polster notwendig, sondern die Dorne greifen unmittelbar durch die Leinwand des Oberpolsters hindurch in dieses selbst ein, wodurch die gegen Verdrehung gesicherten Federn einen vollkommen festen Halt gewinnen.
Die nach der Erfindung befestigten Federn lassen sich sehr leicht und bequem am fertigen Möbel auswechseln, so daß Ausbesserungen sehr erleichtert sind und es auch möglich ist, weich gewordene Federn gegen neue Federn auszuwechseln oder im Möbel gegen noch gute Federn zu vertauschen.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι in schaubildlicher Ansicht den oberen Teil einer Sprungfeder,
Abb. 2 in entsprechender Ansicht den unteren. Teil einer Feder,
Abb. 3 einen Schnitt durch das Oberpolster unmittelbar neben zwei Sprungfedern, die »schaubildlich dargestellt sind und
Abb. 4 in schaubildlicher Darstellung die Befestigung von zwei Sprungfedern an den unteren Gurtstäben.
Das über den Federn schwebende weiche Oberpolster e eines Polstermöbels ist auf den in Form und Größe der Polsterzarge entsprechenden Rahmen gearbeitet. Die Zarge des Möbels wird in bekannter Weise an ihrem unteren Rand mit Polsterstäben f kreuzförmig bespannt. Zwischen den Polsterstäben/ verbleibt genügend freier Raum, !5 um die Sprungfedern von unten her in den Raum zwischen Oberpolster und Polsterstäben einzufügen. Jede Sprungfeder nach, dem Ausführungsbeispiel ist an ihrem Oberring und an ihrem Unterring mit je einem aus Blechstreifen g bzw. i gebildeten Kreuz versehen, die zur Aufnahme der Befestigungsmittel dienen. An dem Blechstreifenkreuz g des Federoberringes sind im Kreis angeordnete, etwa in einer Schraubenlinie schräg nach oben gerichtete Dornet befestigt, während am Kreuz i des Unterringes an der Kreuzungsstelle der Blechstreifen eine nach unten gerichtete leicht biegbare Klammer angebracht ist.
Der Einbau der Sprungfedern erfolgt nach Fertigstellung des Oberpolsters und der Gurtung in der Weise, daß jede Feder zwischen ■ den Polsterstäben / hindurchgeführt, ihr Oberring mittels der Dorne h durch eine kleine Drehung der Feder in dem Oberpolster festgehakt und anschließend ihre Blechkammer k um die Kreuzungsstelle der zugehörigen Polsterstäbe f gebogen' wird. Jede Feder ist auf diese Weise sowohl'gegen seitliche Bewegungen als auch gegen Verdrehen vollkommen gesichert. Soll zwecks Ausbesserung des Möbels eine Feder herausgenommen werden, so geschieht dies ebenso einfach in" umgekehrter Weise, indem zuerst die Klammer k gelöst, dann die Dofne h durch eine kurze Drehung der Feder aus dem Oberpolster entfernt werden und schließlich die so gelöste Feder zwischen den Gurtstäben hindurch aus dem Möbel herausgenommen wird. -
Die Dorne zur Befestigung des Federoberringes im Oberpolster können auch unmittelbar am Federoberring angebracht sein, auch können mehr oder weniger Dorne, als in dem Ausführungsbeispiel angegeben, angewandt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Sprungfederpolsterung ohne Obergurtung ; für Polstermöbel, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sprungfeder an ihrem Oberring mit in einem Kreise angeordneten, etwa in einer Schraubenlinie schräg aufwärts gerichteten Dornen (h) versehen ist, die durch eine Drehbewegung der Sprungfeder in das übliche Oberpolster (e) einhakbar sind, während die Feder anderseits mit ihrem Unterring unverdrehbar an den Polsterstäben (/) befestigt ist.
2. Polsterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Oberringes jeder Sprungfeder besondere Blechstreifen (g) vorgesehen sind," an denen die Dorne Qi) angebracht sind.
3. Polsterung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Unterring der Sprungfedern leicht biegbare Befestigungsklammern {k) angebracht sind,
4. Polsterung nach Anspruch 3, dadurch ■gekennzeichnet, daß innerhalb des Federunterringes besondere, die Befestigungsklammern (k) tragende Blechstreifen (i) vorgesehen sind.
5· Polsterung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte des Unterringes auf dem sich kreuzenden Blech (i) eine Klammer (k) angebracht ist,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL83879D 1933-06-08 1933-06-08 Sprungfederpolsterung ohne Obergurtung fuer Polstermoebel Expired DE619645C (de)

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