Schallverhindernde Türeinklink-Vorrichtung. Vorliegende Erfindung ist eine Türeinklink- vorrichtung, welche den starken Lärm der gebräuchlichen Türeinklinkvorrichtungen, ver ursacht durch das Zusammenschlagen von Metallteilen, nicht mehr aufweist.
Die erfindungsgemässe Türeinklinkvor- richtung weist eine als in vertikaler Ebene schwingende Feder ausgebildete Klinke auf, die so angeordnet ist, dass sie an keinem Metallteil des Gehäuses anschlägt und deren Klinkenende mit einer zur vertikalen Schwin gungsebene schrägstehenden Fläche versehen ist, die beim Zuschlagen der Tür auf eine gleichgerichtete Fläche eines verstellbaren Sattels aus schallfreiem Material aufschlägt und an diesem Sattel hinaufgleitet, wobei sich infolge Reibung der Klinke auf der Sat telfläche die Zuschlaggeschwindigkeit ver mindert und wobei die Klinke hinter eine Metallschulter, an welche sich der Sattel lehnt, fällt und die Tür in Schlussstellung festhält.
Auf der Zeichnung ist ein Beispiel der schallverhindernden Türeinklinkvorrichtung dargestellt. Fig. 1 ist der A.ufriss, Fig. 2 der Grundriss, Fig. 3 der Grundriss des Sattels und Fig. 4 und 5 die Stirnansicht des Sattels und der Klinke bei verschiedenen Zuschlags stellungen und bei verschiedener Ausbildung des Sattels.
An der Seitenwand des Gehäuses A ist die in vertikaler Ebene schwingende Feder B befestigt. Diese Feder B streift beim Schwin gen in vertikaler Richtung weder aJ: der Vorder- noch Rückwand des Gehäuses A. Das schwin gende Ende der Feder B bildet die Klinke C. Diese Klinke besitzt als Hauptmerkmal die unter einem spitzen Winkel zur vertikalen Schwingungsebene stehende Fläche D, (siehe, Fig. 4 und 5). In dem Gehäuse H ist der Schliesskloben J, welcher in der Höhenlage durch Schlitze P und in der Tiefenlage durch Einsetzen von in der Dicke verschiedenen Ünterlagen R, verstellbar ist, befestigt.
Der Schliesskloben J kann ganz aus Material mit schalldämpfenden Eigenschaften (siehe Fig. 5), oder aus Metall bestehen, wobei in letzterem Fall der Sattel L (siehe Fig. 4) aus Material mit schalldämpfenden Eigenschaften besteht. Der Schliesskloben <I>J</I> oder Gleitsattel<I>L</I> hat eine schrägstellende Fläche M in gleicher Lage, wie die Fläche D der Klinke C. An den Schliesskloben J schliesst sich eine mit ihrem obern Teil nach vorn gekrümmte Fe der U, die mit einer Schicht S aus Material mit schalldämpfenden Eigenschaften belegt ist, an.
Die Achse E durchquert das Ge häuse A und trägt beidseitig die Drücker. Der im Gehäuse A sich befindende Teil der Achse E trägt die Nuss F, deren Ecken N, 'l', W aus Material mit schalldämpfenden Eigenschaften bestehen. An die untern Ecken der Nuss F presst sich das Ende der gespann ten Feder G.
Die Wirkungsweise der schallverhindern den Türeinklinkvorrichtung ist folgende: Beim Zuschlagen oder Zudrücken der Tür schlägt die Klinke C mit der Fläche D gegen die Fläche M des Schliessklobens oder Sat tels L, und da der Schliesskloben resp. der Sattel L aus Material mit schalldämpfenden Eigenschaften besteht und die Klinkenfeder vertikal schwingen kann, ohne an einer me tallischen Fläche des \ Gehäuses anzustossen, so wird der Anschlaglärm vermieden.
Dureh das Einaufgleiten der Klinke C auf der schrägstehenden Fläche 112 des Schliessklobens .7 resp. Sattels L wird die Geschwindigkeit der zuschlagenden Tür infolge Reibung ver mindert und nach Erreichen des Sattelschei tels und Zurückbiegen der mit schalldämp fenden Material belegten Feder U fällt die Klinke hinter die Schulter K des Schliess- klobens J und hält die Tür in der Schluss- stellung. Bei normalem Schliessen drückt man einen Drücker abwärts,
wodurch sich die Nuss F mit der Achse E in Pfeilrichtung dreht und der Druck der Feder G zu über winden ist. Bei diesem Druck gelangt die Ecke N der Nuss F an die Klinkenfeder<I>B,</I> welche bei weiterem Drücken gehoben wird. Beim Aufhören des Druckes auf den Drücker kehrt die Achse E durch den Druck der Feder G auf die Nuss F in die Mittellage zurück und die Klinkenfeder B senkt sich nach leichtem Andrüeken der Tür in die normale Lage, wobei die Klinke C hinter die Schulter K des Schliessklobens J zu stehen kommt, wodurch die Tür geschlossen bleibt.