CH145907A - Verfahren zur Herstellung von Deckenbalken und nach dem Verfahren hergestellter Deckenbalken. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Deckenbalken und nach dem Verfahren hergestellter Deckenbalken.Info
- Publication number
- CH145907A CH145907A CH145907DA CH145907A CH 145907 A CH145907 A CH 145907A CH 145907D A CH145907D A CH 145907DA CH 145907 A CH145907 A CH 145907A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- channels
- ceiling
- stones
- dependent
- ceiling joists
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 12
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 7
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 17
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 8
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 3
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von Deckenballzen und nach dem Verfahren hergestellter Deckenbalken. Die vorliegende Erfindung hat ein Ver fahren zur Herstellung von Deckenbalken und einen nach dem Verfahren hergestellten Deckenbalken zum Gegenstand. Das Verfah ren besteht darin, dass einzelne Steine mit in der Längsrichtung laufenden, nach aussen offenen und an gegenüberliegenden Seiten senkrecht übereinanderliegend angeordneten Kanälen zu einem Balken aneinandergereiht und fest miteinander verbunden werden.
Die Verbindung der Steine wird zweckmässiger weise dadurch erreicht, dass in den Kanälen eine Eisenarmierung, sowie Beton einge bracht wird, um auf diese Weise nach dem Erhärten des Betons einen tragfähigen Bal ken zu erhalten.
Der nach dem Verfahren hergestelle Dek- kenbalken ist dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus einzelnen, mit den Stirnseiten fortlaufend aneinander gestossenen Steinen besteht, die mit in der Längsrichtung lau- fenden, nach aussen offenen und an gegen überliegenden Seiten senkrecht übereinander liegend angeordneten Kanälen versehen sind, so dass er sich über die ganze Balkenlänge erstreckende durchlaufende Kanäle aufweist, in welche Armierungseisen und Beton ein gebracht sind.
Zweckmässigerweise werden Steine ver wendet, welche auf der obern und auf der untern Fläche Kanäle besitzen. Endlich wer den zur Bildung des Balkens geeigneterweise Hohlsteine benutzt, um ein möglichst gerin ges Gewicht, sowie gute Isolierung durch die Lufträume in denselben zu erhalten.
In der Zeichnung sind ein zur Herstel lung des erfindungsgemässen Deckenbalkens verwendeter Stein und ein nach dem Verfah ren hergestellter Deckenbalken beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Stein in schaubildlicher Darstellung; Fig. 2 zeigt schaubildlich einen nach dem Verfahren hergestellten Balken.
Der zur Verwendung gelangende Stein a besitzt in der Längsrichtung laufende, nach aussen offene Kanäle b. Beim Ausführungs beispiel ist ein solcher Kanal b sowohl auf der obern Seite wie auf der Unterseite vor gesehen, also an gegenüberliegenden Seiten senkrecht übereinanderliegend angeordnet.
Die Steine a werden bei Herstellung eines Balkens mit den Stirnflächen gegeneinander bestossen, so dass die Einzelkanäle b durch den ganzen entstehenden Balken hindurchlau fende Kanäle bilden. In diese werden Ar mierungseisen c von einer der zu erzielenden Tragfähigkeit entsprechenden Stärke einge legt und- dann werden die Kanäle mit Be ton d ausgegossen. Nach dem Erhärten des Betons d sind die Balken fertig.
Form, Lage und Zahl der an gegenüber liegenden Seiten senkrecht übereinanderlie- bend angeordneten Kanäle b in den Steinen a kann verschieden sein. Beim Ausführungs beispiel verengert sich der Querschnitt des Kanals gegen die Aussenfläche des Bal kens zu.
Ebenso kann auch die Form der Steine beliebig sein. Zweckmässigerweise werden Hohlsteine verwendet, zum Beispiel mit ein zelnen Kohlräumen e, wobei solche Hohl räume in den seitlich der Kanäle b liegenden Teilen des Balkens, sowie in dem zwischen den Kanälen befindlichen Steg angeordnet sind.
Das beschriebene Herstellungsverfahren der Ballen bringt den Vorzug mit sich, dass diese Balken in jeder Länge, sowie unter Be nutzung derselben Steine mit verschiedener Trabfähigkeit hergestellt werden können. Die Herstellung von Balken in der jeweils ge wünschten Länge wird dadurch ermöglicht, dass die Ballen aus einzelnen Steinen zusam mengesetzt werden und die jeweils ge wünschte Tragfähigkeit wird durch Einlage entsprechend starker Armierungseisen erzielt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Decken balken, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Steine mit in der Längsrichtuug laufenden. nach aussen offenen und an gegenüberliegen den Seiten senkrecht übereinanderliegend an geordneten Kanälen zu einem Balken anein- andergereiht und fest miteinander verbunden werden.PATENTANSPRUCH II: Deckenbalken, hergestellt gemäss dem Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch .gekennzeichnet, da.ss derselbe einzelne, mit den Stirnseiten fortlaufend aneinander gesto ssene Steine besitzt, die mit in der Läng- richtung laufenden, aussen offenen und an gegenüberliegenden Seitensenkrecht überein- anderliegend angeordneten Kanälen versehen sind, so dass er sich über die ganze Balken länge erstreckende, durchlaufende Kanäle aufweist, in welche Armierungseisen und Beton eingebracht sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.Deckenbalken nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die durch laufenden Kanäle auf der obern und auf der untern Seite des Balkens angeordnet sind. ?. Deckenbalken nach Patentanspruch 11 und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kanalquerschnitt sich gegen die Aussenfläche des Balkens zu verengert. 3. Deckenbalken nach Patentanspruch 11 und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Bildung des Balkens benützten Steine Hohlräume auf weisen. .1. Deckenbalken nach Patentanspruch 11 und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass Hohlräume in den seit lieh der Kanäle liegenden Teilen des Bal kens und in dem zwischen den Kanälen liegenden Steg angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE145907X | 1929-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH145907A true CH145907A (de) | 1931-03-31 |
Family
ID=5671045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH145907D CH145907A (de) | 1929-02-23 | 1930-02-12 | Verfahren zur Herstellung von Deckenbalken und nach dem Verfahren hergestellter Deckenbalken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH145907A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE823197C (de) * | 1950-07-19 | 1951-12-03 | Krug Ballis S A R L Soc | Hohlstein und Verfahren zur Herstellung von Hohlsteinbalken aus diesem Stein |
-
1930
- 1930-02-12 CH CH145907D patent/CH145907A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE823197C (de) * | 1950-07-19 | 1951-12-03 | Krug Ballis S A R L Soc | Hohlstein und Verfahren zur Herstellung von Hohlsteinbalken aus diesem Stein |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4203815A1 (de) | Betonfertigplatte fuer einen verbundboden | |
| CH663980A5 (en) | Wooden plank to form member of load-bearing floor - consists of superimposed boards, rigidly connected by adhesive, pref. with convex set against load | |
| CH223498A (de) | Tragkonstruktion. | |
| CH542975A (de) | Stützenanordnung für Betonschalungen | |
| DE2742202A1 (de) | Traeger und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE2104105C3 (de) | Keramischer Stein | |
| DE2063167A1 (de) | Ski | |
| CH159887A (de) | Aus aneinander gereihten Formsteinen und diese verbindenden Eisenbetoneinlagen zusammengesetzter Balken. | |
| DE917998C (de) | Verfahren zur Herstellung bewehrter Balken von beliebiger Kruemmung | |
| DE831764C (de) | Stahlbeton-I-Traeger und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE907120C (de) | Verfahren zur Herstellung einer zweischaligen Hohlwand sowie Hohlblocksteine hierzu | |
| DE1835992U (de) | Vorgefertigtes, handelsfertiges bewehrungselement fuer betonkonstruktionen. | |
| DE900384C (de) | Deckenbalken zur Herstellung von Massivdecken | |
| DE188821C (de) | ||
| DE2614186A1 (de) | Vorgefertigte schalung zur herstellung von ringankern an bauwerken | |
| AT208564B (de) | Hohlformstein, insbesondere zur Herstellung von Hohlstein-Deckenbalken, sowie aus solchen Hohlformsteinen hergestellter Deckenbalken | |
| CH183130A (de) | Decke mit durch aneinandergereihte Elemente gebildeten Tragbalken. | |
| DE1609649C (de) | Kastentrager | |
| DE563322C (de) | Fachwerktraeger, insbesondere fuer Flugzeuge | |
| AT90561B (de) | Auf Biegung beanspruchtes Eisenbetontragwerk. | |
| AT158060B (de) | Deckenkonstruktion. | |
| DE1938238A1 (de) | Konstruktions- oder Baueinheit | |
| DE531909C (de) | Versteifung von Drahtziegelgeweben und aehnlichen durchbrochenen Putztraegern | |
| DE1428862C (de) | Verfahren zur Herstellung eines aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehenden Skis | |
| DE864322C (de) | Spannbeton-Montagetraeger |