CH145983A - Verfahren zur Herstellung von Styrol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Styrol.

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CH145983A
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styrene
methylphenylcarbinol
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carbinol
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C1/00Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon
    • C07C1/20Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon starting from organic compounds containing only oxygen atoms as heteroatoms
    • C07C1/24Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon starting from organic compounds containing only oxygen atoms as heteroatoms by elimination of water

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Description


  Verfahren zur     Herstellung    von     Styrol.       Zur Herstellung von     Styrol    ist man bis  lrer meist von der Zimtsäure ausgegangen,  die man einer     Kohlensäureabspaltung    unter  warf.

   Aus     Methylphenylcar#binol    wurde     Styrol     unter der Einwirkung von Phosphorsäure ge  wonnen; doch polymerisierte es sich hierbei  schon während der Darstellung grösstenteils  zu     Metastyrol.    Die katalytische Wasserab  spaltung aus flüssigem oder gelöstem     Methyl-          phenylcarbinol    mit Hilfe von     Sulfosäuren     lieferte als Hauptprodukt den zugehörigen  Äther und nur wenig     Styrol.    Auch     Ogalsäure     und     Oxalylchlorid    sind, in molekularer Menge  angewandt, zur Abspaltung von Wasser aus       Metlrylphenylcarbinol    verwendet worden.  



  Es zeigt sich nun überraschenderweise,  dass man sehr glatt zu     Styrol    gelangt, wenn  man     Metlrylphenylcarbinol    in Dampfform auf  höhere Temperaturen erhitzt. Dabei kann die  Erhitzung in Anwesenheit katalytisch wasser  abspaltender Stoffe erfolgen.  



  Unter diesen Bedingungen erhält man       Styrol    aus     Methylphenylcarbinol    mit einer         Ausbeute        von        über        90        %.        Es        ist        anzunehmen,     dass auch bei dieser Arbeitsweise in erster       Stufe    der Äther des     Methylphenylcar-binols     entsteht;

   unter der Einwirkung der Kataly  satoren oder der Temperatur zerfällt dieser  aber zum grössten Teil weiter in     Phenyl-          vinylkohlenwasserstoff    und Wasser     bezw.    in       Phenylvinylkohlenwasserstoff    und zurückge  bildetes     Carbinol,    welch letzteres dann wieder  der Wasserabspaltung unterliegt.  



  Als Kontaktstoff ist auf Bimsstein oder  Ton niedergeschlagenes Aluminium-,     Thorium-          oder        Wolframoxyd    verwendbar; doch sind  auch die meisten übrigen in der Literatur  beschriebenen wasserabspaltenden Katalysa  toren für diesen Zweck geeignet. Die Re  aktionstemperatur kann man in ziemlich  weiten Grenzen verändern. Arbeitet man  ohne Katalysator, so ist die Temperatur  zweckmässig etwas höher als in Gegenwart  eines solchen.

   Der Erfolg des Verfahrens  war nicht vorauszusehen, da die Wasserab  spaltung aus Alkoholen durch Überleiten      ihres Dampfes über Katalysatoren im all  gemeinen nur bei     aliphatischen    Alkoholen,  in keinem Falle aber bei einem     Arylinethyl-          carbinol    bekannt war. Angesichts der Emp  findlichkeit sowohl der aromatischen Alkohole,  wie der aromatischen     Vinylkohlenwasserstoffe     gegen kondensierende Einflüsse ist der glatte  Verlauf der beschriebenen Bildung des     Styrols     überraschend.    <I>Beispiele:</I>    1.

   Man destilliert     Metliylphenylcarbinol     durch eine mit auf     Bimssteicistücken    nieder  geschlagenem Aluminiumoxyd gefüllte und  auf 290 bis 300   erhitzte Reaktionskammer.  Das Destillat aus 1000 Gewichtsteilen     Car-          binol    enthält etwa 700 Gewichtsteile     Styrol     neben Wasser, unverändertem     Carbinol    und  dessen Äther. Durch Weiterverarbeitung der  beiden letztgenannten, von dem     Styrol    leicht  durch Destillation abzutrennenden Anteile  wird die Gesamtausbeute auf über 90 % der  theoretisch möglichen gesteigert.  



  2.     Methylphenylcarbinol    wird bei 300    über Zinndioxyd, das gegebenenfalls auf einem    Träger verteilt sein kann, destilliert. Das  Ergebnis entspricht dem nach der Arbeits  weise des Beispiels 1 erhaltenen.  



  3.     Methylphenylcarbinol    wird bei zirka  300   über auf Bimsstein niedergeschlagenes  Aluminiumphosphat destilliert. Neben etwas  unverändertem     Carbinol    erhält man     Styrol     in nahezu quantitativer Ausbeute (bezogen  auf das verbrauchte     Carbinol).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Styrol, dadurch gekennzeichnet, dass. man Methyl- phenylcarbinol in Dampfform auf höhere Temperaturen erhitzt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dalli man die Erbitzung in Anwesenheit katalytisch wasserabspaltender Stoffe vornimmt.
CH145983D 1929-09-09 1929-09-09 Verfahren zur Herstellung von Styrol. CH145983A (de)

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