Vorrichtung zuzn Überführen einzelner Stromzuführungsdrähte eines Stapels zur Fussquetschmaschine für elektrische Glühlampen und ähnliche Vakuumgefässe. Es sind bereits mehrfach Vorrichtungen zum Überführen einzelner Stromzuführungs- drähte eines Stapels zur Fussquetschmaschine elektrischer Glühlampen und ähnlicher Va kuumgefässe bekannt geworden.
Die Erfin dung bezweckt das bisher schon auf man cherlei IÄ'eise durchgeführte Absondern und Merführen einzelner Drähte des Stapels, unter Erzielung einer grösseren Betriebs sicherheit, zu vereinfachen und zu ver bessern.
Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäss ein auf- und abbeweglicber, nach oben of fener Behälter zur Aufnahme eines stehend angeordneten Stapels von Stromzuführungs- drähten, eine in senkrechter Ebene und ober halb des Stapelbehälters schwingbare Zange zum Eingreifen und Überführen eines ein zelnen Stromzuführungsdraktes vorgesehen.
Die Zange kommt hierbei über das vom Sta pelbehälter nach oben vortretende Ende des jeweils vordersten Stromzuführungsdrahte zur Schliessung, löst diesen durch Abwärts bewegen des Stapelbehälters aus dem Stapel heraus und führt ihn dann durch Herum schwingen der Fussquetschmasehine zu. Wo selbst der entnommene und überführte Draht in an sich bekannter Weise durch Abfallen lassen in das jeweils in Stellung gekommene Fussröhrchen eingeleitet wird.
Auf der Zeichnung ist die neue Vorrich tung in einem Ausführungsbeispiel darge stellt.
Abb. 1. zeigt clie hauptsächlichsten Teile der Vorrichtung in Oberansicht; Abb. 2 ist ein Aufriss zu Abb. 1; Abb. d zeigt schaubildlich die hauptsäch lichsten Teile der Vorrichtung von der Rüg k- seite gesehen;
Abb. 4 zeigt schaubildlich den Behälter zur Aufnahme der Stromzuführungsdrähte; Die Abb. 5 und 6 zeigen den Behälter wagen in Oberansicht in zwei verschiedenen Stellungen; Abb. 7 zeigt die zur Überführung einzel ner Stromzuführungsdrähte dienende Zange in Oberansicht: Abb. 8 ist ein Aufriss zu Abb. 7;
Abb. 9 zeit die gleiche Zange schaubild lich in der;lufnah'mestellung; Abb. 10 zeigt die Zange und den Auf nahmebehälter für die Stromzuführungs- drähte beim Erfassen des vordersten Drahtes im Aufriss; Abb. 11 zeigt in grösserem Massstabe das Einklemmen eines Drahtes in die Backen der Überführungszange; Die Abb. 1.2 und 13 zeigen schaubildlich eine Hilfseinrichtung zur Einstellung des entnommenen Stromzuführungsdrahtes in zwei verschiedenen Stellungen;
Abb. 14 zeigt in etwas grösserem Mass- stabe und ebenfalls schaubildlich eine Hälfte der Hilfseinrichtung; Abb. 15 zeigt die Offen- und Schliesslade der Einstellbacken von drei aufeinanderfol- genden Hilfseinrichtungen.
Die neue Vorrichtung zum Überführen einzelner Stromzuführungsdrähte eines Sta pels besteht aus einer Anzahl von im wesent- l_iehen gleich ausgebildeten Einheiten, deren Anzahl sieh nach der Anzahl der im zu beschickenden Fussrohr einzuschmelzenden Stromzuführungsdrähte richtet. Im darge stellten Beispiel besitzt die Vorrichtung drei Einheiten, von denen in Abb. 1 lediglich die beiden vorn gelegenen dargestellt sind.
Die aus drei Einheiten bestehende Vorrichtung ist, an eine schrittweise umlaufende Fuss- quetschmaschine bekannter Bauart derart herangestellt, dass sich die drei Einheiten in radialer Verlängerung zu drei aufeinander folgenden Haltestellungen der Fussquetsch- maschine befinden.
Jede Einheit der neuen Vorrichtung be steht aus einem oben offenen Behälter, der die Slromzuführungsdrähte senkrecht stehend enthält, einem den Behälter tragenden Wa gen.. der sowohl auf und ab, als auch radial hin und zurück bewegt wird, einer in senk rechter Ebene umklappenden Zange, die die Drähte aus dem Behälter einzeln entnimmt, und einer mit Führungsbacken ausgestatteten Hilfseinrichtung, welche die entnommenen Drähte aufnimmt und im Fussrohr richtig einstellt.
Jeder Haltekopf der schrittweise umlaufenden Fussquetschmaschine besitzt in bekannter Weise eine aufklappbare Zange 10 zum Halten des Fussröhrchens 10', eine mit Löchern zur Einstellung der Stromzufüh- rungsdrähte versehene Schablone 11 und eine Stützplatte 12 für die Stromzuführungs- drähte (Fig. 2).
Die neue Vorrichtung wird von einer Welle 13 angetrieben, die unterhalb des Ti sches 14 angeordnet ist, welcher seinerseits am Gestell der nicht dargestellten Füsschen quetschmaschine befestigt ist. Die Welle 13 wird von der Hauptwelle der Füsschen- quetschmaschine aus mittelst einer nicht dar gestellten Kette angetrieben. Unterhalb des Tisches 14 ist ferner noch eine zweite Welle 15 angeordnet, die vermittelst des Armes 1 6 und einer auf der Welle 13 gelagerten Scheibe 17, die eine nicht dargestellte Kur-. vennut besitzt, in Hin- und Herdrehung ver setzt wird.
Der Aufnahmebehälter für die Strom- zuführungsdrähte besteht aus einem schiff chenartigen Blechkörper 18, der zwei paral lele Seitenwände und eine diese verbindende, spitz zulaufende Vorderwand besitzt. Den untern Abschluss des Behälters 18 bildet ein Gleitboden 19 und den rückwärtigen Ab schluss eine Wand 20, die am Gleitboden 19 befestigt ist. Der Behälter 18 ist in einen Wagen 21 von oben her einschiebbar, der in bezug auf die Füsschenquetschmaschine ra dial vor- und zurückbewegbar ist.
Durch an dem Behälter 19 angebrachte Leisten 18', die sich beim Einschieben des Behälters 18 auf die Seitenwände des Wagens 21 aufsetzen, wird der Behälter 18 in bestimmter Höhen lage gehalten. Der eingesehobene Behälter 18 greift mit einem in seinem Gleitboden 19 vor gesehenen Loch 19' über den Stift 22 einer Zahnstange 23, die im Wagen 21 längsver schiebbar geführt ist. Auf der Rückwand 21' des Wagens ist mittelst einer Feder 25 ein Bügel 24 aufgeklemmt, dessen freies Ende sich über die im Behälter 118 eingesetzten Stiomzuführungsdrähte 1 hinweg erstreckt und dazu dient, diese im Behälter auf glei che Höhe zu bringen.
Zwecks Entnahme ein zelner Stromzuführungsdrähte aus dem Be hälter wird der den letzteren tragende Wa gen gesenkt, dann zurückgezogen, dann vor bewegt und schliesslich wieder in die An fangslage angehoben. Die Vor- und Zurück bewegung des Wagens 21 ist von der Welle 15 abgeleitet, die ein Zahnsegment 26 an treibt, das seinerseits mit einer Zahnstange 27 in Eingriff steht. Die Zahnstange 27 ist an einem Schieber 28 befestigt, der zwischen zwei Führungsschienen 29 gleitet, die durch Schrauben 29' am Tisch 14 festgelegt sind. Der Wagen 21 ist mit dem Schieber 28 ge kuppelt, und zwar mittelst der an seiner Unterseite angebrachten Stangen 30, 31, die durch den Gleitblock 28 mit geringem Spiel hindurchgehen.
Der Wagen 21 kann da durch auch senkrecht zum Gleitblock 28 ver stellt werden. Das Anheben des Wagens 21 wird durch einen auf der Welle 13 befestig ten Daumen 13' bewirkt, der auf den im Bock 33 gelagerten Hebel 32 und die Ver bindungslenker 34, 35 einwirkt. Das Senken des Wagens 21 erfolgt durch Eigengewichts wirkung, die gegebenenfalls noch durch eine Feder unterstützt werden kann.
Während der Vor- und auch Zurückbewe gung des Wagens 21 findet ein Verstellen des Behälterbodens 19 nebst Rückwand 20 durch Vermittlung der im Wagen 21 ver schiebbar geführten Zahnstange 23 statt, und zwar bei der Vorbewegung des Wagens 21 die Rückwand 20 zurückbewegt, so dass die Stromzuführungsdrähte 1 aufgelockert wer den und bei der Zurückbewegung des Wa gens die Rückwand 20 zwecks Aneinander- pressung der Stromzuführungsdrähte vor bewegt. Die entsprechende Bewegung der Zahnstange 23 erfolgt mittelst eines Zahn rades 38, das auf einer im Wagen 21 ge- lagerten Spindel 37 aufgekeilt ist.
Diese Spindel 37 steht unter der Wirkung einer Spiralfeder 36, die einerseits an der Spindel und anderseits an einem Bäckchen 36' (Abb. 5) des Wagens befestigt ist. Die Anfangs spannung der Feder 36 ist regelbar. Zu die sem Zwecke ist es nur notwendig, den an der Spindel 37 angebrachten Knopf 39, entgegen der Wirkung der Feder 40 etwas abwärts zu pressen, bis das Zahnrad 38 ausser Eingriff mit der Zahnstange 23 kommt. Die Feder 36 kann dann leicht durch geringfügiges Drehen der Spindel auf die gewünschte Spannung gebracht werden. Durch Freigabe des Knop fes 39 wird sodann der Eingriff zwischen der Zahnstange 23 und dem Zahnrad 38 wieder hergestellt.
Auf der Spindel 37 ist ferner ein Sperrad 41 aufgekeilt, welches gegen Ende der Wagenvorbewegung mit dem Zahn 42' einer Klinke 42 in Eingriff kommt. Die Klinke 42 ist auf einer ortsfesten Stange 45 der Tischplatte senkrecht verschiebbar ge führt. Die Klinke 42 greift ferner mit ihrem Rückenteil in eine Nut 2 des Wagens 21 ein; was zur Folge hat, dass die Klinke mir an der senkrechten Auf- und Abbewegung des Wagens, nicht aber an dessen Vor- und Zu rückbewegung teilnimmt.
Nach staugefun denem Eingriff von Zahn 42' und Sperrad 41 wird bei weiter fortgesetzter Vorbewe- gung des Wagens 21 das Sperrad 41 in Rich tung des eingezeichneten Pfeils gedreht, wo bei die Klinke 4'2, entgegen der Wirkisng der auf ihr lastenden Feder 3 etwas mehr in die Führungsnut eindringt. Die Drehung des Sperrades 41 hat zur Folge. dass die Feder 36 zusätzlich gespannt und zugleich auch die Spindel 37 und das Zahnrad 38 in der g1Fi- chen Richtung gedreht wird.
Das Zahnrad 38 verschiebt hierbei die Zahnstange 23 samt Gleitboden 19 und Rückwand 20 nach rechts, wodurch die im Behälter 18 befindlichen Stromzuführungsdrähte 1 Platz für eine Lockerung bekommen. Auf diese Weise wird zwei schwenkbaren Backen 43 und 44 ermög licht, durch eine Öffnung 4 im Behälter 18 hindurch in den Drahtstapel einzudringen und einige der Stromzuführungsdrähte abzu- teilen.
Um bei der Vorbewegung des Wa gens das Mass der Federaufwindung bezw. des Spannens der Feder 36 regeln zu kön nen, ist an der Klinke 42 eine Stellschraube 46 gelagert, die durch Wirkung der Feder 3 in Anlage an einer ortsfesten Anschlag schiene 47 des Tisches 14 gehalten wird. Durch Ein- und Auswärtsdrehen der Schraube 46 wird die Klinke verstellt und erreicht, dass beim Vorbewegen des Wagens das .Sperrad 41 um einen mehr oder weniger grossen Winkelbetrag gedreht wird.
Bei der Zurückbewegung des Wagens kommt das Sperrad 41 ausser Eingriff von der Klink 42, so dass sich die Spindel 37 samt Sperrad 41 und Zahnrad 38 durch Wirkung der ge spannten Feder 36 wieder zurückdrehen kann, bis die Feder 36 ihre Normalspannung erlangt hat. Bei dieser durch Federwirkung zustande kommenden Drehung der Spindel 3.7 wird die Zahnstange 23 nach links be wegt und die Rückwand 20 im Behälter vor angeschoben, wobei die eingelagerten Strom zuführungsdrähte wieder aufgerichtet und fest zusammengepresst werden, wie in Abb. 4 dargestellt.
Die Backen 43, 44 sind an einer Muffe 48 befestigt, welche. auf senkrechten Stangen 49 und 50 gleitbar aufgesetzt ist. Die Muffe 48 wird von einer Stange 51 des Wagens 21 getragen, die in einer Bohrung 48' der Muffe verschiebbar geführt ist. Die Muffe 48 nimmt dadurch an den senkrechten Bewe gungen des Behälterwagens 21, nicht aber an dessen wagrechten Bewegungen teil. Wenn der Behälter 18 seine äusserste vordere und auch höchste Stellung erreicht hat, kom men die beiden Backen 43, 44 zur Schlie ssung. Für gewöhnlich werden diese Backen 43, 44 durch einen auf Rollen 52, 53 einwir kenden, am vordern Ende des Wagens 21 an gebrachten Doppeldaumen 54 geöffnet gehal ten.
Bei der Vorbewegung des Wagens 21 und Behälters 18 gleiten jedoch die Rollen durch Wirkung einer die Backenarme 43, 44 verbindenden Feder 55 auf dem Daumen ein wärts, bis die Schneiden der in den Draht- stapel eindringenden Backen sich, zvie in Ahb. 6 gezeigt, berühren.
Von den in den vordern Teilen der drei Behälter 18 mittelst der Backen 43, 44 ab gesonderten und gestützten Stromzufüh- rungsdrähten wird jeweils der vorderste von einer dreiteiligen. um 180 schwingbaren Zange 56, 57, 58 ergriffen, durch Abwärts bewegung des Wagens aus dem betreffenden Behälter herausgezogen und sodann nach vollzogener Schwingung der Zange über dem in Stellung gelangten Fussröhrchen der Fuss quetschmaschine zum Abfallen gebracht.
Zum Antrieb der den drei Arbeitseinheiten zugeteilten dreiteiligen Übertragungszangen 56, 57, 58 dient eine gemeinsame Welle 6 4 (Abb. 1, ?, 7, 8), auf der ein Zahnrad 65 befestigt ist, das durch eine auf- und ab wärtsbewegliche Zahnstange 66 vor- und zu rückgedreht wird. Diese Zahnstange ist mit- telst eines Gliedes 67 an einen in einem Boel@ 68' gelagerten Arm 68 angeschlossen. Letz terer besitzt eine Rolle 69, die in einer nicht dargestellten Kurvennut der auf der Welle 13 gelagerten Scheibe 70 geführt ist.
Jede dreiteilige Zange besitzt zwei Zangenschenkel 73, 74, die um einen Bolzen 75 drehbar sind. Der Zangenschenkel 73 trägt die beiden äussern Backen 57 und 58 und der Zangen schenkel 74 die mittlere Backe 56. Die bei den äussern Backen 5 7 und 58 sind mit zu geschärfter Arbeitskante ausgestattet, hin gegen ist die mittlere Backe 56 stumpf. Die Öffnung der Backen erfolgt durch eine auf der Welle 64 gelagerte Daumenscheibe 71, die auf die Rollen 72 der beiden Zangenschenkel 73 und 7.1 einwirkt. Der Drehbolzen 75 der letzteren ist in einem Joch 75' gelagert, das auf der Welle 64 durch Reibung aufsitzt.
Die Schrauben 76 und 77 des Joches 75' legen sich gegen nicht dargestellte Fiber büchsen der Welle 64. Durch diese Anord nung wird der Welle 64 ermöglicht, sich je weils in der einen oder andern Richtung wei ter<B>je-</B> weils drehen, wenn die Übertragungszangen 73, 74 in ihren äussersten Stellungen ange kommen und festgelegt sind. In der rechten Klappstellung, also in der Stellung, in welcher ein Erfassen eines ab gesonderten Stromzuführungsdrahtes 1 erfol gen soll, wird die Zange 73, 74 mit ihren Backen 56, 57, 58 durch Auftreffen des am Joch 75' befestigten Anschlages 79 an die Stellschraube 80 einer ortsfesten Lager buchse 80' der Welle 64 festgelegt.
In dei linken Klappstellung, also in der Abgabe stellung, wird die Bewegung der Zange 73, 74 durch einen Bolzen 81 begrenzt, der durch eine Feder 82 etwas nachgiebig gestaltet ist. Während die Zange 73, 74 von, links nach rechts geschwungen wird, befinden sich die Rollen 72 in Anlage an dem erhöhten bezw. dickeren Teil 71' der Scheibe 71, was zur Folge hat, dass während dieser Klappung die Backen 56, 57, 58 der Zange geöffnet sind. Durch Auftreffen des Jochanschlages 79 auf den Anschlag 80 werden das Joch und die Zange an weiterer Drehung gehindert, wo gegen sich die Welle 64 - mit der Daumen scheibe 71., 71' weiterdreht.
Es gelangt da durch nunmehr der schwächere Teil der Dau menscheibe 71 zwischen die unter Wirkung der Feder 78 stehenden Rollen 72, was ein Schliessen der Backen 56, 57, '58 in der rech ten Klappstellung zur Folge hat. Da sich die Backen in dieser Stellung oberhalb des Be hälters 18 (Abb. 10) befinden und einen in Richtung auf den letzteren geöffneten Klemmwinkel bilden, so wird bei ihrer Schliessung das über den Behälter und Wa gen vortretende Ende des jeweils vordersten Stromzuführungsdrahtes 1 eingeklemmt, wie in Abb. 11 gezeigt.
Damit lediglich der vor derste Draht 1 erfasst wird, wird zweck mässig irn=Augenblick des Erfassens durch eine vor deml\'dgen -und in Höhe cler vorn Stapelbehälter vortretenden Drahtenden an geordnete Düse 59 Druckluft gegen die übri gen vom Wagen 18 aufwärts ragenden Drahtenden geblasen, wodurch letztere etwas vom vordersten Draht zurückgebogen wer den. Kurz nach Erfassen des vordersten Drahtes bezw. Schliessung der Zange 73, 74 geht der Wagen 21 so weit abwärts, dass der erfasste Draht vollkommen aus dem Behälter 18 herausgezogen wird.
Die Zuführung der Druckluft wird durch ein Ventil 60 geregelt, das durch einen auf die Rolle<B>63</B> der @'entil- spindel einwirkenden Daumen 61 der 'ebbe 13 gesteuert und durch eine Feder<B>62</B> für gewöhnlich auf seinen Sitz gepresst wird. Nach Herausziehen des erfassten Drahtes 1 findet ein Zurückdrehen der Welle 04 und damit ein Zurückklappen der Zange 73, 1<B><I>1</I></B> statt.
Da während dieser Klappbewegung keine Relativverstellung zwischen Welle und Joch 75' stattfindet:, so verbleiben die Rollen 72 in ihrer Stellung gegenüber dein dünneren Daumenscheibent.eil. Die Zange bleibt somit während der hlappung ge schlossen. Im Augenblick. wo der Joch- anschlag 79 gegen den Anschlag 81 trifft, wird wieder das Joch 75' mit der Zange festgelegt bei sich weiter dre- der erhöhte Teil 71' der Daumenscheibe 7 1 zwischen die Rollen<B>72</B> und presst diese aus einander.
Die Zange 73, 74 wird dadurch in ihrer linken Endstellung, in welcher sie sich oberhalb des jeweils in Stellung gelangten Fussröhrchens befindet, geöffnet. Der ent nommene Stromzuführungsdraht wird da durch frei und fällt durch Eigengewichts wirkung in das Fussröhrchen abwärts.
Am Zangenschenkel 74 ist ein Doppel augenlager 88 befestigt, in welchem eine Achse 87 drehbar gelagert ist. Letztere trägt einen bügelförmigen Stützdraht 83 und ausserdem einen Arm 84, an dessen äusserem Ende eine Rolle 90 befestigt ist. Zwischen dem Doppelaugenlager 88 und dem Arin 81 ist eine Torsionsfeder 85 eingespannt, die be strebt ist, den vordern Schenkel 8.'3' Stützbügels, sowie auch den Arm 84 für ge wöhnlich in schräger Aufwärtsstellung zu halten. wie in Abb. 7 und 8 gezeigt.
Das Mass dieser Schrägstellung wird durch einen an dem -Bund 86 der Achse 8 7 befestigten Stift 89 begrenzt, der mit einem Anschlag 89' des Doppelaugenlagers 88 (Abb. <B>8)</B> zu sammenwirkt. -Wenn die Zange in ihre rechte Stellung, die Entnahmestellung, geklappt wird, so trifft die Rolle 90 des Armes 84 auf einen zwischen den Führungsstangen 49, 5() der Aussonderzange 43, 44 angeordneten An schlagklotz 91 (Abb. 1, 3 und 10) auf.
Die Achse 87 samt Arm 84 und Stützbügel 83 wird dadurch, entgegen der Wirkung der Feder 85 verdreht, so dass der Schenkel 83', wie in der. Abb. 9 und 10 gezeigt, annähernd wagrecht steht. Der von den Zangenbacken 56, 57 und 58 zu erfassende Draht wird da durch unterhalb der Klemmstelle wirksam abgestützt, was ein sicheres Einklemmen des Drahtes gestattet. Bei der Zurückklappung der Zange in die Abgabestellung wird der er fasste Draht 1 von dem Stützbügel 83 an einem Abwärtsschwingen gehindert, so dass er in der Abgabestellung die richtige senk rechte Stellung einnimmt.
Auch in letzt genannter Stellung wird der Draht noch durch den Bügel 83 abgestützt.
Um beim Fehlen von Füsschen in der Fussquetschmaschine, also bei unbesetzten Halteköpfen derselben das dann überflüssige Zuführen von Stromzuführungsdrähten zu vermeiden, ist an jeder Drahtbeschickungs- einheit ein Tasthebel 92 vorgesehen, der um einen ortsfesten Zapfen 92' drehbar ist. Das rückwärtige Ende jedes Tasthebels ist durchs einen Lenker 94 mit einem Hebel 95 verbun den, dessen Drehzapfen 96 in einer Buchse 97 der Welle 64 gelagert ist. An dem Hebel 95 ist eine Sperrklinke 93 befestigt, die mit dem am drehbaren Joch 75' befestigten An schlag 79 zusammenwirkt.
Für gewöhnlich nehmen die Sperrklinken 93 die in den Abb. 1 und 7 mit vollen Linien dargestellte Lage ein. Bei der Schwingung der Zange von links nach rechts wird jeweils durch den Jochanschlag 79 die zugehörige Sperrklinke 93 entgegen der Wirkung der Feder 98 zurückgedrängt, worauf diese nach Vorbeigang des Anschlages 79_wieder'in. c@ie Sperrstellung zurückschnappt und die Zange in der rechten Endstellung, also der Auf nahmestellung, verriegelt. Kurz nachdem dieses Verriegeln der Zange stattgefunden hat, läuft ein neuer Haltekopf der Fuss- quetschmaschine in die Beschickungsstellung ein.
Ist der Haltekopf mit einem Fussröhr chen 10' versehen, so wird der zugehörige Tasthebel 92 zurückgedrückt, und zwar ent gegen der Wirkung der auf den Lenker 94 einwirkenden Feder 98. Die Sperrklinke 93 nimmt dann die in der Abb. 7 punktiert an gedeutete Lage ein, in welcher sie die Zu rückschwingung der Zange und damit das Überführen des von dieser erfassten Drahtes in die Fussquetschmaschine nicht behindert. Läuft dagegen ein Haltekopf ohne Fussröhr chen in die Beschickungsstellung der Fuss quetschmaschine ein, so verbleibt die Sperr klinke 93 in ihrer Sperrlage; die Zange kann also alsdann nicht in die Abgabestellung zu rückschwingen. Der Lauf der Maschine wird dabei nicht behindert, da sich die Welle 6.1 im angehaltenen Joch 75' drehen kann.
Die in der Aufnahmestellung festgelegte Zange 7.3, 74 ergreift zwar einen Draht und zieht diesen auch aus dem Behälter 18 heraus, überführt ihn jedoch nicht in die Fuss quetschmaschine, sondern lässt ihn nach Zu rücktreten des Behälterwagens in einen nicht dargestellten Sammelbehälter abfallen.
Beim Verlassen der Übertragungsbacken 56, 57, 58 fällt der Stromzuführungsdraht 1 ausser durch das in Stellung gekommene Fussröhrchen 1()' durch zwei Sätze von Füh rungsbacken hindurch, welche ihn in seine richtige Lage bringen. Die oberhalb der Fussröhrchen 10' und ihrer Halteköpfe 10 befindlichen Backen 99 und 100 sind für alle Drahtbeachickungseinrichtungen von gleicher Ausführung. Sie bestehen aus fla chen Schalen, die sich im zusammengeklapp ten Zustande zu flachen Trichtern ergänzen, wie dies aus den Abb. 12 bis 14 hervorgeht.
Die unterhalb der Fussröhrchen 10' angeord, neten Backen 10<U>1</U> ,",r7 <U>1</U> ll2 @i ' c en eiu- eschickungseinheiten verschieden, wie in Abb. 15 gezeigt.
Jedes Backenpaar 101 und 102 bildet, wenn geschlossen, einen Führungstrichter 130 mit einer derart ge stellten Bodenmündung 131, dass der von jeder Beschickungseinheit abgegebene Draht durch ein bestimmtes Loch der beispielsweise mit drei Löchern 132 (Abb. 14) ausgestatte ten Schablone 11 hindurchgeleitet wird.
In dem Backenpaar<B>101,</B> 102 der zweiten und stritten Einheit sind ausser der Trichtermün- dung 131 noch weitere Kanäle 133, 134 vor gesehen, um die bereits von den voraufgehen den Beschickungseinheiten in das Fussröhr chen 10' eingeführten Stromzuführungsdrähte 1 beim Schliessen nicht zu beeinträchtigen bezw. auch zu umschliessen.
Bei den beiden zurückliegenden Beschik- kungseinheiten sind die Backen 101 noch mit Bodenplatten 103 versehen, um einen bes seren Schluss der Backen zu erzielen. Diese Bodenplatten 103 besitzen dabei geeignete Zackenausschnitte 104 zur Führung der Stromzuführungsdrähte. Die Bewegung der Backen 99, 100 und <B>101,</B> 102 ist von der Welle 15 (Abb. 2) ab geleitet, und zwar mittelst eines .Hebels 105, der durch einen Lenker 106 mit einem Win kelhebel 107 verbunden ist.
Letzterer wirkt auf den Zapfen<B>110</B> einer in einem Tisch bock 135 geführten Zahnstange<B>108</B> ein, die mit dem Zahnrad<B>109</B> einer der beiden Trag achsen 1.11, 111', für die. Backen 99, 100, 101, 102, und zwar der in Abb. 13 rechts befindlichen Tragachse 111 in Eingriff steht. Die andere Tragachse 111' besitzt ein mit dem Zahnrad 109 kämmendes Zahnrad 109' und wird somit vom Zahnrad 109 aus in Dre hung versetzt. Die obern Trichterbacken 99, 100 sind mit ihren Buchsen 99', 100' auf den Tragachsen<B>111,</B> 111' lose drehbar auf gesetzt.
Oberhalb jeder Buchse 99', 100' ist auf jeder Tragachse ein Bund 113 aufge- @x..iltrder_ u.ls@.'ragorga.r@iür 131attfeder 1.12 dient. Die beiden Blattfedern 112 wir ken mit ihren freien Enden auf die beiden Backen 99, 100 ein und suchen diese in Schliesssteilung zu bewegen. Die -untern Backen<B>101,</B> 102 sitzen ebenfalls mit ihren Buchsenteilen 101', 102' auf den Tragachsen 111, 111' lose auf.
Auch oberhalb dieser Buchsen ist je ein Bund 114 auf den Trag achsen 111, 11.1.' aufgekeilt. Die Bunde 114 sind mit den Backen <B>101,</B> 102 durch Schrau be -:Ledern<B>115</B> auf Schliessung verbunden.
A)as Öffnen der Backen 99, 100 und 101, 102 erfolgt gemeinsam durch Wirkung von an den festen Bunden 114 der Tragachsen vor gesehenen Vorsprüngen 114' (Abb. 13), die sich bei der Auswärtsbewegung der Trag achsen 111,<B>111'</B> gegen Stifte 116, 117 legen, die einerseits von den Buchsen 99', 10U' der obern Backen 99, 100 abwärts ragen und an derseits von den Buchsen 10l', 102' der un tern Backen 101, 102 aufwärts ragen. Zwi schen den Backen befindet sich ein von dein Lagerbock 135 aufwärts strebender Bolzen 118 (Abb. 13 und 14), der als Anschlag für an den Backen angebrachte Stellschrauben 119, 120 dient.
Die Schliessfugen der Backen 99, 100 und 101, 102 können dadurch genau in bezug auf die Durchtrittslöcher <B>132</B> der Schablone 11 eingestellt werden.
An den Drahtbeschickungseinheiten sind endlich noch Alarmeinrichtungen vorgesehen, welche in Wirkung treten, wenn die Über tragungsbacken 56,<B>57,</B> 58 aus irgend einem Grunde, beispielsweise auch durch Aufbrau chen des Drahtvorrates im Behälter 1-8, kei nen Stromzuführungsdraht erfassen konnten. Die Alarmeinrichtung jeder Beschickungsein heit besteht aus zwei von einem ortsfesten Block 136 (Abb. 9) getragenen Kontakt federn 123, 12-1, die an ihren äussern Endeil einwärts gerichtete Kontaktplättchen 125. 126 tragen, die für gewöhnlich ausser Berüh rung sind.
Die Kontaktfedern liegen in einem nicht dargestellten Stromkreis, der ausser einer Alarmglocke auch ein Signallicht und gegebenenfalls auch noch ein bei Strom- schluss ansprechendes Relais enthalten kann, (las den Antrieb der Maschine stillsetzt. Wenn die Zangenbacken 56,<B>57,</B> 5.8 in der Aufnahmestellung keinen Stromzuführungs- draht 1 ergreifen, so schliessen sie sich durch Wirkung der Feder 78 in etwas weiteren Masse.
Die Rollen 7 2 der Zangenschenkel<B>73.</B> 74 kommen dadurch in feste Anlage an den dünnern Umfangsteil der Daumenscheibe 71, während sie sonst bei Ergreifen eines Strom zuführungsdrahtes durch die Zange nur, wie in Abb. 7 gezeigt, in Nähe der Daumen scheibe 71 gelangen. Auf den Drehbolzen 72' der Rollen 72 sind ferner noch Rollen 122 gelagert, die beim Herumklappen der Zange 73, 74 in die Aufnahmestellung zu beiden Seiten der Kontaktfedern 123, 12'4 zu liegen kommen.
Für gewöhnlich, also bei Er greifen eines Stromzuführungsdrahtes durch die Zange, werden die Kontaktfedern durch die Rollen 122 nicht beeinflusst. Erfolgt je doch kein Ergreifen eines Stromzuführungs- drahtes, so wird, wie schon geschildert, die Zange etwas mehr geschlossen. Dadurch kom men aber auch die Rollen 122 so nahe an einander, dass sie nunmehr die Kontaktfedern 123, 124 zwischen sich einzwängen und die Kontaktplättchen 12,5, 126 zur Berührung bringen. Durch das dann in Wirkung tre tende akustische oder optische Signal wird die Bedienungsperson auf die ausgebliebene Drahtbeschickung aufmerksam gemacht und zur Abstellung des Fehlers veranlasst.