CH146115A - Vorrichtung zum Überführen einzelner Stromzuführungsdrähte eines Stapels zur Fussquetschmaschine für elektrische Glühlampen und ähnliche Vakuumgefässe. - Google Patents

Vorrichtung zum Überführen einzelner Stromzuführungsdrähte eines Stapels zur Fussquetschmaschine für elektrische Glühlampen und ähnliche Vakuumgefässe.

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CH146115A
CH146115A CH146115DA CH146115A CH 146115 A CH146115 A CH 146115A CH 146115D A CH146115D A CH 146115DA CH 146115 A CH146115 A CH 146115A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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Description


  Vorrichtung     zuzn    Überführen einzelner     Stromzuführungsdrähte    eines Stapels zur       Fussquetschmaschine    für elektrische     Glühlampen    und ähnliche Vakuumgefässe.    Es sind bereits mehrfach Vorrichtungen  zum Überführen einzelner     Stromzuführungs-          drähte    eines Stapels zur     Fussquetschmaschine     elektrischer Glühlampen und ähnlicher Va  kuumgefässe bekannt geworden.

   Die Erfin  dung bezweckt das bisher schon auf man  cherlei     IÄ'eise    durchgeführte Absondern und       Merführen    einzelner Drähte des Stapels,  unter Erzielung einer grösseren Betriebs  sicherheit, zu vereinfachen und zu ver  bessern.  



  Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäss  ein auf- und     abbeweglicber,    nach oben of  fener Behälter zur Aufnahme eines stehend  angeordneten Stapels von     Stromzuführungs-          drähten,    eine in senkrechter Ebene und ober  halb des Stapelbehälters schwingbare Zange  zum Eingreifen und Überführen eines ein  zelnen     Stromzuführungsdraktes    vorgesehen.

    Die Zange kommt hierbei über das vom Sta  pelbehälter nach oben vortretende Ende des    jeweils vordersten     Stromzuführungsdrahte     zur     Schliessung,    löst diesen durch Abwärts  bewegen des Stapelbehälters aus dem Stapel  heraus und führt ihn dann durch Herum  schwingen der     Fussquetschmasehine    zu. Wo  selbst der entnommene und überführte Draht  in an sich bekannter Weise durch Abfallen  lassen in das jeweils in Stellung gekommene  Fussröhrchen eingeleitet wird.  



  Auf der Zeichnung ist die neue Vorrich  tung in einem     Ausführungsbeispiel    darge  stellt.  



       Abb.    1. zeigt     clie        hauptsächlichsten        Teile     der Vorrichtung in Oberansicht;       Abb.    2 ist ein Aufriss zu     Abb.    1;       Abb.    d zeigt schaubildlich die hauptsäch  lichsten Teile der Vorrichtung von der     Rüg        k-          seite    gesehen;

         Abb.    4 zeigt     schaubildlich    den Behälter  zur Aufnahme der     Stromzuführungsdrähte;         Die     Abb.    5 und 6 zeigen den Behälter  wagen in Oberansicht in zwei verschiedenen  Stellungen;       Abb.    7 zeigt die zur Überführung einzel  ner     Stromzuführungsdrähte    dienende Zange  in Oberansicht:       Abb.    8 ist ein Aufriss zu     Abb.    7;

         Abb.    9 zeit die gleiche Zange schaubild  lich in     der;lufnah'mestellung;          Abb.    10 zeigt die Zange und den Auf  nahmebehälter für die     Stromzuführungs-          drähte    beim Erfassen des vordersten Drahtes  im Aufriss;       Abb.    11 zeigt in grösserem     Massstabe    das  Einklemmen eines Drahtes in die Backen der  Überführungszange;  Die     Abb.    1.2 und 13 zeigen schaubildlich  eine Hilfseinrichtung zur Einstellung des  entnommenen     Stromzuführungsdrahtes    in  zwei verschiedenen Stellungen;

         Abb.    14 zeigt in etwas grösserem     Mass-          stabe    und ebenfalls schaubildlich eine Hälfte  der Hilfseinrichtung;       Abb.    15 zeigt die Offen- und Schliesslade  der Einstellbacken von drei     aufeinanderfol-          genden    Hilfseinrichtungen.  



  Die neue Vorrichtung zum Überführen  einzelner     Stromzuführungsdrähte    eines Sta  pels besteht aus einer Anzahl von im     wesent-          l_iehen    gleich ausgebildeten Einheiten, deren  Anzahl sieh nach der Anzahl der im zu  beschickenden Fussrohr einzuschmelzenden       Stromzuführungsdrähte    richtet. Im darge  stellten Beispiel besitzt die Vorrichtung drei  Einheiten, von denen in     Abb.    1 lediglich die  beiden vorn gelegenen dargestellt sind.

   Die  aus drei Einheiten bestehende Vorrichtung  ist, an eine schrittweise umlaufende     Fuss-          quetschmaschine    bekannter Bauart derart       herangestellt,    dass sich die drei Einheiten in  radialer Verlängerung zu drei aufeinander  folgenden Haltestellungen der     Fussquetsch-          maschine    befinden.  



  Jede Einheit der neuen Vorrichtung be  steht aus einem oben offenen Behälter, der  die     Slromzuführungsdrähte    senkrecht stehend  enthält, einem den Behälter tragenden Wa  gen.. der sowohl auf und ab, als auch radial    hin und zurück bewegt wird, einer in senk  rechter Ebene umklappenden Zange, die die  Drähte aus dem Behälter einzeln entnimmt,  und einer mit Führungsbacken ausgestatteten  Hilfseinrichtung, welche die entnommenen  Drähte aufnimmt und im Fussrohr richtig  einstellt.

   Jeder Haltekopf der schrittweise  umlaufenden     Fussquetschmaschine    besitzt in  bekannter Weise eine aufklappbare Zange 10  zum Halten des Fussröhrchens 10', eine mit  Löchern zur Einstellung der     Stromzufüh-          rungsdrähte    versehene Schablone 11 und eine  Stützplatte 12 für die     Stromzuführungs-          drähte        (Fig.    2).  



  Die neue Vorrichtung wird von einer  Welle 13 angetrieben, die unterhalb des Ti  sches 14 angeordnet ist, welcher seinerseits  am Gestell der nicht dargestellten Füsschen  quetschmaschine befestigt ist. Die Welle 13  wird von der Hauptwelle der     Füsschen-          quetschmaschine    aus mittelst einer nicht dar  gestellten Kette angetrieben. Unterhalb des  Tisches 14 ist ferner noch eine zweite Welle  15 angeordnet, die vermittelst des Armes 1 6  und einer auf der Welle 13 gelagerten  Scheibe 17, die eine nicht dargestellte Kur-.       vennut    besitzt, in Hin- und     Herdrehung    ver  setzt     wird.     



  Der Aufnahmebehälter für die     Strom-          zuführungsdrähte    besteht aus einem schiff  chenartigen Blechkörper 18, der zwei paral  lele Seitenwände und eine diese verbindende,  spitz zulaufende Vorderwand besitzt. Den  untern Abschluss des Behälters 18 bildet ein  Gleitboden 19 und den rückwärtigen Ab  schluss eine Wand 20, die am Gleitboden 19  befestigt ist. Der Behälter 18 ist in einen  Wagen 21 von oben her einschiebbar, der in  bezug auf die     Füsschenquetschmaschine    ra  dial vor- und     zurückbewegbar    ist.

   Durch an  dem Behälter     19    angebrachte Leisten 18', die  sich beim Einschieben des Behälters 18 auf  die Seitenwände des Wagens 21 aufsetzen,  wird der Behälter 18 in bestimmter Höhen  lage gehalten. Der     eingesehobene    Behälter 18  greift mit einem in seinem Gleitboden 19 vor  gesehenen Loch 19' über den Stift 22 einer      Zahnstange 23, die im Wagen 21 längsver  schiebbar geführt ist. Auf der Rückwand 21'  des Wagens ist     mittelst    einer Feder 25 ein  Bügel 24     aufgeklemmt,    dessen freies Ende  sich über die im Behälter 118 eingesetzten       Stiomzuführungsdrähte    1 hinweg erstreckt  und dazu dient, diese im Behälter auf glei  che Höhe zu bringen.

   Zwecks Entnahme ein  zelner     Stromzuführungsdrähte    aus dem Be  hälter wird der den letzteren tragende Wa  gen gesenkt, dann zurückgezogen, dann vor  bewegt und schliesslich     wieder    in die An  fangslage angehoben. Die Vor- und Zurück  bewegung des Wagens 21 ist von der Welle  15 abgeleitet, die ein Zahnsegment 26 an  treibt, das seinerseits mit einer Zahnstange  27 in Eingriff steht. Die Zahnstange 27 ist  an einem Schieber 28 befestigt, der zwischen  zwei Führungsschienen 29 gleitet, die durch  Schrauben 29' am Tisch 14 festgelegt sind.  Der Wagen 21 ist mit dem Schieber 28 ge  kuppelt, und zwar     mittelst    der an seiner  Unterseite angebrachten Stangen 30, 31, die  durch den Gleitblock 28 mit geringem Spiel  hindurchgehen.

   Der Wagen 21 kann da  durch auch senkrecht zum Gleitblock 28 ver  stellt werden. Das Anheben des Wagens 21  wird durch einen auf der Welle 13 befestig  ten Daumen 13' bewirkt, der auf den im  Bock 33 gelagerten Hebel 32 und die Ver  bindungslenker 34, 35 einwirkt. Das Senken  des Wagens 21 erfolgt durch Eigengewichts  wirkung, die gegebenenfalls noch durch eine  Feder unterstützt werden kann.  



  Während der Vor- und auch Zurückbewe  gung des Wagens 21 findet ein Verstellen  des Behälterbodens 19 nebst Rückwand 20  durch Vermittlung der im Wagen 21 ver  schiebbar geführten Zahnstange 23 statt, und  zwar bei der     Vorbewegung    des Wagens 21  die Rückwand 20 zurückbewegt, so dass die       Stromzuführungsdrähte    1 aufgelockert wer  den und bei der Zurückbewegung des Wa  gens die Rückwand 20 zwecks     Aneinander-          pressung    der     Stromzuführungsdrähte    vor  bewegt. Die entsprechende Bewegung der  Zahnstange 23 erfolgt mittelst eines Zahn  rades 38, das auf einer im Wagen 21 ge-    lagerten Spindel 37     aufgekeilt    ist.

   Diese  Spindel 37 steht unter der Wirkung einer  Spiralfeder 36, die einerseits an der Spindel  und anderseits an einem Bäckchen 36'     (Abb.     5) des Wagens befestigt ist. Die Anfangs  spannung der Feder 36 ist regelbar. Zu die  sem Zwecke ist es nur notwendig, den an der       Spindel    37 angebrachten Knopf 39, entgegen  der Wirkung der Feder 40 etwas     abwärts    zu  pressen, bis das Zahnrad 38 ausser Eingriff  mit der Zahnstange 23 kommt. Die Feder 36  kann dann leicht durch geringfügiges Drehen  der Spindel auf die gewünschte Spannung  gebracht werden. Durch Freigabe des Knop  fes 39 wird sodann der Eingriff zwischen der  Zahnstange 23 und dem Zahnrad 38 wieder  hergestellt.

   Auf der Spindel 37 ist ferner ein  Sperrad 41     aufgekeilt,    welches gegen Ende  der     Wagenvorbewegung    mit dem Zahn 42'  einer Klinke 42 in Eingriff kommt. Die  Klinke 42 ist auf einer ortsfesten Stange     45     der Tischplatte senkrecht verschiebbar ge  führt. Die Klinke 42 greift ferner mit ihrem  Rückenteil in eine Nut 2 des Wagens 21 ein;  was zur Folge hat,     dass    die Klinke     mir    an  der senkrechten Auf- und     Abbewegung    des  Wagens, nicht aber an dessen Vor- und Zu  rückbewegung teilnimmt.

   Nach staugefun  denem Eingriff von Zahn 42' und Sperrad  41     wird    bei weiter fortgesetzter     Vorbewe-          gung    des Wagens 21 das Sperrad 41 in Rich  tung des eingezeichneten Pfeils gedreht, wo  bei die Klinke 4'2, entgegen der     Wirkisng     der auf ihr lastenden Feder 3 etwas mehr in  die Führungsnut     eindringt.    Die Drehung des  Sperrades 41 hat zur Folge. dass die Feder  36 zusätzlich gespannt und zugleich auch die  Spindel 37 und das Zahnrad 38 in der     g1Fi-          chen    Richtung gedreht wird.

   Das Zahnrad  38 verschiebt hierbei die Zahnstange 23 samt       Gleitboden    19 und Rückwand 20 nach rechts,  wodurch die im Behälter 18 befindlichen       Stromzuführungsdrähte    1 Platz für eine  Lockerung bekommen. Auf diese Weise wird  zwei schwenkbaren Backen 43 und 44 ermög  licht, durch eine Öffnung 4 im Behälter 18  hindurch in den Drahtstapel einzudringen  und einige der     Stromzuführungsdrähte    abzu-      teilen.

   Um bei der     Vorbewegung    des Wa  gens das Mass der     Federaufwindung        bezw.     des     Spannens    der Feder 36 regeln zu kön  nen, ist an der Klinke 42 eine Stellschraube  46 gelagert, die durch     Wirkung    der Feder 3  in Anlage an einer ortsfesten Anschlag  schiene 47 des Tisches 14 gehalten wird.  Durch Ein- und Auswärtsdrehen der  Schraube 46 wird die Klinke verstellt und  erreicht, dass beim     Vorbewegen    des Wagens  das .Sperrad 41 um einen mehr oder weniger  grossen Winkelbetrag gedreht wird.

   Bei der       Zurückbewegung    des Wagens kommt das  Sperrad 41 ausser Eingriff von der Klink  42, so dass sich die Spindel 37 samt Sperrad  41 und Zahnrad 38 durch     Wirkung    der ge  spannten Feder 36 wieder zurückdrehen  kann, bis die Feder 36 ihre     Normalspannung     erlangt hat. Bei dieser durch Federwirkung  zustande kommenden Drehung der Spindel  3.7 wird die Zahnstange 23 nach links be  wegt und die Rückwand 20 im Behälter vor  angeschoben, wobei die eingelagerten Strom  zuführungsdrähte wieder aufgerichtet und  fest zusammengepresst werden, wie in     Abb.    4  dargestellt.  



  Die Backen 43,     44    sind an einer Muffe  48 befestigt,     welche.    auf senkrechten Stangen  49 und 50 gleitbar aufgesetzt ist. Die Muffe  48 wird von einer Stange 51 des Wagens 21  getragen, die in einer Bohrung 48' der Muffe  verschiebbar geführt ist. Die Muffe 48  nimmt dadurch an den senkrechten Bewe  gungen des Behälterwagens 21, nicht aber  an dessen     wagrechten    Bewegungen teil.  Wenn der Behälter 18 seine äusserste vordere  und auch höchste Stellung erreicht hat, kom  men die beiden Backen 43, 44 zur Schlie  ssung. Für gewöhnlich werden diese Backen  43, 44 durch einen auf Rollen 52, 53 einwir  kenden, am vordern Ende des Wagens 21 an  gebrachten Doppeldaumen 54 geöffnet gehal  ten.

   Bei der     Vorbewegung    des Wagens 21  und Behälters 18 gleiten jedoch die Rollen  durch Wirkung einer die Backenarme 43, 44  verbindenden Feder 55 auf dem Daumen ein  wärts, bis die Schneiden der in den Draht-         stapel    eindringenden Backen sich,     zvie        in          Ahb.    6     gezeigt,    berühren.  



  Von den in den vordern Teilen der drei  Behälter 18 mittelst der Backen 43, 44 ab  gesonderten und gestützten     Stromzufüh-          rungsdrähten    wird jeweils der vorderste von  einer dreiteiligen. um 180   schwingbaren  Zange 56, 57, 58 ergriffen, durch Abwärts  bewegung des Wagens aus dem betreffenden  Behälter     herausgezogen    und sodann nach  vollzogener     Schwingung    der Zange über dem  in Stellung gelangten Fussröhrchen der Fuss  quetschmaschine zum Abfallen gebracht.

    Zum Antrieb der den drei Arbeitseinheiten  zugeteilten dreiteiligen Übertragungszangen  56, 57, 58 dient eine gemeinsame Welle 6 4       (Abb.    1, ?, 7, 8), auf der ein Zahnrad 65  befestigt ist, das durch eine auf- und ab  wärtsbewegliche     Zahnstange    66 vor- und zu  rückgedreht wird. Diese Zahnstange ist     mit-          telst    eines Gliedes 67 an einen in einem     Boel@     68' gelagerten Arm 68 angeschlossen. Letz  terer besitzt eine Rolle 69, die in einer     nicht     dargestellten     Kurvennut    der auf der Welle  13 gelagerten     Scheibe    70 geführt ist.

   Jede  dreiteilige Zange besitzt zwei Zangenschenkel  73, 74, die um einen Bolzen 75 drehbar sind.  Der Zangenschenkel 73 trägt die beiden  äussern     Backen    57 und 58 und der Zangen  schenkel 74 die mittlere Backe 56. Die bei  den äussern Backen 5 7 und 58 sind mit zu  geschärfter     Arbeitskante    ausgestattet, hin  gegen ist die mittlere Backe 56     stumpf.    Die  Öffnung der Backen erfolgt     durch    eine auf  der Welle 64 gelagerte Daumenscheibe 71, die  auf die Rollen 72 der beiden Zangenschenkel  73 und     7.1    einwirkt. Der Drehbolzen 75 der  letzteren ist in einem Joch 75' gelagert, das  auf der Welle 64 durch Reibung aufsitzt.

    Die Schrauben 76 und 77 des Joches 75'  legen sich gegen nicht dargestellte Fiber  büchsen der Welle 64. Durch diese Anord  nung wird der Welle 64 ermöglicht, sich je  weils in der einen oder andern Richtung wei  ter<B>je-</B>  weils drehen, wenn die Übertragungszangen  73, 74 in ihren äussersten Stellungen ange  kommen und festgelegt sind.      In der rechten Klappstellung, also in der  Stellung, in welcher ein Erfassen eines ab  gesonderten     Stromzuführungsdrahtes    1 erfol  gen soll, wird die Zange 73, 74 mit ihren  Backen 56, 57, 58 durch Auftreffen des am  Joch 75' befestigten Anschlages 79 an die  Stellschraube 80 einer ortsfesten Lager  buchse 80' der Welle 64 festgelegt.

   In     dei     linken Klappstellung, also in der Abgabe  stellung, wird die Bewegung der Zange 73,  74 durch einen Bolzen 81 begrenzt, der durch  eine Feder 82 etwas nachgiebig gestaltet ist.  Während die Zange 73, 74 von, links nach  rechts geschwungen wird, befinden sich die  Rollen 72 in Anlage an dem erhöhten     bezw.     dickeren Teil 71' der Scheibe 71, was zur  Folge hat, dass während dieser     Klappung    die  Backen 56, 57, 58 der Zange geöffnet sind.  Durch     Auftreffen    des Jochanschlages 79 auf  den Anschlag 80 werden das Joch und die  Zange an weiterer Drehung gehindert, wo  gegen sich die Welle 64 - mit der Daumen  scheibe 71., 71' weiterdreht.

   Es gelangt da  durch nunmehr der schwächere Teil der Dau  menscheibe 71     zwischen    die unter Wirkung  der Feder 78 stehenden Rollen 72, was ein  Schliessen der Backen 56, 57, '58 in der rech  ten Klappstellung zur Folge hat. Da sich die  Backen in dieser Stellung oberhalb des Be  hälters 18     (Abb.    10) befinden und einen in  Richtung auf den letzteren geöffneten  Klemmwinkel bilden, so wird bei ihrer  Schliessung das über den Behälter und Wa  gen vortretende Ende des jeweils vordersten       Stromzuführungsdrahtes    1 eingeklemmt, wie  in     Abb.    11 gezeigt.

   Damit lediglich der vor  derste Draht 1 erfasst wird, wird zweck  mässig     irn=Augenblick    des     Erfassens    durch  eine vor     deml\'dgen        -und    in Höhe     cler    vorn  Stapelbehälter vortretenden Drahtenden an  geordnete Düse 59 Druckluft gegen die übri  gen vom Wagen 18 aufwärts ragenden  Drahtenden geblasen, wodurch letztere etwas  vom vordersten Draht zurückgebogen wer  den. Kurz nach Erfassen des vordersten  Drahtes     bezw.    Schliessung der Zange 73, 74  geht der Wagen 21 so weit abwärts,     dass    der  erfasste Draht vollkommen aus dem Behälter    18 herausgezogen wird.

   Die Zuführung der  Druckluft wird durch ein Ventil 60 geregelt,  das durch einen auf die Rolle<B>63</B> der     @'entil-          spindel        einwirkenden    Daumen 61 der      'ebbe     13 gesteuert und durch eine Feder<B>62</B> für  gewöhnlich auf seinen Sitz gepresst wird.  Nach Herausziehen des erfassten     Drahtes    1  findet ein Zurückdrehen der Welle 04     und     damit ein Zurückklappen der Zange 73, 1<B><I>1</I></B>  statt.

   Da während dieser Klappbewegung  keine Relativverstellung zwischen     Welle     und Joch 75'     stattfindet:,    so     verbleiben    die  Rollen 72 in ihrer Stellung gegenüber     dein     dünneren     Daumenscheibent.eil.    Die Zange  bleibt somit während der     hlappung    ge  schlossen. Im Augenblick. wo der     Joch-          anschlag    79 gegen den Anschlag 81  trifft, wird wieder das Joch 75' mit  der Zange festgelegt bei sich weiter     dre-          der    erhöhte Teil 71' der Daumenscheibe 7 1  zwischen die Rollen<B>72</B> und presst diese aus  einander.

   Die Zange 73, 74 wird dadurch in  ihrer linken Endstellung, in welcher sie sich  oberhalb des jeweils in Stellung gelangten  Fussröhrchens befindet, geöffnet. Der ent  nommene     Stromzuführungsdraht    wird da  durch frei und fällt durch Eigengewichts  wirkung in das Fussröhrchen abwärts.  



  Am Zangenschenkel 74 ist ein Doppel  augenlager 88 befestigt, in welchem eine  Achse 87 drehbar gelagert ist. Letztere trägt  einen     bügelförmigen    Stützdraht 83 und  ausserdem einen Arm 84, an dessen äusserem  Ende eine Rolle 90 befestigt ist. Zwischen  dem     Doppelaugenlager    88 und dem     Arin    81  ist eine     Torsionsfeder    85 eingespannt,     die    be  strebt ist, den vordern Schenkel 8.'3'  Stützbügels, sowie auch den     Arm    84 für ge  wöhnlich in schräger Aufwärtsstellung zu  halten. wie in     Abb.    7 und 8 gezeigt.

   Das  Mass dieser Schrägstellung wird durch einen  an dem -Bund 86 der Achse 8 7     befestigten     Stift 89 begrenzt, der mit einem Anschlag  89' des     Doppelaugenlagers    88     (Abb.   <B>8)</B> zu  sammenwirkt. -Wenn die Zange in ihre     rechte     Stellung, die Entnahmestellung, geklappt  wird, so trifft die Rolle 90 des Armes 84 auf  einen zwischen den Führungsstangen 49,     5()         der     Aussonderzange    43, 44 angeordneten An  schlagklotz 91     (Abb.    1, 3     und    10) auf.

   Die  Achse 87 samt Arm 84 und Stützbügel 83  wird dadurch,     entgegen    der Wirkung der  Feder 85 verdreht, so dass der Schenkel 83',  wie in der.     Abb.    9 und 10 gezeigt, annähernd       wagrecht    steht. Der von den     Zangenbacken     56, 57 und 58 zu erfassende Draht wird da  durch unterhalb der Klemmstelle wirksam  abgestützt, was ein sicheres Einklemmen des  Drahtes gestattet. Bei der     Zurückklappung     der Zange in die Abgabestellung wird der er  fasste Draht 1 von dem Stützbügel 83 an  einem     Abwärtsschwingen    gehindert, so dass  er in der Abgabestellung die     richtige    senk  rechte Stellung einnimmt.

   Auch in letzt  genannter Stellung wird der Draht noch  durch den Bügel 83 abgestützt.  



  Um beim Fehlen von Füsschen in der       Fussquetschmaschine,    also bei unbesetzten  Halteköpfen     derselben    das dann überflüssige  Zuführen von     Stromzuführungsdrähten    zu  vermeiden, ist an jeder     Drahtbeschickungs-          einheit    ein     Tasthebel    92 vorgesehen, der um  einen ortsfesten Zapfen 92' drehbar ist. Das  rückwärtige Ende jedes     Tasthebels    ist     durchs     einen Lenker 94 mit einem Hebel 95 verbun  den, dessen Drehzapfen 96 in einer Buchse  97 der Welle 64 gelagert ist. An dem Hebel  95 ist eine Sperrklinke 93 befestigt, die mit  dem am drehbaren Joch 75' befestigten An  schlag 79 zusammenwirkt.  



  Für gewöhnlich nehmen die Sperrklinken  93 die in den     Abb.    1 und 7 mit vollen Linien  dargestellte Lage ein. Bei der Schwingung  der Zange von links nach rechts wird jeweils  durch den     Jochanschlag    79 die zugehörige  Sperrklinke 93 entgegen der Wirkung der  Feder 98 zurückgedrängt, worauf diese nach       Vorbeigang    des Anschlages     79_wieder'in.        c@ie     Sperrstellung zurückschnappt und die Zange  in der rechten Endstellung, also der Auf  nahmestellung, verriegelt. Kurz nachdem  dieses Verriegeln der Zange stattgefunden  hat, läuft ein neuer Haltekopf der     Fuss-          quetschmaschine    in die Beschickungsstellung  ein.

   Ist der Haltekopf mit einem Fussröhr  chen 10' versehen, so wird der zugehörige         Tasthebel    92 zurückgedrückt, und zwar ent  gegen der Wirkung der auf den Lenker 94  einwirkenden Feder 98. Die Sperrklinke 93  nimmt dann die in der     Abb.    7 punktiert an  gedeutete Lage ein, in welcher sie die Zu  rückschwingung der Zange und damit das  Überführen des von dieser erfassten Drahtes  in die     Fussquetschmaschine    nicht behindert.  Läuft dagegen ein Haltekopf ohne Fussröhr  chen in die Beschickungsstellung der Fuss  quetschmaschine ein, so verbleibt die Sperr  klinke 93 in ihrer Sperrlage; die Zange kann  also alsdann nicht in die Abgabestellung zu  rückschwingen. Der Lauf der Maschine wird  dabei nicht behindert, da sich die Welle 6.1  im angehaltenen Joch 75' drehen kann.

   Die  in der Aufnahmestellung festgelegte Zange  7.3, 74 ergreift zwar einen Draht und zieht  diesen auch aus dem Behälter 18 heraus,  überführt ihn jedoch nicht in die Fuss  quetschmaschine, sondern lässt ihn nach Zu  rücktreten des Behälterwagens in einen nicht  dargestellten     Sammelbehälter    abfallen.  



  Beim Verlassen der     Übertragungsbacken     56, 57, 58 fällt der     Stromzuführungsdraht    1  ausser durch das in Stellung gekommene  Fussröhrchen 1()' durch zwei Sätze von Füh  rungsbacken hindurch, welche ihn in seine  richtige Lage bringen. Die oberhalb der  Fussröhrchen 10' und ihrer Halteköpfe 10  befindlichen     Backen    99 und 100 sind für  alle     Drahtbeachickungseinrichtungen    von  gleicher Ausführung. Sie bestehen aus fla  chen Schalen, die sich im zusammengeklapp  ten Zustande zu flachen Trichtern ergänzen,  wie dies aus den     Abb.    12 bis 14 hervorgeht.

    Die unterhalb der Fussröhrchen 10'     angeord,          neten    Backen 10<U>1</U>     ,",r7   <U>1</U>     ll2        @i    ' c en     eiu-          eschickungseinheiten    verschieden,  wie in     Abb.    15 gezeigt.

   Jedes Backenpaar  101 und 102     bildet,    wenn geschlossen, einen  Führungstrichter     130    mit einer derart ge  stellten Bodenmündung 131,     dass    der von  jeder Beschickungseinheit abgegebene Draht  durch ein bestimmtes Loch der beispielsweise  mit drei Löchern 132     (Abb.    14) ausgestatte  ten Schablone 11 hindurchgeleitet wird.

   In  dem Backenpaar<B>101,</B> 102 der zweiten und           stritten    Einheit sind ausser der     Trichtermün-          dung    131 noch weitere Kanäle 133, 134 vor  gesehen, um die bereits von den voraufgehen  den Beschickungseinheiten in das Fussröhr  chen 10' eingeführten     Stromzuführungsdrähte     1 beim Schliessen nicht zu beeinträchtigen       bezw.    auch zu umschliessen.  



  Bei den beiden zurückliegenden     Beschik-          kungseinheiten    sind die Backen 101 noch mit       Bodenplatten    103 versehen, um einen bes  seren Schluss der Backen zu erzielen. Diese  Bodenplatten 103 besitzen dabei geeignete       Zackenausschnitte    104 zur Führung der       Stromzuführungsdrähte.       Die Bewegung der Backen 99, 100 und  <B>101,</B> 102 ist von der Welle 15     (Abb.    2) ab  geleitet, und zwar mittelst eines .Hebels 105,  der durch einen Lenker 106 mit einem Win  kelhebel 107 verbunden ist.

   Letzterer wirkt  auf den Zapfen<B>110</B> einer in einem Tisch  bock 135 geführten Zahnstange<B>108</B> ein, die  mit dem Zahnrad<B>109</B> einer der beiden Trag  achsen 1.11, 111', für die. Backen 99, 100,  101, 102, und zwar der in     Abb.    13 rechts  befindlichen Tragachse 111 in Eingriff steht.  Die andere Tragachse 111' besitzt ein     mit     dem Zahnrad 109 kämmendes Zahnrad 109'  und wird somit vom Zahnrad 109 aus in Dre  hung versetzt. Die obern     Trichterbacken    99,  100 sind mit ihren Buchsen 99', 100' auf  den Tragachsen<B>111,</B> 111' lose drehbar auf  gesetzt.

   Oberhalb jeder Buchse 99', 100' ist  auf jeder Tragachse ein Bund 113     aufge-          @x..iltrder_        u.ls@.'ragorga.r@iür        131attfeder     1.12 dient. Die beiden Blattfedern 112 wir  ken mit ihren freien Enden auf die beiden  Backen 99, 100 ein und suchen diese in       Schliesssteilung    zu bewegen. Die -untern  Backen<B>101,</B> 102 sitzen ebenfalls mit ihren       Buchsenteilen    101', 102' auf den     Tragachsen     111, 111' lose auf.

   Auch oberhalb dieser  Buchsen ist je ein Bund 114 auf den Trag  achsen 111, 11.1.'     aufgekeilt.    Die Bunde 114  sind mit den     Backen   <B>101,</B> 102 durch Schrau  be -:Ledern<B>115</B> auf Schliessung verbunden.  



       A)as    Öffnen der Backen 99, 100 und 101, 102  erfolgt gemeinsam durch Wirkung von an    den festen Bunden 114 der     Tragachsen    vor  gesehenen     Vorsprüngen    114'     (Abb.    13), die  sich bei der Auswärtsbewegung der Trag  achsen 111,<B>111'</B> gegen Stifte 116, 117 legen,  die     einerseits    von den Buchsen 99', 10U' der  obern Backen 99, 100 abwärts ragen und an  derseits von den Buchsen 10l', 102' der un  tern Backen 101, 102 aufwärts ragen. Zwi  schen den Backen befindet sich ein von dein  Lagerbock 135 aufwärts strebender Bolzen  118     (Abb.    13 und 14), der als     Anschlag    für  an den Backen angebrachte Stellschrauben  119, 120 dient.

   Die Schliessfugen der Backen  99, 100 und 101, 102 können dadurch genau  in bezug auf die     Durchtrittslöcher   <B>132</B> der  Schablone 11 eingestellt werden.  



  An den     Drahtbeschickungseinheiten    sind  endlich noch Alarmeinrichtungen vorgesehen,  welche in Wirkung treten, wenn die Über  tragungsbacken 56,<B>57,</B> 58 aus irgend einem  Grunde, beispielsweise auch durch Aufbrau  chen des Drahtvorrates im Behälter 1-8, kei  nen     Stromzuführungsdraht    erfassen konnten.  Die Alarmeinrichtung jeder Beschickungsein  heit besteht aus zwei von einem ortsfesten  Block 136     (Abb.    9) getragenen Kontakt  federn 123, 12-1, die an ihren äussern     Endeil     einwärts gerichtete     Kontaktplättchen    125.  126 tragen, die für gewöhnlich ausser Berüh  rung sind.

   Die Kontaktfedern liegen in  einem nicht dargestellten     Stromkreis,    der       ausser    einer Alarmglocke auch ein Signallicht       und    gegebenenfalls auch noch ein bei     Strom-          schluss    ansprechendes Relais enthalten kann,  (las den Antrieb der Maschine     stillsetzt.     Wenn die Zangenbacken 56,<B>57,</B> 5.8 in der  Aufnahmestellung keinen     Stromzuführungs-          draht    1 ergreifen, so schliessen sie sich durch  Wirkung der Feder 78 in etwas weiteren  Masse.

   Die Rollen 7 2 der Zangenschenkel<B>73.</B>  74 kommen dadurch in feste Anlage an den       dünnern    Umfangsteil der Daumenscheibe 71,  während sie sonst bei Ergreifen     eines    Strom  zuführungsdrahtes durch die Zange nur,     wie     in     Abb.    7 gezeigt, in Nähe der Daumen  scheibe 71 gelangen. Auf den Drehbolzen  72' der Rollen 72 sind ferner noch Rollen  122 gelagert, die beim     Herumklappen    der      Zange 73, 74 in die Aufnahmestellung zu  beiden Seiten der     Kontaktfedern    123,     12'4    zu  liegen kommen.

   Für gewöhnlich, also bei Er  greifen eines     Stromzuführungsdrahtes    durch  die Zange, werden die Kontaktfedern durch  die Rollen 122 nicht     beeinflusst.    Erfolgt je  doch kein Ergreifen eines     Stromzuführungs-          drahtes,    so wird, wie schon geschildert, die  Zange etwas mehr geschlossen. Dadurch kom  men aber auch die Rollen 122 so nahe an  einander, dass sie nunmehr die Kontaktfedern  123, 124     zwischen    sich einzwängen und die  Kontaktplättchen 12,5, 126 zur Berührung  bringen. Durch das dann in Wirkung tre  tende     akustische    oder optische Signal wird  die Bedienungsperson auf die ausgebliebene  Drahtbeschickung aufmerksam gemacht und  zur Abstellung des Fehlers veranlasst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Überführen einzelner Stromzuführungsdrähte eines Stapels zur Fussquetschmaschine für elektrische Glüh lampen und ähnliche Vakuumgefässe, gekenn zeichnet durch einen auf- und abbeweglichen, nach oben offenen Behälter (18) zur Auf nahme eines stehend angeordneten Stapels von Stromzuführungsdrähten (1) und eine in senkrechter Ebene und oberhalb des Stapel behälters schwingbare Zange (73, 74), die über das vom Stapelbehälter (18) nach oben vortretende Ende des jeweils vorderster.
    Stromzuführungsdrahtes zur Schliessung kommt, diesen Draht durch Abwärtsbewegen des Stapelbehälters vom Stapel löst und dann durch ihr Herumschwingen der Fussquetsch- inaschine zuführt. UNTERANSPR t1CHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Stapel behälter (18) in einen auf- und abbeweg- lichen, sowie auch radial zur Fuss quetschmaschine hin-.und leerbeweglichen Wagen (21) eingesetzt und mit einer verschiebbaren Rückwand (20) versehen ist, die während der Vorbewegung des Wagens zur Lockerung des Stapels und zum leichteren Absondern einiger Drähte zurückbewegt und umgekehrt bei der Zurückbewegung des Wagens vorbewegt wird, um die vorher gelockerten Drähte (1) durch festes Aneinanderpressen wie der in die senkrechte Stellung überzu führen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass dem Wagen (18) eine Zange (43, 44) zugeteilt ist, die während der Vorbewegung zur Schliessung kommt und hierbei unter Eindringen in dem Stapel behälter (18) die vordersten Drähte des selben von den übrigen Drähten abson dert und abstützt. Vorrichtung nach Patentanspruch uncl Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Absonderungs- zange (43, 44) an einem ortsfesten Tisch (14) senkrecht verschiebbar geführt ist und mittelst eines am Wagen (21) an gebrachten, auf Rollen (52, 53) der Zange einwirkenden Doppeldaumens (54) gesteuert wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass am Wagen (21) eine unter Wirkung einer Spiralfeder (36) stehende Spindel (37) gelabert ist, die so wohl ein die Verstellung der Behälter rückwand (20) vermittelndes Zahnrad (38), als auch ein Sperrad (41) aufweist, (las mit einer senkrecht verschiebbar ge führten, an der Radialverschiebung des Wagens (21) nicht teilnehmenden Klinke (42) derart zusammenwirkt, dass bei der Vorbewegung des Wagens (21) die Spin del (37) unter Anspannen ihrer Feder (36)
    in der einen Drehrichtung und bei der Zurückbewegung des Wagens durch Wirkung ihrer zur Entspannung kom- inenden Feder in der andern Drehrich tung gedreht wird. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass vor dem Wagen (21) und in Höhe der vom Stapelbehälter (18) vortretenden Drahtenden eine Druckluftdüse (59) angeordnet ist, die nach betätigter Absonderungszange (43, 44) die nicht ergriffenen Stromzufüli- rungsdrähte zurückdrängt. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Drehbolzen (75) der Drahtüberführungszange (73, 74) an einem Joch (75') gelagert ist, welches auf einer wagrecht liegenden, hin- und hergedrehten Welle (64) mit Reibung aufgesetzt ist, so dass in den durch An schläge (80, .81) begrenzten Endlagen des Joches durch Weiterdrehen der Welle eine auf dieser befestigte Daumen scheibe (71, 71') zur Steuerung der Zange in Wirkung treten kann. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der eine Zangenschen kel (73) mit zwei sich überdeckenden Backen (57, 58) und der andere Zangen schenkel (74) mit einer zwischen diesen Backen eintretenden Backe (56) versehen ist, die sich mit den andern beiden Backen (57, 58) scherenartig überschnei det. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem einen Schen kel (74) der Drahtüberführungszange ein Drahtbügel (83, 83') befestigt ist, der sich in der Aufnahmestellung der Zange unter dieser gegen den erfassten Draht legt und letzteren während des Zurück schwingens der Zange in die Abgabe stellung und auch in dieser abstützt. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen in die Bewegungsbahn der Fussröhrchen (10') der Fussquetsch- maschine eintretenden Tasthebel (92), der durch eine federbeeinflusste Gelenk hebelverbindung (94, 98) auf einen das Lagerjoch (75') der Überführungszange (73, 74) freigebenden und sperrenden Riegel (93) verstellend einwirkt.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass unterhalb der in die Abgabestellung geklappten Überfüh rungszange (73, 74) eine mit zwei Backenpaaren (99,<B>100</B> bis 101, 102) ausgestattete Hilfseinrichtung zum Ein stellen des entnommenen Drahtes an geordnet ist, deren obere Backen (99, 100) sich oberhalb des in Stellung ge langten Fussröhrchens (10') zu einem fla chen Trichter ergänzen und deren untere Backen (101, 102) in der Schliesslage einen zwischen dem Fussröhrchen (10') und einer gelochten Einstellschablone (11) der Fussquetschmaschine stehenden konischen Trichter (130) bilden, dessen Bodenöffnung (131) mit dem entspre chenden Loch (132) der Einstellschablone (11)
    übereinstimmt. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass an der schwinhba,ren Überführungszange (73, 74) Druckrollen (122) angebracht sind, die bei in der Aufnahmestellung leer bleibender Zange einender soweit genähert werden, dass sie zwei sonst bei aufgenommenem Draht anbeeinflusst lassende gontaktfedera 123, 124) unter Schliessung eines Signal Stromkreises zur Berührung bringen.
CH146115D 1929-06-27 1930-04-14 Vorrichtung zum Überführen einzelner Stromzuführungsdrähte eines Stapels zur Fussquetschmaschine für elektrische Glühlampen und ähnliche Vakuumgefässe. CH146115A (de)

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