CH146168A - Verfahren zur Bildung von Schiffsschubzügen. - Google Patents

Verfahren zur Bildung von Schiffsschubzügen.

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CH146168A
CH146168A CH146168DA CH146168A CH 146168 A CH146168 A CH 146168A CH 146168D A CH146168D A CH 146168DA CH 146168 A CH146168 A CH 146168A
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Description


  Schaumarmes Netzmittel für Mercerisier- und Laugierbäder    Die Erfindung betrifft die Verwendung einer Mi  schung, enthaltend  a) Alkylsulfonsäuren, die auf höchstens 7 Kohlenstoff  atome eine Sulfonsäuregruppe aufweisen, oder deren  Alkalisalze und  b) niedere Alkyldialkanolamine der Formel  R-N[(CnH2n0)mH]2,  worin R einen Alkylrest mit 2 bis 5 Kohlenstoff  atomen, n 2 oder 3 und m eine Zahl von 1 bis 2  bedeuten, und  c) Ester der Phosphorsäure mit Alkoholen von 4 bis  8 Kohlenstoffatomen, die teilweise verseift sein  können,  als schaumarmes Netzmittel für Mercerisier- und Lau  gierbäder.  



  Die Mercerisier- und Laugierbäder können darüber  hinaus noch andere übliche Hilfsmittel enthalten.  



  Es ist bereits aus der deutschen Auslegeschrift  Nr. 1 014067 bekannt, dass man als Netzmittel für  Mercerisier- und Laugierbäder höhermolekulare alipha  tische Sulfonsäuren, die mehr als eine Sulfonsäuregruppe  pro Molekül enthalten, verwendet, wobei auch andere  oberflächenaktive oder schaumdämpfende Mittel mit  verwendet werden können. Die Netzwirkung dieser Pro  dukte befriedigt jedoch nicht.  



  Aus der britischen Patentschrift Nr. 490 567 ist die  Verwendung von Alkyldialkanolaminen als Netzmittel  für stark alkalische Bäder bekannt. Hierbei können  auch verschiedene andere Hilfsmittel, wie beispielsweise  niedere aliphatische Sulfonsäuren, zugesetzt werden.  Diese Gemische haben den Nachteil, stark zu schäumen,  ausserdem befriedigen die Netzeigenschaften noch nicht  voll.    Aus der deutschen Auslegeschrift Nr. 1 042 525 ist  die Verwendung von Umsetzungsprodukten von     Sulfon-          säuren    höhermolekularer aliphatischer oder     cycloalipha-          tischer    Kohlenwasserstoffe mit Alkylolaminen als Netz  mittel für alkalische Bäder bekannt, wobei auch ober  flächenaktive oder schaumverhütende Mittel zugesetzt  werden können.

   Auch diese Mischungen ergeben jedoch  nur unzureichende Netz- und Schrumpfwerte.  



  Es wurde nun gefunden, dass Mischungen, welche  a) Alkylsulfonsäuren, die auf höchstens 7 Kohlen  stoffatome eine Sulfonsäuregruppe aufweisen, oder  deren Alkalisalze und    b) niedere Alkyldialkanolamine der Formel  R-N[(CnH2n0)mH]2,  worin R einen Alkylrest mit 2 bis 5 Kohlenstoff  atomen, n 2 oder 3 und m eine Zahl von 1 bis 2  bedeuten, und  c) Ester der Phosphorsäure mit Alkoholen von 4 bis  8 Kohlenstoffatomen, die teilweise verseift sein  können,  enthalten, sehr wirksame und auch in der Kälte klar  lösliche Netzmittel für Mercerisier- und Laugierbäder  darstellen.  



  Die technischen Vorteile der erfindungsgemäss zu  verwenden Mischungen als Netzmittel ergeben sich z. B.  aus den weiter unten aufgeführten Tabellen.  



  Besonders günstig für die Verwendung der Mischun  gen wirken sich dabei die stark verbesserten Schrumpf  werte aus. Durch die Mitverwendung der Phosphor  säureester lassen sich praktisch schaumfreie     Merceri-          sierbäder    erhalten. Dies stellt einen besonderen Vor  teil beim     Arbeiten    auf     Garnmecerisiermaschinen    dar.  Den unter Verwendung der Mischungen     hergestellten         Mercerisier- oder Laugierbädern können gegebenenfalls  noch andere oberflächenaktive Verbindungen oder  Mercerisiermittel zugesetzt werden, wie beispielsweise  Äthylenoxyd-Kondensationsprodukte oder Kresole. Falls  es wünschenswert erscheint, können ausserdem noch an  sich bekannte Hilfsmittel, wie z.

   B. niedere Alkohole,  hinzugefügt werden.  



  Als Ausgangsmaterial für die Herstellung der     Alkyl-          sulfonsäuren,    die auf höchstens 7 Kohlenstoffatome eine  Sulfonsäuregruppe enthalten sollen, eignen sich ge  sättigte aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie z. B. ein  Leichtbenzin vom Siedebereich 30-80 C oder alipha  tische und cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe mit 10  bis 20 Kohlenstoffatomen, die verzweigt sein können.  Besonders vorteilhaft sind aber geradkettige Kohlen  wasserstoffe mit 10-20 Kohlenstoffatomen, wie sie z. B.  durch Molekularsiebtrennverfahren erhalten wurden.  Molekularsiebe sind z. B. bestimmte synthetische  Zeolithe, deren Kristallgitter Zwischenräume definierter  Abmessungen haben, welche ihrerseits über Poren einer  bestimmten Weite zugänglich sind. Diese Poren lassen  z.

   B. eine innere Adsorption von n-Paraffinen unter  Ausschluss nicht normaler Komponenten zu. In einer  separaten Stufe werden dann die n-Paraffine desorbiert  und gesammelt. Man kann die n-Paraffine auch nach  dem sogenannten Harnstoffverfahren abtrennen.  



  Das vorstehend erwähnte Molekularsieb-Verfahren  wird z. B. beschrieben in der Veröffentlichung von  J. J. Griesmer, H. B. Rhodes und K. Kiyonaga  Erdöl  und Kohle, Erdgas, Petrochemie , 13. Jahrgang (1960),  Seite 650, in der Veröffentlichung von Ch. K. Hersh   Molekular Sieves , New York, 1961, und in den Zeit  schriften  Ind. Engng. Chem. , 54 (1962), Nr. 5, Seite  13, und  Erdöl und Kohle , 12 (1959), Seite 40,6.  



  Das Harnstoff-Verfahren wird erläutert in einem  Aufsatz von E. Weingärtner in der Zeitschrift  Erdöl  und Kohle, Erdgas, Petrochemie   14 (1961), Seite 910.  



  Zweckmässigerweise werden in die niederen Kohlen  wasserstoffe, wie z. B. ein Leichtbenzin, das ein mittleres  Molekulargewicht von etwa 60 hat, mindestens eine  Sulfogruppe, in die höheren Kohlenwasserstoffe, wie bei  spielsweise ein n-Paraffinöl vom mittleren Molekular  gewicht 215, mindestens 2 Sulfonsäuregruppen einge  führt. Die sulfonsauren Alkalisalze werden aus diesen  Kohlenwasserstoffen vorteilhaft durch Sulfochlorierung  nach dem Reed-Verfahren und anschliessender alka  lischer Verseifung hergestellt, aber auch das     Thioharn-          stoffverfahren    von Sprague und Johason oder die Me  thode von Johnson und Douglas sowie die Oxydation  von Alkylsulfiden mit Chlor können angewandt werden  (vgl. F. Asinger  Chemie und Technologie der Paraffin  kohlenstoffe  [1956] Berlin, Seite 395, 423-424).

   Auch  andere Methoden der Einführung von     Sulfonsäuregrup-          pen,    wie die Sulfoxydation, können Verwendung finden.  



  Die erfindungsgemäss zu verwendenden     Alkyldi-          alkanolamine    der Formel  R-N[(CnH2nO)mH]2  sollen vorzugsweise wasserlöslich sein. So können bei  spielsweise das  n-Propyl-diäthanolamin, Isoamyldiäthanolamin,  Äthyl-bis-[2-hydroxyisopropyl]-amin,  n-Butyl-bis-[2-hydroxypropyl]-amin  oder bevorzugt Butyl- oder Isobutylamin, das mit 2 bis  2,5 Molen Äthylenoxyd umgesetzt wurde, verwendet  werden.    Als Phosphorsäureester werden solche von Alko  holen mit 4-8 Kohlensloffatomen verwendet, z. B.     Tri-          oktylphosphat,    insbesondere das Tributylphosphat und  Triisobutylphosphat. Diese Phosphorsäureester behalten  auch bei einer partiellen Verseifung ihre Wirksamkeit  bei.  



  Das Gewichts-Verhältnis der Alkylsulfonate zu den  Alkyldialkanolaminen soll 1 : 0,3 bis 1 : 5, vorzugsweise  1 :0,8 bis 1 :2, betragen. Der Anteil der Phosphorsäure  ester soll 1-15%, bezogen auf die Summe der     Sulfo-          nate    und Alkyldialkanolamine, vorzugsweise 2-6%, be  tragen.  



  Die erfindungsgemäss zu verwendenden Netzmittel  sind sowohl in verdünnten als auch in hochkonzentrier  ten Alkalilaugen, wie sie z. B. zum Mercerisieren oder  Laugieren von Cellulosefasergeweben eingesetzt werden,  auch in der Kälte löslich.  



  Beispiel 1  Sulfochlorierung:  In 54 g eines nach einem Molekularsiebverfahren  gewonnenen geradkettigen Alkans vom mittleren Mole  kulargewicht 216 werden bei 50 C unter Bestrahlung  mit UV-Licht in 10 Stunden 120 g Schwefeldioxyd  und 91 g Chlor eingeleitet. Nach dem Ausblasen ent  hält das dickölige Sulfochlorid 17,9% verseifbares Chlor.  Die Ausbeute beträgt 128 g. Es wurden bei der Analyse  gefunden: S: 15,1%, Cl: 28,3 %, das heisst das Produkt  entspricht der Formel (CH2)15(SO2)2,5Cl4,1.  



  Verseifung:  Zu 158 g einer 33,4%igen Natronlauge lässt man  bei 50-70 C 116 g obigen Sulfochlorids zutropfen.  Anschliessend wird nach einer Stunde bei 60-70  C nach  gerührt, abgekühlt und dann vom ausgeschiedenen Koch  salz abgesaugt. Die klare wässrige Lösung ist dann  46,3%ig an Sulfonat.  



  Einstellung von Mercerisiernetzmitteln:  Lösung A  Zu 40 g der Sulfonatlösung werden unter Rühren  16,7 g Isobutyldiäthanolamin und 1,4 g     Triisobutyl-          phosphat    gegeben. Man erhält 58 g einer klaren Lösung  mit einem Gehalt von 61% an netzaktiver Substanz.  



  An Stelle des Isobutyldiäthanolamins kann mit glei  chem Erfolg auch die gleiche Menge eines Umsetzungs  produktes von Isobutylamin mit 2,3 Molen Äthylenoxyd  verwendet werden.  



  Lösung B  Zu 40 g Sulfonatlösung aus obiger Verseifung gibt  man noch unter Rühren 16,7 g Isobutyldiäthanolamin  sowie 1,6 g Tributylphosphat und 5,5 g n-Butanol. Man  erhält 63 g einer klaren Lösung, die 55 % netzaktive  Substanzen enthält.  



  Eine ebenfalls gute Netzmittelmischung wird erhal  ten, wenn man an Stelle des Isobutyläthanolamins die  gleiche Menge n-Butyldiäthanolamin verwendet.  



  Vergleichsversuch zu Lösung A und B.  Lösung C  43 g eines handelsüblichen Alkylmonosulfonates  (dessen Kohlenstoffkette aus etwa 16 Kohlenstoffatomen  besteht und das etwa 77     %    WAS enthält) werden in  53g Wasser gelöst. Dazu werden dann 37,5 g     Isobutyl-          diäthanolamin    und 8 g     Triisobutylphosphat    gegeben.  Die Lösung enthält dann 501 netzaktive     Substanz.         Die Netzwerte dieses Vergleichsversuchs werden in  der folgenden Tabelle I verglichen mit den Lösungen  A und B gemäss der Erfindung. Weiterhin wird noch  das Isobutyldiäthanolamin mitgeprüft.  



  Die Netzwertbestimmung wird in einer Flotte von  300 g Natriunmhydroxyd nach DIN 53901 durchgeführt.  Bei Verwendung 5 g aktiver Substanz/1 ergeben sich die  in Tabelle I angeführten Netzzeiten.  
EMI0003.0000     
  
    Tabelle <SEP> 1
<tb>  Netzzeit <SEP> (in <SEP> sec.)
<tb>  Lösung <SEP> A <SEP> 46
<tb>  Lösung <SEP> B <SEP> 60
<tb>  Alkanpolysulfonat <SEP> (aus <SEP> Beispiel <SEP> 1) <SEP> >300
<tb>  Lösung <SEP> C <SEP> >300
<tb>  Isobutyldiäthanolamin <SEP> 74       Die Ergebnisse zeigen, dass die erfindungsgemäss zu  verwendende Kombination überraschend gute Netzwerte  besitzt.  



  Beispiel 2  230 g eines Leichtbenzinsulfochlorids, das nach  dem Reed-Verfahren durch Sulfochlorierung eines  Leichtbenzins (vom Siedebereich 30-80 C und einem  mittleren Molekulargewicht von 70) hergestellt wurde  und das 16,9 % Schwefel und 20,9 % Chlor enthält und  damit etwa auf eine Kette von 6 Kohlenstoffatomen  eine SO2Cl-Gruppe aufweist, wurde bei 50-60  C in  eine Lösung von 104 g Ätznatron in 1 Liter Wasser im  
EMI0003.0001     
  
    Tabelle <SEP> II
<tb>  Schrumpfwerte, <SEP> gemessen <SEP> in <SEP> Flotten <SEP> von <SEP> 300 <SEP> g <SEP> Natriumhydroxyd/Liter <SEP> nach <SEP> der <SEP> im <SEP> Praktikum
<tb>  der <SEP> Textilveredlung, <SEP> Otto <SEP> Meechels, <SEP> Seite <SEP> 24 <SEP> (1949), <SEP> Springer-Verlag, <SEP> Berlin-Göttingen-Heidelberg,
<tb>  angegebenen <SEP> Methode:

  
<tb>  g <SEP> WASA <SEP> Schrumpf <SEP> (in <SEP> % <SEP> bei <SEP> 150o <SEP> C) <SEP> nach
<tb>  30 <SEP> sec. <SEP> 60 <SEP> sec. <SEP> 120 <SEP> sec. <SEP> 180 <SEP> sec. <SEP> 240 <SEP> sec.
<tb>  Lösung <SEP> A <SEP> 2 <SEP> 3,4 <SEP> 7,8 <SEP> 11,8 <SEP> 13,0 <SEP> 13,8
<tb>  3 <SEP> 6,8 <SEP> 11,8 <SEP> 13,8 <SEP> 14,4 <SEP> 14,6
<tb>  5 <SEP> 9,6 <SEP> 12,4 <SEP> 13,8 <SEP> 14,2 <SEP> 14,4
<tb>  Lösung <SEP> B <SEP> 2 <SEP> 4,6 <SEP> 9,4 <SEP> 12,6 <SEP> 13,4 <SEP> 13,6
<tb>  3 <SEP> 8,0 <SEP> 12,0 <SEP> 13,4 <SEP> 13,6 <SEP> 13,6
<tb>  5 <SEP> 9,4 <SEP> 12,8 <SEP> 13,6 <SEP> 13,8 <SEP> 13,8
<tb>  Lösung <SEP> D <SEP> 2,5 <SEP> 6,0 <SEP> 10,8 <SEP> 12,8 <SEP> 13,0 <SEP> 13,2
<tb>  5 <SEP> 8,6 <SEP> 11,6 <SEP> 12,4 <SEP> 13,0 <SEP> 13,5
<tb>  Alkanpolysulfonat <SEP> 5 <SEP> 1,6 <SEP> 4,2 <SEP> 8,4 <SEP> 11,2 <SEP> 13,2
<tb>  (gemäss <SEP> Beispiel <SEP> 1)

  
<tb>  Lösung <SEP> C <SEP> 5 <SEP> 5,4 <SEP> 8,6 <SEP> 11,4 <SEP> - <SEP> 12,8       Beispiel 3  (Vergleichsversuche) '  A. Verglichen wurden die Netz- und Schaumwerte  folgender Lösungen:  Lösung 1 (erfindungsgemäss):  40 g Sulfonatlösung gemäss Beispiel 1  16,7 g Isobutyldiäthanolamin  1,6 g Tributylphosphat und  5,5 g n-Butanol  (klare Lösung, die 55% netzaktive Substanzen enthält).    Verlauf einer Stunde zugetropft. Nach einstündigem  Nachrühren war die Reaktion beendet. Die Lösung ent  hält nach Abfiltrieren von wenig harzigen Verunreini  gungen 30% Sulfonat.  



  Einstellung der Mercerisiermittellösung (= Lösung  D): 70,5 g der obigen Leichtbenzinsulfonatlösung (ent  haltend 21,2 g Sulfonat) werden unter Rühren mit  37,5 g Butyldiäthanolamin, 26 g Wasser und 8 g     Tri-          isobutylphosphat    gemischt. Die klare Lösung enthält  dann 42 % netzaktive Substanz.  



  Diese Mercerisiernetzmitteleinstellung ist in     Merce-          risierflotten    von 300 g Natriumhydroxyd/Liter klar lös  lich. Das Leichtbenzinsulfonat allein, das heisst ohne  Zusätze, rahmt in diesen Flotten nach sehr kurzer Zeit  auf, ist also unbrauchbar.  



  In der folgenden Tabelle II werden die Schrumpf  werte der erfindungsgemäss zu verwendenden Produkte  aus Beispiel 1 (= Lösungen A und B) und Beispiel 2  (= Lösung D) verglichen mit  1. Alkanpolysulfonat aus Beispiel 1,  2. einem Gemisch von handelsüblichem     Alkyl-          monosulfonat    mit Isobutyldiäthanolamin  (Lösung C).  



  Der Tabelle II ist zu entnehmen, dass bei guter  Löslichkeit der Produkte in den stark alkalischen Flot  ten durch die erfindungsgemäss zu verwendende     Komi-          nation    überraschend gute Schrumpfwerte erhalten  werden.    Lösung II: entsprechend der britischen Patent  schrift Nr. 490 567):  Wie Lösung I, jedoch ohne Tributylphosphat.  



  Die Netzwerrbestimmung wurde gemäss DIN 53901  durohgeführt. Die Schaumwerte wurden wie folgt ge  messen:  In einen verschliessbaren 100-cm3-Messzylinder wur  den 50 cm3 der Lösung eingefüllt und l0mal     ge-          schüttelt.    Es     wurde    dann sofort und     nach    1 Minute  die     Schaumhöhe    abgelesen. Die Netz- und Schaumwerte  wurden jeweils in 27 %     iger        Natronlauge    gemessen.

      
EMI0004.0000     
  
    Tabelle <SEP> 1
<tb>  Netzwerte <SEP> Schaumwerte
<tb>  Lösung <SEP> 6 <SEP> g <SEP> WASJI <SEP> 10 <SEP> g <SEP> WAS/1 <SEP> 6 <SEP> g <SEP> WASI <SEP> 10 <SEP> g <SEP> WAS/1
<tb>  (Sek.) <SEP> (Sek.) <SEP> sofort <SEP> nach <SEP> 1 <SEP> Min. <SEP> sofort <SEP> nach <SEP> 1 <SEP> Min. <SEP> .
<tb>  I <SEP> 45 <SEP> 21 <SEP> 6 <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> 1
<tb>  II <SEP> 77 <SEP> 28 <SEP> 20 <SEP> 3 <SEP> 20 <SEP> 4
<tb>  WAS <SEP> = <SEP> waschaktive <SEP> Substanz       B. Verglichen wurden die Netz- und Schrumpfwerte  folgender Lösungen:  Lösung III (erfindungsgemäss):  40 g Sulfonatlösung gemäss Beispiel 1  16,7 g n-Butyldiäthanolamin  1,6 g Tributylphosphat und  5,5 g n-Butanol  (klare Lösung, die 55% netzaktive Substanzen enthält).

    Lösung IV (entsprechend der deutschen Auslege  schrift Nr. 1042 525):  Umsetzungsprodukt aus dem nach Beispiel 1 erhal  tenen Säurechlorid und 2 Mol Athanolamin pro     SO2Cl-          Gruppe    gemäss folgender Gleichung:  R-SO2Cl + 2 NH2-C2H4OH --> R-SO2NH-C2H4OH  + NH.Y -C2H40H - HCl  in welcher R für ein Äquivalent des mehrfach     sulfo-          chlorierten    Alkanrestes steht.    Die Netzwertbestimmung wurde gemäss DIN 53901  durchgeführt. Die Prüflösungen enthielten pro Liter  jeweils 300 g Natriumhydroxid. Die Schrumpfwerte  wurden ebenfalls in Flotten, die 300 g Natriumhydroxid  pro Liter enthielten, nach der Methode aus  Pratikum  der Textilveredlung , Otto Meechels, Seite 24 (1949),  Springer Verlag, Berlin-Göttingen-Heidelberg, bestimmt.

    Die Temperatur betrug bei der Netzwertbestimmung  20 C und bei der Schrumpfwertbestimmung 15  C. Die  Messwerte ergeben sich aus den folgenden Tabellen 2  und 3.  
EMI0004.0005     
  
    <I>Tabelle <SEP> 2</I>
<tb>  Netzwerte
<tb>  Lösung <SEP> 4 <SEP> g <SEP> WAS/1 <SEP> 10g <SEP> WAS/1
<tb>  (Sek.) <SEP> (Sek.)
<tb>  III <SEP> 148 <SEP> 32
<tb>  IV <SEP> >300 <SEP> 135     
EMI0004.0006     
  
    Tabelle <SEP> 3
<tb>  Schrumpfwerte
<tb>  Lösung <SEP> 4 <SEP> g <SEP> WAS/1 <SEP> nach <SEP> 10g <SEP> WAS/1 <SEP> nach
<tb>  15 <SEP> Sek. <SEP> 30 <SEP> Sek. <SEP> 60 <SEP> Sek. <SEP> 15 <SEP> Sek. <SEP> 30 <SEP> Sek. <SEP> 60 <SEP> Sek.
<tb>  III <SEP> 8,8 <SEP> 16,2 <SEP> 20,0 <SEP> 19,8 <SEP> 22,2 <SEP> 23,0
<tb>  IV <SEP> 1,0 <SEP> 2,8 <SEP> 9,0 <SEP> 1,6 <SEP> 5,2 <SEP> 14,2

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verwendung einer Mischung, enhaltend a) Alkylsulfonsäuren, die auf höchstens 7 Kohlenstoff atome eine Sulfonsäuregruppe aufweisen, oder deren Alkalisalze und b) niedere Alkyldialkanolamine der Formel R-N[(CnH2nO)mH]2, worin R einen Alkylrest mit 2 bis 5 Kohlenstoff- ahomen, n 2 oder 3 und m eine Zahl von 1 bis 2 bedeuten, und c) Ester der Phosphorsäure mit Alkoholen von 4 bis 8 Kohlenstoffatomen, die teilweise verseift sein können, als schaumarmes Netzmittel für Mercerisier- und Lau gierbäder. Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius & Brüning Vertreter: Brühwiler, Meier & Co., Zürich
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN105129043A (zh) * 2015-05-10 2015-12-09 大连海事大学 一种用于船闸通航的推船

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CN105129043A (zh) * 2015-05-10 2015-12-09 大连海事大学 一种用于船闸通航的推船
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