CH146373A - Steuerresonanzeinrichtung, bei der die auf verschiedene Eigenfrequenzen abgestimmten Resonanzfederantriebe die Steuerung eines bestimmten, ihnen zugeordneten Arbeitsvorganges bewirken. - Google Patents

Steuerresonanzeinrichtung, bei der die auf verschiedene Eigenfrequenzen abgestimmten Resonanzfederantriebe die Steuerung eines bestimmten, ihnen zugeordneten Arbeitsvorganges bewirken.

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CH146373A
CH146373A CH146373DA CH146373A CH 146373 A CH146373 A CH 146373A CH 146373D A CH146373D A CH 146373DA CH 146373 A CH146373 A CH 146373A
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CH
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resonance
resonance spring
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drive
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Inventor
A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
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    • GPHYSICS
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Description


      Steuerresonanzeinrichtung,    bei der die auf verschiedene     Eigenfrequenzen    abgestimmten       Resonanzfederantriebe    die Steuerung eines bestimmten, ihnen zugeordneten Arbeits  vorganges bewirken.    Es     wurde    bereits vorgeschlagen, für die  Fernsteuerung von Arbeitsvorgängen, wie für  die Ein- und Ausschaltung von Schaltern, die       TTmschaltung    von Tarifzählern, die Gang  regelung von Uhren oder für die     ÜIberwa-          ebung    ähnlicher Vorgänge     SteuerresoDanzein-          richtungen    zu verwenden, die von, von einer  Zentralstelle ausgesandten,

   dem Verbraucher  netz überlagerten     Steuerfrequenzströmen    in  Tätigkeit gesetzt werden.  



  Bei     Steuerresonanzeinrichtungen,    bei de  nen die     Resonanzfederantriebe    die Steuerung  eines bestimmten Arbeitsvorganges bewirken  sollen, wie dies in den meisten aller Fälle er  forderlich sein dürfte, geht man zur Erzie  lung des beabsichtigten Zweckes derart vor,       class    entweder ein ganz     bestimmter    Steuer  frequenzzyklus eingehalten wird, oder dass  besondere Steuerorgane vorgesehen sind, die  die sichere Ausführung der den     Resonanz-          federantrieben        zugeordneten    Arbeitsvorgänge       gewährleisten.    Derartige     Massnahmen    müssen    unbedingt deshalb getroffen werden,

   weil es  unter Umständen möglich ist, dass der von  den Steuerfrequenzen betätigte Apparat zur  zeit der Aussendung einer Steuerfrequenz  von dem, die überlagerten Steuerfrequenzen  führenden Netz abgeschaltet oder dieses ir  gendwelchen Störungen unterworfen sein  kann, die eine ordnungsgemässe     Betätigung     des     frequenzferngesteuerten    Apparates ver  hindern.  



  Die erstgenannte Methode der     Frequenz-          steuerung,    nämlich die genaue Einhaltung  eines bestimmten Reihenzyklus der zu geben  den Steuerfrequenzen ist nun äusserst um  ständlich und gestaltet sich sowohl in ihrem  Aufbau, als auch in ihrer Wirkungsweise  sehr kompliziert.

   Bei der zweiterwähnten       Frequenzsteuerung,    die wohl in ihrer Wir  kungsweise und in ihrem Aufbau gegenüber  der ersterwähnten entschieden im Vorteil ist,  wurde nun bisher für jeden     Resonanzfeder-          antri'eb    je ein     Steuerorgan    vorgesehen, die      derart miteinander arbeiten und auf ihre Re  sonanzfederantriebe einwirken, dass nach  Ausführung eines Arbeitsvorganges durch  den in Tätigkeit befindlichen     Resonanzfeder-          antrieb    dessen Resonanzfeder von dem Trieb  rad durch das zugehörige Steuerorgan ausser  Eingriff gebracht und somit die die Ausfüh  rung der Arbeitsvorgänge bewirkende Ein  richtung stillgesetzt wird,

   die dann eine von  dem zugeordneten     Resonanzfederantrieb    über  wachte Arbeitsstellung einnimmt. Die Ein  wirkung der Steuerorgane auf die Resonanz  federn der     Resonanzfederantriebe    kann natür  lich hierbei nicht als     günstig    angesehen wer  den, da diese an sich äusserst empfindliche  Organe sind, deren Einstellung gegenüber den  Triebrädern man nach Möglichkeit nicht ver  ändern sollte.  



  Die Erfindung bezieht sich nun auf eine       Steuerresonanzeinrichtung    der letzterwähnten  Art, bei der jedoch im Gegensatz zu den be  kannten Ausführungen von einem     Ausserein-          griffbringen    der Resonanzfedern von ihren  Triebrädern durch Steuerorgane abgesehen  und von einer solchen Anordnung Gebrauch  gemacht wird, die sich durch eine hohe Be  triebssicherheit und grösste Einfachheit in der  Wartung, sowie durch Billigkeit und Ein  fachheit in seinem Apparateaufbau auszeich  net.

       Erfindungsgemäss    wird dies dadurch er  reicht, dass zwischen jedem     Resonanzfeder-          antrieb    und der Steuerachse Kupplungsmittel  vorgesehen sind, die derart betätigt werden,  dass die von dem in Tätigkeit     befindlichen,          Resouanzfederantrieb    betätigten Kupplungs  mittel bei Erreichung der ihnen zugeordneten  Winkelstellung eine Entkupplung zwischen  diesem     Resonanzfederantrieb    und der Steuer  achse bewirken und die Kupplungsmittel der  andern     Resonanzfederantriebe    in eine, jeweils  die richtige Winkeleinstellung der Steuer  achse gewährleistende, vorbereitende Stellung  gebracht werden.

   Hierbei können als Kupp  lungsmittel zwischen den Resonanzfeder  antrieben und der Steuerachse,     Zahnräder-          oder    Reihungsgetriebe benutzt werden, deren  auf der Steuerachse festsitzenden Triebräder  entsprechend den auszuführenden Arbeitsvor-         gängen    versetzt zueinander angeordnete,     dir:          Entkupplung    bewirkende Rasten aufweisen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung schematisch zur Darstel  lung gebracht, und zwar handelt es sich um  eine     Steuerresonanzeinrichtung    zur Ausfüh  rung von drei Arbeitsvorgängen einer Kon  taktvorrichtung, die ein     Dreifachtarifzähl-          werk    eines Elektrizitätszählers steuert.  



  Die     Steuerresonanzeinrichtung    enthält drei       Resonanzfederantriebe,    deren von ihren Re  sonanzfedern 1, 1', 1" betätigten, mit Zahn  rädern 2, 2', 2" fest verbundenen Triebschei  ben 3, 3',     $"    lose drehbar auf einer Achse 4  angeordnet sind. Die Zahnräder 2, 2', 2" der  drei     Resonanzfederantriebe    arbeiten mit, je  eine Aussparung 5, 5', 5" aufweisenden Zahn  rädern 6, 6', 6" zusammen, die an einer in       Platinen    7, 8 drehbar gelagerten Achse 9       mittelst    der Schrauben 10, 10', 10" befestigt  sind. Wie aus der Zeichnung hervorgeht,  sind die Aussparungen 5, 5', 5" der Zahn  räder 6, 6', 6" um je 120   versetzt zueinan  der angeordnet.  



  Die Achse 9 betätigt eine     Kontaktvor-          richtung,    die eine an ihrem Umfang mit einer  Isoliereinlage 11 versehene Kontaktscheibe 19  und drei Kontaktfedern 13, 14, 15 aufweist.  Die beiden auf dem Umfang der Kontakt  scheibe 12 aufliegenden Kontaktfedern 13,  14 stehen mit je einer     Relaisumschaltspule     16, 17 eines     Dreifachtarifzählers    und die  auf einer Nabe 18 der Kontaktscheibe     1\?     aufliegende     Kontaktfeder    15 mit der     einen     Leitung 18 des Verbrauchernetzes in strom  leitender Verbindung.

   Die andere     Leitunm     19 des     Verbrauchernetzes    ist mit den Relais  spulen 16, 17 verbunden.  



  Bei Erregung der Resonanzzunge 1 von  ihrer Steuerfrequenz wird diese in Schwin  gungen versetzt und<B>-</B>das Triebrad 3 in der  eingezeichneten Pfeilrichtung verdrehen. Es  wird dann auch das mit dem Triebrad     :3     verbundene Zahnrad 2 verdreht und dessen  Bewegung auf das Zahnrad 6 übertragen.  Die nunmehr gedrehte Achse 9 bewirkt  dann wiederum eine Verdrehung der Kon-           taktscheibe    12, die noch vorläufig eine Stel  lung einnimmt, in der der Steuerstromkreis  der Relaisspule 17 geschlossen ist.

   Sobald       ,jedoch    die Aussparung 5 des Zahnrades 6 in  den Bereich des Zahnrades 2 gelangt, wer  den die Zahnräder 2, 6 voneinander     entkup-          pelt,    wodurch die     Resonanztriebscheibe    3  mit dem Zahnrad 2 leer läuft und die Achse  9 somit zum Stillstand gelangt. Das Zahn  rad 6, sowie auch die Zahnräder 6', 6" und  die Kontaktscheibe 12 sind dann um 120    verdreht. In dieser Lage. ruht die Kontakt  feder 14 auf der Isoliereinlage 11 und die  Kontaktfeder 13 auf .dem Kontaktteil der       Kontaktscheibe    12 auf. Es ist dann also der  Stromkreis der     Stromspule-    17     unterbrochen     und derjenige der Relaisspule 16 geschlos  sen.

   In dem Elektrizitätszähler findet so  mit eine Umschaltung von dem einen auf  den andern Tarif statt, beispielsweise vom  zweiten auf den     dritten.    In ähnlicher Weise  erfolgt auch die Betätigung der Kontakt  scheibe 12 von den beiden andern Resonanz  federantrieben.  



  Die Achse 9 wird also von jedem     Reso-          nanzfederantrieb    immer so weit verstellt, bis  der in Tätigkeit befindliche Resonanzfeder  antrieb von dem, von ihm verdrehten Zahn  rad 6, 6', 6" durch dessen Aussparung 5, 5',  5" entkuppelt wird. In der aus der Zeich  nung ersichtlichen Stellung der Resonanz  einrichtung     wird    also die Achse 9 bei Er  regung der Resonanzfeder 1 um 120  , bei  derjenigen der Resonanzfeder 1' um 2-40    verdreht und bei derjenigen der Resonanz  feder 1" überhaupt keine Verdrehung be  wirkt werden. Demnach wird von dem Re  sonanzfederantrieb 1, 3 die' Relaisspule 16.

    von dem     Resonanzfederantrieb    1.', 3' die  Relaisspule 17 und von dem Resonanzfeder  antrieb 1", 3" keine der beiden Relaisspu  len 16, 17 zur Erregung gebracht.  



  Bei der beschriebenen     Steuerresonanz-          einriehtung    kann auch im Bedarfsfalle selbst  verständlich zwischen den mit     ihren    Trieb-    rädern verbundenen Zahnrädern und den mit  der Steuerachse verbundenen Zahnrädern je  ein Übersetzungsgetriebe eingeschaltet wer  den. Auch braucht die Steuerachse natür  lich nicht unbedingt eine     Kontahtvorrichtun     zu überwachen. Es ist auch denkbar, da ss  an Stelle dieser eine mechanische Steuervor  richtung treten kann, die beispielsweise ein       Mehrfachtarifzählwerk    eines Elektrizitäts  zählers direkt mechanisch steuert. Selbst  verständlich können durch die Resonanzvor  richtung auch andere elektrische Apparate  als Elektrizitätszähler gesteuert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerresonanzeinrichtung, bei der die Resonanzfederantriebe eine die Einrichtung zur Ausführung von Arbeitsvorgängen steuernde Achse in bestimmte, ihnen zuge ordnete Winkelstellungen bringen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jedem Reso- nanzfederantrieb und der Steuerachse Kupp lungsmittel vorgesehen sind, die derart be tätigt werden,
    dass die von dem in Tätigkeit befindlichen Resonanzfederantrieb betätigten Kupplungsmittel bei Erreichung der ihnen zugeordneten Winkelstellung eine Entkupp- lung zwischen diesem Resonanzfederantrieb und der Steuerachse bewirken und die Kupplungsmittel der andern Resonanzfeder- antriebe in eine, jeweils die richtige Winkel einstellung der Steuerachse gewährleistende. vorbereitende Stellung gebracht werden.
    UNTERANSPRUCH: Steuerresonanzeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kupplungsmittel zwischen den Resonanz federantrieben und der Steuerachse je ein Rädergetriebe benutzt wird, deren auf der Steuerachse festsitzenden Triebräder entspre chend den auszuführenden Arbeitsvorgängen versetzt zueinander angeordnete, zur Ent- kupplung bestimmte Rasten aufweisen.
CH146373D 1930-05-17 1930-05-17 Steuerresonanzeinrichtung, bei der die auf verschiedene Eigenfrequenzen abgestimmten Resonanzfederantriebe die Steuerung eines bestimmten, ihnen zugeordneten Arbeitsvorganges bewirken. CH146373A (de)

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