CH146375A - Leitungsschutzeinrichtung. - Google Patents

Leitungsschutzeinrichtung.

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CH146375A
CH146375A CH146375DA CH146375A CH 146375 A CH146375 A CH 146375A CH 146375D A CH146375D A CH 146375DA CH 146375 A CH146375 A CH 146375A
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CH
Switzerland
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relay
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protection device
coil
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/26Sectionalised protection of cable or line systems, e.g. for disconnecting a section on which a short-circuit, earth fault, or arc discharge has occured
    • H02H7/30Staggered disconnection

Landscapes

  • Breakers (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


      Leitungssehutzeinrichtung.       Bei     Leitungssellutzrelais,    bei denen die       Auslösezeit    von dem Grössenverhältnis zwi  schen Spannung und Strom abhängig ist, be  reitet es Schwierigkeiten, die Einrichtungen  <B>Z,</B>  so zu treffen,     dass    die     Abschaltzeit    auch dann  dem genannten Verhältnis proportional ist,  wenn die Ströme in den     Systemwichlungen     in sehr weiten Grenzen schwenken, nament  lich wenn der Fehlerstrom einen sehr grossen  Wert annehmen kann, weil dann infolge der  Sättigungserscheinung die Erregung nicht  mehr nach dem gleichen Gesetz wie bei klei  neren Strömen der Stromstärke entsprechend  anwächst.

   Die Wirkung der Eisensättigung  ist die,     dass    gewissermassen im Relais eine     züi     kleine Stromstärke vorgetäuscht wird, wo  durch natürlich. auch die     Abschaltzeit    des  Relais falsch wird.  



  Zur Beseitigung dieses Mangels wird     ge-          in          mäss    der Erfindung bei einer     Leitungsschutz-          einrichtung    mit einem Zeitrelais mit vom  Leitungswiderstand abhängiger     Auslösezeit       die     Auslösezeit    des Relais, die von der     Ein-          stellung    eines einem gleichmässig bewegten  Laufkontakt gegenüberstehenden, in Abhän  gigkeit vom Leitungswiderstand eingestellten       Gegenkonfaktes    abhängt, und die von den  Kräften abhängt,

   welche ein von einer Span  nungsspule und ein von einer Stromspule her  vorgebrachter magnetischer     Kraftfluss        au.,#-          löst,    auch noch von einer weiteren vom     Stroni     erzeugten Zusatzkraft     beeinflusst,    welche die  Wirkung der magnetischen Sättigung auf die  mit dem von der Stromspule hervorgerufenen       Kraftfluss    verbundene Kraft kompensiert.

    Dies kann beispielsweise dadurch geschehen,       dass    auf der Welle des ein     Zeitrelals    darstel  lenden     Leitungssehutzrelals    ein sichelförmi  ges Eisenblech befestigt wird, das sich     iti     einer vom Strom durchflossenen Spule be  wegt und<B>je</B> nach seiner Stellung ein     grössere#-          oder    kleineres Zusatzmoment liefert. Wenn  die Kraft des Zeitrelais sehr gross wird, kön  nen die Relaiskontakte aber so fest aufeinan-           derprallen,        dass   <B>'</B> sie,     zurücksehnellend,    sich  wieder öffnen.

   Darum kann die Einrichtung  so getroffen werden,     dass    der Relaiskontakt  nach der ersten Berührung der Kontaktteile  durch ein zuverlässig schliessendes zweites       Kontaktpaar    überbrückt wird. Zu dem Zweck  kann ein sehr schnell anspringendes Hilfs  relais vorgesehen sein. Es kann aber auch,  wenn dem Zeitrelais ein     Energierichtungs-          relais    beigegeben ist, ein Relais, das die Kon  takte des Richtungsrelais schliesst und durch  Kontakte des Zeitrelais gesteuert -wird, den  Überbrückungskontakt betätigen.

   Zu dem  Zweck kann beispielsweise ein     Ililfsrelais    des       Energierichtungsrelais    bei der ersten Berüh  rung der     Zeitrelaiskontakte    erregt werden  und einen Haltestromkreis für sieh schliessen,  der so lange geschlossen bleibt, als der Feh  lerstrom besteht und dadurch solange auch  die     Zeitrelaiskontakte    überbrückt.  



  Der Spannungskreis eines Relais ist, wo  es möglich ist, im allgemeinen nur für kurz  zeitige Belastungen mit der vollen Spannung  bemessen und wird durch ein Anregungs  relais erst bei Auftreten eines Fehlers ein  geschaltet. Nun wirkt aber bei Relais, die  von Strom und Spannung abhängig sind,  zum Beispiel bei einem Widerstandsrelais,  der Strom dauernd auf das     Messsystem    des  Relais ein. Infolgedessen befindet sich das  Relaissystem eines Widerstandsrelais, so  lange die Leitung in ordnungsmässigem Zu  stand ist, dauernd in derjenigen Stellung, die  dem Leitungswiderstand Null entspricht.<B>Es</B>  ist daher dem Relais nicht anzusehen, ob es  arbeitsfähig ist, das heisst ob im Falle des       Ansprechens    des Anregungsrelais die einge  schaltete Spannung das Relais beeinflussen  kann.

   Um jederzeit eine Prüfung der Ar  beitsbereitschaft des Relais zu     ermö"",liehen,     kann das- Relais mit einem von Hand zu     be-          tätigenden    Schalter oder mit einer Prüftaste  ausgerüstet werden, durch -welche der Strom  kreis für den Spannungskern versuchsweise  geschlossen werden kann.

   Durch Einschal  tung eines Widerstands in den von Hand     ge-          sahlossenen    Stromkreis des Spannungssystems  kann dafür gesorgt werden,     dass    auch bei    voller     Net7spannung    keine Überlastung des  Spannungssystems eintreten kann; anderseits  nimmt das     Messsystem    dann eine solche Stel  lung ein,     dass    eine auf ihm angebrachte  Marke innerhalb eines bestimmten Bereiches  sichtbar wird. Die Stromspule wird wäh  rend der Prüfung weder abgeschaltet noch       kurz#,eschlossen.     



  Schematische Darstellungen eines Aus  führungsbeispiels der     Leitungssehutzeinrich-          tung    nach der vorliegenden Erfindung sind  in den     Abbildun-en    dargestellt.  



  In     Abb.   <B>1</B> bedeutet B eine     Ferrarisscheibe,     auf welche durch einen Triebkern<B>d</B> die Span  nung und durch einen Triebkern     c    der Strom  des Netzes entgegengesetzt gerichtete Dreh  momente auszuüben vermögen. Die     Ferraris-          scheibe    trägt einen Kontakt e     -,    auf den ein  Laufkontakt<B>k</B> bei Eintritt eines Leitungs  fehlers mit     gleichmässi    '-er Geschwindigkeit  zubewegt wird. Die Laufzeit des Relais ist  proportional dem Wege, den der Laufkontakt       1-,    zurücklegen     muss,    bis er auf seinen Gegen  kontakt e trifft.

   Der Laufkontakt<B>k</B> befindet  sich im allgemeinen in der     gezeichneteri          Ruhesfellung.    Erst wenn bei Überstrom ein       Überstrom-Anregungsrelais   <B>A</B> angesprochen  hat, wird am Kontakt a, der Stromkreis eines  kräftigen Magnetes<B>C</B> geschlossen, der unter  andern Wirkungen auch die Wirkung aus  übt,     dass    er vermittelst eines doppelarmigen  Hebels<B>g</B> eine Feder     n?,    spannt, die über ein       Ziihnradvorgelege    den Laufkontakt<B>k</B> in Be  wegung setzt.

   Sobald der Überstrom auf  hört, fällt der Anker des     Überstrom-Anre-          gungsrelais   <B>--1</B> ab und unterbricht die Erre  gung des Magnetes<B>C.</B> Die Feder<B>m</B> zieht  sich dann zusammen und dreht den Lauf  kontakt in seine Anfangslage zurück.

   Zu       clem    Zweck ist das Verbindungsgestänge     zwi-          sehen    dem doppelarmigen     Ilebel   <B>g</B> und dem       Zahnradvorgelege    des     Laufkontaktes   <B>k</B> so  ausgebildet,     dass    bei Zurückfallen des Ankers  des Magnetes<B>C</B> die Enden zweier durch die  Feder in miteinander gekuppelter Stäbe ge  geneinander stossen, so     dass    durch die<B>Ab-</B>  wärtsbewegung des Ankers des Relais<B>C</B> das       Vorgelege    des Laufkontaktes k     zurückge-          t.'              (Ii-iqn",i    wird.

   Bei Erregung des Magnetes     C          wird'die    Spule auf dem     Spa-nnungstriebkern          d    eingeschaltet, so     dass    sie jetzt von den  Klemmen<B>3</B> und 4 über die geschlossenen  Kontakte i an die Netzspannung gelegt ist.  Entsprechend dem Verhältnis von Strom und  Spannung stellt sich die     Ferrarisscheibe    B  ein.

   Auf der Welle, welche diese     Ferraris-          scheibe    trägt, sitzt auch ein     siclielförmiges     Eisenblech     ii,    welches in eine vom Strom er  regte Spule v eintaucht und ein zusätzliches  Drehmoment in Richtung des vom Stromkern  erzeugten Drehmomentes erzeugt. Ist der  Leitungsstrom sehr stark, so wird die     Ferra-          risseheibe    B so weit nach links verdreht,     dass     das breitere Ende des sichelförmigen Eisen  bleches n in die     Magnetisierungsspule    v ein  taucht.

   Das Zusatzdrehmoment, welches von  diesem sichelförmigen Blech auf die Welle  des Relaissystems übertragen wird, ist um so  grösser,<B>je</B> weiter die     Ferrarisseheibe    B nach  links verdreht wird, das heisst<B>je</B> höher der  Überstrom ist. Durch die Formung des     Ble-          ehes    n     lässt    sich die Einbusse an     Stromkraft,     welche als Folge der Sättigung des Trieb  kernes c unvermeidlich ist, kompensieren.

    .Man kann, wie dargestellt, dem sichelförmi  gen Eisenblech an seinem breiteren Ende  einen besonderen Wulst geben, der die Wir  kung hat,     dass    die     Ferrarisseheibe    B eine     si-          ehere    Nullage besitzt.  



  Wenn der     Laufkontakt   <B>k</B> auf den Gegen  kontakt e auftrifft, so<B>-</B> wird, wie aus der  Schaltskizze in     Abb.    2     hervorgreltt,    der       Grleichstrommagnet    t des     Energierichtungs-          relais    betätigt, der beim     Energieric'htungs-          relais    die Schliessung der     Auslösekontakte    zu  bewirken. hat.

   Der Stromkreis verläuft von  der Minusklemme der Gleichstrombatterie,  über die     Anschlussklemme   <B>7</B> des     Widerstands-          zeitrelais,    -über das vom Magneten<B>C</B> geschlos  sene Kontaktpaar<B>1,</B> über den Laufkontakt<B>k,</B>  seinen Gegenkontakt e, die Relaisklemme<B>9</B>  des     Widerstandszeitrelais,    die Relaisklemme  14 des     Energierielitungsrelais    durch die  Wicklung des Gleichstrommagnetes t des       Energierichtungsrelais    und über die     An-          sehlussklemme   <B>13</B> dieses Relais zurück zum    Pluspol der Gleichstromquelle.

   Der     Gleieb-          stromniagnet    t des     Energierichtungsrelais     soll, wie schon gesagt, die     Auslösekontahte     des     Energierichtungsrelais    mit gutem Kon  taktdruck schliessen. Im Schema nach     Abb.        '-'     sind- von den     Energieriehtun.gsrelais    die drei  wattmetrischen     Systeme.und    ein nach     zw:,1     Seiten beweglicher Anker<B>p</B> mit einem isolie  renden Querstück r dargestellt.

   Das isolie  rende     Querstück    r legt sich<B>je</B> nach der<B>ge-</B>  messenen Energierichtung über den einen      & r     Kontakte s, und     s,.    Wenn der     (-#'leiehstroiii-          magnet    t anspricht, schliesst er durch seinen  Anker u     denienigen    der Kontakte     S.,   <I><U>s."</U></I> der       frei.steht,    an die     Anschlussl-lemme   <B>17</B> und  somit an den negativen Pol der Ortsbatterie  an.

   Der von dem Kontakt s, ausgehende  Stromkreis führt über die Kontaktklemme<B>1</B>     G)     zur     Auslösespule        Sp    eines Leitungsschalters.  Der Stromkreis, der vom Kontakt     S-.    ausgeht,  ist nicht     dar-gestellt.     



  Der Gleichstrommagnet t schliesst bei sei  ner Erregung für sich auch einen     _Halle-          stromkreis,    indem er die     Anschlussklemmen     14 und<B>15</B> des     Energieriehtungsrelals    kurz  schliesst. Die Klemmen 14 und<B>15</B> sind lei  tend verbunden mit den Klemmen<B>8</B> und<B>9</B>  des     Widerstandszeitrelais,    so     dass    -also der  Magnet t bei seinem Ansprechen die Kon  takte<B>k</B> und e des     Zeitrelals    überbrückt.

   Ein       HaItestromkreis    für den Magneten t wird  über die Kontakte<B>1</B> so     lan,re    aufrecht erhal  ten, als der Magnet<B>C</B> erregt ist-, das beisst so  lange, als das     Anregungsrelals   <B>A</B> Überstrom  feststellt.  



  Eine     Prüftasie        U    gibt die     Möglichkeit#     die Wicklung des Spannungskernes<B>d</B> von  Hand einzuschalten, um den Betriebszustand  dieser     Wickluno,    überwachen zu können.  Zum Schutz für die Wicklung und um das  Relaissystem auf eine ungefähr bestimmte       Winkellage    einzustellen, ist in dem über die  Prüftaste     U    geführten Stromkreis des Span  nungssystems ein passend bemessener     _NVider-          stand    W eingeschaltet.

   Wenn die Wicklung  des Spannungskernes<B>d</B> in gutem Zustand ist,  stellt sich die     Ferrarisseheibe    B so ein,     da#     eine Marke<B>y,</B> die beispielsweise aus einem      roten Farbstrich besteht, gegenüber einer am  Gehäuse oder an der Grundplatte des<B>Sy-</B>  stems angebrachten festen Marke<B>x</B> erscheint.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Leitungsschutzeinrichtung mit einem Zeit relais mit vom Leitungswiderstand abhängi ger Auslösezeit, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösezeit des Relais von der Einstel lung eines einem gleichmässig bewegten Lauf kontakt gegenüberstehenden, in Abhängigkeit vom Leitungswiderstand eingestellten Kon taktes abhängt,
    dessen Einstellung ausser durch die mit einem von einer Spannungs- spule und einem von einer Stromspule 'her vorgebrachten magnetischen Kraftfluss ver bundenen magnetischen Kräfte auch noch von einer weiteren vom Strom erzeugten Zusatz kraft beeinflusst wird, welche die Wirkung der magnetischen Sättigung auf die mit dem von der Stromspule hervorgerufenen Kraft- fluss verbundene Kraft kompensiert.
    UNTERANSPRVOITE: <B>1.</B> Leitungsschutzeinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte des Zeitrelais den Strom kreis eines Magnetes steuern, der die Aus- lösekontakte eines Energierichtungsrelais schliesst und gleichzeitig die Kontakte des Zeitrelais überbrückt.
    <B>2 2 .</B> Leitungsschutzeinrichtung nach dem Un- teranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet, der die Auslösekontakte des, Energierichtungsrelais betätigt, sich bei seiner Erregung in einen Haltestrom kreis einschaltet, der von einem An regungsrelais des Zeitrelais gesteuert wird.
    Leitungsschutzeinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannungssystem des Zeitrelais ausser von seinem Anregungsrelais auch von Hand eingeschaltet werden kann, dass aber bei Einschaltum, von Hand ein Vorschalt- widerstand solcher Grösse in den Span nungskreis einereschaltet wird, dass das be wegliche Relaissystein infolgedessen eine markierte Stellung einnimmt. <B>-i.</B> Leitungsseliutzeinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet.
    dass ein in eine vom Strom erregte Spule eintauchender magnetisierbarer Körper verschiedenen Querschnittes auf die Welle des Relais ein Zusatzdrehmoment ausübt, dessen Stärke von der Einstellung des Re lais abhängig ist.
CH146375D 1928-11-29 1929-11-02 Leitungsschutzeinrichtung. CH146375A (de)

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