CH146407A - Einrichtung, um eine bediente Nebenstelle von einer Hauptstelle aus zu leiten. - Google Patents

Einrichtung, um eine bediente Nebenstelle von einer Hauptstelle aus zu leiten.

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CH146407A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
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    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
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    • H02J13/333Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the remotely-controlled equipment, e.g. converters or transformers the equipment forming part of substations

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Description


  Einrichtung, um eine bediente Nebenstelle von einer Hauptstelle aus zu leiten.    Bei Leitungsnetzen mit bedienten Neben  stellen, sollen diese gemäss den Anweisungen  einer Hauptstelle Schaltungen oder Regel  massnahmen ausführen. Zu-dem Zweck kön  nen sich Haupt- und     Nebenstelle'telephonisch     oder     telegraphisch    verständigen. Diese Ver  ständigungsarten besitzen jedoch zu viel  Fehlermöglichkeiten oder sie erfordern zu  viel Zeit. Die Hauptstelle kann versehentlich  einen falschen Schalter bezeichnen, auf der  Nebenstelle kann die. Anweisung falsch ver  standen werden, namentlich bei     telephonischer     Übertragung, zum Beispiel wenn die Ver  ständigung durch atmosphärische     Störungen     oder durch Lärm beeinträchtigt wird.

   Es  kann dadurch leicht dahin kommen, dass in  der Nebenstelle andere Schaltungen vor  genommen werden, als der Leiter in der  Hauptstelle angeordnet hat.  



  Die Unsicherheit und Langsamkeit, wel  che dem     telephonischen    oder telegraphischen  Verkehr zwischen Haupt- und Nebenstelle    anhaftet, wird bei der Einrichtung gemäss  der Erfindung vermieden. Nach der Erfin  dung kann von der Hauptstelle aus ein  Schaltbild in der Nebenstelle derart gesteuert  werden, dass diejenige Schaltung, die in der  Nebenstelle ausgeführt werden soll, in dem  Schaltbild angezeigt wird. Die Fernsteue  rung des Schaltbildes kann auf mannigfache  Weise bewirkt werden, beispielsweise durch  Kommandoimpulse oder Impulskombina  tionen, oder auch unter Benutzung syn  chroner Kontakteinrichtungen in Haupt- und  Nebenstelle. In der Hauptstelle können  Kommandotasten vorgesehen werden, durch  deren Betätigung in der Nebenstelle be  stimmte Empfangseinrichtungen in Tätigkeit  gebracht werden.

   Wenn die Nebenstelle ein  Leuchtschaltbild besitzt, können beispiels  weise die Empfangseinrichtungen neben den       Schalterstellungsanzeigern    des     Leuchtscbalt-          bildes    angeordnete Signallampen zum Auf  leuchten bringen. Alle die Schalter, neben      deren Stellungsanzeiger dann die Kom  mandolampen aufleuchten, sollen in der  Nebenstelle gemäss der Anordnung der  Hauptstelle, umgelegt werden. Wenn dann von  der Hauptstelle aus eine Schaltanweisung  gegeben worden ist, sieht der Beamte in der  Nebenstelle an seinem Leuchtschaltbild, wel  che Schalter er umlegen soll.

   Er hat dann  immer noch die Möglichkeit,     telepbonisch    der  Hauptstelle einen andern Vorschlag zu  machen, etwa weil ihm die Schaltanweisung  aus irgend .einem Grunde nicht richtig er  scheint. Die     telephonische        Verständigung     zwischen Haupt- und Nebenstelle, wenn sie  einmal notwendig werden sollte, kann jetzt  nicht mehr zu Irrtümern führen, denn sie  kann sich nur um die in Haupt- und Neben  stelle gleichermassen bekannte Schaltan  weisung drehen. Auf Grund einer     telepho-          nischen    Rücksprache kann die Hauptstelle  ihre Schalanweisung ändern, auch die  abgeänderte Schaltanweisung wird dann  in der Nebenstelle     wieder    angezeigt.

   Es  wird dadurch noch vor     Ausführung    der  Schaltanweisung offenbar, ob durch die     tele-          phonische    Verständigung ein Missverständnis  entstanden ist.     TTm    für spätere Zeiten mit  Sicherheit erkennen zu können, welche  Schaltanweisung in der Hauptstelle gegeben  wurde, und welche in der Nebenstelle einge  gangen ist, können     vorteilhafterweise    in der  Hauptstelle die betätigten.

   Steuertasten regi  striert werden und in der Empfangsstelle  diejenigen Empfangs- und     Anzeigeeinricli-          tungen,    welche durch den Empfang der       Schaltanweisung        betätigt    worden sind.- Die  Kommandoeinrichtung in der Hauptstelle  hält dann dem Leiter auch vor Augen, wel  che Anweisung er gegeben hat, gegebenen  falls seine Anweisungen an mehrere Neben  stellen.  



  In der Nebenstelle kann die Anordnung  beispielsweise so beschaffen sein, dass die  Kommandolampen im Schaltbild erlöschen,  wenn der zugehörige Schalter umgelegt wird.  Der Leiter der Nebenstelle sieht dann an  seinem Schaltbild, ob er auch jede Einzelheit  der Schaltanweisung ausgeführt hat. Von    der Nebenstelle aus kann dann nach Er  löschen aller Kommandolampen     telephonisch,     oder durch eine sonstige beliebige Übertra  gungsart zur Hauptstelle die kurze Meldung  gegeben werden, dass die Schaltung ausge  führt ist.

   Mit den Kommandolampen der  Nebenstelle lässt sich auch verbinden, dass die  jenigen     Strecken    des     Enerb-ieverteilungs-          netzes,    welche bei Ausführung der Schaltan  weisung in einen andern Betriebszustand tre  ten, angezeigt werden. Zum Beispiel können  die Strecken, die spannungslos werden, oder  diejenigen, die an die Spannung angeschlos  sen werden, oder von einem andern Unter  werk auf diese Nebenstelle umgeschaltet  werden, durch besondere Beleuchtung der  Strecke des Leuchtschaltbildes hervorgehoben  werden. Auch hierbei empfiehlt es sich, die  von der normalen Beleuchtung abweichende  Beleuchtung der den Betriebszustand wech  selnden Strecke verschwinden zu lassen,  wenn die Schaltung ausgeführt ist.

   Durch  die Extrabeleuchtung der in einen neuen Be  triebszustand zu versetzenden Leitungen  wird die Übersicht über die Wirkung einer  neuen Schaltung verbessert, und es wird dem  Wärter in der Nebenstelle möglich sein,  Schaltfehler zu erkennen, noch bevor die  Schaltung vollzogen ist.  



  Aber unabhängig von einem     LeuchtsehaIt-          bild    kann in der Nebenstelle die Schaltan  weisung auch mit Hilfe eines besonderen  Kommandoschaltbildes empfangen werden.       Zum    Beispiel kann ein kleines Schaltbild, in  dem die Kommandoschalter der Nebenstelle  vereinigt sind, auch zum Empfang der  Schaltanweisung dienen, indem von der  Hauptstelle aus die Beleuchtung der zu     be-          tätil(renden    Kommandoschalter gesteuert wird.    Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in der Abbildung wiedergegeben.  



  1 bezeichnet einen Leuchtstreifen zur  Darstellung einer Leitungsstrecke. Genau  wie die Leitungsstrecke ist eine Leitung 2  geschaltet, die über Schalter 3 und 4 mit  einer Energiequelle 6 verbunden werden  kann. Die Schalter 3 und 4 entsprechen      Schaltern in der Leitungsstrecke, denen auch  die     Schaltungsstellenanzeiger    31 und 41 im  Leuchtschaltbild entsprechen. *Die Schalter 3  und 4 sind jeder mit seinem zugehörigen  Stellungszeiger 31     bezw.    41 mechanisch oder  elektrisch derart verbunden, dass Schalter  und Stellungszeiger     zwangläufig    gleich  stehen müssen, oder dass die fehlende     Über-          einstimmung    zwischen ihnen angezeigt wird,  zum Beispiel durch Blinklicht.

   Der Energie  quelle 6 entspricht im Netz beispielsweise  einem Generator und im Leuchtschaltbild  ein Symbol 61. Die zwischen den Schalter  stellungsanzeigern liegenden Abschnitte des  Leuchtstreifens 1 können durch die Glüh  lampengruppen 6 und 7 beleuchtet werden       und,    zeigen dann beispielsweise an, dass die  Leitungsstrecken unter Spannung stehen. Die  Abhängigkeit der Beleuchtung von der Span  nung der Leitungsstrecke kann beispielsweise  dadurch erreicht werden, dass von jedem Ab  schnitt der Leitung 2 ein die Beleuchtungs  vorrichtung steuerndes Relais     .R1,        BZ    erregt  wird, wenn dieser     Abschnitt    unter Spannung  steht.

   In der Abbildung steuert jedes Relais       R,_        R2        einen:    dreipoligen Schalter mit den  Kontakten 11, 12, 13     bezw.    21, 22, 23.     Die     Kontakte 11 und 21 steuern die erwähnten       Lampengruppen    6 und 7, und zwar sind die  Lampen eingeschaltet, wenn die Relais ihre  Anker in die gezeichnete Lage gezogen  haben. Es ist also in der Abbildung der Be  triebszustand dargestellt, dass die Sammel  schiene von dem erregten Generator 6 über  den geschlossenen Schalter 3 und den ,ge  schlossenen Sehalter 4 Spannung erhält.

    Ausser den Lampengruppen 6 und 7 sind  noch     Lampengruppen    8 und 9 vorgesehen,  welche die Abschnitte des Leuchtstreifens  und die     Schalterstellungszeiger    ebenfalls be  leuchten. Es ist zweckmässig, für diese Be  leuchtung eine besondere Farbe zu wählen,  beispielsweise rot oder grün, wenn der     L:euclit-          streifen    im übrigen weiss beleuchtet ist. Die  Lampengruppe 8 und 9 werden durch Kom  mando von der Hauptstelle aus eingeschaltet  und beleuchten dann den Schalter, dessen  Stellung     ,geändert    werden soll und den von    dem Schalter abhängigen Abschnitt der Lei  tungsstrecke.  



  Von der Hauptstelle sind in der Darstel  lung nur die Stromquelle 10, eine Verteiler  scheibe 15 mit einem Kontaktarm 16 und  Kommandotasten 17 und 18 schematisch dar  gestellt. Einen gleichen Verteiler 25, 26 be  sitzt die Nebenstelle. Die Kontaktarme 16  und 26 werden auf irgend eine Weise syn  chronisiert.

   Wenn in der Hauptstelle die  Kommandotaste 17 geschlossen wird, ent  steht     über    den     Kontaktarm    16, eine Fernlei  tung 100, den Kontaktarm 26, eine Leitung  27, ein Stromkreis, der je nach der Stellung  eines Umschalters 30 und je nachdem, ob  Relais     B1    erregt ist oder nicht, über eine von  zwei Spulen 28 und 29 und einen der Kon  takte 12 und 13 zu einer Batterie 101  in der     Nebensteller    und von dort über eine  Rückleitung 102 zurück zur Batterie 10 der  Hauptstelle ,geschlossen ist. In der gezeich  neten Stelle der Kontakte 12 und 13 und des  Umschalters 30 wird Spule 28 erregt. Um  schalter 30 wird dadurch in die entgegen  gesetzte Stellung umgelegt, wodurch die  Lampengruppe 8 eingeschaltet wird.

   Die  Lampen 8 zeigen also an, dass der Schalter  3 gemäss Anweisung der Hauptstelle um  gelegt werden soll. Sie bleiben solange ein  geschaltet, bis infolge Ausführung dieses  Kommandos, der auf den Schalter     ;3    folgende  Abschnitt der     Leitung    2 spannungslos wird;  Relais     R1    lässt dann nämlich seine Anker fal  len und die Lampengruppe 8 wird dadurch  kurz geschlossen, da der Umschalter 30 ,jetzt  in einer solchen Stellung steht, dass Relais 29  erregt wird, wenn mit der Kommandotaste  17 von der Hauptstelle aus. ein weiteres Kom  mando gegeben wird. Dadurch werden die  Lampen 8 wieder eingeschaltet, und zwar so  lange, bis Relais     R,    wieder erregt wird und  dadurch anzeigt, dass die Anweisung, den  Schalter 3 zu schliessen, ausgeführt ist.

   An  statt von dem mit     d,em        Schalterstellungsan-          zeiger    verbundenen Schalter 3 können die  Lampengruppen auch von Hilfskontakten des  betreffenden Ölschalters abhängig sein.      Wenn die Schalter 3 und 4 beide geschlos  sen sind, stehen die von diesen Schaltern ab  hängigen Leitungsstrecken unter Spannung.  Die unmittelbar auf einen Schalter folgende  Leitungsstrecke ist von dem betreffenden  Schalter unbedingt abhängig, die weiterhin  noch folgenden Strecken sind es nur bedingt,  nämlich nur soweit, wie sie nicht durch einen  in der Ausschaltstellung stehenden Schalter  von der unbedingt abhängigen Strecke ge  trennt sind.

   Alle Strecken, die zur Zeit, wo  die Schaltanweisung einläuft von einem  Schalter abhängig sind, der geschaltet wer  den soll, können im Schaltbild der Neben  stelle durch besondere Beleuchtung hervor  gehoben werden. Dadurch wird im Schaltbild  der Nebenstelle beim Empfang der Schaltan  weisung vollkommen selbsttätig die Wirkung  veranschaulicht, welche die von der Haupt  stelle gewünschte Schaltung haben     wird.     Fehler in der empfangenen Schaltanweisung  werden dadurch sofort erkannt, und können  durch Rückfrage bei der Hauptstelle recht  zeitig berichtigt werden.

   Wie weit sich .die  Wirkung einer von der Hauptstelle angeord  neten Schaltungsänderung erstreckt, zeigt  das Schaltbild in der Nebenstelle an, ohne  dass die Stellung jedes einzelnen Schalters  erst nachgesehen werden muss, was zeit  raubend ist und auch wieder Gelegenheit zu  Irrtümern bietet.  



  Die Abbildung zeigt auch an einem Bei  spiel, wie der Wirkungsbereich einer ange  ordneten Schaltungsänderung im Schaltbild  angezeigt werden kann. Zu den Schaltern 3  und 4 gehört je ein Umschalter 30     bezw.    40.  Per Umschalter 30 wurde bereits erwähnt.  Er     s'        euert    die Lampengruppe 8, welche auf  leuchtet, wenn die zugehörige Leitungs  strecke an Spannung     gelegt    oder spannungs  los gemacht werden soll. Der Umschalter 30  wird vermittelst zweier Relaisspulen 28 und  29 von der Hauptstelle aus gesteuert. In der  gleichen Weise kann der Umschalter 40 von  der Hauptstelle aus gesteuert werden.

   In der  Hauptstelle wird zu dem Zweck eine Kom  mandotaste 18 betätigt; dadurch erhält eine  von zwei Steuerspulen 32 und<B>33</B> des Um-         schalters    40 Strom und legt diesen um. Wie  die Lampengruppe 8 von der Erregung des  Relais     B1    und der Stellung des Umschalters  30 abhängt, so ist die Lampengruppe 9 von  Relais     R;    und dem Umschalter 40 abhängig.  Ausser von den Steuerrelais 32 und 33 kann  der Umschalter 40 aber noch durch zwei  Relaisspulen 34 und 35 gesteuert werden.  Diese Relaisspulen liegen im Strom der Kom  mandolampen der nach der Seite der Energie  quelle angrenzenden Strecke, das heisst der       Kommandolampengruppe    B.

   Wenn eine Stel  lungsänderung des Schalters 3 beabsichtigt  ist, wird durch Kommando von der Haupt  stelle aus Umschalter 30 umgelegt. Dadurch  entsteht ein Stromkreis für die Lampen  gruppe 8 über Kontakt 12 oder Kontakt 13.  Ein über Kontakt 12 fliessender Strom erregt  Spule 3,5 am Umschalter 40, ein Strom über  Kontakt 13 die Spule 34. Umschalter 40  nimmt infolgedessen ebenfalls diejenige Lage  ein, die Umschalter 30 neuerdings angenom  men hat, sofern beide Umschalter vorher  gleich standen. Über Umschalter 30 wird die  Lampengruppe 8, über Umschalter 40 die  Lampengruppe 9 eingeschaltet.

   Wenn auf  den Schalter 4 noch weitere folgen, wird vom  Lampenstrom der Gruppe 9 der nächste Um  schalter umgelegt, sofern er mit Um-,  Schalter 30 und 40 gleichstand     usf.    Erst an  dem Umschalter, dessen Schalter bereits ge  öffnet ist, kommt die weiterschreitende Ein  schaltung der Kommandolampen zum Stehen.  An dieser Stelle hört der Wirkungsbereich  der gewünschten Schaltungsänderung auf.  Wenn die Leitungsschalter geöffnet sind und  die Leitung wieder eingeschaltet werden soll,  wird in der Hauptstelle nur das Kommando  zur Stellungsänderung des Schalters 3 gege  ben. Die Kommandolampen aller Strecken  bis zum ersten bereits eingeschalteten Lei  tungsschalter leuchten dann auf. Der Leiter  der Hauptstelle hat aber auch die Möglich  keit anzuordnen, dass nicht alle Strecken ein  geschaltet werden.

   Zu dem Zweck bezeichnet  er im Schaltbild diejenigen Schalter, zwi  schen denen die einzuschaltenden Leitungs  strecken liegen, beispielsweise Schalter 3 und      4. Durch die Umstellung des Umschalters 30  werden die Lampengruppen 8, 9 und folgende  eingeschaltet und auch die Umschalter 40  und folgende umgelegt. Die Kontaktarme 16  und 26 laufen so langsam um, dass Umschal  ter 40 durch den Strom der Lampen 8 um  gelegt ist, bevor der Kontaktarm 26 die  Relaisspule     3,2    und     33    an die     Fernleitung     100     anschliesst.    Die Lampengruppe 9 und  alle folgenden erlöschen daher aber wieder,  sobald Relais 33 erregt wird.

   Die Kontakt  arme 16 und 26 stehen im     allgemeinen    in  der     gezeichneten    Ruhestellung und verlassen  diese nur auf ein Kommando hin zu einem       einmaligen    Umlauf. Die Hauptstelle kann  daher die beiden Kommandos auch nachein  ander     mittelst        zweier    Umdrehungen der  Kontaktarme geben. Sie kann ferner ihre  erste Ausweisung auch abändern oder Wie  derrufen, ganz oder auch teilweise.  



  Die Umschalter 30, 40 und folgende kön  nen so angeordnet     sein,    dass sie in der Neben  stelle auch von Hand bedient werden kön  nen. Der Leiter der Nebenstelle kann sich  dann auch, wenn er selbständig Ände  rungen im Netz vornehmen will, zuerst die  Wirkung der von ihm beabsichtigten Schal  tung durch das Schaltbild anzeigen lassen.  Damit dann aber nicht     gleichzeitig    auch  Kommandos von der Hauptstelle aus- das  Schaltbild beeinflussen, ist in der Leitung  100 ein Trennschalter 110 vorgesehen, der in  der Nebenstelle geöffnet werden kann.

   Die  Hauptstelle besitzt ein an die     Fernleitung     100 angeschlossene Anzeigevorrichtung, so  dass dort, wenn eine Schaltanweisung gegeben  wird, sofort. bemerkt wird, wenn die Leitung  100 unterbrochen ist.     Telephonisch    wird     dann     bei der Nebenstelle angefragt, ob sie den  Schalter 110 geöffnet hat.  



  Die Erfindung ist nicht nur bei Netzen  zur Verteilung elektrischer Energie anwend  bar, sondern zum Beispiel auch für Rohr  netze jeder Art.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung, um eine bediente Neben stelle von einer Hauptstelle aus zu leiten, da durch gekennzeichnet, dass durch Steuerung von der Hauptstelle aus in einem Schaltbild der Nebenstelle diejenige Schaltung ange zeigt wird, die in der Nebenstelle ausgeführt werden soll. UNTERANSPRüCFIE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeiohnet, dass die Nebenstelle ein besonderes Schaltbild für den Emp fang der von der Hauptstelle gegebenen Schaltanweisung besitzt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in einem be reits vorhandenen Leuchtschaltbild der Nebenstelle neben den Schalterstellungs- zeigern Kennmarken angeordnet sind, die von der Hauptstelle aus gesteuert werden und diejenigen Schalter kenntlich machen, deren Stellungen geändert werden sollen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die von der Hauptstelle gegebene Schaltanweisung wieder verschwindet, wenn die Schaltung ausgeführt ist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass durch die von der Haupt stelle .gegebene Schaltanweisung auch die jenigen Teile des Leuchtschaltbildes, die den durch Ausführung der Schaltan weisung an Spannung gelegten oder span nungslos werdenden Teilen des Energie verteilungsnetzes entsprechen, markiert werden.
CH146407D 1929-02-20 1930-02-07 Einrichtung, um eine bediente Nebenstelle von einer Hauptstelle aus zu leiten. CH146407A (de)

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