DE614383C - Einrichtung, um eine bediente Nebenstelle von einer Hauptstelle aus zu leiten - Google Patents

Einrichtung, um eine bediente Nebenstelle von einer Hauptstelle aus zu leiten

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DE614383C
DE614383C DES90078D DES0090078D DE614383C DE 614383 C DE614383 C DE 614383C DE S90078 D DES90078 D DE S90078D DE S0090078 D DES0090078 D DE S0090078D DE 614383 C DE614383 C DE 614383C
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DE
Germany
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switch
circuit diagram
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main
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Expired
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DES90078D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Manfred Schleicher
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H11/00Emergency protective circuit arrangements for preventing the switching-on in case an undesired electric working condition might result
    • H02H11/008Emergency protective circuit arrangements for preventing the switching-on in case an undesired electric working condition might result preventing unsafe switching operations in substations (Schaltfehlerschutz)
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • H02J13/18Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the remotely-controlled equipment, e.g. converters or transformers
    • H02J13/34Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the remotely-controlled equipment, e.g. converters or transformers the equipment being switches, relays or circuit breakers
    • H02J13/36Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the remotely-controlled equipment, e.g. converters or transformers the equipment being switches, relays or circuit breakers specially adapted for protection systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description

  • Einrichtung, um eine bediente Nebenstelle von einer Hauptstelle aus zu leiten Bei Leitungsnetzen mit bedienten Nebenstellen sollen diese gemäß den Anweisungen einer Hauptstelle Schaltungen oder Regelmaßnahmen ausführen. Zu dem Zweck können sich Haupt- und Nebenstelle telephonisch oder telegraphisch verständigen. Diese Verständigungsarten besitzen jedoch zu viel Fehlermöglichkeiten oder sie erfordern zu viel Zeit. Die Hauptstelle kann versehentlich einen falschen Schalter bezeichnen; auf der Nebenstelle kann die Anweisung falsch verstanden werden, namentlich bei telephonischer übertragung, z. B. wenn die Verständigung durch atmosphärische Störungen oder durch Lärm beeinträchtigt wird. Es kann dadurch leicht dahin kommen, daß in der Nebenstelle andere Schaltungen vorgenommen werden, als der Leiter in der Hauptstelle angeordnet hat.
  • Die Unsicherheit und Langsamkeit, welche dem telephonischen oder telegraphischen Verkehr zwischen Haupt- und Nebenstelle anhaftet, wird bei der Einrichtung gemäß der Erfindung vermieden. Diese besteht darin, daß von der Hauptstelle aus ein in der Nebenstelle befindliches Schaltbild derart gesteuert wird, daß diejenige Schaltung, die in der Nebenstelle ausgeführt werden soll, in dem Schaltbild angezeigt wird und daß gleichzeitig und selbsttätig diejenigen Teile des Schaltbildes, die den durch Ausführung der Schaltanweisung an Spannung gelegten- oder spannungslos werdenden Teilen des Energieverteilungsnetzes entsprechen, markiert werden. Die Fernsteuerung des Schaltbildes kann auf mannigfache Weise bewirkt werden, beispielsweise durch Kommandoimpulse oder Impulskombinationen oder auch unter Benutzung synchroner Kontakteinrichtungen in Haupt-, und Nebenstelle. In der Hauptstelle werden dann Kommandotasten vorgesehen, durch deren Betätigung in der Nebenstelle bestimmte Empfangseinrichtungen in Tätigkeit gebracht werden. Wenn die Nebenstelle bereits ein Leuchtschaltbild besitzt, können beispielsweise die Empfangseinrichtungen neben den Schalterstellungsanzeigern des Leuchtschaltbildes angeordnete Signallampen zum Aufleuchten bringen. Alle die Schalter, neben deren Stellungszeiger dann die Kommandolampen aufleuchten, sollen in der Nebenstelle gemäß der Anordnung der Hauptstelle umgelegt werden. Wenn dann von der Hauptstelle aus eine Schaltanweisung gegeben worden ist, sieht der Beamte in der Nebenstelle an seinem Leuchtschaltbild, welche Schalter er umlegen soll. Er hat dann immer noch die Möglichkeit, telephonisch der Hauptstelle einen anderen Vorschlag zu machen, etwa weil ihm die Schaltanweisung aus irgendeinem Grunde nicht richtig erscheint. Die telephonische Verständigung zwischen Haupt-und Nebenstelle, wenn sie einmal notwendig werden sollte, kann jetzt nicht mehr zu Irrtümern führen, denn sie kann sich nur um die in Haupt- und Nebenstelle gleichermaßen bekannte Schaltanweisung drehen. Auf Grund einer telephonischen Rücksprache kann die Hauptstelle ihre Schaltanweisung ändern, auch. die abgeänderte Schaltanweisung wird dann in der Nebenstelle wieder angezeigt. Es wird dadurch noch vor Ausführung der Schaltanweisung offenbar; ob durch die telephonische Verständigung ein Mißverständnis entstanden ist. Um für spätere Zeiten mit Sicherheit erkennen zu können, welche Schaltanweisung in der Hauptstelle gegeben wurde und welche in der Nebenstelle eingegangen ist, können in der Hauptstelle die betätigten Steuertasten registriert werden und in der Empfangsstelle diejenigen Empfangs- und Anzeigeeinrichtungen, welche durch den Empfang der Schaltanweisung betätigt worden sind. Die Kommandoeinrichtung in der Hauptstelle hält dem Leiter auch vor Augen, welche Anweisugig er gegeben hat, gegebenen,-falls seine Anweisungen an mehrere Nebenstellen.
  • In der Nebenstelle kann die Anordnung beispielsweise so beschaffen sein, daß die Kommandolampen im Schaltbild erlöschen, wenn der zugehörige Schalter umgelegt wird. Der Leiter der Nebenstelle sieht dann an seinem Schaltbild, ob er auch- jede Einzelheit der Schaltanweisung ausgeführt hat. Von der Nebenstelle aus kann dann nach Erlöschen aller Kommandolampen telephonisch oder durch eine sonstige beliebige Übertragungsart zur Hauptstelle die kurze Meldung gegeben werden, daß- die Schaltung ausgeführt ist. Bei der Kenntlichmachung der zu bedienenden Schalter werden ferner diejenigen Strekken des Energieverteilungsnetzes, welche bei Ausführung der Schaltanweisung in einen anderen Betriebszustand treten, angezeigt. Z. B. können die Strecken, die spannungslos werden, oder diejenigen, die an die Spannung angeschlossen werden oder von einem anderen Unterwerk auf diese Nebenstelle umgeschaltet werden, durch besondere Beleuchtung der Strecke des Leuchtschaltbildes hervorgehoben werden. Auch hierbei empfiehlt es sich, die von der normalen Beleuchtung abweichende Beleuchtung der den Betriebszustand wechselnden Strecke verschwinden zu lassen, wenn die Schaltung ausgeführt ist: Durch die Extrabeleuchtung der in einen neuen Betriebszustand zu versetzenden Leitungen wird die Übersicht über die Wirkung einer neuen Schaltung verbessert, und es wird dem Wärter in der Nebenstelle möglidh sein, Schaltfehler zu erkennen, noch bevor die Schaltung vollzogen ist.
  • Aber unabhängig von einem Leuchtschaltbild kann in der Nebenstelle die Schaltanweisung- auch mit Hilfe eines besonderen Kom mandoschaltbildes empfangen werden. Z. B. kann ein kleines Schaltbild, in dem die Kommandoschalter der Nebenstelle vereinigt sind, auch zum Empfang der Schaltanweisung dienen, indem von der Hauptstelle aus die Beleuchtung der zu betätigende Kommandoschalter gesteuert wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung wiedergegeben.
  • z bezeichnet einen Leuchtstreifen zur Darstellung einer Leitungsstrecke. Genau wie die Leitungsstrecke ist eine Leitung 2 geschaltet, die über Schalter 3 und 4 mit einer Energiequelle 6 verbunden werden kann. Die Schalter 3 und 4 entsprechen Schaltern in der Leitungsstrecke, denen auch die Schaltungsstellenanzeiger 3 1: und 41 im Leuchtschaltbild entsprechen. Die Schalter 3 und 4 sind jeder mit seinem zugehörigen Stellungszeiger 31 bzw. 41 mechanisch oder elektrisch derart verbunden, daß Schalter und Stellungszeiger zwangsläufig gleichstehen müssen oder ,daß die fehlende Übereinstimmung zwischen ihnen angezeigt wird, z. B. durch Blinklicht. Der Energiequelle 6 entspricht im Netz beispielsweise ein Generator und im Leuchtschaltbild ein Symbol ,6i. Die zwischen den Schalterstellungsanzegern liegenden Abschnitte des Leuchtstreifens z können durch die Glühlampengruppen 6 und 7 beleuchtet werden und zeigen dann beispielsweise an, daß die Leitungsstrecken unter Spannung stehen. Die Abhängigkeit der Beleuchtung von der Spannung der Leitungsstrecke kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß von jedem Abschnitt der Leitung 2 ein die Beleuchtungsvorrichtung steuerndes Relais R1, R. erregt wird, .wenn dieser Abschnitt unter Spannung steht. In der Abbildung steuert jedes Relais: R1,. R2 einen dreipoligen Schalter mit den- Kontakten 1z, 12, 13 bzw. 2r, 22, 23. Die Kontakte zz und 21 steuern die erwähnten Lampengruppen 6 und 7, und zwar sind die Lampen eingeschaltet, wenn die Relais ihre Anker in die gezeichnete Lage gezogen haben. Es ist also-in der Abbildung der Betriebszustand dargestellt, daß die Sammelschiene von dem erregten Generator 6 über den geschlossenen Schalter 3 und den geschlossenen Schalter 4 Spannung erhält, Außer den Lampengruppen 6 und 7 sind noch Lampengruppen 8 und 9 vorgesehen, welche die Abschnitte des Leuchtstreifens und die Schalterstellungszeiger ebenfalls beleuchten. Es ist zweckmäßig, für diese Beleuchtung eine besondere Farbe zu wählen, beispielsweise rot oder grün, wenn der Leuchtstreifen im übrigen weiß beleuchtet ist. Die Lampengruppen 8 und 9 werden durch Kommando von der Hauptstelle aus eingeschaltet und beleuchten dann- den Schalter, dessen Stellung geändert werden soll, und den von dem Schalter abhängigen Abschnitt der Leitungsstrecke.
  • Von der Hauptstelle sind in der Darstellung nur die Stromquelle io, eine Verteilerscheibe 15 mit einem Kontaktarm 16. und Kommandotasten 17 und 18 schematisch dargestellt. Einen gleichen Verteiler 25, 26 besitzt die Nebenstelle. Die Kontaktarme 16 und 26 werden auf irgendeine Weise synchronisiert. Wenn in der Hauptstelle die Kommandotaste 17 geschlossen wird, entsteht über den Kontaktarm 16 eine Fernleitung ioo, den Kontaktarm 26 eine Leitung 27, ein Stromkreis, der je nach der Stellung eines Umschalters 3ö, und je nachdem, ob Relais R, erregt ist oder nicht, über eine von zwei Spulen 28 und 29 und einen der Kontakte 12 und 13 zu einer Batterie ioz in der Nebenstelle und von dort über eine Rückleitung io2 zurück zur Batterie io der Hauptstelle geschlossen ist. In der gezeichneten Stellung der Kontakte 12 und i3 und des Umschalters 30 wird Spule 28' erregt. Umschalter 30 wird dadurch in .die entgegengesetzte Stellung umgelegt, wodurch die Lampengruppe 8 eingeschaltet wird. Die Lampen 8 zeigen also an, daß der Schalter 3 gemäß Anweisung der Hauptstelle umgelegt werden soll. Sie bleiben so lange eingeschaltet, bis infolge Ausführung dieses Kommandos der auf .den Schalter 3 folgende Abschnitt der Leitung 2 spannungslos wird; Relais. R, läßt dann nämlich seine Anker fallen, und die Lampengruppe 8 wird dadurch kurzgeschlossen, da der Umschalter 30 jetzt in einer solchen Stellung steht, daß Relais 29 erregt wird, wenn mit der Kommandotaste i7 von der Hauptstelle aus ein weiteres Kommando gegeben wird. Dadurch werden die Lampen 8 wiedereingeschaltet, und zwar so lange, bis Relais R, wieder erregt wird und dadurch anzeigt, daß die Anweisung, den Schalter 3 zu schließen, ausgeführt ist. Anstatt von dem mit dem Schalterstellungszeiger verbundenen Schalter 3 können die Lampengruppen auch von Hilfskontakten des betreffenden Ölschalters abhängig sein.
  • Wenn die Schalter 3 und 4 beide geschlossen sind, stehen die von diesen Schaltern abhängigen Leitungsstrecken unter Spannung: Die unmittelbar auf einen Schalter folgende Leitungsstrecke ist von dem betreffenden Schalter unbedingt abhängig, die weiterhin noch folgenden Strecken sind es nur bedingt, nämlich nur so weit, wie sie nicht durch einen in der Ausschaltstellung stehenden Schalter von der unbedingt abhängigen Strecke getrennt sind. Alle Strecken, die zur Zeit, wo die Schaltanweisung einläuft, von einem Schalter abhängig sind, der geschaltet werden soll, können -im Schaltbild der, Neben-, stelle durch besondere Beleuchtung hervorgehoben werden. Dadurch wird im Schaltbild der Nebenstelle beim Empfang der Schaltanweisung vollkommen selbsttätig die Wirkung veranschaulicht, welche die von der Hauptstelle gewünschte Schaltung haben wird. Fehler in der empfangenen Schaltanweisung werden dadurch sofort erkannt und können durch Rückfrage bei der Hauptstelle rechtzeitig berichtigt werden. Wieweit sich die Wirkung einer von der Hauptstelle angeordneten Schaltungsänderung erstreckt, zeigt das Schaltbild in der Nebenstelle an, ohne daß die Stellung jedes einzelnen Schalters erst nachgesehen werden muß, was zeitraubend ist und auch wieder Gelegenheit zu Irrtümern bietet.
  • Die Abbildung zeigt auch an einem Beispiel, wie der Wirkungsbereich einer angeordneten Schaltungsänderung im Schaltbild angezeigt werden kann. Zu den Schaltern 3 und 4 gehört je ein -Umschalter 3o bzw. 40. Der Umschalter 30 wurde bereits erwähnt. Er steuert die Lampengruppe 8, welche aufleuchtet, wenn die zugehörige Leitungsstrecke an Spannung gelegt oder spannungslos gemacht werden soll. Der Umschalter 3o wird vermittels zweier Relaisspulen 28 und 29 von der Hauptstelle aus gesteuert. In der gleichen Weise kann der Umschalter 40 von der Hauptstelle aus gesteuert werden. In der Hauptstelle wird zu dem Zweck eine Kommandotaste 18 betätigt; dadurch erhält eine von zwei Steuerspulen 32 und 33 des Umschalters 4o Strom und legt diesen um. Wie die Lampengruppe 8 von der Erregung des Relais R, und der Stellung des Umschalters 3o abhängt, so ist die Lampengruppe 9 von Relais R2 und dem Umschalter 4o abhängig. Außer von den Steuerrelais 32 und 33 kann der Umschalter 40- aber noch durch zwei Relaisspulen 34 und 35 gesteuert werden. Diese Relaisspulen liegen im Ström der Kommandolampen der nach der Seite der Energiequelle angrenzenden Strecke, d. h. der Kommandolampengruppe B. Wenn eine Stellungsänderung des Schalters 3 beabsichtigt ist, wird durch Kommando von der Hauptstelle aus Umschalter 30 umgelegt. Dadurch entsteht ein Stromkreis für die Lampengruppe 8 über Kontakt 12 oder Kontakt 13. Ein über Kontakt 12 fließender Strom erregt Spule 35 am Umschalter 4o, ein Strom über Kontakt 13 die Spule 34. Umschalter 4o nimmt infolgedessen ebenfalls diejenige Lage ein, die Umschalter 3o neuerdings angenommen hat, sofern beide Umschalter vorher gleichstanden. Über Um- i schalter 3o wird die Lampengruppe 8, über Umschalter 4o die Lampengruppe 9 eingeschaltet. Wenn auf den Schalter q. noch weitere folgen, wird vom Lampenstrom der Gruppe 9 der nächste Umschalter umgelegt, sofern er mit Umschalter 30 und q.o gleichstand usf. Erst an dem Umschalter, dessen Schalter bereits geöffnet ist, kommt die weiterschreitende Einschaltung der Kommandolampen zum Stehen. An ,dieser Stelle hört der Wirkungsbereich der gewünschten Schaltungsänderung auf. Wenn die Leitungsschalter geöffnet sind und die Leitung wieder eingeschaltet werden soll, wird in der Hauptstelle nur das Kommando zur Stellungsänderung des Schalters 3 gegeben. Die Kommandolampen aller Strecken bis zum ersten bereits cingesahaltetenLeitungsschalter leuchten dann auf. Der Leiter der Hauptstelle hat aber auch die Möglichkeit, anzuordnen, daß nicht alle Strecken eingeschaltet werden. Zu dem Zweck bezeichnet er im Schaltbild diejenigen Schalter, zwischen denen die einzuschaltenden Leitungsstrecken liegen, beispielsweise Schalter 3 und q.. Durch die Umstellung des Umschalters 30 werden die Lampengruppen 8, 9 und folgende eingeschaltet und auch die Umschalter 40 und folgende umgelegt. Die Kontaktarme 16 und 26 laufen so langsam um, daß Umschalter qo durch den Strom der Lampen 8 umgelegt ist, bevor der Kontaktarm 26 die Relaisspule 32 und 33 an die Fernleitung ioo anschließt. Die Lampengruppe 9 und alle folgenden erlöschen daher aber wieder, sobald Relais 33 erregt wird. Die Kontaktarme 16 und 26 stehen im allgemeinen in der gezeichneten Ruhestellung und verlassen diese nur auf ein Kommando hin zu einem einmaligen Umlauf. Die Hauptstelle kann daher die beiden Kommandos auch nacheinander mittels zweier Umdrehungen der Kontaktarme geben. Sie kann ferner ihre erste Anweisung auch abändern oder widerrufen, ganz oder, auch teilweise.
  • Die Umschalter 30, q.o und folgende können so angeordnet sein, daß sie in der Nebenstelle auch von Hand bedient werden können. Der Leiter der Nebenstelle kann sich dann auch, wenn er selbständig Änderungen im Netz vornehmen will, zuerst die Wirkung der von ihm beabsichtigten Schaltung durch das Schaltbild anzeigen lassen. Damit dann aber nicht gleichzeitig auch Kommandos von der Hauptstelle aus das Schaltbild beeinflussen, ist in der Leitung ioo ein Trennschalter iio vorgesehen, der in der Nebenstelle geöffnet werden kann. Die Hauptstelle besitzt eine an die Fernleitung ioo angeschlossene Anzeigevorrichtung, so daß dort, wenn eine Schaltanweisung gegeben wird, sofort bemerkt wird, wenn die Leitung ioo unterbrochen ist. Telephonisch wird dann bei der Nebenstelle angefragt, ob sie den Schalter zio geöffnet hat.
  • Die Erfindung ist nicht nur bei Netzen zur Verteilung elektrischer Energie anwendbar, sondern z. B. auch für Rohrnetze jeder Art.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung, um eine bediente Nebenstelle von einer Hauptstelle aus zu leiten, dadurch gekennzeichnet, daß durch Steuerung von der Hauptstelle aus in einem Schaltbild der Nebenstelle diejenige Schaltung angezeigt wird, die in der Nebenstelle ausgeführt werden soll, und daß gleichzeitig und selbsttätig in dem Schaltbild auch diejenigen Teile, die den durch Ausführung der Schaltanweisung an Spannung gelegten oder spannungslos werdenden Teilen des Energieverteilungsnetzes entsprechen, markiert -werden. '
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nebenstelle ein besonderes Schaltbild für den Empfang der von der Hauptstelle gegebenen Schaltanweisungen vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einem bereits vorhandenen Leuchtschaltbild der Nebenstelle neben den Schalterstellungszeigern Kennmarken angeordnet sind, die von der Hauptstelle aus gesteuert werden und diejenigen Schalter kenntlich machen, deren Stellungen . geändert werden sollen, und daß ferner in dem bereits vorhandenen Leuchtschaltbild die von den zu ändernden Schalterstellungen abhängigen Teile mar= kiert werden. q.. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Hauptstelle gegebenen Schaltanweisungen wieder verschwinden, sobald die entsprechenden Schaltungen ausgeführt-worden sind.
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