CH146409A - Fernmessverfahren zur Überwachung des Energieaustausches zwischen Kraftwerken. - Google Patents

Fernmessverfahren zur Überwachung des Energieaustausches zwischen Kraftwerken.

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CH146409A
CH146409A CH146409DA CH146409A CH 146409 A CH146409 A CH 146409A CH 146409D A CH146409D A CH 146409DA CH 146409 A CH146409 A CH 146409A
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

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Description


      Fernmessverfahren    zur Überwachung des Energieaustausches     zwischen        Uraftwerken.       Es ist heute nahezu als Regelfall zu  betrachten, dass die den     Stromversorgungs-          netzen    zugeführten Energiemengen mehreren  Kraftwerken entstammen, wobei häufig  diese Kraftwerke verschiedenen Stromver  sorgungsgebieten angehören und     zwischen     denen     ein    gegenseitiger Energieaustausch  stattfindet. So ist gewöhnlich ein städtisches  Stromversorgungsgebiet an mehreren Ab  zweigpunkten mit Fernleitungen eines Über  landwerkes verbunden, durch die es abwech  selnd Energie bezieht und Energie liefert.

    Bei einer derartigen, auf den Energieaus  täusch über grosse Entfernungen beruhenden  Energieversorgung, gesellt sich nun,     zwecks     Verrechnung der ausgetauschten Energien,  zu den rein betrieblichen Bedürfnissen, auch  noch der Wunsch, die wirtschaftlichen Lei  stungen der einzelnen Werke kennen     züi     lernen, was auf dem Wege der elektrischen  Fernmessung erreichbar, ist.  



  Die Erfindung bezieht sich nun auf eine  weitere Ausgestaltung eines Fernmessverfah-         rens    zur Überwachung des     Energieaustai,-          sches    zwischen Kraftwerken und besteht er  findungsgemäss darin, dass in einer Zentral  überwachungsstelle durch getrennte     SLim-          mierung    der fernübertragenen     Messangaben     der gegenseitig gelieferten und bezogenen  Energie,

   sowie durch Bildung der Differenz  der beiden     Messangabensummen    der     I        ber-          schuss    der gesamten gelieferten Energie     bezw.     der gesamten bezogenen Energie zur Re  gistrierung gebracht wird.

   Das Verfahren  nach der Erfindung kann     folgendermassen     ausgeführt werden:  Für die Messung der     --elieferten    und be  zogenen Energie, sowie für die     Übertragung     der     Messangaben    nach der     Zentralüberwa-          chungsstelle    werden an den räumlich weit       auseinanderliegenden.    mit den Leitungen  der Kraftwerke     verbundenen        Abz-vveigspeise-          punkten    je zwei     Wattstundenzähler    vorge  sehen,

   von denen der eine die     gelieferte    Ener  giemenge und der andere die bezogene Ener  giemenge misst und die beide eine die Mess-      angaben nach der     Zentralüberwachungsstelle     übermittelnde     Impulskontakteinrichtung    auf  weisen.  



  Auf Grund der Höhe des Überschusses  des gelieferten Energiebetrages und des  jenigen des bezogenen Energiebetrages kann  dann leicht erkannt werden, in welcher  Weise der Energieaustausch stattgefunden  und wie die Verrechnung der wirtschaft  lichen Leistungen zwischen den Kraftwer  ken zu erfolgen hat.  



  Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf  eine Einrichtung zur Ausübung des Verfah  rens. Diese Einrichtung weist wenigstens  eine die getrennte Bildung der beiden     Mess-          angabesurnmen    bewirkende Summeneinrich  tung, wenigstens einen die Bildung der Dif  ferenz der beiden     Messangabensummen    bewir  kenden, von der Summeneinrichtung betätig  ten Subtraktionsmechanismus und wenig  stens eine die Registrierung des Überschus  ses der gesamten gelieferten Energie     bezw.     desjenigen der gesamten bezogenen Energie  bewirkende, von dem     Subtraktionsmechanis-          mus    gesteuerte     Registriervorrichtung    auf.  



  In einem Ausführungsbeispiel besitzt  die Subtraktionseinrichtung ein von der  Summeneinrichtung betätigtes Differential  getriebe, bei dem die in der einen Richtung  erfolgenden Umdrehungen des einen Sonnen  rades den     Messangaben    der gelieferten Ener  gie und die in der andern Richtung erfolgen  den Umdrehungen des andern Sonnenrades  den     )1Zessangaben    der bezogenen Energie ent  sprechen.  



  Will man die Registrierung des Über  schusses der gelieferten Energie und des  Überschusses der bezogenen Energie mit einer  einzigen     Registriervorrichtung    vornehmen, so  kann man die     Registriervorrichtung    mit  einer solchen periodisch betätigten Schreib  vorrichtung ausrüsten, dass die von der Mit  tellinie des     Registrierstreifens    nach     links     ausgehenden Aufzeichnungen den Überschuss  der gelieferten und deren von der Mittellinie  nach rechts ausgehenden Aufzeichnungen  den Überschuss der bezogenen. Energie dar  stellen.

      Bei Vorsehung zweier     Registriervorrich-          tungen    können auch zwei diese steuernde  Subtraktionsmechanismen Verwendung fin  den, von denen     entweder    jeder von einer be  sonderen oder beide von     einer    gemeinsamen  Summeneinrichtung betätigt werden, wobei  die eine     Registriervorrichtung    den Überschuss  der gelieferten Energie und die andere den  Überschuss der bezogenen Energie registriert.  



  Die letztgenannte Anordnung mit zwei  Summeneinrichtungen hat den Vorteil der  Verwendungsmöglichkeit bereits     vorhandenei-          Messapparate.    Man kann dann bei einer pe  riodisch bewirkten Aufzeichnung des Über  schusses der gelieferten Energie und desjeni  gen der bezogenen Energie an der     Zentral-          überwachungsstelle    zwei vollständig ge  trennte, von den     1Tessangaben    der gelieferten  Energie und den     Messangaben    der bezogenen  Energie gesteuerte Empfängerapparaturen  vorsehen, von denen jede einen gewöhnlichen       Impulssummenzä,

  hler    und einen von dem  Summenzähler betätigten     R.egistriermessappa-          rat    enthält. Auf diese Weise wird eine       Fernmessempfängeranlage    erhalten, die auch  hinsichtlich der Anschaffungskosten niedrig  ist.  



  Bei der letzterwähnten Empfangsanlage,  die lediglich als Beispiel gegeben ist, weisen  nun die beiden Empfangsapparaturen eine       Subtraktionseinrichtung    auf, die eine einsei  tig wirkende     Mitnehmerkupplung    und einen  Kraftspeicher enthält, die bewirken; dass am  Ende     einer    Zeitperiode das Schreiborgan eine  der Differenz der gelieferten und bezogenen  Energie entsprechende Stellung einnimmt,  und zwar registriert das Schreiborgan der  einen     Registriervorrichtung    den Überschuss  der gelieferten Energie und das     aridere    den  Überschuss der bezogenen Energie.  



  Um am Ende einer Zeitperiode eine auto  matische     Rückverstellundes    Subtraktions  mechanismus und der     Registriereinrichtung     nach ihren Anfangslagen bewirken zu kön  nen, ist zwischen Subtraktionsmechanismus  und     Summeneinrichtung    ein selbstsperrendes  Getriebe eingeschaltet     und    der Subtraktions-           mechanismus    mit     Friktionskupplungen    ver  sehen.  



  Anhand der Zeichnung soll nunmehr ein  Ausführungsbeispiel einer Einrichtung der  Erfindung noch eingehend erläutert werden.  In der Zeichnung ist in       Fig.    1 ein Schaltschema und in       Fig.    2 eine Ausführung eines     Fernmess-          apparates    dargestellt.  



  An den räumlich weit auseinander liegen  den, mit den Leitungen der     Kraftwerke    ver  bundenen     Abzweigspeisepunkten    sind, wie in  dem Schaltschema der     Fig.    1 zur Darstel  lung gebracht ist, zwei je eine Kontaktvor  richtung     a,    b enthaltende     Wattstundenzähler          e,   <I>d</I> vorgesehen, von denen der eine die  Kilowattstunden des gelieferten     Stromes    und  der andere die     Kilowattstunden    des bezo  genen Stromes misst.

   Die     Wattstundenzähler     <I>e, d</I> sind fernerhin noch mit     Rücklaufhem-          mungen    versehen, und     zw=ar    sind die Dreh  systeme der     Wattstundenzähler    c nur in der  einen und die Drehsysteme der Wattstunden  zähler d nur in der andern Richtung drehbar.  Die Kontaktvorrichtungen     a.,   <I>b</I> der einzelnen       Wattstundenzähler    c, d sind an zu einer Zen  tralüberwachungsstelle führende Steuerfern  leitungen e, f angeschlossen.  



  An der     Zentralüberwachungsstelle    befin  den sich zwei besondere Empfangsappara  turen g, h, von denen jede einen in bekannter  Weise wirkenden     Impulssummenzähler   <I>j, k</I>  und einen von dem     Impulssummenzähler   <I>i, k</I>  gesteuerten, schreibenden Höchstverbrauchs  messer enthält.  



  Jeder Summenzähler<I>j, k</I> besitzt zwei Re  laisgruppen o,<I>p', o', p,</I> von denen die Re  laisgruppen o, o' von den Kontaktvorrichtun  gen a der Verbrauchszähler c und die Relais  gruppen<I>p', p</I> von den     Kontaktvorrichtungen     b der Verbrauchszähler d Stromimpulse er  halten.  



  Die von den Relaisgruppen o, o',<I>p, p'</I> der  beiden Summenzähler<I>j,</I>     k    hervorgerufenen  Bewegungen werden auf ihre Höchstver  bs     auchsmesser    in,     n,    in einer anhand der       Fig.    2 noch nachfolgend, näher zu erklä  renden Weise derart -übertragen, dass am    Ende einer Zeitperiode das Schreiborgan des  einen     Höchstyerbrauchsmessers        in    den     Über-          scbuss    der gelieferten Energie     bezw.    das  Schreiborgan des andern Höchstverbrauchs  messers n den Überschuss der bezogenen  Energie registriert.  



  In dem dargestellten Schaltschema der       Fig.    1 sind gerade die Kontaktvorrichtungen  a der zwei letzten     Wattstundenzähler    c ge  schlossen, so dass die in den betreffenden  Steuerleitungen e der Kontaktvorrichtungen       a    liegenden Relais der beiden Relaisgruppen  o, o' je einen     Stromimpuls    erhalten.

   Das den  Überschuss der gelieferten Energie aufzeich  nende Schreiborgan des Höchstverbrauchs  messers m wird dann aus der     Fig.    1 er  sichtlichen Stellung weiter nach rechts ver  schoben, während das den Überschuss der be  zogenen Energie aufzeichnende Schreiborgan  des     Höchstverbrauchsmessers        qz    in der     Null-          lage    verbleibt und in diesem die durch die  Impulse gegebenen     Messangaben    aufgespei  chert werden.

      Sollte nun in nächster Zeit Strombezug  stattfinden, so werden die Relaisgruppen p,  p' von den     Kontaktvorrichtungen    b der ,jetzt       Tmessenden        Wattstundenzähler    d erregt. Dem  zufolge wird das Schreiborgan des Höchst  verbrauchsmessers m um einen den     Mess-          angaben    der     Wattstundenzähler    entsprechen  den Betrag rückverstellt. Eine Verstellung  des Schreiborganes des Höchstverbrauchs  messers     n    von der Nullage nach rechts wird  dagegen erst dann erfolgen, wenn die auf  gespeicherten     Messangabenimpulse    aufgeho  ben sind.

      Der Aufbau und die Wirkungsweise der       Fernmessanlage    soll nunmehr anhand der       Fig.    2, die die linke Empfängerapparatur g  des Schaltschemas der     Fig.    1 zeigt, ausführ  lich erläutert werden. Beide Empfänger  apparaturen der Empfangsanlage sind in  ihren Ausführungen an sich übereinstim  mend. Der einfachen Darstellung halber  wurden in der     Fig.    2 nur die für das Ver  ständnis der Erfindung unbedingt erforder  lichen Teile eingezeichnet.      Die in     Fig.    2 dargestellte Empfangs  apparatur besteht im einzelnen aus einer Im  pulssummeneinrichtung A, einem Subtrak  tionsmechanismus B und einer periodisch be  tätigten Schreibvorrichtung C.  



  Die an sich bekannte     Impulssummenein-          richtung     < -1 enthält nun die zwei zu beiden  Seiten eines Trägers 1 angeordneten Relais  gruppen o, p', von denen die erstgenannte  mittelst der Steuerleitungen e von den Kon  taktvorrichtungen a der     Wattstundenzähler    c  und die zweitgenannte mittelst der Steuer  leitungen<I>f</I> über die Relaisgruppe<I>p</I> der       Empfangsapparatur   <I>lt.</I> von den Kontaktvor  richtungen b der     MTattstundenzähler        d    erregt  wird     (Fig.    1).

   Jeder Anker 4, 5 der Relais  <I>o,</I> die eine mit einem Klinkenrad 6, 7 zu  sammenarbeitende     Fortschaltklinke    8, 9 auf  weisen, werden von einem besonderen, mit  einer Nase 10, 11 versehenen Schaltrad 12,  13 gesteuert, das an einer, von einem nicht  eingezeichneten Triebwerk dauernd in Um  drehung gehaltenen Welle 14, 15 sitzt.  



  Damit eine richtige     Betätigung    der Sum  meneinrichtung A auch dann gewährleistet  ist, wenn mehrere Relais einer Gruppe von  den     gegebenen    Impulsen gleichzeitig betätigt  werden, sind in bekannter Weise die Schalt  räder 12, 13 auf ihren Achsen 14, 15 versetzt  zueinander     angeordnet.     



  Wie man aus der Darstellung der     Fig.    2       entnehmen    kann, ist die Anordnung der Re  lais- und Getriebeteile der Summeneinrich  tung A eine solche, dass die auf der Achse 16,  17 der Klinkenräder 6, 7 befindlichen Zahn  räder 18, 19 in     entgegengesetzten    Richtungen  verdreht werden.

      Der Subtraktionsmechanismus B enthält  ein Differentialgetriebe 20, dessen Sonnen  zahnrad 21. über eine Schnecke 22 und ein  Zahnrädchen 23 mit dem von den Relais o  angetriebenen Zahnrad 18 und     dessen    in     ent-          ge#,engesetzter    Richtung als das Sonnenzahn  rad 21 gedrehte Sonnenzahnrad 24 über eine  Schnecke 25 und ein Zahnrädchen 26 mit  dem von den Relais     p'    angetriebenen Zahn  rad 19 im Eingriff steht.    Die eine     Stegachse    eines Planetenrades 27  tragende Planetenachse 28 des Differential  getriebes 20 ist über Getriebe 29, 30 mit  einem aus Zahnrädern 40, 41 bestehenden  Getriebe gekuppelt.

   Zwischen dem lose auf  einer Achse 42 sitzenden Zahnrad 41 und der  Achse 42 ist eine einseitig wirkende     blitneh-          merkupplung    eingeschaltet, die aus einem an  dem Zahnrad 41 befindlichen     Mitnehmerstift     <B>43</B> und einem an der Achse 42 befestigten       Mitnehmerhebel    44 besteht.  



  Weiterhin sind noch Zahnräder 45, 46  vorgesehen, die nur durch     Friktionsfedern     47, 48 mit ihren Achsen 42, 49 verbunden  sind. Eine Büchse 50 des Zahnrades 46 trägt  ferner einen     Mitnehmerhebel    51, der mit  einem     Mitnelimerstift    52 eines ebenfalls nur  durch den Druck einer Feder 53 mit der  Achse 49 verbundenen Zahnrades 54 zusam  menwirkt.  



  Eine     Rückzugfeder    56 ist noch einerseits  mittelst einer Schraube 57 mit einem Lager  teil 58 und anderseits mittelst einer Schraube  59 mit einem auf der Achse 49 befestigten  Teil 60 verbunden.  



  Die Schreibvorrichtung C setzt sich eben  falls aus an sich     bekannten    Teilen zusam  men. Auf der Achse 49 ist eine     Rillenscheibe     62 befestigt, die     rnittelst    eines     Zugorganes    63  mit einer weiteren     R.illenscheibe    64 gekup  pelt ist. Das Zugorgan 63 ist mit einem in  einem Rohr 65 geführten Zylinder 66 ver  bunden, dessen das Schreiborgan 67 tragen  der Teil 68 durch einen Längsschlitz des  Rohres 65 ragt. Die     Rillenscheibe    62 ist  noch mit einem Stift 69 versehen. der sich  in der Nullage des Schreiborganes 67     ge@"en     einen Anschlag 70 legt.

   Hierdurch wird eine  von der Nullage ausgehende     Linksbewegung     des Schreiborganes 67 verhindert.  



  Am Ende einer festgesetzten Zeitperiode  müssen bekanntlich bei den periodisch wir  kenden     Registriervorrichtungen    das Schreib  organ und die Getriebeteile in ihre Anfangs  lagen zurückgestellt werden. Dies wird in  bekannter Weise automatisch durch einen be  sonderen, an sich bekannten und deshalb  in der Zeichnung nicht dargestellten, mit      einem Uhrwerk     versehenen-        Rückstellmecha-          nimus    bewirkt. Im vorliegenden Falle steht  der     Rückstellmechanismus    unter dem Ein  fluss einer besonderen Triebkraft, beispiels  weise unter dem Einfluss eines besonderen       Ferrarismotor,    der am Ende der Zeitperiode,  etwa alle 15 Minuten durch das Uhrwerk  eingeschaltet wird.

   Mit dem     Rückstellmecha-          nismus    ist     nun    eine Achse 71 eines Zahn  rades 72 gekuppelt. Fernerbin wird auch  noch ein an dem Rohr 65 sitzender Hebelarm  73 von der Uhr des     Rückstellmechanismus     derart gesteuert, dass am Ende der Zeit  periode das Schreiborgan 67 gegen den Re  gistrierstreifen 74 gedrückt wird.  



  Für die nähere Erläuterung der Wir  kungsweise der in     Fig.    2 dargestellten Emp  fangsapparatur soll nun vorerst angenommen  werden, dass Energielieferung     stattfindet.    Da,  wie bereits vorhergehend     erwähnt,    dann die  Erregung der Relaisgruppen o, o' der bei  den Empfängerapparaturen<I>m,</I>     n    von den  Kontaktvorrichtungen a der die gelieferte  Energie messenden Verbrauchszähler c er  folgt     (Fig.    1), werden nach jedem Kontakt  schluss der von den Verbrauchszählern c     ge-,     steuerten     Kontaktvorrichtungen        a    die ent  sprechenden Relais o erregt und demzufolge  ihre Anker 4 angezogen,

   die nach gegebenen  Impulsen- infolge der     Remanenz    des Eisens  haften bleiben. In der     Zeichnung    befindet  sich gerade der Anker 4 eines Relais o in  der angezogenen Stellung. Im     nächsten    Au  genblick wird daher die Nase 10 des von  dem nicht eingezeichneten Triebwerk dauernd  gedrehten Schaltrades 12     mit    dem Anker  zum Eingriff kommen und diesen von den  Polen des Relais o abheben, so dass durch  die hierbei auftretende     Verschwenkung    des  Ankers 4 um die Achse 16 die Schaltklinke  8 das Klinkenrad 6 und demzufolge auch  das Zahnrad 18 um einen kleinen Betrag in  der eingezeichneten Pfeilrichtung verdreht.

    Diese kleine Verdrehung des Zahnrades 18  wird dann auf das die Schnecke 22     betäti-          gende    Zahnrädchen 23 übertragen. Von der  Schnecke 22 wird wiederum das Sonnenzahn  rad 21 in Pfeilrichtung verdreht, das das    Planetenrad 27 mitnimmt.

   Die Bewegung  der     Planetenradachse    28 bewirkt dann über  die Getriebe 29, 30, das Getriebe 40, 41, die       Mitnehmerkupplung    43, 44 und das Getriebe  45, 46 eine Verdrehung der Welle 49 in     Uhr-          zeigerrichtung.    Die nunmehr gedrehte     Ril-          lenscheibe    62 bewirkt dann über das Zug  organ 63 eine weitere Rechtsverschiebung des  bereits über der Mittelstellung des     Registrier-          streifens    74 befindlichen Schreiborganes<B>67.</B>  Ferner wird auch über die     Mitnehmerkupp-          lung    51,

   52 und die     Friktionsfeder    53 die  bereits aufgezogene     Rückzugfeder    56 weiter  aufgezogen.  



  Bei einem Wechsel von Stromlieferung  auf Strombezug werden die     Wattstundenzäh-          ler    c infolge der     Rücklaufhemmung    zum  Stillstand und die     Wattstundenzähler        d    zum  Ansprechen kommen.

   Demzufolge werden die  von den Kontaktvorrichtungen b der Watt  stundenzähler d gegebenen Impulse die Re  lais p' erregen, wobei die hierdurch auftre  tenden Bewegungsübertragungen des Zahn  rades 19 auf das Differentialgetriebe 20 in  entgegengesetzter     Richtung    erfolgen, so dass  sich jetzt das Zahnrad 41 des Subtraktions  mechanismus B im     Uhrzeigersinne    drehen       wird.    Die vorher aufgespeicherte Kraft der       Rückzugfeder    56 bewirkt dann, dass der Mit  nehmerhebel 44 mit dem Stift 43 im Eingriff  bleibt und dass die Achse 49 in der ent  gegengesetzten     Richtung    als vorher, also ent  gegen dem     Uhrzeigersinne,    verdreht wird.

    Das Schreiborgan 67 wird somit von seiner  Stellung etwas nach links verstellt.  



  Sobald der Strombezug sich über einen  längeren Zeitraum erstreckt, wird schliesslich  die     Rückzugfeder    56 bis auf ihre Anfangs  federkraft und demnach das Schreiborgan 67  in seine Nullage zurückgeführt. Der Stift 69  der     Rillenscheibe    62 legt sich dann gegen  den Anschlag 70. Der weitere Strombezug  bewirkt dann, da die Welle 49 infolge des  sich gegen den Anschlag 70 legenden Stiftes  69 der     Rillenscheibe    62 nicht weiter verdreht  werden kann, dass die     Rückzugfeder    56 und  der     Mitnehmerhebel    44 ihre Lagen beibehal  ten, wobei sich der     Mitnehmerstift    43 des      Zahnrades 41 von dem     Mitnehmerhebel    44  entfernt.

   Die Grösse des Winkelausschlages  zwischen     Mitnehmerstift    43 und     Mitnehmer-          hebel    44 entspricht dann der Grösse des von  der Empfangsapparatur h registrierten Über  schusses der bezogenen Energie     (Fig.    1).  



  Bei wiederauftretender Energielieferung  werden dann     wieder    die Getriebe des Sub  traktionsmechanismus     in    der andern Rich  tung von der, von den Impulsen der Kontakt  einrichtungen a betätigten Summeneinrich  tung verdreht, wobei sich vorerst wieder der       Mitnehmerstift    43 dem     Mitnehmerhebel    4-1  nähert.

   Schliesslich wird der     Mitnehmerstift     43 mit dem     Mitnehmerhebel    44 wieder in  Berührung gelangen, so dass die Rückzug  feder 56 wieder aufgezogen und das Schreib  organ 6 7 von seiner Nullstellung aus eben  falls wieder nach rechts bewegt wird, wobei  die von dem Schreiborgan 67 jeweils einge  nommene Stellung ein Mass des augenblick  lichen Überschusses der gelieferten Energie  bildet.  



  Das am Ende der Zeitperiode von dem  eingeschalteten Motor des     Plückstellmechanis-          mus    in der     eingezeichneten    Pfeilrichtung ge  drehte Zahnrad 72 wird das Zahnrad 54 im  entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers dre  hen, wodurch über die Feder 53 die Rück  zugfeder 56 auf ihre     Anfangsfederkraft    zu  rückgebracht und über die     Mitnehmerkupp-          lung    52, 51 und die     Friktionsfeder    48 das  Schreiborgan 67 nach links bewegt wird.

    Nachdem die     Rüekzugfeder    49 ihre An  fangsfederkraft und das Schreiborgan 67 ihre  Anfangsstellungen wieder erreicht haben,  werden, da dann der Stift 69 der Rillen  scheibe 62 an dem Anschlag 70 zum Anlie  gen kommt, von der Triebkraft des Rück  stellmotors bei Überwindung der Friktionen  der Federn 53 und 48 die Zahnräder 54 und  46 lose um die stillstehende Achse 49 ver  dreht.

   Fernerhin wird auch, da der     Mitneh-          merstift    43 mit dem     Mitnehmerhebel        49.    im  Eingriff steht und eine Verdrehung des  Zahnrades 41 von dem Rückstellmotor, in  folge der     Selbstsperrung    der zwischen Sum  meneinrichtung A und Subtraktionsmecha-         nismus        B    vorgesehenen Schnecken 22, 25  nicht möglich ist, das Zahnrad 45 unter  Überwindung der     Friktion    der Feder 57     loco     um die stillstehende Achse 42 verdreht.  



  Sobald alle Teile des Subtraktionsmecha  nismus     B    und der Schreibvorrichtung C ihre  Anfangsstellungen eingenommen haben, wird  der Rückstellmotor automatisch wieder zum  Stillstand gebracht. Sämtliche Teile des Sub  traktionsmechanismus und der Schreibvor  richtung befinden sich dann wieder in Be  reitschaftsstellung für eine entsprechende  Verstellung des Schreiborganes 67 in der  nächsten Zeitperiode. Der     Registriervorgang     wickelt sich dann in der gleichen bereits be  schriebenen Weise von neuem ab.  



  Sollte nun bei der beschriebenen Emp  fangsapparatur g in einer Zeitperiode ein       Überschüss    der gelieferten Energie nicht vor  handen sein, sondern sogar ein Minusbetrag  auftreten, also ein Energiebetrag der von der  Empfangsapparatur     1r.    als Überschuss der be  zogenen Energie registriert wird     (Fig.    1), so  befinden sich, wie bereits erwähnt, das  Schreiborgan 67 und die Rückzugsfeder     5(')     in ihren Anfangsstellungen und der     Mitneh-          merstift    43 um einen dem Minusbetrag ent  sprechenden Winkel von dem     Mitnehmer-          hebel    44 entfernt.  



  Am Ende der Zeitperiode wird dann das  vom Rückstellmotor gedrehte Zahnrad 7?  über das lose um die stillstehende Achse 49  gedrehte Zahnrad 51, über die     Mitnehmer-          kupplung    52, 51 und über das lose um die  Achse 49 gedrehte Zahnrad 46 das Zahnrad  45 mit der Achse 42 im     Uhrzeigersinne    ver  drehen. Der     Mitnehmerhebel    44 wird somit  dem     Mitnehmerstift    43 genähert und  schliesslich mit diesem in Eingriff gebracht.

    Der Subtraktionsmechanismus B_, sowie die  Schreibvorrichtung C befinden sich dann  wieder in     Bereitschaftstellung    für den näch  sten     Registriervorgang.    Kurz darauf wird  dann der Rückstellmotor automatisch     wieder     zum Stillstand gebracht.  



  Wie bereits erwähnt, ist die rechte Emp  fängerapparatur h der     Fig.    1 in der genau  gleichen Weise wie die linke, vorstehend aus-           führlich    beschriebene Empfängerapparatur g  ausgebildet. Der einzige Unterschied in der  Wirkungsweise der Empfängerapparatur     h     liegt lediglich nur in der umgekehrten Be  tätigung der beiden Relaisgruppen von den  Kontaktvorrichtungen<I>a, b</I> der Wattstunden  zähler c,     d.    Es werden also bei dieser die  linken Relais der     Fig.    2 von den Kontakt  vorrichtungen b der Verbrauchszähler d und  die rechten Relais von den Kontaktvorrich  tungen     a    der Verbrauchszähler<I>b</I> gesteuert.

         I)er    ohne weiteres einleuchtende Zweck die  ser verschiedenartigen Betätigungen der Re  laisgruppen der beiden Empfängerapparatu  ren g, h von den     Verbrauchszählern    a und  den Verbrauchszählern b ist, um in der Emp  fängerapparatur g die Registrierung des  Überschusses der gelieferten Energie und in  der Empfängerapparatur     lz    die Registrierung  des Überschusses der bezogenen Energie zu       bewirken.     



  Es ist natürlich nicht unbedingt notwen  dig, für die Registrierung des Überschusses  der gelieferten Energie und des Überschusses  der bezogenen Energie die Empfangsanlage  so auszubilden,     wie    sie in den     Fig.    1 und 2  zur Darstellung gebracht ist. Es sind selbst  verständlich auch noch andere, bereits ein  gangs erwähnte Kombinationsmöglichkeiten  der einzelnen     Empfängereinrichtungen    mit  einander, als auch besondere Konstruktions  arten der Empfängereinrichtungen denkbar.  In der Zeichnung ist lediglich nur eine be  sondere spezielle Ausführungsform zur Dar..

         stellung    gebracht, die insbesondere den Vor  teil besitzt, dass im wesentlichen bereits in  der Praxis gebräuchliche     1VIesssysteme    Ver  wendung finden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Fernmessverfahren zur Überwachung des Energieaustausches zwischen Kraftwer ken, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Zentralüberwachungsstelle durch getrennte Summierung der fernübertra genen Messangaben der gegenseitig gelie ferten und bezogenen Energie, sowie durch Bildung der Differenz der beiden 1VIessangabensumxnen der Überschuss der gesamten gelieferten bezw. der gesamten bezogenen Energie zur Registrierung' bracht wird.
    II. Einrichtung zur Ausübung des Verfah- rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, (lass wenigstens eine die 0,e- trennte Bildung der beiden 1Vlessangaben- summen bewirkende Summeneinrichtung, wenigstens ein die Bildung der Differenz der beiden blessangabensummen bewir kender, von der Summeneinrichtung;
    be tätigter Subtraktionsmechanismus und wenigstens eine, die Registrierung des Überschusses der gesamten gelieferten bezw. der gesamten bezogenen Energie bewirkende, von dem Sul)tralitlOllsmecha- nismus gesteuerte Registriervorrichtung vorgesehen ist. UNTERANSPR1rCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch Il. da durch gekennzeichnet, dass eine Summen einrichtung und zwei von der Summen einrichtung betätigte Subtralztionsmeclia- nismen und zwei von je einer Subtrak tionseinrichtung gesteuerte Registrierein- richtungen vorgesehen sind, von denen die eine den Überschuss der gelieferten Energie und die andere den Üherschuss der bezogenen Energie registriert.
    ?. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass zwei Sum meneinrichtungen, zwei von je einer Summeneinrichtung gesteuerte Subtrak tionseinrichtungen und zwei von ,je einer Subtraktionseinrichtung gesteuerte Re- gistriereinrichtungen vorgesehen sind, von denen die eine den Überschuss der gelieferten Energie und die andere den Überschuss der bezogenen Energie re gistriert. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, (lass der Subtrak tionsmechanismus ein von der Summen einrichtung betäti fites Dif f erentialgetriebo enthält, bei dem die in der einen lLicb- tung erfolgenden Umdrehungen des einen Sonnenrades den Messangaben der gelie ferten Energie und die in der andern Richtung erfolgenden Umdrehungen des andern Sonnenrades den Messangaben der bezogenen Energie entsprechen. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Über schuh der gelieferten Energie und der Überschuh der bezogenen Energie perio disch aufgezeichnet wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Registriervorrichtung eine periodisch betätigte Schreibvorrichtung enthält, deren von der Mittellinie des Registrierstreifens nach links ausgehen den Aufzeichnungen den Überschuh der gelieferten Energie und deren von der Mittellinie nach rechts ausgehenden Auf zeichnungen den Überschuh der bezoge nen Energie darstellen. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich- net, dass der Subtraktionsmechanismus eine einseitig wirkende Mitnehmerkupp- lung und einen Kraftspeicher enthält, die bewirken, dass am Ende der Registrier- periode das Schreiborgan eine der Dif ferenz der gelieferten und bezogenen Energie entsprechende . Stellung ein nimmt. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass zwecks durch ein Triebwerk automatisch bewirkter Rückverstellung des Subtraktionsmechanismus und der Registriervorrichtung in ihre Anfangs lagen am Ende einer Zeitperiode, der Subtraktionsmechanismus Friktionskupp- lungsgetriebe enthält und zwischen Dif ferentialmechanismus und Summenein richtung ein selbstsperrendes Getriebe eingeschaltet ist.
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