CH172775A - Verfahren zur Bestimmung des Leistungsfaktors für eine während eines bestimmten Zeitintervalles auftretende Höchstbelastung in Wechselstromanlagen unter Verwendung zweier periodisch gleichzeitig gesteuerter Zähler, deren einer den Wirkverbrauch und deren anderer den Blindverbrauch misst. - Google Patents

Verfahren zur Bestimmung des Leistungsfaktors für eine während eines bestimmten Zeitintervalles auftretende Höchstbelastung in Wechselstromanlagen unter Verwendung zweier periodisch gleichzeitig gesteuerter Zähler, deren einer den Wirkverbrauch und deren anderer den Blindverbrauch misst.

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Description


  Verfahren zur Bestimmung des Leistungsfaktors für eine während eines bestimmten       Zeitintervalles        auftretende    Höchstbelastung in     Wechselstromanlagen    unter  Verwendung zweier periodisch gleichzeitig gesteuerter Zähler,  deren     einer    den Wirkverbrauch und deren anderer  den Blindverbrauch     misst.       In elektrischen Verbraucheranlagen, in  denen die Verrechnung der verbrauchten  elektrischen Energie unter Berücksichtigung  der höchsten Belastung innerhalb eines be  stimmten     Zeitintervalles    und nach einer be  stimmten, mit den Konsumenten getroffenen       Leistungsfaktorklausel    erfolgt,

   müssen     1less-          einrichtungen    Verwendung finden, die ausser  der Messung der verbrauchten Wirkenergie  auch die Bestimmung des mittleren Lei  stungsfaktors ermöglichen. Zur Erreichung  dieses Zweckes kann man derart vorgehen,  dass zwei periodisch im gleichen Takt ge  steuerte, registrierende     Messeinrichtungen    Be  nutzung finden, von denen die eine einen       Wirkverbrauchszähler    und die andere einen       Blindverbrauchszähler    enthält. Aus den Auf  zeichnungen der beiden     Registriergeräte    kann  dann ohne weiteres zu dem höchsten Wirk  verbrauch leicht der zugehörige, also der    in dem gleichen Zeitintervall aufgetretene  Blindverbrauch festgestellt werden.

   Anhand  dieser beiden     Ablesungen    ist es dann ein  leichtes, den mittleren     Leistungsfaktor    zu er  rechnen. Eine derartige     Messanlage    leistet  wohl den in dem vorliegenden Sonderfall ge  stellten     Messanforderungen    in verrechnungs  technischer Hinsicht Genüge; jedoch besitzt  diese den schwerwiegenden Nachteil, dass sie  insbesondere durch die Verwendung von       Registriereinrichtungen    im Preise sehr hoch  zu stehen kommt.

   Man ist daher auf dem  Gebiete der     Messtechnik    bestrebt, die Erfül  lung der gestellten     Messaufgabe    für den vor  liegenden Sonderfall der elektrischen Tarif  verrechnung durch möglichst einfache und  billige     Messapparaturen    zu erreichen.  



  Die Erfindung bezieht sich nun auf ein  Verfahren und auf eine Einrichtung zur  Bestimmung des Leistungsfaktors für eine      während eines     bestimmten        Zeitintervalles     auftretende Höchstbelastung in Wechsel  stromanlagen unter     Verwendung    zweier  periodisch gleichzeitig gesteuerter Zähler,  deren einer den Wirkverbrauch und deren  anderer den Blindverbrauch misst.

   Erfin  dungsgemäss besteht das Verfahren darin,  dass von dem     Wirkverbrauchszähler    jeweils  der höchste Wirkverbrauch und von dem       Blindverbrauchszähler    durch eine in Ab  hängigkeit von dem höchsten Wirkverbrauch  erfolgende Steuerung seiner periodisch aus  gelösten     Anzeigeeinrichtung    der zu diesem  höchsten Wirkverbrauch gehörige Blindver  brauch zur Anzeige gebracht wird, um aus  den beiden Anzeigen des höchsten Wirk  verbrauches und des zugehörigen Blindver  brauches den mittleren Leistungsfaktor in  bekannter Weise errechnen zu können.  



  Bei der Einrichtung zur Ausführung des  Verfahrens wird die periodisch ausgelöste       Anzeigeeinrichtung    des     Blindverbrauchszäh-          lers    mit zwei Zeigern ausgerüstet und am  Ende der     Registrierperiode    bei     Überschrei-          -hing    des letzten höchsten     Wirkverbrauches     von einer Maximumeinrichtung des Wirk  verbrauchszählers derart gesteuert, dass immer  einer der beiden     Maximumzeiger    die Stellung  des zu dem höchsten     Wirkverbrauch    zu  gehörigen Blindverbrauches einnimmt und  beibehält.

   Hierbei kann die     Maximumein-          richtung    des     Wirkverbrauchszählers    eine bei  Überschreitung des höchsten Wirkverbrau  ches sich schliessende     Kontaktvorrichtung     enthalten, die ein abwechselnd die     Blindver-          brauchszeiger    mit dem Antrieb des     Blindver-          brauchszählers    kuppelndes Sperrelais steuert.

    Dieses an der     Anzeigeeinrichtung    des Blind  verbrauchszählers vorgesehene Sperrelais kann  nun entweder ein Differentialgetriebe oder  ein Umschaltgetriebe derart steuern, dass je  nach der Stellung des Sperrelais der eine  oder der andere Zeiger über das zur Ver  wendung gelangende Getriebe von dem       Blindverbrauchszähler        angetrieben    wird.  



  Die bei dem Verfahren     verwendete        Ein-          ri        chtung    besitzt insbesondere den Vorteil,  dass auf die Verwendung besonderer perio-         clisch    betätigter     Registriereinrichtungen    ver  zichtet wird. Auch können weiterhin für die  beiden Zähler normale Zähler, die nur mit  ganz geringfügigen Änderungen und zusätz  lichen Teilen versehen zu werden brauchen,  verwendet werden.

   Das     Messverfahren    kann  daher als höchst     betriebssicher    und billig  bezeichnet werden, weil es sich eben bei den  Einrichtungen zu seinem Ausüben um die  Verwendung bereits seit langem erprobter       Messgeräte    handelt.  



  Anhand der Zeichnung sollen nunmehr  zwei Ausführungsbeispiele einer Einrichtung  gemäss der Erfindung noch eingehend erläu  tert werden..  



  In der Zeichnung zeigt       Fig.    1 eine     Messeinrichtung,    bei der jedoch  der Einfachheit halber die     Messsysteme    der  beiden Zähler nicht eingezeichnet     wurden;    die       Fig.2    zeigt eine Variante der Anzeige  einrichtung des     Blindverbrauchszählers    nach       Fig.    1.  



  Die     Messapparatur    der     Fig.    1 enthält eine  von einem     Wirkverbrauchszähler    angetrie  bene     Maximumanzeigeeinrichtung    A und  eine von einem     Blindverbrauchszähler    an  getriebene, periodisch ausgelöste     Anzeigeein-          richtung    B.  



  Das mit dem     Wirkverbrauchszähler        ge-          kuppelte    Zahnradgetriebe 1, 2 der Maximum  einrichtung A ist über die Achse 3 mit  einem Zahnradgetriebe 4, 5 verbunden. Auf  der Achse des Zahnradgetriebes 5 sitzt ein  mit einer Schleiffeder 6     zusammenwirkender     Schleifring 7 und ein auf einen Anschlag  hebel 8     einwirkenden        Mitnehmerhebel    9. Die  Achse des Anschlaghebels 8 trägt noch einen       mit    einer Schleiffeder 10 zusammenwirken  den Schleifring 11 und den über einer  Skalenscheibe 12 beweglichen Maximum  zeiger 13.

   Der     Mitnehmerhebel    9 und der  Anschlaghebel 8 sind als     Kontaktvorrich-          tung    ausgebildet; sie stehen daher     mit    den  Schleifringen 7, 11 in entsprechender strom  leitender Verbindung.  



  Auf die um den     Lagerpunkt    15     ver-          schwenkbare    Achse 3 wirkt eine Rückzug  feder 16 und eine die Kupplung des Zahn-           rades    ? mit dem Zahnrad 1 anstrebende Zug  feder 17 ein. Fernerhin ist auf der Achse 3  noch der Anker 18 eines periodisch betätig  ten     Auslöserelais    19 lose angeordnet.  



  Das mit dem     Blindverbrauchszähler    ver  bundene Zahnradgetriebe 21, 22 der Anzeige  einrichtung B ist über die Achse 23 mit dem  Zahnradgetriebe 24, 25 gekuppelt. Mit der  Achse des Zahnrades 25 ist das Planetenrad  26 eines Differentialgetriebes 27 verbunden.  An jeder Achse der beiden .Sonnenräder 28,  29 des Differentialgetriebes 27 sitzt ein über  der Skala 41 spielender Zeiger 30     bezw.    31.  Die Sonnenräder 28, 29 sind weiterhin noch  mit Sperrädern 32, 33 verbunden, die von  dem Anker 34 eines nur kurzzeitig erregten  Sperrelais     3,5    abwechselnd gesperrt werden.

    Der in seinen extremen Stellungen jeweils  durch eine Sperrfeder 36 gehaltene Anker 34  besitzt noch ein     Kontaktstück    37, das ab  wechselnd mit den Kontakten 38, 39 zur Be  rührung gelangt.  



  Auf die um den Punkt 42     verschwenk-          bare    Achse 23 wirkt eine     Rückzugfeder    43  und eine die Kupplung des Zahnrades 21  mit dem Zahnrad 22 anstrebende Zugfeder  44 ein. Fernerhin ist auf der Achse 23 noch  der Anker 45 eines periodisch betätigten       Auslöserelais    46 angeordnet.  



  Eine Schaltuhr 47 besitzt zwei Kontakt  vorrichtungen 48, 49, deren ersterwähnte  etwas früher in ihre Kontaktstellung gelangt  als die zweiterwähnte.  



  Wie man ohne weiteres aus der     Fig.    1  ersehen kann, ist die Schaltung der Steuer  stromkreise derart getroffen, dass die Kon  taktvorrichtung 8, 9 der     21aximumeinrich-          tung    A in Reihe mit dem Sperrelais 35 und  dem     Uhrenschalter    48, sowie die parallel zu  einander geschalteten     Auslöserelais    19, 46 in  Reihe mit dem     Uhrenschalter    49 liegen. Die  beiden Stromkreise sind an die Leiter 50, 51  einer Stromquelle angeschlossen.  



  Bevor die Wirkungsweise der     Messappa-          ratur    nach     Fig.    1 näher erläutert wird, soll  vorausgeschickt werden, dass gemäss der  Zeichnung der     Maximumzeiger    13 der Maxi-         mumeinrichtung    A eine dem letzten höchsten  Wirkverbrauch entsprechende Stellung und  der Zeiger 31 der     Anzeigeeinrichtung    B eine  dem zugehörigen     Blindverbrauch    entspre  chende Stellung einnimmt. In diesem Fall  bewirkt das Sperrelais 35 eine Sperrung des  Sonnenrades 2,8.  



  Innerhalb dieser     Messperiode    wird, wie  durch die Pfeilrichtung angegeben, der Wirk  verbrauchszähler über die Getrieberäder 1, 2,  4, 5 den     Mitnehmerhebel    9 der Maximum  einrichtung A in der entgegengesetzten Rich  tung des     Uhrzeigersinnes    verdrehen. Ferner  hin wird auch der     Blindverbrauehszähler     über die Getrieberäder 2,2, 21, 24, 25, das  Planetenrad 26 und das     Sonnenrad    29 des  Differentialgetriebes 27 den Zeiger 30 eben  falls entgegengesetzt dem     Uhrzeigersinne    ver  drehen.  



  Gesetzt den Fall, dass der in dieser     Mess-          periode    stattfindende Wirkverbrauch den       letzten    höchsten Wirkverbrauch überschreitet,  so wird der     Mitnehmerhebel    9 mit dem An  schlaghebel 8 der     Maximumeinrichtung    A  zum Eingriff gelangen und den letzteren,  sowie dann auch den Zeiger 13 in der ein  gezeichneten     Pfeilrichtung    vorwärts be  wegen, wobei selbstverständlich die von dem       Mitnehmerhebel    9 und Anschlaghebel 8 ge  bildete Kontaktvorrichtung geschlossen bleibt.       Gleichzeitig    wird der Zeiger 30 des Blind  verbrauchszählers weiter bewegt.  



  Am Ende der     Messperiode    wird die Schalt  uhr 47     ihre    Kontaktvorrichtungen 48, 49 zum  Schliessen bringen, und zwar wird hierbei die  Kontaktvorrichtung 48     etwas    früher als die  Kontaktvorrichtung 49 geschlossen. Durch  das     Schliessen    der Kontaktvorrichtung 48  wird nun ein geschlossener Stromkreis über  die Spule 52 des Sperrelais 35 und den Maxi  mumschalter 8, 9 der     Maximumeinriehtung    A  gebildet. Die Folge davon ist, dass das     Sperr-          relais    35 erregt wird.

   Der Anker 34 wird  somit in die andere Stellung     umgelegt,    wo  durch das mit dem Sonnenrad 2:8 verbundene  Sperrad 32 freigegeben und das mit dem  Sonnenrad ,29     verbundene    Sperrad 33 ge  sperrt, sowie der Kontaktteil 37 des Ankes      34 von seinem Gegenkontakt<B>39</B> entfernt und  mit dem Gegenkontakt 38 verbunden wird.  



  Kurz nach der Schliessung des Schalters  48 wird auch der Schalter 49 von der Uhr  geschlossen. Die Spulen 54, 55 der Auslöse  relais 19, 46, erhalten dann Strom, so     da.ss     sie ihre Anker 18, 45     anziehen    können. Somit  wird das Zahnrad 2 von dem Zahnrad 1 der       Anzeigeeinrichtung    A und das Zahnrad 21  von dem Zahnrad 22 der     Magimumeinrich-          tung    B entkuppelt.

   Die     Rückzugfeder    16  der     Magimumeinrichtuug    A bewirkt dann  eine Zurückführung des     Mitnehmerhebels    9  und die     Rückzugfeder    43 der     Anzeigeeiu-          richtung    B eine Zurückführung des Zeigers  31 in     ihre    Anfangsstellungen.  



  Der     Ma#dmumzeiger    13 der     Magimum-          einricUtung    A     nimmt    also     nunmehr    eine Stel  lung ein, die dem in dem letzten Zeitintervall  auftretenden höchsten     Wirkverbrauch        ent=     spricht. Der Zeiger 30 der     Anzeigeeinrich-          tung    B zeigt fernerhin den dem zugehörigen  Wirkverbrauch entsprechenden Blindver  brauch an. Der mittlere Leistungsfaktor  während dieser letzten     Registrierperiode    kann  nun leicht mit Hilfe dieser beiden     Anzeigen     errechnet werden.  



  Nach Öffnung der beiden     Uhrenschalter     48, 49 werden die     Auslöserelais    19, 46 wie  der     entregt,    so dass das Zahnrad 2 der An  zeigeeinrichtung A durch den Zug der Feder  17 und das Zahnrad 21 der     Anzeigeeinrich-          tung    B durch den Zug der Feder 44 wieder  mit seinem zugehörigen Zahnrad 1     bezw.    22  zum Eingriff gelangt. An der Stellung des  Ankers 34 des Sperrelais     35    ändert sich  jedoch bei Öffnung der     Steuerstromkreise     nichts, da dieser durch die Sperrfeder 36 in  der Sperrstellung gehalten     wird.     



  Sobald die beiden     Anzeigeeinrichtungen     <I>A, B</I> mit ihren Zählern wieder gekuppelt  sind, spielt sich während der nächsten     Mess-          periode    der vorstehend     beschriebene    Vorgang  wieder von neuem ab. Zu erwähnen wäre  noch, dass am Ende dieser     Messperiode    bei  geschlossenem     31agimumschalter    8, 9, also  wenn nunmehr der Wirkverbrauch noch  höher ist -als der vorherige, die Spule     53    des    Sperrelais 35 erregt wird. Es wird dann also  das Sonnenrad 29 freigegeben und das  Sonnenrad 2-8 gesperrt.

   Die     Messeinrichtung     nimmt dann wiederum die aus der Figur  ersichtliche     Messstellung    ein. Der dem zu  gehörigen. höchsten Wirkverbrauch entspre  chende Blindverbrauch     wird    dann von dem  Zeiger 31 zur Anzeige gebracht. Wird in  einer nächsten     Messperiode    der letzte höchste  Wirkverbrauch nicht überschritten, so er  reicht natürlich der     Mitnehmerkontakthebel     9 den     Anschlagkontakthebel    8 nicht.

   Bei Be  tätigung der     Anzeigeeinrichtungen   <I>A, B</I> von  den von der Uhr gesteuerten     Auslöserelais     19, 46 wird dann weiter nichts als eine Rück  stellung des Zeigers 30 in seine Anfangs  stellung     bewirkt.     



  In     Fig.    2 ist rein schematisch eine wei  tere     Anzeigeeinrichtung    des Blindverbrauchs  zählers zur Darstellung gebracht, bei der an  Stelle eines Differentialgetriebes ein Um  schaltgetriebe Verwendung findet. Hierbei  sind mit der     Anzeigeeinrichtung    des Blind  verbrauchszählers nach     Fig.1    übereinstim  mende Teile mit dem gleichen Bezugszeichen  versehen.  



  Eine um den Lagerpunkt 60     versehwenk-          ba.re    Achse 61 des Zahnrades 25     trägt    ein  abwechselnd mit den Zahnrädern 62,.63     kup-          pelbares        Umschaltritzel    64 und den Anker  37 des Sperrelais 35. Der Anker 37 des  Sperrelais 35 wird hier wiederum durch eine  Sperrfeder 36 jeweils in den entsprechenden  Umschaltstellungen festgehalten.  



  Der Zeiger 30 ist über das Getriebe 65  mit dem Zahnrad 62 und der Zeiger 31 über  das Getriebe 66 mit dem Zahnrad 63 ge  kuppelt.  



  Die Wirkungsweise der     Einrichtung    nach       Fig.2    ist nach der     nunmehrigen    Kenntnis  der Wirkungsweise der     Fig.l    leicht ver  ständlich. Nach der gezeichneten Darstellung  wird das     Umschaltritzel    64 mit dem Zahn  rad 62 in Eingriff gehalten. Es erfolgt also  der Antrieb des Zeigers 30 von dem Blind  verbrauchszähler über die Getrieberäder 22,  21,     @24,        2,5,    64, 62, 65. Der Zeiger 31 steht      demnach still, und zwar zeigt dieser den mit  dem letzten höchsten Wirkverbrauch über  einstimmenden Blindverbrauch.  



  Wenn der letzte höchste Wirkverbrauch  am Ende dieser     Messperiode    nicht erreicht  worden ist, wird die Stellung des     TTmschalt-          ritzels    64 nicht verändert, da ja die Kontakt  vorrichtung 8, 9 der     Magimumeinrichtung    A  des     Wirkverbrauchszählers    nicht geschlossen  wurde. Es wird also lediglich dann nur das       Auslöserelais    46 erregt, das eine     Entkupp-          lung    des Zahnrades 21 von dem vom Blind  verbrauchszähler angetriebenen Zahnrad 22  bewirkt.

   Durch diese Entkupplung wird die       Rückzugfeder    43 über die Zahnräder 24, 25,  64,     6\?,    65 den Zeiger 30 wieder in seine  Anfangsstellung zurückführen. Sobald das  Zahnrad 21 mit dem Zahnrad 22 wieder zum  Eingriff gelangt, wird der Zeiger 30 aufs  neue vom     Blindverbrauchszähler        angetrieben.     



  Sollte nunmehr in der nächsten Periode  der letzte höchste Wirkverbrauch überschrit  ten werden, so wird durch den Kontakt  schluss der     Magimumkontaktvorrichtung    8, 9  des     Wirkverbrauchszählers    am Ende der       Messperiode    das     Sperrelais    35 erregt. Diese  Erregung des Sperrelais 35 bewirkt dann,  dass das     Umschaltritzel    64 von dem Zahnrad  62 entkuppelt und mit dem Zahnrad 63 ge  kuppelt wird. Bei Betätigung des Auslöse  relais 46 wird somit durch die     Rückzugfeder     43 der Zeiger 31 in seine Anfangsstellung  zurückgebracht. Der Zeiger 30 zeigt dann  den zu dem höchsten Wirkverbrauch zu  gehörigen Blindverbrauch an.  



  Die abwechselnde Kupplung der beiden  Zeiger mit dem     Blindverbrauchszähler    kann  auch noch so erfolgen, dass das Sperrelais  eine     achsiale    Verschiebung der Zeiger 30, 31  herbeiführt, das heisst das Sperrelais bewirkt  abwechselnd die Kupplung der beiden Zeiger  30, 31 mit dem     Blindverbrauchszähler.    Es  ist also dann nicht ein besonderes Differen  tialgetriebe vorgesehen, dessen Sonnenräder  abwechselnd von dem Sperrelais gesperrt  werden, sondern die beiden Zeiger 30, 31       n-erden    lediglich bei Betätigung des     Sperr-          relais    von diesen     derart    verschoben, dass der    eine Zeiger mit dem Getriebe 24,

   25' gekup  pelt und der andere von diesem Getriebe     ent-          kuppelt    wird. Sonst erfährt die     Magimum-          einrichtung    in diesem Fall keine Verände  rung.  



  Die Skalenscheiben der beiden Anzeige  einrichtungen werden,     wie    bei Höchst  belastungsanzeigern vorzugsweise in Lei  stungseinheitswerten geeicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Bestimmung des Leistungs faktors für eine während eines bestimm ten Zeitintervalles auftretende Höchst belastung in Wechselstromanlagen unter Verwendung zweier periodisch gleich zeitig gesteuerter Zähler, deren einer den Wirkverbrauch und deren- anderer .den Blindverbrauch misst, dadurch gekenn zeichnet,
    dass von dem Wirkverbrauchs zähler jeweils der höchsteWirkverbrauch und von dem Blindverbrauchszähler durch eine in Abhängigkeit von dem höchsten Wirkverbrauch erfolgende Steuerung sei ner Anzeigeeinrichtung der zu diesem höchsten Wirkverbrauch gehörige Blind verbrauch zur Anzeige gebracht wird, um aus den beiden Anzeigen des höch sten Wirkverbrauches und des zugehö rigen Blindverbrauches den mittleren Leistungsfaktor in bekannter Weise er rechnen zu können.
    II. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrich- tung des Blindverbrauchszählers mit zwei Zeigern ausgerüstet ist und am Ende der Registrierperiode bei Über schreitung des letzten höchsten Wirk verbrauches von einer Magimumeinrich- tung des Wirkverbrauchszählers derart gesteuert wird, dass immer einer der bei den Zeiger die Stellung des zu dem höch sten Wirkverbrauch zugehörigen Blind verbrauches einnimmt und beibehält.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Maximum.- einrichtüng des Wirkverbrauchszählers eine bei Überschreitung des letzten höch sten Wirkverbrauches sich schliessende Kontaktvorrichtung enthält, die ein ab wechselnd die Zeiger des Blindver- brauchszählers mit dem Antrieb kup pelndes Sperrelais steuert. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Sperrelais abwechselnd die Sonnenräder eines Differentialgetriebes sperrt, dessen Planetenrad mit dem An trieb des Blindverbrauchszählers und dessen Sonnenräder mit je einem der bei den Zeiger gekuppelt sind. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Sperrelais auf ein mit dem Antrieb des Blindverbrauchszählers ge- kuppeltes Umschaltritzel eines Umschalt getriebes einwirkt, dessen abwechselnd von dem Umschaltritzel angetriebene Zahnräder mit je einem der beiden Zei ger gekuppelt sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch 11 und Unteranspruch 1, dadurch* gekenn zeichnet, da.ss die Kontaktvorrichtung der Magimumeinrichtung des Wirkver- brauchszählers in Reihe mit einer weiteren Kontaktvorrichtung liegt, die von einer auch die Auslöserelais .der Anzeigeein- richtungen beeinflussenden Uhr gesteuert wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass von der Uhr die in Reihe mit der Kontaktvorrichtung der Magimümeinrichtung des Wirkver- brauchszählers liegende Kontaktvorrich tung etwas früher geschlossen wird als die die Auslöserelais der Anzeigeeinrich- tungen steuernde Kontaktvorrichtung.
CH172775D 1933-10-10 1933-10-10 Verfahren zur Bestimmung des Leistungsfaktors für eine während eines bestimmten Zeitintervalles auftretende Höchstbelastung in Wechselstromanlagen unter Verwendung zweier periodisch gleichzeitig gesteuerter Zähler, deren einer den Wirkverbrauch und deren anderer den Blindverbrauch misst. CH172775A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006515B (de) * 1955-04-23 1957-04-18 Licentia Gmbh Einrichtung zur Messung des mit dem Wirkhoechstverbrauch zeitgleichen Blindverbrauches

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