CH146473A - Kachelofen. - Google Patents

Kachelofen.

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CH146473A
CH146473A CH146473DA CH146473A CH 146473 A CH146473 A CH 146473A CH 146473D A CH146473D A CH 146473DA CH 146473 A CH146473 A CH 146473A
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CH
Switzerland
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baking
heating
oven
tiled stove
heat
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Inventor
Cie Ganz
Original Assignee
Ganz & Cie
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21B—BAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B1/00—Bakers' ovens
    • A21B1/02—Bakers' ovens characterised by the heating arrangements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Electric Stoves And Ranges (AREA)

Description


  Kachelofen.    Die in Bauernhäusern üblichen Kachel  öfen, welche nebst der     Raumheizung    gleich  zeitig auch Backzwecken dienen,     besitzen,     eine hauptsächlich durch die     Abmessungen     des Backraumes bedingte ungewöhnlich grosse       Grundfläche,    so dass sie dementsprechend  Platz in     Ansprach    nehmen.  



  Beim Kachelofen gemäss der     Erfindung     sind nun zwei übereinander angeordnete  Backräume vorgesehen, von denen der     untere     zugleich zur     Beheizung    des Ofens dient, wäh  rend der obere indirekt beheizt wird, indem  vom untern Backraum ausgehende Heizzüge  zwischen beiden Backräumen und über den  obern Backraum hinziehen, so dass beide  Backräume     Unter-    und Oberhitze erhalten.  



  Diese Ausbildungsart eines für     Back-          zwecke    verwendbaren, der     Raumbeheizung     dienenden Kachelofens erlaubt, bei der Mög  lichkeit des Backens einer     gleichgrossen     Menge von Brot gegenüber bisher mit wesent  lich geringerem Grundflächenmass auszu  kommen, also entsprechend an Platz einzu  sparen. ,    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt,     und    zwar zeigt:

         Fig.    1 einen     Senkrechtschnitt    durch den  Ofen,       Fig.    2 einen dazu rechtwinklig stehenden       Senkrechtschnitt    nach der Linie     11-II    in       Fig.    4,       Fig.    3 einen senkrechten Teilschnitt nach  der Linie     III-IH    in     Fig.    1,       Fig.    4 einen     wagrechten    Schnitt nach der  Linie     IV-IV    in     Fig.    1,

   und       Fig.    5 einen     wagreehten    Schnitt nach der  Linie     T-V    der     Fig.    1, während       Fig.    6 die Heizseite des Ofens darstellt.  Es bezeichnet 1 eine auf Füssen liegende  Grundplatte, während mit 2 die Kacheln be  zeichnet sind, welche die äussere Umkleidung  des Ofens im Wohnraum bilden.

   Auf einer  auf der Grundplatte 1 vorgesehenen Wärme  isolation befindet sich eine der     Wärme-          akkumulierung    dienende Schicht 3 und dar  über der untere Backraum 4, welcher gleich-      zeitig als Heizraum für festen Brennstoff  dient. Über dem Backraum 4 befindet sich  der obere Backraum 5, welcher vom untern  Backraum 4 durch einen Zwischenraum 6  distanziert ist. In diesem Zwischenraum 6  sind mittelst zweier Wände 7 zwei seitliche  Heizzüge 8 und ein     mittlerer    Heizzug 9  gebildet.

   Die beiden seitlichen     Heizzüge    8  stehen durch     Verbindungskanäle    mit dem  vordem Ende des Heiz-     und    Backraumes 4  in Verbindung, während der     mittlere    Heiz  zug 9 hinten mit den seitlichen     Heizzügen    8  verbunden ist und     vorn    durch einen Kanal  10 zu einem über dem     obern    Backraum 5  mittelst Wänden 11 gebildeten innern     Heiz-          zug    12 führt.

   Dieser mittlere Heizzug 12  ist     anderends        durch    die neben ihm sich be  findenden seitlichen zwei Heizzüge 13 mit  zwei oberhalb einer Platte 14 gebildeten  Heizzügen 15 verbunden, welche zwei Räume  16 und 17 seitlich bestreichen. Diese zwei  Räume 16 und 17     sind    unten durch die       Platte    14 begrenzt, durch eine Scheidewand  18 voneinander getrennt und oben durch eine  Platte 19 begrenzt.

   Der Raum 16 bildet ein  sogenanntes Wärmerohr und ist vom Wohn  raum aus durch eine aufklappbare Türe zu  gänglich, während der mit Dampfabzug ver  sehene Raum 17 als sogenanntes Kochrohr  dient und durch Öffnen     einer    Türe 20     (Fig.     6) von der     Heizseite    des Ofens aus zugäng  lich     ist.    Über der Platte 19 sind zwei an  die seitlichen Heizzüge 15 angeschlossene  Heizzüge 21 vorgesehen, von welchen aus die  zuströmenden Heizgase zu einem ebenfalls  über der     Platte    19 vorhandenen     mittleren     Heizzug 22 gelangen, um alsdann durch den  Schornstein abzuziehen.

   Im vordern Kanal  10, welcher die Verbindung vom Heizzug 9  zum Heizzug 12 herstellt, befindet sich ein  Hindernis 23, welches eine seitliche Ablen  kung der aus dem Heizzug 9 kommenden  Heizgase bewirkt, das heisst den geradlinigen  Weiterzug der Heizgase vom     Heizzug    9 zum  Heizzug 12 verhindert, so dass der     Back-          raum    5 auf seiner Vorderseite von den Heiz  gasen intensiv bestrichen     wird.    Der     Back-          raum    5 ist auf der     Heizseite    des     Ofens    durch    eine Türe 24 zugänglich, der Back- und Heiz  raum 4 durch eine Türe 25.  



  Wie ohne weiteres zu ersehen ist, sind  die vom Raum 4 abziehenden Heizgase in  der Weise geführt, dass ihre Wärme mög  lichst ausgenützt wird und beide     Backräume     nebst Unterhitze auch hinreichend Oberhitze  erhalten.  



  Wie aus     Fig.    2 ersichtlich, besitzen die  beiden     Backräume    4 und 5 im     Oberteil    ge  wölbten     Querschnitt.    Beide Backräume sind  durch je eine     Bodenplatte    26     bezw.    2 7 auf  zwei Seitenwände 28     bezw.    29 und eine ge  wölbte Decke 30     bezw.    31 begrenzt. Die  Decken 30 und 31 der beiden Backräume 4  und 5     sind    auf der Innenseite mit Längs  rippen versehen zwecks Vergrösserung     ihrer     Wärme aufnehmenden Oberfläche; zum glei  chen Zwecke ist auch die Bodenplatte 27  des Backraumes 5 auf der Unterseite längs  gerippt.

   Die Decke 31 des     obern        Backraumes    5  besitzt ein dem Dampfabzug dienendes Loch,  welches     mittelst    eines von aussen her beweg  lichen Schiebers 32 freigegeben oder ge  schlossen werden kann.  



  Die erläuterte Bauart, bei der die     Back-          räume        durch    Einzelelemente begrenzt sind,  gestattet ein leichtes Aufbauen des Ofens,  beziehungsweise gegebenenfalls ein leichtes  Ersetzen von schadhaft gewordenen     Teilen.     



  Auf der Heizseite besitzt der Ofen zwei  aneinander stossende Platten 33 und 34, wel  che an einem Tragrahmen lösbar befestigt  sind. Durch Wegnahme dieser zwei     Platten     33 und 34, welche die Türen für die     Back-          räume    und das Kochrohr tragen, sowie auch  abnehmbare     Verschlussplatten    für die     Heiz-          züge,    kann der Ofen auf der Heizseite voll  kommen     freigelegt,    das heisst zugänglich ge  macht werden, falls Ausbesserungen notwen  dig werden.  



  Der Ofen besitzt auf seinem im     Wob.n-          raum    befindlichen Teil einen seitlichen An  bau mit Rückwand 35 und horizontal liegen  der Platte 36 als Sitzgelegenheit. Dieser  Anbau lässt noch einen Teil der     Grundplatte     1 frei, welcher Teil in einer Aussparung eine      Einlage 37 aufnimmt, welche als Unterlage  für die Füsse dient     und    zum Beispiel durch  ein Brett, ein Korklinoleum oder dergleichen  gebildet sein kann, um die Füsse möglichst       warm    zu halten.  



  Infolge dieser Ausbildungsart des An  baues kommt die eigentliche Sitzfläche in  solche Höhe, dass     ein    unter derselben vor  gesehener Heizraum 38     (Fig.    5) sich in  der Ebene des untern Backraumes 4 befindet.  Durch Zurückziehung eines     Abschlussschie-          bers    39 kann der Backraum 4 mit dem Heiz  raum 38 in Verbindung gebracht werden,  zwecks     Beheizung    der Platte 3G. Die     Be-          hei.zung    des Raumes 38 kann aber auch  durch 'einen Kanal 40 von einem auf der  Heizseite des Ofens, das heisst in der Küche  vorhandenen Kochherd aus, erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kachelofen, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zwei übereinander angeordnete Back- räume aufweist, von denen der untere zu gleich zur Beheizung des Ofens dient, wäh rend der obere indirekt beheizt wird, indem vom untern Backraum ausgehende Heizzüge zwischen beiden Backräumen und über den obern Backraum hinziehen, so dass beide Backräume Unter- und Oberhitze erhalten, das Ganze zum Zweck, für den Ofen nur eine verhältnismässig kleine Grundfläche in Anspruch nehmen zu müssen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Kachelofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Backräume im Oberteil gewölbte Querschnitte aufweisen und durch je eine Bodenplatte, zwei Sei tenwände und eine gewölbte Decke be grenzt sind, das Ganze zum Zweck, den Aufbau des Ofens zu erleichtern. 2. Kachelofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe einen als Sitzgelegenheit dienenden seitlichen An bau aufweist, welcher mit einem Heiz raum versehen ist, der zwecks Beheizung des seitlichen Anbaues mit dem untern Backraum in Verbindung gesetzt werden kann. 3. Kachelofen nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass mittelst der Grundplatte des Ofens im Bereiche seines als Sitzgelegenheit dienenden seitlichen Anbaues eine Fussauflage geschaffen ist.
CH146473D 1930-05-22 1930-05-22 Kachelofen. CH146473A (de)

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