CH167735A - Mehrwandiger Kamin für Wohngebäude. - Google Patents

Mehrwandiger Kamin für Wohngebäude.

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CH167735A
CH167735A CH167735DA CH167735A CH 167735 A CH167735 A CH 167735A CH 167735D A CH167735D A CH 167735DA CH 167735 A CH167735 A CH 167735A
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CH
Switzerland
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air
chimney
ducts
channels
stone
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Application number
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Inventor
Guertler Jakob
Original Assignee
Guertler Jakob
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Publication date
Application filed by Guertler Jakob filed Critical Guertler Jakob
Publication of CH167735A publication Critical patent/CH167735A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


      Mehrwandiger    Kamin für Wohngebäude.    Gegenstand der Erfindung ist ein     mehr-          wandiger    Kamin für Wohngebäude. Derselbe  zeichnet sich aus durch mehrere übereinander  angeordnete, dreiwandige Einzelsteine, wobei  mindestens zwischen zwei Wänden kühlende  Luftkanäle gebildet sind, die     einerends    mit  der Aussenluft verbunden sind und     anderends     unter der     Zugwirkung    des Kamins stehen.  



  Zweckmässig sind die Luftkanäle in zwei  Kränzen angeordnet, wobei der unterste Stein  in der mittleren Wand mit Öffnungen zur  Verbindung der Luftkanäle beider Kränze  untereinander und der oberste Stein in der  äussern Wand mit     Lufteintrittaschlitzen    zum  Zutritt von Aussenluft zu den Luftkanälen  des äussern Kranzes versehen ist, während  die Luftkanäle des innern Kranzes oben frei  ausmünden, das Ganze derart, dass kalte  Aussenluft durch die Wirkung des Kaminzuges  veranlasst wird, die Luftkanäle des äussern  Kranzes im Zuge nach abwärts und dann die  Luftkanäle des innern Kranzes im Zuge  nach aufwärts zur ausgiebigen .Kühlung der  Kaminwände zu durchströmen.    Die erfindungsgemäss erzielte Kühlung der  Kaminwände ist äusserst vorteilhaft für den  Bestand derselben, indem dieselben weniger  rissig als sonst werden.

    



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1 stellt die eine Ausführungsform im  Vertikalquerschnitt dar, während     Fig.    2 einen  Stein derselben in Oberansicht in grösserem       bZassstabe    zeigt.     Fig.    3 ist ein Vertikalschnitt  durch die zweite Ausführungsform.  



  In     Fig.    1 und 2 ist mit     9.    der oberste  Stein, mit     B    sind die mittleren Steine und  mit C ist der unterste Stein des Kamins  bezeichnet. Alle übereinander angeordneten  Steine besitzen drei von einander abstehende  Wände     ca,        b,    c; die Zwischenräume zwischen  denselben sind durch Verbindungsstege     ci'     unterteilt. Dadurch werden in den überein  andergeschichteten Steinen zahlreiche Luft  kanäle f und     g    gebildet, die in zwei Kränzen  angeordnet sind.

   Im obersten Stein     A.    sind  in der äussern Wand c desselben Schlitze h  für den Zutritt von kalter Aussenluft zu den      Kanälen f des äussern Kranzes vorgesehen.  Der unterste Stein c ist in der mittleren  Wand b mit Öffnungen i zur Verbindung der  Luftkanäle<I>f</I> und<I>g</I> untereinander versehen.  Im obersten Stein     A.    münden die Kanäle g  des innern Kranzes oben frei in einen den       Kamine    oben abschliessenden Aufsatz D aus.  



  Der oben aus dem Kamin bei k abziehende  Rauch, dessen Abzug durch die schrägen  Schlitze     na    des Aufsatzes<I>D</I> begünstigt wird,  übt an den oben offenen Kanälen g des innern  Kranzes eine solche Saugwirkung aus, dass  kalte Luft von aussen durch die Schlitze     h     eingesaugt, im Zuge nach abwärts durch die  Kanäle f und dann im Zuge nach aufwärts  durch die Kanäle g hindurchgeführt wird,  um auf diesem Wege eine ausgiebige Kühlung  der Steinwände herbeizuführen, womit gleich  zeitig ein gewisser Temperaturausgleich zwi  schen den Steinwänden stattfindet, so     da.ss     Risse in den Steinen weniger zu befürchten  sind.

   Die Innenwand der Steine kann sich  auch nicht so stark erhitzen, womit eine  Verringerung von     Russansatz    Hand in Hand  geht und mithin     Kaminbrände    vorgebeugt  wird. Sowohl die Kanäle f, als auch die  Kanäle g sind     einerends    mit der Aussenluft  verbunden, während sie     anderends    unter der  Zugwirkung des Kamins stehen.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    3  sind o die kühlenden Luftkanäle in den  wiederum dreiwandigen Steinen des Kamins,  die unten durch Öffnungen p mit der Aussen  luft verbunden sind und oben durch Öffnun  gen<I>r</I> mit     Dunstabzugkanälen   <I>q</I> in Verbindung  stehen, wobei diese letzteren am obern Ende  in den Kaminaufsatz     DL    ausmünden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrwandiger Kamin für Wohngebäude, gekennzeichnet durch mehrere übereinander angeordnete, dreiwandige Einzelsteine, wobei mindestens zwischen zwei Wänden kühlende Luftkanäle gebildet sind, die einerends mit der Aussenluft verbunden sind und anderends unter der Zugwirkung des Kamins stehen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Kamin nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Luftkanäle in zwei Kränzen angeordnet sind, dass der unterste Stein in der mittleren Wand mit Öffnun gen zur Verbindung der Luftkanäle beider Kränze untereinander und der oberste Stein in - der äussern Wand mit Lufteintritts schlitzen zum Zutritt von Aussenluft zu den Luftkanälen des äussern Kranzes ver sehen ist, während die Luftkanäle des innern Kranzes oben frei ausmünden, das Ganze derart, dass kalte Aussenluft durch die Wirkung. des Kaminzuges veranlasst wird, die Luftkanäle des äussern Kranzes im Zuge nach abwärts und dann die Luft kanäle des innern Kranzes im Zuge nach aufwärts zur ausgiebigen Kühlung der Kaminwände zu durchströmen. 2.
    Kamin nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die kühlenden Luft kanäle, die einerends mit der Aussenluft verbunden sind, anderends mit unter der Zugwirkung des Kamins stehenden Dunst abzugkanälen in Verbindung stehen.
CH167735D 1934-11-06 1933-04-12 Mehrwandiger Kamin für Wohngebäude. CH167735A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074254B (de) * 1960-01-28 Fauser Ilamatt Freiburg Hans (Schweiz) Kaminlormstem und Kammtormstcmemsatz
DE1195928B (de) * 1957-06-21 1965-07-01 Ing Hans Schindler Metallrohr-Rauchfang
FR2548709A1 (fr) * 1983-07-08 1985-01-11 Sturm Jean Procede de realisation de parois a isolation parietodynamique, et paroi ainsi obtenue

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DE1074254B (de) * 1960-01-28 Fauser Ilamatt Freiburg Hans (Schweiz) Kaminlormstem und Kammtormstcmemsatz
DE1195928B (de) * 1957-06-21 1965-07-01 Ing Hans Schindler Metallrohr-Rauchfang
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