CH146534A - Starre poröse Masse für Behälter zur Aufspeicherung komprimierter Gase, insbesondere Acetylen. - Google Patents

Starre poröse Masse für Behälter zur Aufspeicherung komprimierter Gase, insbesondere Acetylen.

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CH146534A
CH146534A CH146534DA CH146534A CH 146534 A CH146534 A CH 146534A CH 146534D A CH146534D A CH 146534DA CH 146534 A CH146534 A CH 146534A
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Gasaccumulator Sv Aktiebolaget
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Gasaccumulator Svenska Ab
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  Starre poröse Masse für Behälter zur     Aufspeicheruu,-        kompritnierter    Gase,  insbesondere Acetylen.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Verbesserung der als     sogenannte    starre     Mas-          sei)    in den Verkehr gebrachten, porösen  Massen für Behälter     zur    Aufspeicherung kom  primierter Gase, insbesondere Acetylen.

   Sol  che Massen wurden bisher in der Weise  hergestellt,     dass    man vorzugsweise Holzkohle  mit einem Zusatz aus     Kieselgur    und einem  Zement und, Zusatz von Wasser breiartig  anrührte, diesen Brei in die Flaschen ein  füllte und durch Trocknung die     Abbindung     des Zementes     berbeiführte.        Hier-bei    entstand  dann ein     StalTer        poröserKörper,    welcher die  Flasche vollkommen ausfüllte.  



  Es hat sich nun in der Praxis gezeigt,       dass    solche Massen innerhalb kurzer Zeit  häufig am Kopfe Risse aufwiesen. Die in  solche Stahlflaschen mit holzkohlehaltiger  poröser Masse eingefüllte Lösungsflüssigkeit,  insbesondere das Aceton, dehnt sich nämlich  bei der Aufnahme des aufzuspeichernden       Gases,        z.        B.        Acetylen,        um        etwa        40        %        aus,

         während sie bei der Abgabe des aufgespei  cherten Gases wieder auf     ihr    ursprüngliches  Volumen     zuräckkehrt.    Hierdurch werden  besonders die am Kopfe     befindlIchen    Teile  der porösen Masse dauernd mit     Aceton    um  spült.

   Da nun die Holzkohle, wie     Uriter8u-          chungen    gezeigt haben, bei     der-    Aufnahme  von Aceton stark quillt, während der     hin-          dende    Zement in Verbindung     init        KieseIgur     wenig oder fast gar nicht quillt und relativ  spröde ist, so treten durch die wechselnden  Pressungen, welche bei     der-        Quellung    der  Holzkohle entstehen,     LockerUngen    im Gefüge  auf, die zur     Rissbildung    führen.

   Diesem  Übelstand suchte man durch Beimischung  von Asbestfasern zu begegnen., konnte jedoch  den erstrebten Zweck nur unvollkommen  erreichen.  



  Nach mühevollen Versuchen ist es nun  gelungen, diesen Übelstand     erfindungsgemass     dadurch zu beseitigen,     dass    ausser dem zur  Verfestigung benutzten     Zeinent    nur solche      Stoffe, wie z. B. Bimsstein,     Bimstuff,        Trass,     natürliche oder künstliche Schlacken, ver  wendet werden, die annähernd das gleiche       Quellungsvermögen    und annähernd den glei  chen     Wärmeausdehnungskoeffizienten    wieder       -7,e-ine        nt        bezw.    die     Zenientmischung    besitzen.

         Vorteilhaft-werden--Stücke    aus Bimsstein,       Bimstuff,        Trass        und        dergl.    in die Behälter  eingefällt und die entstehenden Zwischen  räume durch einen aus     KieseIgur    und Bau  zement bestehenden Zementbrei ausgefüllt.  Es wurde nämlich gefunden,     dass    Naturbims  stein,     Bimstuff,        Trass,    ferner auch andere       poMse    natürliche Schlacken vulkanischer  Herkunft und auch künstliche Schlacken,  insoweit sie die gleichen Eigenschaften wie  natürliche Schlacken besitzen, bei der Auf  nahme der Lösungsflüssigkeit, z. B.

   Aceton,  keine so starke     Quellung    wie Holzkohle  zeigen, sieh     viehnehr    den aus     Kieselgur        und     Zement bestehenden erhärteten Stoffen ganz  ähnlich     ei-weisen.    Bei einer solchen Masse  ist auch der Zusatz von Asbestfasern ent  behrlich<B>;</B> sie hat ferner den Vorzug grosser       Porosität,    vollkommener     Unverbrennbarkeit,     eines guten     Aufnahnievermögens    und eines  geringen spezifischen Gewichtes.

   Hinzu  kommt,     dass    Bimsstein ein einheitliches Na  turprodukt ist, das stets dieselben Eigen  schaften besitzt, während Holzkohle<B>je</B> nach  ihrer Herkunft in unvorhersehbarer Weise  bezüglich Festigkeit.,     Porosität,    spezifischem  Gewicht     usw.    unterschiedlich beschaffen ist.  Die nach vorliegender Erfindung hergestellte  starre Masse hat also stets die gleichen Ei  genschaften, während die mit Holzkohle     lier-          gestellten    Massen gerade in der) für die       Aufspeieberung    von Gasen wichtigen Eigen  schaften von Fall     züi    Fall ganz verschieden  artig sind.

      Diese Vorteile des Naturbimssteins vor  der Holzkohle kommen bei den Massen, die  bisher schon Bimsstein verwendeten, nicht  zur Geltung, da es sich hierbei stets nur um       sogenannte    "lose"     Schüttmassen    handelte.  



  Eine besonders gute Masse gemäss der  vorliegenden Erfindung erhält man, wenn  man     Natur-Bimssteinstücke    in     Haselnuss-    bis       Walnussgrösse    in die Flaschen einfüllt,     und     darauf die zwischen den einzelnen Stücken  befindlichen Zwischenräume durch Zement  brei aus     Kieselgur    und Zement ausfüllt. Der  benutzte Zement darf selbstverständlich nach  dem Abbinden keine freien Oxyde enthalten,  die auf das Lösungsmittel einwirken können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Starre poröse Masse für Behälter zur Auf speicherung komprimierter Gase, insbe sondere Acetyler" dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem zur Verfestigung benutz ten Zement nur solche Stoffe in der Masse enthalten sind, die annähernd das gleiche Quellungsvermögen und annähernd den gleichen Wärnieausdehnungskoeffizienten wie der Zement bezw. die Zementmi schung besitzen.
    II. Verfahren zur Herstellung der Masse nach Patentanspruch<B>1,</B> dad-urch gekenn zeichnet, dass Stücke aus den im Patent anspruch I erwähnten Stoffen in die Be hälter eingefüllt und die entstehenden Zwischenräume durch einer) aus Kieselgur und Zement bestehenden Zementbrei aus gefüllt werden.
CH146534D 1929-05-30 1930-03-07 Starre poröse Masse für Behälter zur Aufspeicherung komprimierter Gase, insbesondere Acetylen. CH146534A (de)

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