Starre poröse Masse für Behälter zur Aufspeicheruu,- kompritnierter Gase, insbesondere Acetylen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der als sogenannte starre Mas- sei) in den Verkehr gebrachten, porösen Massen für Behälter zur Aufspeicherung kom primierter Gase, insbesondere Acetylen.
Sol che Massen wurden bisher in der Weise hergestellt, dass man vorzugsweise Holzkohle mit einem Zusatz aus Kieselgur und einem Zement und, Zusatz von Wasser breiartig anrührte, diesen Brei in die Flaschen ein füllte und durch Trocknung die Abbindung des Zementes berbeiführte. Hier-bei entstand dann ein StalTer poröserKörper, welcher die Flasche vollkommen ausfüllte.
Es hat sich nun in der Praxis gezeigt, dass solche Massen innerhalb kurzer Zeit häufig am Kopfe Risse aufwiesen. Die in solche Stahlflaschen mit holzkohlehaltiger poröser Masse eingefüllte Lösungsflüssigkeit, insbesondere das Aceton, dehnt sich nämlich bei der Aufnahme des aufzuspeichernden Gases, z. B. Acetylen, um etwa 40 % aus,
während sie bei der Abgabe des aufgespei cherten Gases wieder auf ihr ursprüngliches Volumen zuräckkehrt. Hierdurch werden besonders die am Kopfe befindlIchen Teile der porösen Masse dauernd mit Aceton um spült.
Da nun die Holzkohle, wie Uriter8u- chungen gezeigt haben, bei der- Aufnahme von Aceton stark quillt, während der hin- dende Zement in Verbindung init KieseIgur wenig oder fast gar nicht quillt und relativ spröde ist, so treten durch die wechselnden Pressungen, welche bei der- Quellung der Holzkohle entstehen, LockerUngen im Gefüge auf, die zur Rissbildung führen.
Diesem Übelstand suchte man durch Beimischung von Asbestfasern zu begegnen., konnte jedoch den erstrebten Zweck nur unvollkommen erreichen.
Nach mühevollen Versuchen ist es nun gelungen, diesen Übelstand erfindungsgemass dadurch zu beseitigen, dass ausser dem zur Verfestigung benutzten Zeinent nur solche Stoffe, wie z. B. Bimsstein, Bimstuff, Trass, natürliche oder künstliche Schlacken, ver wendet werden, die annähernd das gleiche Quellungsvermögen und annähernd den glei chen Wärmeausdehnungskoeffizienten wieder -7,e-ine nt bezw. die Zenientmischung besitzen.
Vorteilhaft-werden--Stücke aus Bimsstein, Bimstuff, Trass und dergl. in die Behälter eingefällt und die entstehenden Zwischen räume durch einen aus KieseIgur und Bau zement bestehenden Zementbrei ausgefüllt. Es wurde nämlich gefunden, dass Naturbims stein, Bimstuff, Trass, ferner auch andere poMse natürliche Schlacken vulkanischer Herkunft und auch künstliche Schlacken, insoweit sie die gleichen Eigenschaften wie natürliche Schlacken besitzen, bei der Auf nahme der Lösungsflüssigkeit, z. B.
Aceton, keine so starke Quellung wie Holzkohle zeigen, sieh viehnehr den aus Kieselgur und Zement bestehenden erhärteten Stoffen ganz ähnlich ei-weisen. Bei einer solchen Masse ist auch der Zusatz von Asbestfasern ent behrlich<B>;</B> sie hat ferner den Vorzug grosser Porosität, vollkommener Unverbrennbarkeit, eines guten Aufnahnievermögens und eines geringen spezifischen Gewichtes.
Hinzu kommt, dass Bimsstein ein einheitliches Na turprodukt ist, das stets dieselben Eigen schaften besitzt, während Holzkohle<B>je</B> nach ihrer Herkunft in unvorhersehbarer Weise bezüglich Festigkeit., Porosität, spezifischem Gewicht usw. unterschiedlich beschaffen ist. Die nach vorliegender Erfindung hergestellte starre Masse hat also stets die gleichen Ei genschaften, während die mit Holzkohle lier- gestellten Massen gerade in der) für die Aufspeieberung von Gasen wichtigen Eigen schaften von Fall züi Fall ganz verschieden artig sind.
Diese Vorteile des Naturbimssteins vor der Holzkohle kommen bei den Massen, die bisher schon Bimsstein verwendeten, nicht zur Geltung, da es sich hierbei stets nur um sogenannte "lose" Schüttmassen handelte.
Eine besonders gute Masse gemäss der vorliegenden Erfindung erhält man, wenn man Natur-Bimssteinstücke in Haselnuss- bis Walnussgrösse in die Flaschen einfüllt, und darauf die zwischen den einzelnen Stücken befindlichen Zwischenräume durch Zement brei aus Kieselgur und Zement ausfüllt. Der benutzte Zement darf selbstverständlich nach dem Abbinden keine freien Oxyde enthalten, die auf das Lösungsmittel einwirken können.
Rigid porous mass for containers for Aufspeicheruu, - compressed gases, especially acetylene. The present invention relates to an improvement in the so-called rigid mass) marketed, porous masses for containers for storing com primed gases, in particular acetylene.
Such masses have so far been produced in such a way that one preferably mixed charcoal with an addition of kieselguhr and a cement and the addition of water, poured this pulp into the bottles and dried the cement over it. A StalTer porous body was created here, which completely filled the bottle.
It has now been shown in practice that such masses often showed cracks on the head within a short time. The solution liquid filled in such steel bottles with a charcoal-containing porous mass, in particular acetone, expands when the gas to be stored is absorbed, e.g. B. acetylene, by about 40%,
while it returns to its original volume when the stored gas is released. As a result, especially the parts of the porous mass on the head are constantly rinsed with acetone.
Since the charcoal, as urite research has shown, swells strongly when acetone is absorbed, while the cement in contact with the gravel swells little or almost not at all and is relatively brittle, the alternating pressures result in which During the swelling of the charcoal, loosening occurs in the structure, which leads to the formation of cracks.
Attempts were made to counteract this deficiency by adding asbestos fibers, but the intended purpose was only partially achieved.
After arduous attempts it has now been possible to eliminate this drawback according to the invention in that, in addition to the Zeinent used for solidification, only substances such as z. B. pumice stone, pumice stuffing, trass, natural or artificial slag, are used ver that have approximately the same swelling capacity and approximately the same coefficient of thermal expansion again -7, e-ine nt respectively. own the zenient mix.
Advantageously, pieces of pumice stone, pumice stuffing, trass and the like are dropped into the container and the resulting spaces are filled with a cement paste consisting of gravel and construction cement. It was found that natural pumice stone, pumice stuff, trass, and also other PoMse natural slags of volcanic origin and also artificial slags, insofar as they have the same properties as natural slags, when taking up the solution liquid, e.g. B.
Acetone, which does not swell as strongly as charcoal, looks very similar to the hardened substances consisting of diatomite and cement. With such a mass, the addition of asbestos fibers is unnecessary. It also has the advantage of great porosity, complete incombustibility, good absorption capacity and a low specific weight.
In addition, pumice stone is a uniform natural product that always has the same properties, while charcoal <B> depending </B> on its origin is unpredictably different in terms of strength, porosity, specific weight, etc. The rigid mass produced according to the present invention therefore always has the same properties, while the masses made with charcoal are very different in each case in the properties important for the aspiration of gases.
These advantages of natural pumice stone over charcoal do not come into play with the masses that have already been used pumice stone, since these were always only so-called "loose" bulk masses.
A particularly good mass according to the present invention is obtained when natural pumice stone pieces in hazelnut to walnut size are poured into the bottles and the spaces between the individual pieces are then filled with cement paste made of diatomite and cement. After setting, the cement used must of course not contain any free oxides that could affect the solvent.