CH146608A - Armbanduhr mit Glasschutz. - Google Patents

Armbanduhr mit Glasschutz.

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CH146608A
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CH
Switzerland
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sliding cover
spring
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dependent
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Inventor
Schaeren Georges
Original Assignee
Schaeren Georges
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/002Automatic winding up by moving of parts of the clockwork which are not primarily for winding up

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description


      Armbanduhr    mit     Glassehntz.       Es ist bei     Armbanduhren    schon vor  geschlagen worden, das Glas durch ein Gitter  oder einen direkt von Hand aufzumachenden  und zuzuschliessenden     :Klappdeckel    zu schüt  zen. Im ersten Falle wird das     Ablesen    der  Zeit erschwert, weil die Gitterstäbe, um wirk  sam zu bleiben, eine gewisse Dichte haben  müssen und dadurch die     Durchtsicht    auf das  Zifferblatt erschweren, und im zweiten Fall  sind die Handhabungen, die zum Aufmachen  und Zuschliessen des Klappdeckels notwendig  sind, umständlich.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Arm  banduhr mit Glasschutz, bei welcher die  obengenannten Nachteile dadurch behoben  sind, dass diese     Schutzvorrichtung    aus einem  parallel zur Ebene der Uhr verschiebbaren,  beidseits des Gehäuses geführten Gleitdeckel  besteht, der nach jeder Betätigung zur Frei  legung des     Zifferblattes    selbsttätig- in eine  das Glas verdeckende Stellung zurück  springt.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist beispiels  weise, aber     nur    soweit- es zum Verständnis    der Erfindung notwendig ist, eine Armband  uhr dargestellt, welche erfindungsgemäss ge  baut ist.  



  Die     Fig.    1 ist eine perspektivische Dar  stellung der ganzen Uhr von oben, bei teil  weise freigelegtem Zifferblatt. Ein Stück des  Deckels ist abgebrochen, um die Aufzugs  krone. der Uhr ersichtlich zu machen; die       Fig.    2 ist eine     perspektivische    Ansicht  der gleichen Uhr, aber von unten und bei  abgenommenem Werkgehäuse; die       Fig.    3 ist eine Ansieht des Werk  gehäuses mit Werk. Letzteres ist jedoch nur  angedeutet; die       Fig.    4 und 5 zeigen, in grösserem     Mass-          stabe,    Einzelheiten des Mechanismus zur  Rückführung des Gleitdeckels.  



  Mit 1     (Fig.    3) ist die Platine des Uhr  werkes bezeichnet, das in einem viereckigen  Werkgehäuse 2 eingelassen ist. Aus dem dar  gestellten Werkgehäuse ragt die hier als  Zahnrad ausgebildete Aufzugskrone 3 her  vor. Hier ist das Werk rund, könnte aber  auch anders gestaltet sein.      Das Gehäuse 2 weist bei 4 eine Öffnung  auf. Seitlich von der Öffnung 4     weisen    die  Seitenteile des Werkgehäuses bei 5 Einker  bungen auf.  



  Ein     Scharnierteil    5' ist an das Gehäuse  angelötet und dient dazu, dasselbe schwenk  bar mit einem Rahmen 6 zu verbinden, wel  cher aus zwei Längsteilen 7 und 8 besteht,  die durch Stäbe 9, welche zur Aufnahme des  Armbandes dienen, miteinander verbunden  sind. Auf diesem Rahmen ist eine feste  Brille 10 vorgesehen, an welche das     Uhrenglas     befestigt ist. Das in der     Fig.    3 punktiert  angedeutete Zifferblatt ist auf übliche Weise  an der Platine festgemacht.  



  In dem Rahmen 5 sind, in nächster Nähe  der für die Verbindung des Gehäuses 2 vor  gesehenen     Scharnierwand    12, zwei Zahn  räder 13, 14 gelagert, welche je mit     einem     Wellenstumpf 15     bezw.    16 aus dem gleichen  Stück     gewonnen    sind und beide auf eine be  sonders in     Fig.    4     dargestellte    Weise zusam  mengefügt sind. Ein jeder     Wellenstumpf    ist  am freien Ende 17 teilweise zur Hälfte ab  genommen, so dass er einen Halbzylinder  bildet. Vom Halbzylinder des Wellen  stumpfes 15 ragt eine Zunge 18 in eine  Längsbohrung 18' des Wellenstumpfes 16.  



  Durch die aufeinander liegenden Teile der  Wellenstumpfe ist     ein    Loch 19 gebohrt, in  welchem das eine     Ende    einer Feder 20 hin  ausragt, welches das Herausziehen der Ver  längerung 18 aus dem Loch 18' verhindert  und so die Wellenstümpfe und die Räder  13 und 14 fest miteinander     verbunden    hält.  



  Das rechtsseitige     .Ende    der um die durch  die Wellenstumpfe gebildete Welle     gewik-          kelten    Feder 20 steckt in einem Loch des  Rahmens, so dass ein Drehen der Räder 13,  11 ein Spannen dieser Feder zur Folge hat.  Diese Räder 13, 14 greifen beidseitig des  Gehäuses in Zahnstangen 21, welche an der  Innenseite der Seitenteile des Gleitdeckels 22  aufgebracht sind. Dieser Gleitdeckel umfasst  den Rahmen 6 mit dem daran     angelenkten          Uhrwerkgehäuse    von oben und seitlich und  ist noch unten, wie bei 23 dargestellt, un-         terhalb    des Rahmens umgebogen.

   So bilden  seine Seitenstücke     Führungsrinnen,    worin die  Längsseiten 7 und 8 des Rahmens 6 leicht  gleiten können. Verschiebt man     nun    diesen       Gleitdeckel    bei in den Rahmen     eingesetzter          Uhr    durch einen Druck mit den Fingern  oder mit der Handfläche, so dass das Ziffer  blatt freigelegt wird, so spannt man die Fe  der 20 vermittelst der Zahnstange 21 und  der Räder 13. Beim Loslassen nimmt die  Feder 20 ihre ursprüngliche Lage wieder ein  und bringt den Gleitdeckel 22 wieder in seine  Ruhestellung zurück.  



  Die Aufzugskrone 3 greift in eine der  Zahnstangen 21 ein. Beim Verschieben des  Gleitdeckels wird diese Krone gedreht und  die Uhr aufgezogen. Beim Loslassen des  Gleitdeckels läuft die     Krone    leer.  



  Die Ruhelage des     Gleitdeckels    ist durch  Anschläge 24 bestimmt, welche in der     End-          stellung    des Deckels in     Ausnehmungen    25  der seitlichen Führungsteile des Gleitdeckels  Platz finden.  



  In einer     andern        Ausführungsform    ist  die ganze Uhr gewölbt. Der Gleitdeckel ist  wieder der Brille angepasst und bewegt sieh  parallel zu ihr.  



  Es wäre auch möglich, die Räder 13  mit den zusammengelegten Wellenstümpfen  15 und 16 wegzulassen und die Rückführung  des Gleitdeckels durch die Aufzugskrone zu  bewirken. Die     Aufzugskronenwelle    müsste  in diesem Falle durch eine im Innern des       Werkgehäuses    untergebrachte Feder beein  flusst werden, welche beim Loslassen des  Gleitdeckels dessen     Rückbewegung    in Ruhe  stellung besorgen     würde.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Armbanduhr mit Glasschutz, dadurch gekennzeichnet, dass diese Schutzvorrichtung aus einem parallel zur Ebene der Uhr ver schiebbaren, beidseits des Uhrwerkgehäuses geführten Gleitdeckel besteht, der nach jeder Betätigung zwecks Freilegung des Ziffer blattes selbsttätig in eine das Glas ver deckende Stellung zurückspringt. UNTERANSPRüCHE:. 1. Armbanduhr nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie einen Rah men aufweist, der dem drei Seiten des Uhrwerkgehäuses umgebenden Gleitdeckel als Führung dient und zur Aufnahme des Uhrwerkgehäuses dient. 2.
    Armbanduhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitdeckel beidseitig Zahnstan gen trägt, welche mit unter Federwirkung stehenden Zahnrädern kämmen, derart, dass die auf diese Zahnräder wirkende Fe der durch die Verschiebung des Deckels gespannt wird und sein selbsttätiges Zu rückspringen veranlasst. 3. Armbanduhr nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zahnräder im Rah men gelagert sind und miteinander durch ineinander greifende Achsenstumpfe ver einigt sind, und die Feder als Schrauben feder um die vereinigten Stumpfen ge wickelt ist und als Sicherung für die Stumpfverbindung dient. 4.
    Armbanduhr nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, mit selbsttätigem Aufzug, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufzugsrad von einer der Zahnstangen des Gleitdeckels beim Verschieben des letzteren aufgezogen wird.
CH146608D 1930-02-18 1930-02-18 Armbanduhr mit Glasschutz. CH146608A (de)

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