CH146608A - Armbanduhr mit Glasschutz. - Google Patents
Armbanduhr mit Glasschutz.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B5/00—Automatic winding up
- G04B5/002—Automatic winding up by moving of parts of the clockwork which are not primarily for winding up
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Description
Armbanduhr mit Glassehntz. Es ist bei Armbanduhren schon vor geschlagen worden, das Glas durch ein Gitter oder einen direkt von Hand aufzumachenden und zuzuschliessenden :Klappdeckel zu schüt zen. Im ersten Falle wird das Ablesen der Zeit erschwert, weil die Gitterstäbe, um wirk sam zu bleiben, eine gewisse Dichte haben müssen und dadurch die Durchtsicht auf das Zifferblatt erschweren, und im zweiten Fall sind die Handhabungen, die zum Aufmachen und Zuschliessen des Klappdeckels notwendig sind, umständlich.
Gegenstand der Erfindung ist eine Arm banduhr mit Glasschutz, bei welcher die obengenannten Nachteile dadurch behoben sind, dass diese Schutzvorrichtung aus einem parallel zur Ebene der Uhr verschiebbaren, beidseits des Gehäuses geführten Gleitdeckel besteht, der nach jeder Betätigung zur Frei legung des Zifferblattes selbsttätig- in eine das Glas verdeckende Stellung zurück springt.
Auf beiliegender Zeichnung ist beispiels weise, aber nur soweit- es zum Verständnis der Erfindung notwendig ist, eine Armband uhr dargestellt, welche erfindungsgemäss ge baut ist.
Die Fig. 1 ist eine perspektivische Dar stellung der ganzen Uhr von oben, bei teil weise freigelegtem Zifferblatt. Ein Stück des Deckels ist abgebrochen, um die Aufzugs krone. der Uhr ersichtlich zu machen; die Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht der gleichen Uhr, aber von unten und bei abgenommenem Werkgehäuse; die Fig. 3 ist eine Ansieht des Werk gehäuses mit Werk. Letzteres ist jedoch nur angedeutet; die Fig. 4 und 5 zeigen, in grösserem Mass- stabe, Einzelheiten des Mechanismus zur Rückführung des Gleitdeckels.
Mit 1 (Fig. 3) ist die Platine des Uhr werkes bezeichnet, das in einem viereckigen Werkgehäuse 2 eingelassen ist. Aus dem dar gestellten Werkgehäuse ragt die hier als Zahnrad ausgebildete Aufzugskrone 3 her vor. Hier ist das Werk rund, könnte aber auch anders gestaltet sein. Das Gehäuse 2 weist bei 4 eine Öffnung auf. Seitlich von der Öffnung 4 weisen die Seitenteile des Werkgehäuses bei 5 Einker bungen auf.
Ein Scharnierteil 5' ist an das Gehäuse angelötet und dient dazu, dasselbe schwenk bar mit einem Rahmen 6 zu verbinden, wel cher aus zwei Längsteilen 7 und 8 besteht, die durch Stäbe 9, welche zur Aufnahme des Armbandes dienen, miteinander verbunden sind. Auf diesem Rahmen ist eine feste Brille 10 vorgesehen, an welche das Uhrenglas befestigt ist. Das in der Fig. 3 punktiert angedeutete Zifferblatt ist auf übliche Weise an der Platine festgemacht.
In dem Rahmen 5 sind, in nächster Nähe der für die Verbindung des Gehäuses 2 vor gesehenen Scharnierwand 12, zwei Zahn räder 13, 14 gelagert, welche je mit einem Wellenstumpf 15 bezw. 16 aus dem gleichen Stück gewonnen sind und beide auf eine be sonders in Fig. 4 dargestellte Weise zusam mengefügt sind. Ein jeder Wellenstumpf ist am freien Ende 17 teilweise zur Hälfte ab genommen, so dass er einen Halbzylinder bildet. Vom Halbzylinder des Wellen stumpfes 15 ragt eine Zunge 18 in eine Längsbohrung 18' des Wellenstumpfes 16.
Durch die aufeinander liegenden Teile der Wellenstumpfe ist ein Loch 19 gebohrt, in welchem das eine Ende einer Feder 20 hin ausragt, welches das Herausziehen der Ver längerung 18 aus dem Loch 18' verhindert und so die Wellenstümpfe und die Räder 13 und 14 fest miteinander verbunden hält.
Das rechtsseitige .Ende der um die durch die Wellenstumpfe gebildete Welle gewik- kelten Feder 20 steckt in einem Loch des Rahmens, so dass ein Drehen der Räder 13, 11 ein Spannen dieser Feder zur Folge hat. Diese Räder 13, 14 greifen beidseitig des Gehäuses in Zahnstangen 21, welche an der Innenseite der Seitenteile des Gleitdeckels 22 aufgebracht sind. Dieser Gleitdeckel umfasst den Rahmen 6 mit dem daran angelenkten Uhrwerkgehäuse von oben und seitlich und ist noch unten, wie bei 23 dargestellt, un- terhalb des Rahmens umgebogen.
So bilden seine Seitenstücke Führungsrinnen, worin die Längsseiten 7 und 8 des Rahmens 6 leicht gleiten können. Verschiebt man nun diesen Gleitdeckel bei in den Rahmen eingesetzter Uhr durch einen Druck mit den Fingern oder mit der Handfläche, so dass das Ziffer blatt freigelegt wird, so spannt man die Fe der 20 vermittelst der Zahnstange 21 und der Räder 13. Beim Loslassen nimmt die Feder 20 ihre ursprüngliche Lage wieder ein und bringt den Gleitdeckel 22 wieder in seine Ruhestellung zurück.
Die Aufzugskrone 3 greift in eine der Zahnstangen 21 ein. Beim Verschieben des Gleitdeckels wird diese Krone gedreht und die Uhr aufgezogen. Beim Loslassen des Gleitdeckels läuft die Krone leer.
Die Ruhelage des Gleitdeckels ist durch Anschläge 24 bestimmt, welche in der End- stellung des Deckels in Ausnehmungen 25 der seitlichen Führungsteile des Gleitdeckels Platz finden.
In einer andern Ausführungsform ist die ganze Uhr gewölbt. Der Gleitdeckel ist wieder der Brille angepasst und bewegt sieh parallel zu ihr.
Es wäre auch möglich, die Räder 13 mit den zusammengelegten Wellenstümpfen 15 und 16 wegzulassen und die Rückführung des Gleitdeckels durch die Aufzugskrone zu bewirken. Die Aufzugskronenwelle müsste in diesem Falle durch eine im Innern des Werkgehäuses untergebrachte Feder beein flusst werden, welche beim Loslassen des Gleitdeckels dessen Rückbewegung in Ruhe stellung besorgen würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Armbanduhr mit Glasschutz, dadurch gekennzeichnet, dass diese Schutzvorrichtung aus einem parallel zur Ebene der Uhr ver schiebbaren, beidseits des Uhrwerkgehäuses geführten Gleitdeckel besteht, der nach jeder Betätigung zwecks Freilegung des Ziffer blattes selbsttätig in eine das Glas ver deckende Stellung zurückspringt. UNTERANSPRüCHE:. 1. Armbanduhr nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie einen Rah men aufweist, der dem drei Seiten des Uhrwerkgehäuses umgebenden Gleitdeckel als Führung dient und zur Aufnahme des Uhrwerkgehäuses dient. 2.Armbanduhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitdeckel beidseitig Zahnstan gen trägt, welche mit unter Federwirkung stehenden Zahnrädern kämmen, derart, dass die auf diese Zahnräder wirkende Fe der durch die Verschiebung des Deckels gespannt wird und sein selbsttätiges Zu rückspringen veranlasst. 3. Armbanduhr nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zahnräder im Rah men gelagert sind und miteinander durch ineinander greifende Achsenstumpfe ver einigt sind, und die Feder als Schrauben feder um die vereinigten Stumpfen ge wickelt ist und als Sicherung für die Stumpfverbindung dient. 4.Armbanduhr nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, mit selbsttätigem Aufzug, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufzugsrad von einer der Zahnstangen des Gleitdeckels beim Verschieben des letzteren aufgezogen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH146608T | 1930-02-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146608A true CH146608A (de) | 1931-04-30 |
Family
ID=4402778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH146608D CH146608A (de) | 1930-02-18 | 1930-02-18 | Armbanduhr mit Glasschutz. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146608A (de) |
-
1930
- 1930-02-18 CH CH146608D patent/CH146608A/de unknown
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