CH146895A - Wasserstandsanzeiger. - Google Patents
Wasserstandsanzeiger.Info
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Description
Wasserstandsanzeiger. Es sind Wasserstandsanzeiger bekannt, bei denen eine die Ablesung gestattende Scheibe aus Glas oder dergleichen durch den Druck des Wassers gegen die Schauöffnung des Anzeigegehäuses gepresst wird. Um hier bei die Scheibe auch dann gegen die Schau öffnung zu halten, wenn unter Druck stehen des Wasser nicht vorhanden ist, hat man in das Anzeigegehäuse hinter die Scheibe eine oder mehrere elastische Federn eingebaut.
Man hat auch schon von innen gegen die Scheibe ein Druckstück gelegt und dieses Druckstück durch besondere Schrauben fest gehalten, welche gleichzeitig die Scheibe gegen die Schauöffnung hielten. Hierbei kam es aber leicht vor, dass die Schrauben zu fest angezogen wurden, was zu einem Bruch der Scheibe führen musste. Ausserdem bot das Schraubengewinde Anlass zu Undicht- heiten des Gehäuses, so dass noch -besondere Stopfbüchsen vorgesehen werden mussten, durch die die Schraube hindurchgeführt wurde. Dieser Anlass zu Undichtheiten liegt auch vor, wenn die obenerwähnten Federn zum Anpressen der Scheibe durch Schrauben nach gespannt werden.
Die Erfindung sucht die erwähnten Nach teile zu beseitigen, indem die Scheibe gegen die Schauöffnung durch Schrauben ge halten wird, die unter Zwischenschaltung von elastischen Dichtungsringen auf das Druckstück der Scheibe einwirken. Die Dich tungsringe können dabei so angeordnet sein, dass sie gleichzeitig die Abdichtung des Schraubengewindes übernehmen, so dass also eine Nachspannung während des Betriebes möglich ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes mit Detailvariante ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Wasserstandsanzeiger nach der Erfindung, teilweise in Ansicht, teilweise in Längsschnitt: Fig.2 ist ein Querschnitt in Richtung der Linie II-II der Fig. 1 in grösserem Massstab ; Fig.3 ist ein Querschnitt in Richtung der Linie III-III der Fig. 1, welcher eine andere Ausführungsart der Nachspannvor- richtung zeigt.
Der Wasserstandsanzeiger besteht aus einem Gehäuse a, welches oben und unten mit Stutzen b zur Einführung des Wassers versehen ist. Das nach'-vorn offene Gehäuse a ist durch eine in der Mitte mit einer Schauöffnung o versehene Metallscheibe d abgedeckt, die durch Bolzen e fest mit dem Gehäuse a verbunden ist.
Gegen die Schauöffnung o ist von innen eine Glasscheibe f gelegt, gegen die sich ein Druckstück<I>g</I> legt, das einen Kanal<I>h</I> für den Durchtritt des Anzeigemittels frei lässt. Das Druckstück wird durch Schrauben i (Fig. 1 und 2) gegen die Scheibe f gehalten.
Die Schrauben i wirken nicht unmittel bar auf das Druckstück ein, sondern mittelst Druckringen k, hinter denen elastische Dich tungsringe b angeordnet sind. Diese elastischen Dichtungsringe sind um die Zapfen nz der Schrauben i herumgelegt und füllen den Hohl raum zwischen den Zapfen<I>na</I> und den Boh rungen n für die Schrauben i aus. Auf diese Weise wirken sie wie die Packung einer Stopfbüchse, die durch die Druckringe 1c an gezogen wird.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Druckschrauben dargestellt. In die hohlen Schraubenkörper o sind Zapfen p eingeführt, die nach innen zu in Xolben q enden, welche die Bohrung n vollständig ausfüllen. Zwischen die Kolben q und die innern Ab schlusswände der Schrauben o sind die Dich tungsringe d eingelegt. .
Auf die Zapfen p sind aussen mittelst Splinten r Anschlagringe s aufgesetzt, die einen dreifachen Zweck erfüllen. Einerseits sorgen sie beim Herausnehmen der Schrauben o aus dem Gehäuse a dafür, dass die Dich tungsringe<B>1</B> mit aus dem Gehäuse heraus- gezogen werden und nicht einzeln entfernt werden müssen; wie es bei der Ausbildung nach Fig. 2 der Fall ist. Zweitens verhindern die Anschlagringe s, dass die Dichtungsringe <I>L</I> von den aus dem Gehäuse a herausgenom menen Schrauben o abfallen, was beim späteren Einsetzen zur Folge haben könnte, dass das Einlegen - der Dichtungsringe vergessen würde.
Drittens zeigt der Abstand der An schlagringe s von den in das Gehäuse a ein geführten Schrauben o an, wie weit der Dichtungsring l jeweils zusammengepresst ist.
Die beschriebenen Ausführungsformen der elastischen Druckschrauben stellen natürlich nur Beispiele dar und lassen sich in mannig facher Weise abändern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wasserstandsanzeiger, bei dem eine die Ablesung gestattende Scheibe gegen die Schauöffnung durch eine elastische Nachspan n- vorrichtung gehalten wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Scheibe gegen die Schau öffnung durch .Schrauben gehalten wird, die unter Zwiochenschaltung je eines elastischen Dichtungsringes auf die Scheibe einwirken.UNTERANSPRÜCHE: 1. WasserstandsanzeigernachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elasti schen Dichtungsringe mit den Schrauben verbunden sind, so dass diese nur mit ihnen gemeinsam eingeschraubt und ent fernt werden körnen. 2. Wasserstandsanzeiger nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verbindung zwischen den elastischen Dichtungsringen und den Schrauben durch kolbenartige Körper her gestellt ist, die durch die Schrauben hin durchgeführt sind und anzeigen, wie weit die Dichtungsringe zusammengepresst sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE146895X | 1929-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146895A true CH146895A (de) | 1931-05-15 |
Family
ID=5671646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH146895D CH146895A (de) | 1929-05-13 | 1930-05-12 | Wasserstandsanzeiger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146895A (de) |
-
1930
- 1930-05-12 CH CH146895D patent/CH146895A/de unknown
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