Wasserstandsanzeiger. Es sind Wasserstandsanzeiger bekannt, bei denen eine die Ablesung gestattende Scheibe aus Glas oder dergleichen durch den Druck des Wassers gegen die Schauöffnung des Anzeigegehäuses gepresst wird. Um hier bei die Scheibe auch dann gegen die Schau öffnung zu halten, wenn unter Druck stehen des Wasser nicht vorhanden ist, hat man in das Anzeigegehäuse hinter die Scheibe eine oder mehrere elastische Federn eingebaut.
Man hat auch schon von innen gegen die Scheibe ein Druckstück gelegt und dieses Druckstück durch besondere Schrauben fest gehalten, welche gleichzeitig die Scheibe gegen die Schauöffnung hielten. Hierbei kam es aber leicht vor, dass die Schrauben zu fest angezogen wurden, was zu einem Bruch der Scheibe führen musste. Ausserdem bot das Schraubengewinde Anlass zu Undicht- heiten des Gehäuses, so dass noch -besondere Stopfbüchsen vorgesehen werden mussten, durch die die Schraube hindurchgeführt wurde. Dieser Anlass zu Undichtheiten liegt auch vor, wenn die obenerwähnten Federn zum Anpressen der Scheibe durch Schrauben nach gespannt werden.
Die Erfindung sucht die erwähnten Nach teile zu beseitigen, indem die Scheibe gegen die Schauöffnung durch Schrauben ge halten wird, die unter Zwischenschaltung von elastischen Dichtungsringen auf das Druckstück der Scheibe einwirken. Die Dich tungsringe können dabei so angeordnet sein, dass sie gleichzeitig die Abdichtung des Schraubengewindes übernehmen, so dass also eine Nachspannung während des Betriebes möglich ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes mit Detailvariante ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Wasserstandsanzeiger nach der Erfindung, teilweise in Ansicht, teilweise in Längsschnitt: Fig.2 ist ein Querschnitt in Richtung der Linie II-II der Fig. 1 in grösserem Massstab ; Fig.3 ist ein Querschnitt in Richtung der Linie III-III der Fig. 1, welcher eine andere Ausführungsart der Nachspannvor- richtung zeigt.
Der Wasserstandsanzeiger besteht aus einem Gehäuse a, welches oben und unten mit Stutzen b zur Einführung des Wassers versehen ist. Das nach'-vorn offene Gehäuse a ist durch eine in der Mitte mit einer Schauöffnung o versehene Metallscheibe d abgedeckt, die durch Bolzen e fest mit dem Gehäuse a verbunden ist.
Gegen die Schauöffnung o ist von innen eine Glasscheibe f gelegt, gegen die sich ein Druckstück<I>g</I> legt, das einen Kanal<I>h</I> für den Durchtritt des Anzeigemittels frei lässt. Das Druckstück wird durch Schrauben i (Fig. 1 und 2) gegen die Scheibe f gehalten.
Die Schrauben i wirken nicht unmittel bar auf das Druckstück ein, sondern mittelst Druckringen k, hinter denen elastische Dich tungsringe b angeordnet sind. Diese elastischen Dichtungsringe sind um die Zapfen nz der Schrauben i herumgelegt und füllen den Hohl raum zwischen den Zapfen<I>na</I> und den Boh rungen n für die Schrauben i aus. Auf diese Weise wirken sie wie die Packung einer Stopfbüchse, die durch die Druckringe 1c an gezogen wird.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Druckschrauben dargestellt. In die hohlen Schraubenkörper o sind Zapfen p eingeführt, die nach innen zu in Xolben q enden, welche die Bohrung n vollständig ausfüllen. Zwischen die Kolben q und die innern Ab schlusswände der Schrauben o sind die Dich tungsringe d eingelegt. .
Auf die Zapfen p sind aussen mittelst Splinten r Anschlagringe s aufgesetzt, die einen dreifachen Zweck erfüllen. Einerseits sorgen sie beim Herausnehmen der Schrauben o aus dem Gehäuse a dafür, dass die Dich tungsringe<B>1</B> mit aus dem Gehäuse heraus- gezogen werden und nicht einzeln entfernt werden müssen; wie es bei der Ausbildung nach Fig. 2 der Fall ist. Zweitens verhindern die Anschlagringe s, dass die Dichtungsringe <I>L</I> von den aus dem Gehäuse a herausgenom menen Schrauben o abfallen, was beim späteren Einsetzen zur Folge haben könnte, dass das Einlegen - der Dichtungsringe vergessen würde.
Drittens zeigt der Abstand der An schlagringe s von den in das Gehäuse a ein geführten Schrauben o an, wie weit der Dichtungsring l jeweils zusammengepresst ist.
Die beschriebenen Ausführungsformen der elastischen Druckschrauben stellen natürlich nur Beispiele dar und lassen sich in mannig facher Weise abändern.
Water level indicator. There are known water level indicators in which a reading-permitting disk made of glass or the like is pressed against the viewing opening of the display housing by the pressure of the water. In order to hold the disk against the viewing opening here even when the water is not under pressure, one or more elastic springs have been built into the display housing behind the disk.
A pressure piece has already been placed against the pane from the inside and this pressure piece was held in place by special screws which at the same time held the pane against the viewing opening. However, it could easily happen that the screws were tightened too tightly, which inevitably led to the washer breaking. In addition, the screw thread gave rise to leaks in the housing, so that special stuffing boxes had to be provided through which the screw was passed. This cause for leaks is also present when the above-mentioned springs are tightened by screws to press the disc.
The invention seeks to eliminate the mentioned after parts by holding the disc against the viewing opening by screws ge that act with the interposition of elastic sealing rings on the pressure piece of the disc. The sealing rings can be arranged in such a way that they also seal the screw thread, so that retensioning is possible during operation.
An embodiment of the subject invention with detailed variant is illustrated in the drawing.
Fig. 1 shows a water level indicator according to the invention, partially in view, partially in longitudinal section: Fig. 2 is a cross section in the direction of the line II-II of Fig. 1 on a larger scale; FIG. 3 is a cross section in the direction of line III-III of FIG. 1, which shows another embodiment of the tensioning device.
The water level indicator consists of a housing a, which is provided with connecting pieces b at the top and bottom for introducing the water. The housing a, which is open towards the front, is covered by a metal disk d which is provided in the middle with a viewing opening o and which is firmly connected to the housing a by bolts e.
A glass pane f is placed against the inspection opening o from the inside, against which a pressure piece <I> g </I> lies, which leaves a channel <I> h </I> free for the display means to pass through. The pressure piece is held against the disk f by screws i (Fig. 1 and 2).
The screws i do not act immediately on the pressure piece, but by means of pressure rings k, behind which elastic sealing rings b are arranged. These elastic sealing rings are placed around the pins nz of the screws i and fill the cavity between the pins <I> na </I> and the bores n for the screws i. In this way they act like the packing of a stuffing box, which is pulled by the pressure rings 1c.
In Fig. 3, another embodiment of the pressure screws is shown. In the hollow screw body o pegs p are inserted, which end inwardly in Xolben q, which completely fill the hole n. The sealing rings d are inserted between the pistons q and the inner end walls of the screws o. .
On the outside of the pin p, stop rings s are placed by means of split pins r, which serve a threefold purpose. On the one hand, when the screws o are removed from the housing a, they ensure that the sealing rings <B> 1 </B> are also pulled out of the housing and do not have to be removed individually; as is the case with the embodiment of FIG. Secondly, the stop rings s prevent the sealing rings <I> L </I> from falling off the screws o taken out of the housing a, which, when inserted later, could mean that the sealing rings would be forgotten.
Thirdly, the distance between the stop rings s and the screws o inserted into the housing a shows how far the sealing ring l is compressed.
The described embodiments of the elastic pressure screws are of course only examples and can be modified in many ways.