CH146982A - Schaltung bei Quecksilberdampfgleichrichtern. - Google Patents

Schaltung bei Quecksilberdampfgleichrichtern.

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CH146982A
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CH
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rectifier
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mercury vapor
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Schaltung bei     Qnecksilberdampfgleichrichtern.       Die     Erfindung        betrifft    eine     Verbesserung     der Schaltung bei     Quecksilberdampfgleich-          richtern    mit von oben in den     Gleichrichter     eintretender     Kathodenzuführungsleitung.     



  Eine Erhöhung des Wirkungsgrades von  Gleichrichtern kann durch Verminderung des  Spannungsabfalles durch Erweiterung des  für den Lichtbogen zur Verfügung stehenden  Querschnittes erreicht werden. Diese Mass  nahme kann jedoch nur dann in der ge  wünschten Weise Nutzen bringen, wenn der  Lichtbogen sich gleichmässig     zwischen    den  umgebenden Wänden auszubreiten vermag.  Dies ist jedoch um so schwerer möglich, je  mehr Anoden im gleichen Gefäss in     gl'cich-          mässiger    Verteilung parallel arbeiten, und je  höher dabei die Belastung des Gleichrichters  steigt.

   Bei hoher Belastung nämlich tritt eine  elektrodynamische Wechselwirkung zwischen  den Anodenlichtbögen auf, die eine Verdrän  gung der Lichtbögen nach der Gefässachse  hin, das heisst eine ungleiche     Verteilung    der    Stromdichte im Anodenrohr hervorruft. Eine  Folge davon ist eine Erhöhung des Span  nungsabfalles im Rohr und eine gleichzeitig  auftretende stärkere Erwärmung desselben,  und zwar auf der der Gefässachse zugekehr  ten Seite.     Dort    können namentlich bei grö  sseren Gleichrichtern Zerstörungen der  Schutzrohre, sowie der dort eingebauten       ionenabsorbierenden    Flächen eintreten, weil  die den Lichtbogen verdrängende Kraft im  Quadrate der Gesamtstromstärke. wächst.

    Bei der Konstruktion von Gleichrichtern  höherer Leistung ist es daher erforderlich,  die Weite der     Anodenschutzrohre        übermässig     gross zu wählen, um die unvollständige Aus  nutzung des lichten Querschnittes wieder aus  zugleichen. Eine derartige Erweiterung der       Anodensöhutzrohre    ist jedoch praktisch oft.  nicht möglich.  



  Bei der Schaltung gemäss' der Erfindung.  die mit von oben in den Gleichrichter ein  tretender Kathodenleitung versehen ist, ist      die Kathodenleitung geteilt und mit einem  Zweig an der Kathode unmittelbar, mit dem  andern     Zweige    an deren oberer Leitungs  durchführung angeschlossen, und die Wider  stände der Leitungszweige sind so bemessen,  dass sie eine     Regelung    der beiden Zweig  ströme nach verschiedenen Verhältnissen er  möglichen.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel schematisch ein     Gleichrichtergefäss     g dargestellt mit der Kathode     1c    und den       Anoden    a, die an eine in Stern geschaltete       Transformatorsekundärwicklung    s ange  schlossen sind. Mit p ist die zugehörige  Primärwicklung bezeichnet. Der Gleichrich  ter speist ein     Gleichstromnetz        n:    Die zur  Aufnahme des Kompensationsstromes die  nende     Zuführungsleitung    d steht mit dem  Kathodenquecksilber und dem Flansch f in  leitender Verbindung. Letzterer ist isoliert  und auf dem Gefässdeckel luftdicht befestigt.

    Zur     Vermeidung    eines     Ansetzens    der Ent  ladung an der Leitung d kann diese noch  mit einer isolierenden oder isolierten Schutz  hülle i umgeben sein. An das aus leitendem  Material bestehende     Küthodengefäss    k, das  in bekannter Weise vom     Gleichrichtergefäss     isoliert     isi,    ist die eine Zweigleitung     h    an  geschlossen.

   Sie vereinigt sich mit der an  dern Zweigleitung     l.=,    die mit dem Flansch f  verbunden ist, zu einer zur positiven Sammel  schiene des Netzes<I>n,</I> führenden Leitung<I>1.</I>  Zur genaueren Einstellung des Teilverhält  nisses der     Zweigströme    dient der     Widerstand          u,    der entweder in den Leitungszweig     1-,     wie in der Zeichnung angedeutet, oder in  den     Leitungszweig    1, geschaltet werden kann.  Welche Schaltung jeweils die geeignetere ist.  ergeben von Fall zu Fall die örtlichen Ver  hältnisse.  



  Bei der neuen Schaltung wird die elektro  dynamische Wirkung auf die Lichtbögen  durch eine     gleichgrosse,    aber entgegengesetzt  gerichtete kompensiert. In vorliegendem  Falle soll die bereits bekannte Anordnung  benutzt werden, in der die     Stromzuführung       zur Kathode mittelst einer von oben durch  den     Gleichrichterdeckel    hindurch bis zum  Kathodenquecksilber reichenden     Leitung    be  werkstelligt wird. Gemäss der Erfindung  wird bei dieser Anordnung jedoch nur ein  Teil des Kathodenstromes durch die besagte  Leitung     geführt,    während der Rest desselben  durch eine unmittelbar an die Kathode an  geschlossene     Paralleitung    fliesst.

   Es lässt sich  hierbei ein bestimmtes Teilungsverhältnis       querschnitte        i        eie        i        ht        durch        und        Wahl        Längen,        geeigneter        unter        Umständen        Leitungs-        13     auch durch Einschaltung besonderer Wider  standselemente erreichen.  



  Die     Stromverzweigung    gemäss der Er  findung     ist    darin     begründet,    dass die Zu  führung des gesamten Stromes von oben  durch den     Gleichriehterkessel    hindurch im  allgemeinen keine Besserung der Strom  diehteverteilung im Anodenrohr ergibt. Diese  ergibt vielmehr nur eine Überkompensation,  also eine     Konzentration    des Lichtbogens an  der der Gefässachse abgewendeten     Seite    des  Anodenrohres, die meist noch ausgeprägter als  die oben erwähnte Konzentration auf der ent  gegengesetzten Seite (im     unkompensierten     Falle) ist.

   Zur bestmöglichen Ausnutzung  des lichten Querschnittes des Anodenrohres  und zur Erzielung des geringsten Spannungs  verlustes in diesem ist es     infolgedessen    er  forderlich, den Kompensationsstrom in ein     be-          stimml    es Verhältnis zu dem     Lichtbogenstrom     zu     bringen.    Und zwar nimmt man ein Ver  hältnis, das abhängig ist von der Anoden  schaltung, namentlich von der Zahl der pa  rallel arbeitenden Anoden und deren Anord  nung, sowie der gegenseitigen Einwirkung  von nicht gleichphasigen Anodenströmen.  Ferner ist, dieses Verhältnis abhängig von der  Bauart des Gleichrichters, das heisst der       Lichtbogenlänge,    und den magnetischen  Eigenschaften der umgebenden Wände.

    



  Ein Gleichrichter mit 18 Anoden, von  denen je drei am Umfang gleichmässig ver  teilt parallel arbeiten, benötigt beispielsweise  einen höheren Anteil am Gesamtstrom zur       Kompensation    als ein anderer mit 12 Ano-      den, von denen nur 2, die sich am Umfange  gegenüber stehen, gleichzeitig     Strom    führen.  Die übrigen genannten Einflüsse spielen da  gegen eine untergeordnete Rolle. Mit Hilfe  von Temperatur- oder     Ionisationsmessungen     an oder im Anodenrohr kann man jeweils  das günstigste Verhältnis des Kompensations  stromes ermitteln, bei dem die     Stromverdrän-          gung    im     Rohrquerschnitt    eine minimale wird.

    Das ermittelte günstigste Verhältnis wird  dann für alle Anlagen mit gleichen     Betriebs-          bedingungen    fest eingehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung bei Quecksilberdampfgleich- richtern mit von oben in den Gleichrichter eintretender Kathodenleitung, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Kathodenleitung ge teilt und mit einem Zweig an der Kathode unmittelbar, mit dem andern Zweig an deren oberer Leitungsdurchführung angeschlossen ist. UNTERANSPRUCH: Schaltung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der beiden Zweigströme so bemessen ist, dass der oben aus dem Gleichrichter austretende Zweigstrom die nach innen gerichtete eleUtro.- dynamische Kraftwirkung auf die Anoden lichtbogen aufhebt.
CH146982D 1929-07-09 1930-05-12 Schaltung bei Quecksilberdampfgleichrichtern. CH146982A (de)

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CH146982A true CH146982A (de) 1931-05-15

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