CH147117A - Verfahren und Einrichtung zum Steuern der Schussfadenenden bei Schussfadenmagazin-Webstühlen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Steuern der Schussfadenenden bei Schussfadenmagazin-Webstühlen.

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CH147117A
CH147117A CH147117DA CH147117A CH 147117 A CH147117 A CH 147117A CH 147117D A CH147117D A CH 147117DA CH 147117 A CH147117 A CH 147117A
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CH
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Works Crompton Knowles Loom
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Crompton & Knowles Loom Works
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00—Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/50—Cutting, holding, manipulating, or disposing of, weft ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description


      Verfahren    und Einrichtung zum Steuern der     Sehussfadenenden     bei     Sehussfadenmagazin-Webstühlen.       Gegenstand der     Erfindung    ist ein Ver  fahren und eine zum Ausüben desselben ge  schaffene Einrichtung zum Steuern der       Schussfadenenden    bei Webstühlen mit einem       Schussfadenmagazin,    in dem eine Anzahl von       Schussfadenspulen    vorgesehen ist.  



  Das Verfahren besteht darin, dass man  die Spulen zu Paaren zusammenfasst und die  Fadenenden der     beiden.    Spulen eines Paares  miteinander verbindet. Wenn von den beiden  Spulen die eine in einen Schützen übergeführt  wird, so verbleibt die andere zunächst in dem  Magazin und dient hier als Halt oder Ver  ankerung für den Faden; wenn dann darnach  auch die andere Spule in einen Schützen ge  langt, so wird nun zweckmässig als Halt oder  Verankerung für den Faden das     Sahlband     des Gewebes verwendet.  



  Die Erfindung kann bei jeder beliebi  gen Magazinausführung, auch einer dreh  baren, benutzt werden, aber vorzugsweise  
EMI0001.0010     
  
    wird <SEP> ein <SEP> Magazin <SEP> verwendet, <SEP> in <SEP> dem <SEP> Spulen
<tb>  sich <SEP> senkrecht, <SEP> übereinander <SEP> befinden. <SEP> In <SEP> die  sem <SEP> Falle <SEP> werden <SEP> die <SEP> miteinander <SEP> verbunde  nen <SEP> Enden <SEP> der <SEP> zueinander <SEP> gehörenden <SEP> Spulen
<tb>  zweckmässigerweise <SEP> zwischen <SEP> diese <SEP> Spulen
<tb>  gelegt, <SEP> von <SEP> denen <SEP> die <SEP> eine <SEP> auf <SEP> der <SEP> andern
<tb>  liegt.
<tb>  Die <SEP> Spulen <SEP> werden <SEP> bei <SEP> einem <SEP> solchen
<tb>  Magazin <SEP> zwischen <SEP> nachgiebigen <SEP> Teilen <SEP> am
<tb>  Kopfende <SEP> und <SEP> am <SEP> Fussende <SEP> gehalten,

   <SEP> das
<tb>  heisst <SEP> diese <SEP> Enden <SEP> greifen <SEP> in <SEP> senkrechte
<tb>  Führungsrinnen <SEP> des <SEP> Magazins, <SEP> wo <SEP> sich <SEP> jene
<tb>  nachgiebigen <SEP> Teile <SEP> befinden. <SEP> Da <SEP> es <SEP> bei <SEP> einer
<tb>  solchen <SEP> Einrichtung <SEP> nicht <SEP> durchaus <SEP> ausge  schlossen <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Fadenenden <SEP> in <SEP> jene
<tb>  Rinnen <SEP> und <SEP> zwischen <SEP> die <SEP> nachgiebigen <SEP> Teile
<tb>  gelangen, <SEP> so <SEP> sind <SEP> diese <SEP> auf <SEP> der <SEP> gegebenen  falls <SEP> gefährlichen <SEP> Seite, <SEP> nämlich <SEP> am <SEP> Kopf  ende <SEP> der <SEP> Spulen, <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Leitschilde <SEP> für
<tb>  den <SEP> Faden <SEP> versehen,

   <SEP> welches <SEP> einen <SEP> ungestör  ten <SEP> Übergang <SEP> des <SEP> Fadens <SEP> von <SEP> der <SEP> Spule <SEP> zu
<tb>  dem <SEP> Sahlband <SEP> gestattet. <SEP> Dabei <SEP> kann <SEP> zwi-         sehen diesem und der Spule noch ein beson  deres     Leitmittel    auch bei dem     Sahlband    vor  gesehen sein, das zum Beispiel die Gestalt  eines umgekehrten Kegelstumpfes haben  kann.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in beispielsweiser Ausführung  veranschaulicht. Es zeigt:     Fig.    1 eine Drauf  sicht auf die für das neue Verfahren ge  schaffene neue Einrichtung bei einem zweck  entsprechenden Webstuhl,     Fig.    2 eine rück  seitige Ansicht dieser Einrichtung, gesehen  in der durch den Pfeil in der     Fig.    1 an  gegebenen Richtung;     Fig.    3 ist ein Schnitt  in der Ebene     III        III    der     Fig.    2;

       Fig.    4  ist eine Darstellung ähnlich der     Fig.    3, aber  in grösserem     Massstabe,    ausserdem mit einigen  Teilen mehr, sowie mit anderer Lage von  andern Teilen; schliesslich zeigen die     Fig.    5  bis 11 schematische Darstellungen der Ar  beitsweise, wie alles im folgenden im ein  zelnen     erläutert    ist.  



  Wie bereits in der Einleitung angegeben,  kann das     Verfahren    zum Steuern der Schuss..       fadenenden    bei einem     Schussfadenmagazin-          Webstuhl    benutzt werden, bei dem das Ma  gazin drehbar oder senkrecht angeordnet oder       sonstwie    beschaffen ist. Im vorliegenden  Beispiel ist ein Webstuhl mit Magazin und  dazu gehörigem Mechanismus für Doppel  schützen gewählt, wie man ihn zum Weben  von Plüsch und dergleichen verwendet, wo  bei die Spulen entweder von einem obern  Magazin in einen untern Schützen oder von  einem untern Magazin in einen obern Schüt  zen     befördert        bezw.    übertragen werden.

   In  einem solchen Magazin liegen die Spulen  übereinander und das Übertragen in einen  entleerten oder fast entleerten Schützen geht  in     wagrechter    Richtung vor sich.  



  In den     Fig.    1 und 2 bezeichnet 8 eine  Tragplatte und 9 eine obere Querplatte, die  auf dem     Webstuhlgestell        befestigt    ist. 11  bezeichnet die Lade dieses Webstuhls; sie  trägt Doppelschützen 12. Das Magazin be  steht aus einer senkrechten Kopfleiste 16    und einer senkrechten Fussleiste 17, die je  eine Führungsnut zum Aufnehmen der Köpfe       bezw.    vordern Enden und der Füsse     bezvvr.     hintern Enden der Spulen haben.

   In dem       Gestellteil    10 befinden sich     wagrechte    Füh  rungen 22 für     Übertragungsstösser    20 und 21,  von denen 20 oberhalb von 21 liegt; jeder von  ihnen ist mit einem Schuh 23 versehen, der  die jeweils aus dem Magazin hinaus und in  den betreffenden Schützen hinein zu beför  dernde Spule in entsprechender Richtung zu  bewegen hat. W bezeichnet die Spulen und       S    die Schützen. Betätigt werden die     Stösser     durch einen besonderen, nicht mit zu der  vorliegenden Erfindung gehörenden und da  her nicht näher behandelten Mechanismus,  der von dem     Schussfadenwächer    aus in Tätig  keit gesetzt wird und an sich bekannt ist.

   Aus  der     Fig.    3 ist zu ersehen, dass bei der hier  dargestellten Lage der Teile der untere     Stö-          sser    der untersten Spule gegenüberliegt und  der obere sich gegenüber der dritten Spule  von unten befindet.  



  Es handelt sich bei der Erfindung auch  darum, den gewöhnlichen     Schussfadenende-          halter,    der gewöhnlich aussen am Magazin  angebracht ist und an dem die Enden der       Schussfäden    von allen Spulen, die sich in dem  Magazin befinden, befestigt sind, in Weg  fall zu bringen; zu diesem Zweck werden  die Fadenenden der beiden untersten Spulen  zum Beispiel durch Zusammenknüpfen mit  einander verbunden, wie es in der     Fig.    4  links von diesen beiden Spulen veranschau  licht ist. Ebenso werden die Enden der  nach oben nächstfolgenden beiden Spulen  miteinander verbunden und so fort.

   In der       Fig.    2 ist die dritte Spule von unten der       Fig.    4 bereits aus dem Magazin heraus, die  vierte Spule der     Fig.    4 ist an ihre Stelle       gerückt,    und diese Spule ist mit der dritten  durch den Faden 32 verbunden. Normaler  weise sollen die miteinander verbundenen       Spulenfadenenden    mit ihren Knüpfknoten  zwischen den zueinander gehörenden Spulen  im Magazin liegen, wie dies aus der     Fig.    3  entnommen werden kann.

   Von der untersten      Spule in der     Fig.    3 gilt ebenfalls das von  der     dritten    Spule der     Fig.    2 Gesagte, näm  lich die vorher unter ihr gewesene Spule ist  bereits aus dem Magazin     hinausbefördert,    be  ziehungsweise in einen Schützen übertragen  worden, und mit ihr ist die nunmehrige un  terste Spule durch den Faden 32     verbunden.     



  Wenn also eine der Spulen eines Paares  Spulen aus dem Magazin ausgegeben worden  ist, so steht ihr Faden, der normalerweise  an dem     Schussfadenhalter    angebracht sein  würde, jetzt mit dem Faden der     in.    dem Ma  gazin verbliebenen Spule in Verbindung     und     wird in dem Masse ausgegeben, wie der  Schützen das Fach durchläuft. Es geht dies  des Näheren aus der     Fig.    5 hervor, in der  die Spule .A gerade in den Schützen S über  tragen worden ist, wohingegen die andere  Spule B des Paares noch in dem     Magazin     weilt.

   Sowohl in der     Fig.    5, als auch in  den     Fig.    6 bis 11 sind die in dem Magazin  übereinander liegenden Spulen mit<I>B, C, D,</I>  <I>E, F, G, H</I> bezeichnet. Die so bezeichneten  Spulen sind nur in Endansicht angedeutet.  Wenn die Spule B übertragen werden soll,  so ist ihr Faden bereits an das Gewebe     an-          ge.,-chlossen,    und zwar an das     Sahlband    des  selben, so dass bei der kommenden U     bertra-          gung    der Spule in den Schützen keine äussere  Fadenverankerung erforderlich ist, wie es  normalerweise bei Benutzung eines     Schuss-          fadenhalters    geschieht;

   vielmehr gibt die  Spule B ihren Faden einfach aus, indem der  Schützen nach der andern Seite des Web  stuhls hinübergeht. Es     kann    vorkommen,  dass die eine Spule 'eines Paares in den einen  Schützen und die andere in den andern  Schützen gelangt. Es ist klar, dass in solch  einem Falle das     Sahlband    wiederum als Ver  ankerung für den Faden dient, und da die  zu den Schützen hinüberreichenden Faden  teile nicht quer über die Fäden auf den  Spulen hinweggehen, so     treten    keine Ver  schlingungen oder dergleichen auf. Die vor  dere Wand jedes Schützenkastens wird vor  zugsweise mit einem länglichen Durchgangs  weg versehen, in dem das     Schussfadenende       sich entsprechend bewegen kann, wenn die  Lade zurückschwingt.  



  Man sieht also, dass der übliche     Schuss-          fadenhalter    oder die Verankerung nun weg  gefallen und durch eine bemerkenswert ein  fache und wirksame Einrichtung     bezw.    An  ordnung ersetzt worden ist; auch ist es ein  Vorzug dieser Neuerung, dass das in ihr ver  körperte neue Verfahren des     Steuerns    der       Schussfadenenden    bei jeder beliebigen Ausfüh  rung des Magazins eines     Sehussfadenmagazin-          webstuhls    benutzt werden kann.

   In der in  der Zeichnung veranschaulichten beispiels  weisen Ausführung sind das Verfahren und  die Einrichtung bei einem     Doppelschützen-          Webstuhl    benutzt, wie das weiter oben be  reits einmal gesagt worden ist. und demzu  folge ist das Magazin hier mit zwei     Spulen-          auslöseteilen    25     (Fig.    2) versehen, die sich  gegenüber der ersten und der dritten Spule  befinden, wenn diese Spulen die in den       Fig.    2 und 3 gezeigte Lage einnehmen. Die  Teile 25 sind um einen senkrechten Zapfen  26 drehbar und jeder steht unter der Ein  wirkung einer Feder, die den zu ihr gehören  den Teil 25 gegen die zugehörige Spule  drückt.

   Wenn eine Spule in einen Schützen  übergeführt wird, was jeweils mittelst des  einen oder andern der     Stösser    23     bewirkt          wird,    so gibt der in Betracht kommende Teil  25 nach, so dass der Fuss der betreffenden  Spule frei wird.  



  Ähnliche Teile wie 25, und zwar nach  giebige Teile 30     (Fig.    2), sind auch bei  den Köpfen der Spulen vorhanden, und diese  Teile stehen unter der Wirkung von Federn  dl     (Fig.    3 und 4), welche sie ständig gegen  die     Spulenköpfe    ziehen. Es werden stets     ent-          weder-die    obern Teile 2'5 und 30 oder die  untern in Anspruch genommen,     wenn    eine  Spule aus dem Magazin in einen der     Sehüt-          zen    übergeführt werden soll. Die obern Teile  25 und 30 und die untern sind unabhängig  voneinander bewegbar, und wenn eins dieser  Paare in Anspruch genommen wird, so bleibt  das andere in Ruhe.

   Hierdurch wird er  reicht. dass die Spulen in gehöriger Folge.      ohne gegenseitiges Stören, ausgegeben wer  den.  



  Wenn eine     Spulenübertragung    stattfindet,  so gehen die oberhalb der ausgegebenen Spule  befindlichen andern Spulen abwärts, aber  nicht -gleich um so viel, wie der Durchmesser  einer Spule beträgt, sondern um weniger,  weil sie sich zunächst auf die obere Fläche  des jeweils benutzten     Stössers    (20 oder 21)  aufsetzen, wie dies in der     Fig.    4 veranschau  licht ist. Indem der betreffende     Stöss'er    dann  zurückgezogen wird, geht der (obere oder un  tere) Teil 30 in seine Arbeitsstellung und  erreicht diese, ehe die oben zurückgehaltenen  Spulen     nachsinken.     



  Da der die zwei Spulen eines Paares ver  bindende Faden     möglicherweise    mit den       Spulenführungen    in den Magazinteilen 16  und 17,     sowie    mit den nachgiebigen Teilen  25 und 30 in Konflikt kommen könnte, min  destens in demjenigen Teil, der sich näher  bei dem     Sahlband    befindet, so sind für alle  Fälle um dem zu begegnen, gewisse Vor  kehrungen getroffen. Diese bestehen zunächst  aus einem neben den nachgiebigen Teilen 30       angeordneten;        senkrechten    Schild 40, welches  auf dem Stift 41 drehbar ist, auf dem auch  jene Teile 30 drehbar sind. Eine Feder 42  hält das Schild in der in     Fig.    1 und 2 ge  zeichneten Stellung.

   In der Höhe erstreckt das  Schild sich von der untersten Spule bis über  die     dritte    hinaus, so dass der jeweils in Be  tracht kommende Faden sicher an den Teilen  30 usw. vorbeigeleitet wird. Wenn der eine  oder -der andere (obere oder untere) der  nachgiebigen     Spulenkopf-Haltteile    nach links  gebt, also beim Ausgeben -einer Spule, dann  geht das Schild 40 ebenfalls mit nach links,  denn es sitzt ja auf dem Stift 41 jener Teile;  seine Funktion wird - 'bei dieser Bewegung  nicht beeinträchtigt, vielmehr voll aufrecht  erhalten.  



  Wie schon gesagt, geht beim Übertragen  einer der beiden Spulen eines Paares ein       Schussfadenende    32 von dem     Sahlband    zu  der andern Spule desselben Paares, und dem         Webevorgang    entsprechend geht jenes Faden  ende allmählich weiter. Es empfiehlt sich,  das Fadenende bei dem     Sahlband    noch ge  sondert zu führen, was bei der     dargestellten     beispielsweisen Ausführung in der Weise ge  schieht, dass ein Gewicht 50     (Fig.    1 und 2),  welches an seinem untern Teil einen um  gekehrten Kegelstumpf 51 bildet, oben aber  zylindrisch ist, auf einem Zapfen 52 ange  ordnet ist.

   Der Faden 32 geht zunächst in  einem Winkel an dem Schild 4-0 vorbei und  dann in einem Winkel um jenen Zapfen  herum     (Fig.    1). Übrigens könnte an Stelle  dieser Einrichtung beispielsweise auch eine  zweckentsprechend gebogene Blattfeder tre  ten, die der Platte 8 anliegt.  



  Was nun die     Fig.    5 bis 11 betrifft.  so sind hier die aufeinander folgenden Lagen  des     Schussfadenendes    und dessen Beziehung  zu dem Gewicht 50 während des Arbeitens  des Webstuhls veranschaulicht. Die Spulen  <I>B, C, D, E, F, G, H</I> und die Art ihrer Dar  stellung ist bereits weiter oben kurz behandelt  worden. In der     Fig.    5 ist die unterste, be  reits aus dem     Magazin    hinaus gelangte Spule  A schon in einem Schützen und das von ihr  ausgehende Fadenende 32 ist mit der zu dem  selben     Spulenpaar    gehörenden Spule B (die  hier einzeln oberhalb der     Spulenreihe        B-H     liegt), beziehungsweise mit dem Fadenende  ,jener Spule B verknüpft.

   Indem das Weben  vor sich geht, geht die Stelle, wo der Faden  32 in das     Sahlband    eintritt, allmählich wei  ter, und nach einem Lauf von einer geringen  Anzahl von cm gelangt der Faden an den  umgekehrten Kegelstumpf des Gewichtes 50  und wird so unter das     Gewicht    geleitet, wo  er nun zwischen dem Boden des Gewichtes  und der Platte 8     eingeklemmt    wird, wie es  in den     Fig.    1 und 2 der Fall ist.  



  Das Fadenende unterliegt nun hier einem  gewissen Druck, der eine gewisse Spannung  zur Folge hat, und beim     Fortschreiten    der       Webeärbeit    wird der Faden schliesslich zwi  schen dem Gewicht und dem     Sahlband    rei  ssen, wie dies die     Fig.    7 zeigt.

   Während das  an dem Gewicht sitzende Fadenende weiter      von demselben festgehalten wird, wird die  Spule     D    aus dem Magazin in den     obern     Schützen übergeführt und dabei gelangt ein  anderes Fadenende 34     (Fig.    3) zu dem     Sahl-          band.    Dieses wird nun ebenfalls weiter  gezogen und auch schliesslich unter dem Ge  wicht 50 festgehalten, bis auch es zerreisst  (vergleiche     Fig.    9).  



  Wenn die unterste Spule B     (Fig.    10)  in den zugehörigen Schützen     übertragen    wor  den ist, so wird sich der Faden von dem  Gewicht 50 zu der Spule B erstrecken, die  sich in dem gerade in Tätigkeit befindlichen  Schützen befindet, und der     Schussfaden    wird  unter eine Spannung gesetzt werden, die zum  Einfädeln des Schützen hinreicht. Indem nun  das Gewebe unter dem Querstab weitergeht,  wird der Faden 32 von dem Gewicht 50 ab  gerissen und verbleibt dann an dem     Sahl-          band,    bis dieses schliesslich in üblicher Weise       beschnitten    wird.

   Durch das Ausziehen des       Schussfadenendes    32 wird das Fadenende 34  nicht ebenfalls befreit, sondern es verbleibt  an seinem Platz, bis auch die zurück  gebliebene Spule desselben Paares in den  betreffenden Schützen übertragen worden ist.  



  In der     Fig.    11 ist die     Übertragung    der  Spule F gezeigt,     womit    ein     drittes        Schuss-          fadenende    36 auftritt, das in derselben Weise  wie die andern (32 und 34) geführt und ge  halten wird.  



  Das im vorstehenden beschriebene Ver  fahren, zusammen mit der dazu gehörenden  Einrichtung,     ermöglicht,    das zu der im Ma  gazin zurückbleibenden Spule gehörende Fa  denende während der jeweils erforderlichen  Zeit sicher festzuhalten, den     Schussfaden    mit  richtiger Spannung in das Fach einzuführen  und den Schützen einzufädeln.

   Nachdem die  zweite     Spule    eines Paares in den zugehören  den Schützen     übertragen    worden ist, wird das  betreffende Fadenende     im    Verlauf des     We-          bens    von dem Halt- oder Klemmittel 50 ab  gezogen, womit es den     andern        Schussspulen-          enden    entzogen ist und in keiner Weise mehr  mit ihnen zusammenkommen und sich gegebe  nenfalls verheddern kann, denn jedes Schuss-         spulenende    bleibt unabhängig von den an  dern.

   Es wird also eine zuverlässige Steue  rung der Fadenenden erreicht, und diese wer  den während des Übertragens der Spulen  ebenfalls zuverlässig verankert; auch wird  jeder     etwaige    Konflikt mit dem     Magazin          während    des Fortschreitens des     Webvorgan-          ges    aufs sicherste vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Steuern der Schussfaden- enden bei Schussfadenmagazin-Webstühlen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Spulen paarweise zusammenfasst und die Enden der zu einem Spulenpaar gehörenden Fäden zu sammenknüpft, so dass beim Überführen einer der Spulen in einen Schützen die andere Spule die erste an dem beide vereinigenden Faden hält, so dass sie als Verankerung für den Verbindungsfaden dient. iJ N TERANSPRtrCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Sahlband den von der einen Spule eines Paares zu rückgelassenen Faden hält, nachdem die betreffende Spule in einen Schützen über tragen worden ist, so dass es als Ve r ank'erung für den Faden der andern Spule desselben Paares dient, wenn diese in einen Schützen übertragen wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die miteinander verknüpften Enden der Spulen eines Paa res zwischen die einander berührenden Spulen des Paares gelegt werden. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass beide Spulen eines Paares gleichzeitig in die Schützen übertragen werden, wobei das Sahlband als Verankerung für die Schussfadenendeii beider Spulen dient. PATENTANSPRUCH II Einrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass zwischen dem Sahlband und dem Magazin ein Führungsschild für den von der Magazinspule zur Schützenspule laufenden Faden vorgesehen ist. UNTERANSPRüCHE 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, bei einem Magazin, in dem die Spulen senk recht übereinander liegen und für die zu übertragenden Spulen nachgiebige Teile am Kopf und am Fuss derselben vorge sehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsschild für den Faden vor den nachgiebigen Teilen für die Spulen köpfe angeordnet ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass auch das Schild beweglich angeordnet ist, so dass es bei einer Spulenübertragung nachgibt. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Magazin und dem Sahlband ein Faden halter vorgesehen ist, in dem der Faden zwischen einander berührenden Flächen hindurchgeht. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Fadenhal ter als Gewicht und dieses an seinem un tern Teil zu einem umgekehrten Negel- stumpf ausgebildet ist.
CH147117D 1930-03-04 1930-03-04 Verfahren und Einrichtung zum Steuern der Schussfadenenden bei Schussfadenmagazin-Webstühlen. CH147117A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2550287A (en) * 1947-12-15 1951-04-24 Mulatti Ivano Shuttle replenishing mechanism

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US2550287A (en) * 1947-12-15 1951-04-24 Mulatti Ivano Shuttle replenishing mechanism

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