CH147310A - Kupplungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Kupplungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge.

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CH147310A
CH147310A CH147310DA CH147310A CH 147310 A CH147310 A CH 147310A CH 147310D A CH147310D A CH 147310DA CH 147310 A CH147310 A CH 147310A
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CH
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valve
piston
coupling device
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coupling
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Inventor
Seidenberg Otto
Original Assignee
Seidenberg Otto
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description


  Kupplungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge.    Gegenstand der Erfindung ist eine Kupp  lungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge. bei  welcher das Gaspedal ein Umsteuerventil  und durch dieses einen auf die Kupplung  einwirkenden Kolben beeinflusst. Das Wesen  der Erfindung besteht darin, dass der unter  Wirkung der Kupplungsfeder stehende Kolben  auf einer Seite unter dem Einfluss der Saug  wirkung des Motors steht, welche durch das  mit dem Gaspedal in Verbindung stehende  Umsteuerventil verändert werden kann.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist auf der  Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar  zeigt:  Abb. 1 eine schematische Darstellung der  Gesamtanordnung der Vorrichtung;  Abb. 2 einen Längsschnitt durch den  Arbeitszylinder mit Dämpfungsventil;  Abb. 3 einen Längsschnitt durch das Um  steuerventil.  



  Die Kupplungsvorrichtung besteht aus  einem Umsteuerventil 1, einem Arbeitszy  linder 2 mit Dämpfungsventil 3 und Regel-    düse 4. Ein Absperrhahn 5 gestattet, die  Einrichtung nach Belieben ausser Betrieb zu  setzen.  



  Der Ventilkörper 18 in dem Umsteuer  ventil 1 ist mit dem durch eine Zugfeder 6  beeinflusstem Gaspedal 7 durch ein Gestänge  8, mit dem Ansaugrohr 9 und dem Arbeits  zylinder 2 durch     Rohrleitungen    15, 16 ver  bunden und regelt die Bewegungen des Kol  bens 17 im Zylinder 2. Am Vergaser 10 ist  die durch eine     Zugfeder    11 beeinflusste Drossel  klappe 12 angeordnet, die durch das Gas  gestänge 13 mit Spielraum 14 für den toten  Gang mit dein Gaspedal 7 verbunden ist.  Das Gestänge 8 betätigt den als Dreiweg  ventil ausgebildeten Ventilkörper 18 in der  Weise, dass entweder die Leitung 16, 15 vorn  Ansaugrohr 9 zum Arbeitszylinder 2 frei und  der Luftkanal 19 ins Freie geschlossen, oder  aber letzterer geöffnet und der Weg zum  Ansaugrohr 9 unterbrochen wird.

   Ein Durch  tritt von Frischluft in das Ansaugrohr 9 ist  also nur während der Bewegung des Ventil-      körpers 18 möglich. Da der Hub 20 aber sehr  gering ist (etwa 3 mm) und schnell erfolgt,  so bleibt das Volumen der angesaugten Frisch  luft so klein, dass es für den Lauf des Mo  tors von keinerlei Bedeutung ist. Die Bewe  gung des Gaspedals 7 erfordert es, zwischen  diesem und dem Ventilkörper einen toten  Gang (Spiel) 31 einzuschalten.  



  Die Bewegungen des Kolbens 17 im Ar  beitszylinder 2 werden einmal durch den  Kupplungshebel 21 mit Kupplungsfeder 22,  das andere Mal durch einen Unterdruck auf  der mit dem Umsteuerventil 1 und durch  dieses. mit dem Ansaugrohr 9 in Verbindung  stehenden Seite ausgelöst.  



  Das Dämpfungsventil 3, welches an dem  Arbeitszylinder 2 angebracht ist, wird durch  einen auf der Kolbenstange 23 befestigten  verstellbaren Mitnehmer 24 kurz vor dem  Angreifen der Kupplung in Tätigkeit gesetzt.  Dieser Mitnehmer 24 zieht die Ventilstange  25 mit Anschlagscheibe 26 unter Anspannung  einer Feder 27 zurück, so dass die Feder 28  des Ventiltellers 29 das Dämpfungsventil 3  schliessen kann. Bewegt sich der Kolben 17  zurück, so nimmt die Feder 27 die Ventil  stange 25 mit und hebt den Ventilteller 29  entgegen der Kraft der Feder 28 von seinem  Sitz ab, so dass das Ventil wieder geöffnet  wird. In Abb. 2 zeigen die voll ausgezogenen  Linien die geöffnete, die gestrichelten Linien  die geschlossene Stellung.

   Die durch eine  Rohr- oder Schlauchleitung 30 an den Arbeits  zylinder 2 angeschlossene Regeldüse 4 ge  stattet durch Freigeben eines grösseren oder  kleineren Luftdurchganges ein stets weiehes  und elastisches Angreifen der Kupplung und  passt sich so ganz der Eigenart der jeweils  gewählten Kupplung an. Das Arbeiten des  Umsteuerventils 1 macht es notwendig., das  Gestänge 13 durch Einschalten eines "toten  Ganges" 14 zu verändern. Dieser "tote  Gang" ermöglicht es, das Ventil bereits zu  steuern, ohne jedoch die Stellung der Drossel  klappe 12, also die Gaszufuhr, zu verändern.  



  Die Wirkungsweise der Kupplungsvorrich  tung ist folgende:    In dem dargestellten Schema steht das  Gaspedal auf Stellung I (voll gezeichnet).  Das Umsteuerventil 1 schliesst den Luftweg  19 ins Freie ab, gibt aber den Weg vom  Ansaugrohr 9 zum Arbeitszylinder 2 frei. Der  bei laufender Maschine im Ansaugrohr 9  herrschende Unterdruck wirkt sich jetzt auch  im Arbeitszylinder 2 aus, und der Kolben  17 wird durch die auf seine andere Seite  wirkende Atmosphärenspannung unter Über  windung der Kupplungsfeder 22 zur Ansaug  seite gedrückt. Die Kupplung ist also ausge  schaltet, .der Motor läuft leer.  



  Wird das Gaspedal in Stellung II (gestri  chelt angedeutet) gerückt, so verändert sich  durch den "toten Gang" 14 im Gasgestänge 13  die Lage der Drosselklappe 12 in keiner Weise.  Der Motor befindet sich noch immer im Leerlauf.  Das Umsteuerventil 1 hat jedoch jetzt den  Einlass zum Ansaugrohr 9 geschlossen und  den Weg ins Freie geöffnet. Durch diesen  strömt sofort Luft von atmosphärischer Span  nung, das Vakuum wird aufgehoben und die  Kupplungsfeder 22 zieht den Kupplungshebel  21 in die Einrückstellung. Da das Dämpfungs  ventil 3 geöffnet ist, so geht diese Bewegung  zunächst recht rasch von statten, wird aber  kurz vor dem Einkuppeln verzögert (ge  dämpft), da der auf der Kolbenstange 23 be  findliche Mitnehmer 24 ein Schliessen des  Dämpfungsventils 3 verursacht.

   Es wird die  noch im Zylinder 2 befindliche Luft durch  den Kolben 17 zusammengedrückt und kann  nur durch die Regeldüse 4 je nach Einstel  lung langsam oder schneller entweichen. Die  Kupplung greift durch diese Luftfederung  weich und elastisch an.  



  Steht das Gaspedal 7 auf Stellung     III,     so verändert das     Umsteuerventil    1 seine Lage  gegenüber     II    nicht. Die Druckverhältnisse im  Arbeitszylinder 2 bleiben dieselben. Die  Kupplung verharrt im     Einrückzustand.    Der  Motor läuft, da der Gashebel 7 die Drossel  klappe 12 ganz geöffnet hat, mit Vollgas.  Die Regelung der Gaszufuhr erfolgt in dem  Bereich von Stellung     II    bis     IH.     



  Das Bremsen des Motors erfolgt auf fol  gende Weise:      Steht das Gaspedal 7 auf Stellung II, so  befindet sich, wie bereits beschrieben, der  Motor noch immer im Leerlauf. Die Kupp  lung ist eingerückt. In diesem Zustand kann  der Motor in bekannter Weise als Bremse  mitwirken.  



  Wie aus der Beschreibung hervorgeht, ist  die Kupplungsvorrichtung ein für sich ab  geschlossenes Aggregat. Dieselbe kann also  in jedes Kraftfahrzeug, gänzlich unabhängig  vom Typ und von der Grösse, ohne weiteres  eingebaut werden. Die Einfachheit der An  ordnung ermöglicht es, handelsvorrätige Ein  zelteile zu verwenden, und gestattet es sogar  jedem einigermassen geschickten Kraftwagen  führer selbst den Einbau der Vorrichtung in  seinen Wagen vorzunehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kupplungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei welcher durch das Gaspedal ein Umsteuer ventil und durch dieses einen auf die Kupp lung einwirkenden Kolben beeinflusst, dadurch gekennzeichnet,. dass der unter Wirkung der Kupplungsfeder (22) stehende Kolben (17) auf einer Seite unter dem Einfluss der Saug wirkung des Motors steht, welche durch das mit dem Gaspedal (7) in Verbindung stehende Umsteuerventil (1) verändert werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Kupplungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf der Kolbenstange (23) verstellbar an geordneter Mitnehmer (24) auf ein Dämp fungsventil (3) einwirkt, das die Kupp lungsbewegung des Arbeitskolbens (17) verlangsamt beziehungsweise aufhebt. 2.
    Kupplungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass eine mit dem Zylinder (2) durch eine Leitung (30) verbundene Regeldüse (4) die Ausströmmenge der bei geschlossenem Dämpfungsventil (3) und vorschreitendem Kolben zusammengedrück- ten Luft zu regeln gestattet.
CH147310D 1929-05-01 1930-04-28 Kupplungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge. CH147310A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1133635B (de) * 1953-02-23 1962-07-19 Automotive Prod Co Ltd Mit einem Arbeitsmittel beaufschlagbarer Servomotor zum Betaetigen einer Kraftfahrzeugkupplung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1133635B (de) * 1953-02-23 1962-07-19 Automotive Prod Co Ltd Mit einem Arbeitsmittel beaufschlagbarer Servomotor zum Betaetigen einer Kraftfahrzeugkupplung

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