CH147534A - Als Anlasser verwendbare Reibungskupplung. - Google Patents
Als Anlasser verwendbare Reibungskupplung.Info
- Publication number
- CH147534A CH147534A CH147534DA CH147534A CH 147534 A CH147534 A CH 147534A CH 147534D A CH147534D A CH 147534DA CH 147534 A CH147534 A CH 147534A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- pressure chamber
- friction clutch
- dependent
- pressure
- clutch according
- Prior art date
Links
- 239000007858 starting material Substances 0.000 title claims description 5
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 15
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 8
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 5
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 7
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 7
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 7
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000012895 dilution Substances 0.000 description 3
- 238000010790 dilution Methods 0.000 description 3
- PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N Glycerine Chemical compound OCC(O)CO PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 235000011187 glycerol Nutrition 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 230000005405 multipole Effects 0.000 description 1
- 229920000136 polysorbate Polymers 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N15/00—Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
- F02N15/02—Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
Als Anlasser verwendbare Reibungskupplung. Vorliegende Erfindung hat eine Flieh kraftflüssigkeits-Reibungskupplung zum Ge genstand, die als Anlasser dienen kann. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes ist in Abb. 1 und 2 dargestellt.
Abb. 1 stellt eine Kupplung dar, welche als Anlasser für Motoren, welche unbelastet anlaufen sollen, ausgebildet ist. Auf der trei benden Welle ist der Mitnehmer 2 der La mellen aufgekeilt, auf welchem die Riemen scheibe (Zahnrad) 3 lose gelagert ist. Dieser Mitnehmer 2 ist weiters mit dem Mitnehmer 5 der Druckkammer fest verbunden, welcher mit den Armen 4 versehen ist. Die Druck kammer bildet ein selbständiges Stück und besteht aus dem Ringe 6, der Membrane 7, dem Deckel 8, der achsial beweglichen Platte 9 und dem innern Ring 10.
Um den Platz bedarf möglichst gering zu halten und da bei eine genügende Druckhöhe der Flüssig keit zu erreichen, wird die Druckkammer fliegend am Ende der Welle angeordnet, der art, dass die Welle durch die Kammer nicht hindurchtritt. Die derart ausgebildete Drucl@- kammer ist teilweise mit einer Flüssigkeit (Quecksilber, Glyzerin, Öl oder dergleichen) gefüllt, welche sich im Ruhezustande der Kupplung im untern Teile der Druckkammer befindet,
dagegen während der Drehung der Kupplung am Umfange auf die achsial be wegliche Platte 9 den für das Einschaltei der Kupplung nötigen Druck ausübt. Dieser Druck wird auf die Lamellen 11 mittelst der einstellbaren Zapfen 12 übertragen, wel che durch Öffnungen oder Ausschnitte iin Mitnehmer 5 der Druckkammer hindurch treten. Die die Flüssigkeit enthaltende Druckkammer wird mittelst der Schrauben 13 an den Armen 4 des Mitnehmers 5 festge halten.
Mittelst dieser Schrauben kann iaan die Lage der Druckkammer verändern, das heisst gegenüber den Armen 4 des Mitneh- mers 5 näher- oder weiterrücken und durch Druckschrauben oder dergleichen die Lage der Druckkammer genau einstellen und sichern. Durch diese Veränderung der Lage der Druckkammer wird der Spielraum zwi schen den Zapfen 12 und den Lamellen 11 geändert. Die achsial bewegliche Platte 9 muss dann je nach der Grösse dieses Spiel raumes beim Einschalten der Kupplung eine grössere oder kleinere achsiale Bewegung aus führen, wodurch die Druckhöhe der Flüssig keit, sowie auch die Luftverdünnung in der geschlossenen Kammer geändert wird.
Diese Veränderung hat daher einen Einfluss auf die Grösse der übertragenen Leistung. Die beschriebene Einrichtung hat also ausser einer einfachen Montage hauptsächlich den Vor teil, dass die Grösse der übertragenen Lei stung, resp. die Anlaufzeit bei konstanter Flüssigkeitsmenge leicht reguliert werden kann.
Die in Abb. 1 abgebildete Kupplung kann man auch als Wellenkupplung ausfübren, wenn an dem losen Teil 3 eine Nabe für die getriebene Welle vorgesehen wird.
Die im Innern einer Riemenscheibe (eines Zahnrades) 3 nach Abb. 1 angeordnete Kupp lung erfordert meistens möglichst kleine Ab messungen, um den Durchmesser der Riemen scheibe (des Ritzels.) so klein wie möglich halten zu können. Um in diesem Falle eine möglichst grosse Druckhöhe der Flüssigkeit zu erreichen und beim Einschalten der Kupp lung eine fühlbare Luftverdünnung in der geschlossenen Druckkammer zu verhindern, wird die Druckkammer mit Vorteil nach Abb. 1 ausgebildet.
Die Flächen des Dek- kels 8 der Druckkammer und der achsial be weglichen Platte 9, welche während der Ro tation der Kupplung den von dem rotieren den Flüssigkeitsring erfüllten, verengten Raum bilden, sitzen bei nicht geschalteter Kupplung aufeinander auf, während sich der Raum der Druckkammer gegen die Mitte zii in Form eines Vorratsbehälters erweitert. Um eine grosse, übertragene Leistung zu er reichen, wird mit Vorteil Quecksilber verwen det, welches infolge seines grossen spezifischen Gewichtes bei der Rotation einen grossen Druck erzeugt.
Mit Rücksicht auf den hohen Preis des Quecksilbers ist es erwünscht, die erforderliche Quecksilbermenge möglichst zii verringern; diese Forderung wird ebenfalls bei der in Abb. 1 angedeuteten Form der Druckkammer erfüllt.
Damit die Flächen des Deckels 8 der Druckkammer und der achsial beweglicliea Platte 9, welche bei der Rotation der K-al@l@- lung den vom rotierenden Flüssigkeitsring erfüllten Raum bilden, aufeinander auf sitzen, wird die achsial bewegliche Platte 9 durch Federn oder, wie in Abb. 1 veran schaulicht ist, mittelst einer an den Stellen 14 gestauchten Gummimembrane auf die Platte 8 angedrückt. Infolge der Stauchung trachtet die Gummimembrane, die Platte 9 in der einen oder andern achsialen Richtung zu verschieben.
Dadurch, dass die Berüh rungsfläche zwischen der Gummimembrane 7 und der Platte 9 am innern Umfange an den Stellen 15 gegenüber der Ebene, in welcher die Berührungsfläche zwischen der Gummi membrane 7 und dem Deckel 8 am äussern Umfange an den Stellen 16 gelegen ist, in der Richtnug von den Reibungsflächen ach- sial verschoben ist, drückt die gestauchte Gummimembrane auf die Platte 9 derart, dass sie auf dem Deckel 8 so lange aufsitzt, bis die rotierende Flüssigkeit diesen Druck überwindet.
Die Druckkammer ist weiters folgender massen ausgebildet: Die von dem Deckel 8 und der achsial beweglichen Platte 9 gebil dete Druckkammer enthält ausser einer ge wissen Menge Flüssigkeit auch Luft. Beim Anlaufen der Kupplung, sobald die Flüssig keit infolge ihrer Fliehkraft die Verschie bung der achsial beweglichen Platte 9 ver ursacht, erfolgt in der geschlossenen Kammer eine Verdünnung der Luft, welche durch \Vahl der Grösse des Vorratsraumes in ge wissen Grenzen gehalten werden kann.
Diese Verdünnung, also der Überdruck der atmo sphärischen Luft, ist bei der geschlossenen Kammer bis zu einem gewissen Grade er wünscht, da sie wie eine Feder in der Rich tung der Lösung der Kupplung wirkt. Bei kleineren Umdrehungszahlen (zum Beispiel bei acht- und mehrpoligen elektrischen Mo toren) oder bei einer grösseren Verschiebung der Platte 9 würde jedoch der Überdruck der atmosphärischen Luft gegenüber dem Drucke der rotierenden Flüssigkeit eine. bedeutende Höhe erreichen und die übertragene Leistung merklich herabsetzen.
Deshalb wird in die sem Falle die Druckkammer entweder mit einer Belüftungsöffnung 17 versehen, wie in Abb. 2 angedeutet ist, oder mit einer Mem brane ausgestattet, welche nur Luft, jedoch nicht die betreffende Flüssigkeit durchlä.sst; eventuell wird in der Druckkammer ein be sonderes Ventil angeordnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Als Anlasser verwendbare Reibungskupp lung, bei welcher der für die Kraftübertra gung erforderliche Druck durch die Flieh kraft einer Flüssigkeit erzeugt wird, ge kennzeichnet dadurch, dass die den Arbeits raum bildende Druckkammer fliegend am Ende der Welle derart angeordnet ist, dass die Welle durch die Kammer nicht hindurch tritt. UNTERANSPRüCRE 1.Reibungskupplung nach Patentanspruch, gekennzeichnet dadurch, dass der Mitneh- mer der Druckkammer mit Öffnungen ver sehen ist, durch welche die auf die Kupp lungslamellen drückenden Zapfen der ach- sial beweglichen Platte der Druckkammer hindurchtreten. 2. Reibungskupplung nach Patentansprach und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Druckkammer gegen über den Lamellen der Kupplung einstell bar ist. 3.Reibungskupplung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, ge kennzeichnet dadurch, dass bei nicht ein geschalteter Kupplung der Deckel der Druckkammer und die achsial bewegliche Platte an den Stellen, an welchen sich während der Drehung der Kupplung der rotierende Flüssigkeitsring befindet, auf einander aufsitzen. 4. Reibungskupplung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, ge kennzeichnet dadurch, dass die die Druck kammer bildenden Platten aufeinander achsial angedrückt werden. 5. Reibungskupplung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, ge kennzeichnet dadurch, dass der Druck, wel cher die die Druckkammer bildenden Plat ten aufeinander drückt, von einer ge stauchten, elastischen Membrane hervor gerufen wird.6. Reibungskupplung nach Patentansprueh und den Unteransprüchen 1 bis 5, ge kennzeichnet dadurch, dass die Druckkam mer mit einer Belüftungsvorrichtung ver sehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH147534T | 1930-05-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH147534A true CH147534A (de) | 1931-06-15 |
Family
ID=4403556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH147534D CH147534A (de) | 1930-05-10 | 1930-05-10 | Als Anlasser verwendbare Reibungskupplung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH147534A (de) |
-
1930
- 1930-05-10 CH CH147534D patent/CH147534A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1039843B (de) | Taumelscheibenpumpe | |
| DE2241688A1 (de) | Antriebs- und bremseinrichtung einer stanzmaschine | |
| DE715412C (de) | Wasch- und Trockenschleudermaschine | |
| AT148895B (de) | Hydraulisch betätigte Reibungskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. | |
| DE477720C (de) | Kraftuebertragung durch gegen Verdrehung nachgiebige Welle | |
| CH147534A (de) | Als Anlasser verwendbare Reibungskupplung. | |
| DE529508C (de) | Vorrichtung zur Verhinderung von Wellenbruechen | |
| DE811173C (de) | Drehelastische Rutschkupplung | |
| DE901418C (de) | Einrichtung fuer das langsame Drehen schwerer Wellen, z.B. von Turbinen und Generatoren | |
| AT127230B (de) | Reibungskupplung, Anlasser od. dgl. | |
| DE686259C (de) | Elektrischer Einzelantrieb der Foerderrollen von Rollgaengen, insbesondere fuer Walzwerke | |
| DE457778C (de) | Vorrichtung zur Verhinderung des Austritts (Leckens) von Gas oder Fluessigkeit zwischen einer umlaufenden Welle und dem Lager derselben | |
| DE603073C (de) | Reibungskupplung | |
| DE420976C (de) | Einrichtung zum Dichthalten der Kolben von Drehkolbenmaschinen, die durch Pressoel gegen die Laufflaechen gepresst werden | |
| DE493255C (de) | Kreiselpumpe mit einem durch Fliehkraftgewichte beeinflussten, auf der Pumpenwelle gleitenden Abdichtungsring zum Abdichten waehrend des Stillstandes | |
| DE468918C (de) | Kreiselpumpe, insbesondere fuer Kuehlwasserumlauf bei Brennkraftmaschinen | |
| DE552037C (de) | Lagerabdichtung fuer Wellen | |
| DE531832C (de) | Pumpenaggregat mit Kreiselpumpe, Antriebsmotor und zwischen beiden schwenkbar angeordneter Luftpumpe | |
| DE701521C (de) | Feinantrieb fuer Abstimmittel, bei dem das Drehmoment von einer oder mehreren auf der Drehknopfwelle befestigten kreisfoermigen Scheiben auf eine auf der nicht koaxialen, parallelen Welle des Abstimmi | |
| DE965107C (de) | Befestigungseinrichtung fuer mit der Welle umlaufende, axialschubbelastete Teile vonKreiselmaschinen, insbesondere Kreiselpumpen | |
| AT116305B (de) | Kegelradgetriebe. | |
| DE514141C (de) | Wellendichtung | |
| DE453196C (de) | Wellen-Kugel- oder -Rollenlagerung mit Stopfbuchsenabdichtung fuer Drehkolben-, insbesondere Zahnradpumpen | |
| DE525355C (de) | Fliehkraft-Reibungskupplung | |
| DE684536C (de) | Formschliessvorrichtung fuer Spritzgussmaschinen |