CH147552A - Umlaufender hydraulischer Servomotor. - Google Patents

Umlaufender hydraulischer Servomotor.

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CH147552A
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servomotor
servo motor
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Inventor
Storek Firma Ignaz
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Ignaz Storek Fa
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Description


  Umlaufender hydraulischer     Servomotor.       Es ist bekannt,     dass    zum Verstellen der       Laufradschaufeln    von     Flügelradturbinen   <B>hy-</B>  draulische Servomotoren verwendet werden,  die mit der     Torbinenwelle    umlaufen und aus  einem Zylinder bestehen, in welchem durch  die Wirkung     zugeführter        Drockflüssigkeit    ein,  Kolben verstellt wird. Die Zuführung des  Druckmittels zu diesem umlaufenden Arbeits  zylinder bereitet gewisse konstruktive Schwie  rigkeiten und erhöht die Gestehungskosten.  



  Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet ein umlaufender Servomotor, der  die erwähnten Nachteile nicht besitzt. Zur  Vermeidung derselben sind sowohl der     Ar-          beitsmittelvorrat,    als auch die das Arbeits  mittel auf Druck bringende     Bumpeneinrich-          tungindemumlaufendenSystemuntergebracht,     so     dass    die Zuführung des Arbeitsmittels von  aussen in die umlaufenden Teile entfällt.  Besonders vorteilhaft Lind einfach erweist  sich hierbei jene Anordnung, bei welcher der  Druckerzeuger im Arbeitskolben des Servo  motors eingebaut und mit diesem verschieb-    lieh ist, wobei der Arbeitskolben selbst die       Rückfährung    bildet.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist die  Erfindung schematisch an einem Ausführungs  beispiel dargestellt.  



  <B>1</B> ist der mit der     Hohlwelle    2 starr ver  bundene, umlaufende Arbeitszylinder,<B>3</B> der  darin     verschiebliche    und     mitumlaufende    Ar  beitskolben mit seiner Kolbenstange 4.<B>5</B> und  <B>5'</B> sind zwei im Kolben<B>3</B> angeordnete Zahn  radpumpen, die mittelst des nicht umlaufen  den Zahnrades<B>6</B> angetrieben werden, sobald  der Kolben sich dreht. Das Zahnrad<B>6</B> sitzt  an einem Rohr<B>7,</B> das     inittelst    des Keiles<B>8</B>       ver,ichieblich    in einem feststehenden Teil<B>9</B>  geführt ist. Im Innern des Rohres<B>7</B> befindet  sich ein Steuerschieber<B>10,</B> der von aussen       achsial    verschoben werden kann.

   Zwischen  seinen Steuerkanten<B>11</B> und 12 erstreckt sich  ein Raum<B>13,</B> der als     Ansaugratim.    für die  Zahnradpumpen<B>5, 5'</B> dient und mit ihnen  durch die     Satigkanäle    14, 14' verbunden ist.  Von der Pumpe<B>5</B> führt ein Druckkanal<B>15</B>      zum Zylinderraum     Ki,    von der Pumpe<B>5'</B>  ein Druckkanal<B>15'</B> zum Zylinderraum K2.

    Es     muss    bemerkt werden,     dass    die     Anschluss-          stellen    der Sang- und Druckkanäle an die  Pumpen nur schematisch dargestellt wurden,  um eine klare Zeichnung zu erhalten, ohne       dass    damit ihre günstigste Lage angegeben  wäre, die sich in üblicher Weise aus der  Konstruktion jeder Zahnradpumpe ergibt.  



  Bohrungen<B>16</B> und<B>17</B> stellen unter     Ver-          mittlung    ringförmiger     Ausnehmungen    die  Verbindung der Zylinderräume     Ki    und     K2     mit dem Saugraum<B>13</B> her, solange die  Steuerkanten<B>11</B> oder 12 keine Unterbrechung  dieser Verbindung herbeiführen. In der neu  tralen Lage des Steuerschiebers<B>10</B> geben  beide Steuerkanten<B>11</B> und 12 einen Durch  gang frei.  



  Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Beim  Umlauf des Zylinders<B>1</B> zusammen mit dem  Kolben<B>3</B> rollen die kleineren Räder der  Pumpen<B>5, 5'</B> auf dem festgehaltenen Zahn  rad<B>6</B> ab. Sie drehen sich also relativ     züm     Kolben<B>3</B> und erzeugen<B>je</B> einen Kreislauf  der Druckflüssigkeit, welche alle Hohlräume  der Vorrichtung erfüllt. Die Pumpe<B>5</B> saugt  aus dem Raum<B>13</B> durch Kanal 14, drückt  die Arbeitsflüssigkeit durch Kanal<B>15</B> in den  Zylinderraum     Ki    und letztere kehrt durch  die Bohrungen<B>16</B> wieder in den Saugraum  <B>13</B> zurück.

   Der Kreislauf der Pumpe<B>5'</B> ist  folgender-     Satigraum   <B>13,</B> Saugkanal 14',  Pumpe<B>5',</B> Druckkanal<B>15',</B> Zylinderraum K2,  Bohrungen<B>17,</B> Saugraum<B>13.</B> Diese Kreis  läufe bringen vorerst keine Änderung der  Lage des Arbeitskolbens in     bezug    auf den       Aubeitszylinder    hervor.  



  Soll der Servomotor zur Wirkung gebracht  werden, so wird der Steuerschieber<B>10</B>     achsial     verschoben, etwa nach aufwärts. Dann sperrt  die Steuerkante 12 die Rückströmung des  von der Pumpe<B>5</B> geförderten     Druchmittels     in den Saugraum<B>13</B> und unterbricht so den  früheren Kreislauf. Die in den Zylinderraum       Ki    geförderte Druckflüssigkeit bewirkt     dort-          selbst    einen Druckanstieg und verschiebt den  Kolben<B>3</B> nach aufwärts. Der Kreislauf der    Pumpe<B>5'</B> war durch die Verschiebung des  Steuerschiebers<B>10</B> nicht behindert worden,  denn die Steuerkante<B>11</B> hatte einen noch  grösseren     Durchflussquerschiiitt    freigegeben.  



  In dem Masse, als der Arbeitskolben<B>3</B>  durch die Wirkung der Pumpe<B>5</B> seine Auf  wärtsbewegung vollführt und damit dem  Steuerschieber<B>10</B> nachläuft, stellt ei,     allmäll-          lieh    wieder die ursprüngliche relative Lage  zwischen sich und diesem her, in welcher  Gleichgewicht herrscht. Ganz analog vollzieht  sich die     Abwärtsbewegung    des Arbeitskolbens  durch die Pumpe<B>5',</B> wenn der Steuerschieber  nach abwärts verschoben wird.  



  Das dargestellte Ausführungsbeispiel er  schöpft natürlich keineswegs den Erfindungs  gedanken, sondern im Rahmen desselben sind  zahlreiche Abänderungen konstruktiver Natur  möglich. So könnten auch Pumpen anderer  Bauart, etwa Kolbenpumpen, Verwendung  finden und die Förderung des Druckmittels  könnte gegebenenfalls durch eine einzige  umsteuerbare Pumpe oder durch mehr als  zwei Pumpen erfolgen.     Ebensowenig    sind Art  und     Anbringung    jenes Elementes, von dem  die Pumpen ihre Bewegung ableiten, einer  Beschränkung unterworfen. Dieses Element  (im gezeigten Ausführungsbeispiel das Zahn  rad<B>6)</B>     muss    auch nicht in Ruhe verbleiben,  sondern kann selbst durch eigene Kraft der  regulierten Maschine oder durch fremde Kraft  einer Drehbewegung unterworfen sein.

   Schliess  lich ist auch das Anwendungsgebiet der       Erfirtdung    nicht auf die     Laufschaufelregelung     von     Flügelradturbinen    beschränkt, sondert) er  streckt sich auf alle jene Fälle, wo während  des Betriebes die Verstellung von Maschinen  teilen durchgeführt werden soll, die einem  sich drehenden System angehören.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umlaufender hydraulischer Servomotor, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Arbeitsmittelvorrat, als auch die das Arbeits mittel auf Druck bringende Pumpeneinrich tung in dein umlaufenden System unterge bracht sind. UNTERA.'LZSPRtCHE. <B>1.</B> Servomotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Arbeitsmittel auf Druck bringende Pumpeneinrichtung mit dem Arbeitskolben des Servomotors zusammengebaut ist. -2. Servomotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass <B>für</B> jede Verschie bungsrichtung des Arbeitskolbens des Servomotors mindestens eine Pumpe vor gesehen sind.
    <B>3.</B> Servomotor nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-2, dadurch gekennzeich net, dass die Pumpen aus einem gernein- gamen Saugraum ansaugen. 4. Servoi'Dotoi, nach Pateiit.t1).-,PI-LICII und Un- terangprüchen <B>1-3,</B> dadurch gekennzeich net, dass der Antrieb der PLImper) von einem gemeinsamen Teil abgeleitet wird, der die Drehbewegung des Systems nicht mitmacht.
    <B>5.</B> Servomotor nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-4, dadurch gekenilzeich- net, dass die Pumpen als Zalinradpunipen ausgebildet sind, deren Rä äder an eineni Zahnrad abrollen, weiches die Drebbewe- gung des Systems nicht initinacht.
CH147552D 1930-02-21 1930-05-21 Umlaufender hydraulischer Servomotor. CH147552A (de)

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CS147552X 1930-02-21

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