CH147594A - Vorrichtung zur Erzeugung eines Steuerpotentials für die steuerbaren Gitter von Quecksilberdampf-Gleichrichtern oder -Ventilen. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung eines Steuerpotentials für die steuerbaren Gitter von Quecksilberdampf-Gleichrichtern oder -Ventilen.

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CH147594A
CH147594A CH147594DA CH147594A CH 147594 A CH147594 A CH 147594A CH 147594D A CH147594D A CH 147594DA CH 147594 A CH147594 A CH 147594A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Vorrichtung zur     Erzeugang    eines Steuerpotentials für die steuerbaren Gitter<B>voll</B>       Quecksilberdampf-Gleichrichtern    oder -Ventilen.    Es ist bekannt,     dass    elektrische Ventile  und     Quecksilberdampfgleichrichter        mitHilfe     von Gittern, die positiv oder negativ auf  geladen werden, gesteuert werden können.  Zur     Aufladung    der Gitter mit positivem oder  negativem Potential ist im allgemeinen eine       Hilfsgleichstromquelle    notwendig. Diese       Hilfsgleichstromquelle    bedeutet oft eine un  erwünschte Komplikation der Steuerungs  einrichtung.  



  Die Erfindung bezieht sich nun auf eine  Vorrichtung, die die Aufstellung einer be  sonderen     Hilfsgleichstromquelle    zur Steue  rung der Gitter vermeidet. Versuche haben       riämlich    gezeigt,     dass    Metallteile, die im In  nern eines Gleichrichters isoliert angebracht  sind, bei brennendem Lichtbogen ein Poten  tial annehmen, das zwischen dem Potential  der Anode und demjenigen der Kathode liegt.  Gemäss der Erfindung werden derartige Me  tallteile als     Hilfsstromquelle    zur     Aufladung       von Gittern mit positiver Spannung gegen  über der Kathode verwendet.  



  Gegenstand der Erfindung ist somit eine  Vorrichtung zur Erzeugung eines Steuer  potentials für die steuerbaren Gitter von       Queeksilberdampf-Gleichriehtern    und -Ven  tilen, die dadurch gekennzeichnet ist,     dass          "on    einem vom Arbeitslichtbogen zwischen  Anode und Kathode unabhängigen Licht  bogen     beaufschlagte    isolierte Metallteile an  gebracht sind, denen das positive Steuer  potential entnommen wird.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung schematisch dargestellt,  und zwar zeigt     Abb.   <B>1</B> die Verwendung von  den Erregeranoden eines     Quecksilberdampf-          Gleichrichters    zugeordneten Gittern     als    Po  tentialquelle für die steuerbaren Gitter sei  ner Hauptanoden,

   und     Abb.    2 zeigt die Un  terbringung der als Potentialquelle dienenden  Gitter in einen besonderen     Hilfscleiehriehter.     t>      Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Abb.   <B>1</B>  bedeutet a einen     Quecksilberdampf-Gleich-          richter    mit Anode<B>b</B> und Kathode<B>e.</B> Das der  Anode<B>b</B> vorgelagerte, steuerbare Gitter ist  mit<B>d</B> bezeichnet. Die Erregeranoden des  Gleichrichters sind mit<I>ei, e,</I> bezeichnet, sie  werden aus dem Transformator     J    gespeist.

    Den Erregeranoden sind die Metallgitter     g"     <B>A</B> vorgelagert, die gegen das     Gleichrichter-          gehäuse    isoliert und untereinander leitend  verbunden, sowie zu dem Umschalter     16    ge  führt sind. Der zwischen den Erregeranoden  und der Kathode vorhandene     Lielltbogen     drückt den im     Lielitbogen-weg    angebrachten  metallischen Gittern ein zwischen dem Po  tential der Anoden und der Kathode liegen  des positives Potential auf, das durch den  Schalter h an das Steuergitter<B>d</B> der Anode<B>b</B>  gelegt werden kann.

   Der Wert des positiven  Steuerpotentials kann dadurch veränderlich  gemacht werden,     dass    der vom Arbeitslicht  bogen unabhängige     ErregerlieJitbogen    auf  dem Wege von dem als Potentialquelle die  nenden Gitter zur Kathode gedrosselt oder  eingeschnürt wird, zum Beispiel durch     Licht-          bogenführungshülsen,    Siebe oder dergleichen.  Das Erregersystem wird zweckmässig     mehr-          anodig    und dreiphasig ausgeführt, so     dass    die  leitend verbundenen Gitter der Kathode  gegenüber ein nahezu konstantes Potential  annehmen.  



  Das vielfach für die Gittersteuerung er  forderliche negative Potential wird zweck  mässig dadurch gewonnen,     dass    mit der Ka  thode<U>ein</U>     Ohmscher    Widerstand<B>k</B> verbunden  wird, dessen anderes Ende mit dem Stern  punkt des die Erregeranoden speisenden  Transformators verbunden ist und an dem die  negative Steuerspannung abgenommen wird.  Mit i sind Begrenzungswiderstände be  zeichnet.  



  An Stelle von Gittern als Potentialquelle  können     ebensogut    beliebige andere, innerhalb  des Gleichrichters vorgesehene, isolierte Me  tallteile verwendet werden. Wie     Abb.    2 zeigt,  können auch die als Potentialquelle dienen  den     isoliei    en Metallteile einem von dem das  steuerbare Gitter enthaltenden Ventil ge-    trennten Hilfsgleichrichter zugeordnet sein.  In     Abb.    2 zeigt a ein     Quecksilberdampfventil     mit der Anode<B>b,</B> der Kathode     c    und dem  Steuergitter<B>d.</B> Der Hilfsgleichrichter ist mit       al    bezeichnet.

   Dieser besitzt drei Anoden ei  bis     ez,    die aus dem Transformator<B>f</B> gespeist  werden. Die den Anoden zugeordneten Git  ter<B>g,</B> bis<B>g,</B> sind leitend verbunden und über  den Umschalter<B>h</B> an das Steuergitter<B>d</B> an  geschlossen. Die Kathoden     c    und     ei    des  Haupt- und des Hilfsgleichrichters sind elek  trisch verbunden.     lo    ist der das negative Po  tential liefernde Widerstand.  



  Durch die beschriebenen Vorrichtungen  wird der Erregerstrom eines Gleichrichters  nicht nur, wie bisher, zur Erzeugung des  Gleichrichters, sondern auch als     Hilisstrom-          quelle    für die Steuerung der Gitter der  Hauptanoden verwendet.  



  An Stelle der Gitter     gl,   <B><I>g2, g.</I></B> kann auch  das von der Kathode     ci    isolierte Gehäuse des  Hilfsgleichrichters als     Hilfsstromquelle    be  nutzt werden mit dem Vorteil,     dass    hierdurch  der isolierte Einbau der Gitter und die iso  lierte Durchführung der     Steuerleitun"",    durch  das Gehäuse des     Hilfsgleichrichter2    weg  fällt.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung eines Steuer potentials für die steuerbaren Gitter von Quecksilberdampf-Gleichrichtern oder --Ven tilen, dadurch gekennzeichnet, dass von einem vom Arbeitslielitbogen zwischen Anode und Kathode unabhängigen LieUtbogen beauf- schlagte isolierte Metallteile vorhanden sind, denen das positive Steuerpotential entnom men wird.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die isolierten Metallteile innerhalb des den Arbeitslicht bogen enthaltenden Gefässes angebracht sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Potentialquelle für die Gitter- steuerung den Erregeranoden für den Ar beitslichtbogen zugeordnete Gitter be nutzt werden.
    <B>3.</B> Vorrielitung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die isolierten Metallteile mindestens zwei Anoden zu geordnet sind, die mit ein- oder mehr- phasigein Wechselstrom gespeist werden. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprucli <B>3,</B> dadurch gekennzeiel-i- net, dass als Potentialquelle die Anoden gitter eines mehranodigen und mehr- phasigen Hilfsgleichrichters verwendet werden.
    <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die das Steuerpotential lie fernden Gitter leitend untereinander ver bunden und über einen Schaltapparat an das zu steuernde Gitter gelegt werden. <B>6.</B> Vorrichtung nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass der Wert des Steuerpotentials dadurch verändert wird, dass der Lichtbogen auf dem Wege von dem isolierten Metallteil zur Kathode ge- Arosselt wird.
    <B>7.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathoden des Hilfsgleichrichters und des das steuerbare Gitter enthaltenden Gleichrichters oder Ventils leitend mit einander verbunden sind. <B>8.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur gleich zeitigen Erzeugung eines negativen Steuerpotentials für das zu steuernde Git ter zwischen Kathode und Sternpunkt des Speisetransformators für die den unab hängigen Lichtbogen erzeugenden Anoden ein Ohmscher Widerstand geschaltet ist, dem das negative Steuerpotential ent nommen wird.
    <B>9.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4,<B>6, 7,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass zur Erzeugung des positiven Steuerpotentials das von der Kathode iso lierte Gleichrichtergehäuse des Hilfs- gleichriehters selbst verwendet wird.
CH147594D 1929-08-28 1930-07-11 Vorrichtung zur Erzeugung eines Steuerpotentials für die steuerbaren Gitter von Quecksilberdampf-Gleichrichtern oder -Ventilen. CH147594A (de)

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