CH147599A - Hartverbandschneidegerät für therapeutische Zwecke. - Google Patents
Hartverbandschneidegerät für therapeutische Zwecke.Info
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- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
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- A61F15/02—Devices for cutting bandages of any kind, e.g. shears, cast-cutting saws
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Description
Hartverbandschneidegerät für therapeutische Zwecke. Die Erfindung betrifft ein Hartverband schneidegerät für therapeutische Zwecke und besteht darin, dass ein zylindrischer Fräser mit auf seinem Zylindermantel bis zu seiner Stirnfläche durchgezogenen und auch auf letzterer vorgesehenen Schneiden ausgerüstet ist.
Zweckmässigerweise kann an einem Lagerungsbügel ein Sicherungssteg hinter dem Fräser auswechselbar angeordnet sein - also auf der von der Fräsrichtung abge wendeten Zylinderseite - und mit einem Fortsatz unter die Stirnfläche des Fräsers nach vorn verlaufen und an der vordern Spitze etwas aufgekrümmt sein, um den Stirnrand des Fräsers zu schützen und eine Behinderung des Arbeitens durch Einklem men von Hartmasse zwischen Stirnfläche des Fräsers und Fortsatz des Sicherungssteges zu vermeiden.
Auch kann der Sicherungssteg auf seiner dem Fräser zugewendeten Seite eine dem Fräser angepasste, mit Riffeln versehene Auskehlung besitzen. Hierdurch wird prak- tiseli erreicht, dass durch die. abscherende Wirkung zwischen den Schneiden des Fräsers und den Riffeln des Sicherungs steges Weichteile des Hartverbandes zer schnitten werden, ohne durch Verfangen der Weichteile am Fräser ein Arbeiten mit dem Gerät zu behindern.
Ferner kann am Sicherungssteg zwecks Vermeidens der sich beim Schneiden zwi schen Hartmasse und Fräser entwickelnden Hitze eine Wasserkühlanlage vorgesehen sein, bei der das Kühlwasser ans einem Druckball durch eine Zuleitung in einem am untern Teil des Sicherungssteges vorgesehe nen Hohlraum geleitet und von dort durch eine Ableitung fortgeführt wird.
Öder es könnte am Stativ des Schneide gerätes an Stelle des Druckballes ein Wasser behälter angeordnet werden, mit welchem die Zuleitung in Verbindung steht, wobei zweck mässig die Zuleitung mittelst Klammern parallel am Schutzschlauch der biegsamen Welle befestigt und mit einem Absperrhahn versehen wird, der zum Öffnen und Schlie ssen der Zuleitung dient und eine Ableitung vorgesehen ist, die am Auslaufende ein be schwerendes Auslaufstück erhält, damit ein Herausgleiten der Ableitung aus einem Auf fangbehälter vermieden wird.
Der Sicherungssteg kann ferner an Stelle der Wasserkühlanlage aus schlechten Wärme leiterstoffen entweder ganz hergestellt oder von solchen Stoffen ummantelt werden.
Im Lagerungsbügel kann mittelst Kugeln eine mit ihrem einen Ende an eine biegsame Kraftübertragungswelle anschliessbare An triebswelle gelagert sein, deren anderes Ende zur Aufnahme des Fräsers geeignet ist und die einen Hohlraum im Lagerungsbügel durchläuft, der sich nach Lösen einer Ver- schlussschraube mit Schmiermitteln für die Kugellager füllen lässt.
Weiter kann ein Spezialfräser zur Her stellung von Bohrlöchern für Fensterschnitte vorgesehen sein, der aus einem Schaft mit Massteilung und einer Schneidekrone mit radial angeordneten Messern besteht, wobei die Schneidekrone einen Fortsatz in Form eines Zentrierdornes mit Diamantschliff trägt. Ausserdem kann am Schaft des Fräsers ein Einstellring mit einer Feststellschraube angeordnet sein, welcher die Einstellung des Fräsers entsprechend der Stärke des Hartver bandes ermöglicht.
Die Zeichnung veranschaulicht den Ge genstand der Erfindung an einem Ausfüh rungsbeispiel und zwar zeigen: Fig. 1 das Gerät in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht des Sicherungs steges mit Zu- und Ableitung für Wasser kühlanlage und Riffeln in der Auskehlung, Fig. 3 einen Querschnitt des Sicherungs steges nach Linie 1-2 der Fig. 2, Fig. 4 einen Grundriss des Sicherungs steg es, Fig. 5 eine Teilansicht des Gerätes mit dem Spezialfräser für Bohrlöcher zur Her stellung von Fensterschnitten,
Fig. 6 eine Gesamtansicht des Gerätes mit Stativ, Fig. 7 eine Rückansicht des Gerätes mit Ableitung und Auslaufstück. Die Hartmasse wird mit einem zylin drischen. Fräser a in senkrechter Stellung zur Stärke des Verbandes in jeder Stärke und Länge, gerade oder in Kurven aufgeschnit ten. Der Fräser a ist auf seinem Zylinder mantel und auf seiner Stirnfläche mit Schnei den versehen.
Am einen Ende einer mittelst Kugeln n in einem Lagerungsbügel c ge lagerten Welle<I>d</I> ist der Fräser <I>a</I> befestigt, während am andern Ende der Welle d eine biegsame Welle e die Verbindung mit einem Antriebsmotor bildet. Die Antriebswelle d durchläuft einen Hohlraum im Lagerungs bügel c, der nach Lösen einer Verschluss schraube 7n mit Schmiermittel für die Kugel lager n sich füllen lässt. Am Lagerungsbügel c ist hinter dem Fräser a - also auf der von der Fräsrichtung abgewendeten Zylinder seite - ein unter die Stirnfläche des Fräsers a nach vorn verlaufender Sicherungssteg b angebracht, der ausgewechselt oder entfernt werden kann.
Der Sicherungssteg b erhält auf seiner dem Fräser a zugewendeten Seite eine dem Fräser a angepasste Auskehlung mit Riffeln, damit zwischen Fräser a und Sicherungssteg b sich verfangende Weich teile des Verbandes zwecks Vermeidung von Hemmungen zerschnitten werden.
Um die beim Schueidvorgang sich zwi schen Hartverband und Fräser a ent wickelnde und auf den Sicherungssteg b übertragende Hitze zwecks Vermeidung von Hautverbrennungen abzuleiten, besitzt der Sicherungssteg b eine besondere Wasserkühl anlage, welche den .Sicherungssteg b ständig abkühlt.
Ein Zuleitungsrohr f, an dessen einem Ende der mit Wasser zu füllende Druckball g mit Zuleitungsschlauch h be festigt ist, mündet in den untern Hohlraum i des Sicherungssteges b, während ein vom Hohlraum<I>i</I> ausgehendes Ableitungsrohr k. einen Ableitungsschlauch l besitzt (Fig. 2), um das Kühlwasser ableiten zu können.
Am Stativ des Schneidegerätes kann an Stelle des Druckballes g ein Wasserbehälter o (Fig. 6) angeordnet werden, mit welchem die Zulei tung h in Verbindung steht. Zuleitung lz wird mittelst Klammern p parallel am Schutzschlauch q der biegsamen Welle be festigt. Ein Absperrhahn r dient zum Öff nen und Schliessen der Zuleitung h. Ablei tung l (Fig. 7) erhält am Auslaufende ein beschwerendes Auslaufstück s, damit ein Herausgleiten des untern Endes der Ablei tung l aus einem Auffangbehälter vermie den wird.
An Stelle dieser Kühlanlage kann der Sicherungssteg b aus schlechten Wärme leiterstoffen hergestellt sein oder ein metal lener Kern desselben von solchen Stoffen um mantelt werden. Das ganze Gerät lässt sich mittelst des Handgriffes c1 (Fig. 1) führen.
Ein zum Schneidegerät gehörender Spe zialfräser zur Herstellung von Bohrlöchern für Fensterschnitte besteht aus dem Schaft t mit Massteilung und einer Schneidekrone u mit radial angeordneten Messern. Den Fort- satz der Schneidekrone u bildet ein kurzer Zentrierdorn v mit Diamantschliff. Am Schaft t ist ein Einstellring w mit Feststell schraube x angeordnet. Man stellt anhand der ungefähren Stärke des Hartverbandes den Einstellring v am Schaft t ein und kann den Hartverband durchbohren, ohne den Pa tienten zu verletzen, da der Einstellring w oberhalb des Hartverbandes aufsitzt.
Der Zentrierdorn v bietet vermöge seines Spezial schliffes keine Verletzungsmöglichkeit, da er sich ausserdem nur in den Weichteilen des Hartverbandes bewegt.
Das Schneidegerät kann nun, mit Fräser a und Sicherungssteg b versehen, im Bohr loch gegen die Hartmasse angesetzt und der Fensterschnitt ausgeführt werden.
Zu bemerken ist noch, dass bei bekannten Geräten zum Aufschneiden von Hartverbän den durch das Auswerfen, der Späne Staub erzeugt wird. Wenn auch Absaugevorrich tungen für den Staub angesetzt werden köh- nen, so behindern sie doch die Arbeit und Übersicht.
Beim Erfindungsgegenstand ist eine sol che Hilfseinrichtung nicht nötig, da die Späne nicht herausgeschleudert werden, son dern sich im Schnitt fangen und liegen bleiben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hartverbandschneidegerät für therapeu tische Zwecke, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Fräser mit auf dem Zylinder mantel bis zur Stirnfläche durchgezogenen und auch auf der letzteren vorgesehenen Schneiden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Hartverbandschneidegerät nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen aus w ee 'hselbar an einem Lagerungsbügel C an- geordneten Sicherungssteg hinter dem Fräser, also auf der von der Fräsrichtung abgewendeten Zyliuderseite,der mit einem Fortsatz unter die Stirnfläche des Fräsers nach vorn verläuft und an der vordern Spitze etwas aufwärts gekrümmt ist, so dass der Stirnrand des Fräsers geschützt bleibt und eine Behinderung des Arbeitens durch Einklemmen von Hartmasse zwi schen Stirnfläche des Fräsers und Fort satz des Sicherungssteges vermieden wird.2. Hartverbandschneidegerät nach Patentan spruch und Unteranspruch l,gehennzeich- net durch eine der Zylinderfläche des Fräsers angepasste, dem Fräser zuge kehrte Auskehlung des Sicherungssteges. in welcher Riffeln herausgearbeitet sind.3. Hartverbandschneidegerät nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, gekennzeich net durch eine am Sicherungssteg zwecks Vermeidens der sich beim Schneiden zwi schen Hartmasse und Fräser entwickeln den Hitze vorgesehene Wasserkühlanlage, bei der das Kühlwasser aus einem Druck ball durch eine Zuleitung in einen am untern Teil des Sicherungssteges vor gesehenen Hohlraum geleitet und von dort durch eine Ableitung fortgeführt w ird. 4.Hartverbandschneidegerät nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, gekennzeich net durch einen Wasserbehälter, an den eine Zuleitung angeschlossen ist, welche mit Klammern parallel am Schutzschlauch der biegsamen Welle des. Gerätes befestigt ist und über einen Absperrhahn Verbin- dung mit einem am untern Ende des Sicherungssteges vorgesehenen Hohlraum hat, während eine Ableitung an ihrem Auslaufende ein beschwerendes Auslauf stück aufweist. 5. Hartverbandschneidegerät nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sicherungssteg zwecks Vermeidens von Hitzeübertragung auf die Haut des Patienten aus schlech ten Wärmeleiterstoffen hergestellt ist. 6.Hartverbandschneidegerät nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sicherungssteg zwecks Vermeidens von Hitzeübertragung auf die Haut des Patienten von schlechten Wärmeleiterstoffen ummantelt ist. 7. Hartverbandschneidegerät nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch einen zum Schneidegerät gehörenden Spezialfräser für Fensterschnitte, bestehend aus einem Schaft mit Massteilung und Schneidekrone mit Messern, während in der Mitte der Schneidekrone ein Zentrierdorn mit Dia mantschliff den Fortsatz bildet und ein Einstellring mit Feststellschraube an dem Schaft die Einstellung entsprechend der Stärke des Hartverbandes ermöglicht.B. Hartverbandschneidegerät nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass im Lagerungsbügel mit- telst Kugeln eine mit ihrem einen Ende an eine biegsame Kraftübertragungs- welle anschliessba#re Antriebswelle gela gert ist, deren anderes Ende zur Auf nahme des auswechselbaren Fräsers ge eignet ist und welche einen Hohlraum im Lagerungsbügel durchläuft, der nach Lösen einer Verschlussschraube mit Schmiermitteln für die Kugellagerung sich füllen lässt.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH147599T | 1929-12-16 |
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| CH147599A true CH147599A (de) | 1931-06-15 |
Family
ID=4403598
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|---|---|---|---|
| CH147599D CH147599A (de) | 1929-12-16 | 1929-12-16 | Hartverbandschneidegerät für therapeutische Zwecke. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH147599A (de) |
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1929
- 1929-12-16 CH CH147599D patent/CH147599A/de unknown
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