CH147782A - Vorrichtung zur Herstellung von Emulsionen. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Emulsionen.

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CH147782A
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Lechler Firma Paul
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Lechler Paul Fa
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  Vorrichtung zur Herstellung von Emulsionen.    Bei der Herstellung von     Emulsionen,    zum  Beispiel bei Asphaltemulsionen, handelt es  sich in der Regel     darum,    den zu     emulgieren-          den    Stoff überaus fein zu zerteilen, damit  das einzelne Tröpfchen im Verhältnis zu  seinem Inhalt eine grösstmögliche Oberfläche  hat und dadurch im Wasser schwebend  bleibt. Ausserdem muss das Tröpfchen mit  der     Emulgatorflüssigkeit    sich überziehen, da  mit die einzelnen Tröpfchen nicht zusammen  fliessen können.  



  Diesen Zustand erreichte man bisher  durch     Zerkleinerung    des zu     emulgierenden     Körpers mit schnellaufenden Mühlen,     schnell-          laufenden    Rührwerken und dergleichen. Die  Umdrehungszahlen solcher Maschinen     sind,          wenn    sie noch rationell arbeiten sollen, natur  gemäss begrenzt; denn bei zu hohen Touren  zahlen entstehen Reibungen in der     Maschine,     welche nur durch kostspielige Vorrichtungen  unschädlich gemacht werden können; auch  ist der Kraftbedarf solcher Maschinen be  deutend.

      Es wurde nun gefunden,     da.ss    durch An  wendung sogenannter Streudüsen die Her  stellung von Emulsionen in besonders voll  kommenem Grade gelingt, denn in solchen  Streudüsen     treten    Umdrehungsgeschwindig  keiten der Flüssigkeit auf, wie sie sich mit  andern Vorrichtungen nicht erreichen lassen.  In den Streudüsen werden durch     tangentiale     Einführung der Flüssigkeit in eine Trommel  oder einen Kegelraum und dergleichen Dreh  bewegungen der Flüssigkeit erzeugt, so dass  diese nach dem Austreten aus der Düse unter  der Nachwirkung der Fliehkraft zerstäubt.  Die Düsen sind kaum einer Abnützung aus  gesetzt, während alle schnellaufenden Ma  schinen sich naturgemäss leicht abnützen.  



  Eine Vorrichtung zur Herstellung von  Emulsionen mit Hilfe von Streudüsen ist in  der Zeichnung als Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt. Der mit Heizschlan  gen versehene Behälter a enthält Bitumen,  der durch den Dampfkessel b durch die  Dampfleitung     c    geheizt wird, so dass das Bi-           turnen    in schmelzflüssigen Zustand Kommt.

    Dem Behälter e wird durch die Pumpe d  Bitumen zugeführt; er ist durch die Heiz  schlangen f geheizt und enthält einen     Rührer          rg.    Dem Bitumen     wird    nun ein     Emalgator,     zum Beispiel Wollfett,     Tallöl,    Harz oder  dergleichen     zugerührt.    In einem zweiten Be  hälter h wird eine Lösung von Alkali und  Wasser bereitet. Durch zwei Kolbenpumpen       i    und i' wird einerseits das mit dem     Fett    oder  dergleichen gemischte Bitumen, anderseits  die alkalische Lösung in durch die Pumpen  leistung zu regelnder Dosierung in die Streu  düse k gepresst.

   In dieser Streudüse erfolgt  durch die beschriebene rasche Drehung der  beiden Flüssigkeiten deren innige Zerteilung  und Mischung, so dass aus der Düse eine aus  den beschriebenen Flüssigkeiten bestehende,  durch die Feinheit ihrer Teilchen beständige  Emulsion austritt. In dem Behälter l wird  die Emulsion aufgefangen und durch die       Leitung        na    abgefüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von halt baren Emulsionen, gekennzeichnet dadurch, dass zur Mischung der die Emulsion bilden den Flüssigkeiten Streudüsen benützt wer den, in denen die Flüssigkeiten durch schrä gen Einlauf in Drehbewegung gesetzt und so innig gemischt werden, dass sie aus der Düse emulgiert zerstäubt austreten. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet dadurch, dass die für die Emulgierung bestimmten Flüssigkeiten der Düse durch Druckvorrichtungen zu geführt werden, welche zugleich die Do sierung der Flüssigkeiten bewirken. <B>2</B>. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Druckvor richtungen Pumpen sind.
CH147782D 1929-08-30 1930-08-07 Vorrichtung zur Herstellung von Emulsionen. CH147782A (de)

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