CH147842A - Geschwindigkeitsmesser mit mindestens einem Messrad. - Google Patents
Geschwindigkeitsmesser mit mindestens einem Messrad.Info
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Description
Gesehwindigkeitsmesser mit mindestens einem Messrad. Bei den bisher bekannten- Geschwindig- keitsmessern mit mindestens einem Messrad, das von einem Uhrwerk periodisch mit der- Wegwelle gekuppelt und entkuppelt wird und nach Ablauf jeder Messzeit in die Aus gangsstellung zurückgeht, wird diese Aus gangsstellung durch einen festen Anschlag begrenzt, was zur Folge hat, dass stets ein mehr oder weniger grosses Zahnspiel über wunden werden muss,
bis die Drehung des mit .dem Messrad in Eingriff .stehenden Zahn triebes auf das Messrad wirksam wird. Die ses je nach der Genauigkeit des Getriebes mehr oder weniger grosse Spiel macht sich als Messfehler geltend, welcher mit der Kürze der Messzeit und der Abnützung des Ge triebes zunimmt.
Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieses Messfehlers. Zu diesem Ende erfolgt die Begrenzung der Ausgangsstellung des Messrades durch ein an der Verzahnung des Antriebsrades anstossendes Stück des Mess- rades. Auf der Zeichnung, die ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes dar stellt, ist Fig. 1 eine Seitenansicht desselben, Fig. 2 eine Draufsicht hierzu, Fig. 3 ein Teilschnitt nach Linie III-111 der Fig. 1.
Es bezeichnet 1 die Zeitwelle des Uhr werkes des Geschwindigkeitsmessers: sie er hält ihren Antrieb über ein Zahnradgetriebe 2, 3 von einer nicht dargestellten Triebfeder aus, die in bekannter und daher hier nicht näher zu erläutender Weise von der zu mes senden Welle aus während des Betriebes ge spannt wird. Zwei auf der Zeitwelle 1 fest sit7ende Steuernocken 1 und 5 betätigen ab wechselnd zwei auf einer uemeinsamen Achse 6@ los drehbare Hebel 7 und 8, von denen ersterer ein Zahnrad 9 und ein mit diesem fest verbundenes feingezahntes Kupplungs rad 10 trägt.
Das Zahnrad 9 erhält seinen Antrieb von einem auf der Federhauswelle 11 lose drehbaren Zahnrad 12 aus, das über ein nicht gezeichnetes Gleichrichtergetriebe mit der zu messenden Welle in Verbindung steht. Durch die Hin- und Herbewegung des Hebels 7 wird das Kupplungsrad 10 finit einem ebenfalls feingezahnten Rad 13 wäh rend den Messzeiten in Eingriff und wäh rend den Zwischenzeiten ausser Eingriff ge bracht.
Auf der Welle 14 des Rades 13 sitzt das Zahntrieb 15, durch welches das Messrad 16 aus der Ausgangsstellung in eine der jeweiligen Geschwindigkeit entsprechende Stellung gedreht wird. Das Zurückdrehen des Messrades 1-6 in seine Ausgangsstellung, jedesmal wenn das Rad 10 mit dem Rad 13 ausser Eingriff gebracht wird, erfolgt durch eine Spiralfeder 17 (Fig. 2). Die Aus gangsstellung des Messrades 16 ist im Ge gensatz zu den bisher bekannten Messwerken von Geschwindigkeitsmessern, nicht durch einen ortsfesten Anschlag, sondern durch ein volles Stück 18 der Messrad-Verzahnung be grenzt.
Steht dieses volle Stück 18 mit dem in Fig. 1 obern Ende an der Verzahnung des Zahntriebes 15 an, so kann sich das Messrad 16 unter dem .Einfluss der Spiral feder 17 nicht mehr weiter zurückdrehen. Damit ist die Rückwärtsdrehung des Mess- rades so begrenzt, dass zwischen den Ver zahnungen der Räder 15 und 16 für den Be ginn des Messvorganges nicht das geringste Spiel vorhanden ist und sofort mit Beginn der Drehung des Zahntriebes 15 bezw. der Messzeit auch das Messrad in Drehung ver setzt wird.
Dadurch wird jeder Messfehler aus einem Spiel zwischen den Rädern 15 und 16 vermieden. Die Drehung des Messrades -wird in üblicher Weise durch ein Stiftepaar 19, 20 und ein Zahngetriebe 21, 22 auf die Zeigerwelle 23 des Messwerkes übertragen. Das Zurückgehen des Zahngetriebes) 21, 22 in die Ausgangsstellung oder in die durch verminderte Geschwindigkeit bedingte Stel lung wird in bisher üblicher Weise durch eine mit ihrem äussern Ende festliegende und mit dem innern Ende an der Welle des Ra des 21 angreifende Spiralfeder 24 bewirkt, sobald es durch ein von .der Zeitwelle Be steuertes Sperrgetriebe ' freigegeben wird.
Der Hebel 8 wirkt auf eine das Rad 13 und damit auch das Messrad beherrschende bezw. am Ende jeder Messperiode .sperrende Klinke. 25 zur Freigabe für das Zurückgehen des Messrades in seine Ausgangsstellung. Mit dem beschriebenen Messwerk wird ein ruhi ger Zeigerstand ohne Anwendung einer Sta bilisierungsvorrichtung erreicht, welch letz tere immer den Genauigkeitsgrad des Instru mentes beeinträchtigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Geschwindigkeitsmesser mit mindestens einem Messrad, das von einem Uhrwerk perio- diseh mit der Wegwelle gekuppelt und ent- kuppelt wird und nach Ablauf jeder Messz#-,it in die Ausgangsstellung zurückgeht, dadurch gekennzeichnet. da.ss die Begrenzung der Aus gangsstellung des Messrades durch ein an der Verzahnung des Antriebsrades anstossendes Stück des Messrades erfolgt.UNTERANSPRUCH: Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver zahnung des Messra.des durch ein volles Stück unterbrochen ist, das an der Verzahnung des Antriebsrades anstossend, die Ausgangsstel lung des Messrades begrenzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH147842T | 1930-03-12 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH147842A true CH147842A (de) | 1931-06-30 |
Family
ID=4403786
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|---|---|---|---|
| CH147842D CH147842A (de) | 1930-03-12 | 1930-03-12 | Geschwindigkeitsmesser mit mindestens einem Messrad. |
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| Country | Link |
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1930
- 1930-03-12 CH CH147842D patent/CH147842A/de unknown
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