CH147897A - Drehkolbenmaschine. - Google Patents

Drehkolbenmaschine.

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CH147897A
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CH
Switzerland
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Wehle Hans
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Wehle Hans
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C3/00Rotary-piston machines or engines with non-parallel axes of movement of co-operating members
    • F01C3/02Rotary-piston machines or engines with non-parallel axes of movement of co-operating members the axes being arranged at an angle of 90 degrees

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description


      Drehkolbenmasehine.       Die Erfindung betrifft eine Drehkolben  maschine mit einem oder mehreren ring  förmigen Arbeitsräumen, deren jeder um  laufende Kolben aufnimmt und durch Dreh  schieber unterteilt ist, welche ringförmigen  Querschnitt und     Durchlassöffnungen    für die  zwischen den Ein- und     Auslasskanälen    des  Kolbenträgers angeordneten Kolben auf.  weisen.  



  Eine solche     Drehkolbenmaschine    wird er  findungsgemäss derart ausgebildet,     da.ss        Um-          führunaskanäle    vorgesehen sind, die bei Ab  sperrung der     Schieberbahnen    durch die vor  beigehenden Kolben diejenigen Abschnitte  der     Schieberbahnen    miteinander verbinden,  welche beiderseits des ringförmigen Arbeits  raumes     bezw.    der ringförmigen Arbeitsräume  liegen.

   Bei     Drehkolbenmaschinen    der ein  gangs angegebenen Art müssen die Kolben  in ihrer     Bewegungsrichtung    gemessen so lang  sein, dass sie beim Durchgang durch die       Sehieberbahnen    diese absperren, weil andern  falls vorübergehend eine freie Verbindung  von Druckraum und Saugraum hergestellt    würde. Dadurch entsteht die Aufgabe, wäh  rend dieser     Absperrung    der     Schieberbahnen     durch den     Einschluss    der Flüssigkeit. in ihnen  eine Hemmung der     Schieber    zu vermeiden.  Diese Aufgabe wird durch die vorliegende  Erfindung gelöst.  



  Die     ringförmig    ausgebildeten Schieber  werden zweckmässig so angeordnet dass ihre  Achsen die Achse des ringförmigen Arbeits  raumes     bezw.    der ringförmigen Arbeitsräume  der Kolben schneiden. Dies bietet den Vor  teil, dass keine     achsial    gerichteten Kräfte auf  treten, die den Kolbenträger gegenüber dem  Träger des ringförmigen     Arbentsraumes        bezw.     der ringförmigen Arbeitsräume zu verschie  ben suchen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der beiliegenden Zeich  nung dargestellt.  



  In dieser zeigt     Fig.    1, 2 und 3 ein  Schema und     Fig.    4 und 5 zwei zueinander  senkrechte     Schnitte    dieses Beispiels.  



  Der ringförmige Arbeitsraum 8 ist in  den     Fig.    2 und 3 längs einer Geraden     A-B         abgewickelt dargestellt, während er in Wirk  lichkeit in Ringform ausgeführt wird, wie  der strichpunktierte, der Geraden     A-B    ent  sprechende Kreis     E-F    in     Fig.    4 zeigt.       Fig.1    ist ein Schnitt des Schemas nach     E-F     der     Fig.    2     bezw.    3. Die Körper 1 und 4  bewegen sich im Schema relativ zueinander  endlos in den angegebenen Pfeilrichtungen.

    Bei der praktischen Ausführung wird die  Linie     A-B    zum Kreis zusammengebogen,  und zwar ist diese Biegung im Ausführungs  beispiel in     Fig.    4 und 5 so vorgenommen,  dass der Kolbenträger 4 zum     Hohlkörper     wird. Die Biegung kann aber ebenso(     gut    im  entgegengesetzten Sinne vorgenommen wer  den, so dass der     Schieberträger    1 zum Hohl  körper wird. In beiden Fällen ist belanglos,  ob der innere oder äussere Körper zum     Stator     gewählt wird.  



  In den     Fig.    4 und 5 bildet der äussere,  als Hohlkörper ausgebildete Kolbenträger     =1     den     Stator.    Diese Maschine, die entweder  als Pumpe oder als Flüssigkeitsmotor dienen  kann und sich sowohl mit tropfbaren, als  auch mit gasförmigen Flüssigkeiten betrei  ben lässt, weist einen Einlass 15 für die Flüs  sigkeit auf. An der     innern    Umfangsfläche  des Kolbenträgers 4 sind sechs Kolben 5  in Gestalt vierkantiger,     gle'chförmig    über  den Umfang verteilter Zapfen angebracht,  deren jeder zwischen den Mündungen zweier  Kanäle angeordnet ist.

   Der eine Kanal 6  ist an den Saugraum oder den Einlass 15  angeschlossen, während der andere Kanal 7  mit dem in     Yg.    5 rechts oben ersichtlichen       Auslass    oder Druckstutzen in Verbindung  steht.  



  Innerhalb des als     Stator        ausgebildeten     Kolbenträgers ist ein als Rotor ausgebilde  ter     Schieberträger    1 gelagert, dessen Umfang  abdichtend am Innenumfang des     Stators    an  liegt und dessen Drehzapfen 14 in einer  von der rechten Wandung des     Stators    4 ge  tragenen Hülse gelagert ist. Der Rotor 1  ist auf seinem Umfange mit einer ringförmi  gen, den Arbeitsraum bildenden Nut 8 ver  sehen, in welche die Kolben 5     allseitig    ab-    dichtend hineinragen.

   Ausserdem sind im  Rotor 1     ringföianige    Schieber 3 um die  Achsen 2-2 drehbar gelagert, und zwar sind  entsprechend der Zahl der Kolben 5 sechs  derartige Schieber     vorgesehen.    Jeder der  Schieber hat die Gestalt eines Hohlzylinders  mit einer     Aussparung    9     (Fig.    5) und mit       einem    nach der Maschinenachse hin gelegenen  verzahnten Flansch, der aus der rechts ge  legenen Seitenwand des Rotors hervorragt       (Fig.    5) und mit einem konzentrisch zum  Zapfen 14 am     Stator    angeordneten Zahn  kranz in Eingriff steht.  



  Mit ihrer Aussenkante liegen die ring  förmigen Schieber 3 abdichtend auf der       Innenumfangsfläche    des Kolbenträgers 4 auf.    Die Wirkungsweise ist folgende: Bei der  Relativdrehung des     Stators    4 und des Ro  tors 1 werden die Kolben 5 relativ zu den  den Arbeitsraum 8 unterteilenden Schiebern  3 verschoben, so dass die Flüssigkeit durch  den Kanal 6 angesaugt und durch den Ka  nal 7 gefördert wird.

   Sobald ein Kolben bei  seiner Verschiebung     innerhalb    des Arbeits  raumes 8 den ihm zunächst liegenden     Wan-          dungsteil    eines Ringschiebers 3 erreicht hat,  hat sich dieser um seine Achse zufolge des  Eingriffes der beiden Verzahnungen so weit  gedreht, dass eine Aussparung 9 dem Kol  ben freien     Durchtritt    gewährt. Während die  ses     Durchtrittes    nun ist durch eine genügende       Breite    des Kolbens in seiner Bewegungs  richtung dafür gesorgt, dass eine     Verbindung     von Saug- und Druckraum unter allen Um  ständen     vermieden    wird, um einen Verlust  an Fördergut auszuschliessen.  



  Um zu verhindern, dass während dieser       Absperrung    durch den     Einschluss    der Flüs  sigkeit in den beiden Abschnitten 11 und 12       (Fig.    1 und 2) der     Schieberbahnen    eine  Hemmung des Schiebers eintritt, ist ein Um  führungskanal vorgesehen, der die beiden  Abschnitte der     Schieberbahnen    miteinander       verbindet.    Beim dargestellten Ausführungs  beispiel wird dieser     Umführungskanal    durch  die Aussparung 9 des Schiebers selbst ge-      bildet, da diese Aussparung sich in radialer       l"iühtung    weiter erstreckt als der Kolben.

    Es kann     nunmehr    die in den beiden Ab  schnitten 11 und 12     (Fig.    1 und 2) der       Schieberbahnen    eingeschlossene Flüssigkeit  über die Kolben 5 hinweg in Richtung des  Pfeils 18 strömen, wodurch eine ungehinderte  Bewegung der Schieber 3 gewährleistet ist.  Die Anordnung könnte jedoch auch anders  getroffen werden, da es lediglich darauf an  kommt, während des Durchganges der Kol  ben durch die Bahnen der Schieber durch       Umführungskanäle    diejenigen Abschnitte der       Schieberbahnen    miteinander zu verbinden,  welche beiderseits des ringförmigen Arbeits  raumes     bezw.    der ringförmigen Arbeitsräume  liegen.  



  Durch die radiale Anordnung der Dreh  achsen der     Schieber    3 wird erreicht, dass der  Flüssigkeitsdruck im Arbeitsraum 8 weder       achsiale,    noch radiale Kräfte auslöst, welche  eine Trennung der beiden gegeneinander um  laufenden Teile 1 und 4 veranlassen könnt.  Hierdurch werden Drucklager zwischen den  beiden Teilen entbehrlich.  



  Während bei dem dargestellten Aus  führungsbeispiel nur ein Arbeitsraum 8 vor  handen ist, so kann der     Schieberträger    1  auch mit mehreren     ringförmigen    Arbeits  räumen versehen werden, was den Vorteil  bietet, dass bei gleichem Fördervolumen pro  Umdrehung der Durchmesser der     !Maschine     verringert und dementsprechend eine ge  nauere Abdichtung und eine höhere Drehzahl  erreicht werden können.  



  Die     Hindurchleitung-    der Flüssigkeit  durch das Innere des Kolbenträgers 1 bietet  den Vorteil, dass keine Luft in den Spalt.  zwischen     Stator    und Rotor eintreten kann    und dass alle gegeneinander umlaufenden  Teile dieselbe Temperatur aufweisen.  



       Ein    besonderer Vorzug der in der Zeich  nung dargestellten Maschine liegt darin, dass  alle gegeneinander abdichtenden Teile in  Flächenberührung miteinander stehen und  eine     stetige    rotierende Bewegung ausführen.  Dies gewährleistet einen hohen     volumetri-          schen        'Y#Tirkungsgrad    und     gestattet    eine hohe  Betriebsgeschwindigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: EMI0003.0021 Drehkolbenmaschine <SEP> mit <SEP> einem <SEP> oder <SEP> meh reren <SEP> ringförmigen <SEP> Arbeitsräumen, <SEP> deren <tb> jeder <SEP> umlaufende <SEP> Kolben <SEP> aufnimmt <SEP> und <tb> durch <SEP> Drehschieber <SEP> unterteilt <SEP> ist, <SEP> welche <tb> ringförmigen <SEP> Querschnitt <SEP> und <SEP> Durchlass öffnungen <SEP> für <SEP> die <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Ein- <SEP> und <tb> Auslasskanälen <SEP> des <SEP> Kolbenträgers <SEP> angeordne ten <SEP> Kolben <SEP> aufweisen, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeich net, <SEP> dass <SEP> zur <SEP> Vermeidung <SEP> von <SEP> Selbstsperrung <tb> der <SEP> Drehschieber <SEP> (3) <SEP> bei <SEP> Absperrung <SEP> der <tb> Schieberbahnen <SEP> durch <SEP> die <SEP> vorbeigehenden <tb> Kolben <SEP> (5) <SEP> Umführungskanäle <SEP> (9) <SEP> vor gesehen <SEP> sind,
    <SEP> die <SEP> die <SEP> beiderseits <SEP> des <SEP> ring förmigen <SEP> Arbeitsraumes <SEP> (8) <SEP> bezw. <SEP> der <SEP> ring förmigen <SEP> Arbeitsräume <SEP> liegenden <SEP> Abschnitte <tb> (11 <SEP> und <SEP> 12) <SEP> der <SEP> Schieberbahnen <SEP> miteinander <tb> verbinden. UNTERANSPRUCH: EMI0003.0022 Drehkolbenmaschine <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Achsen <SEP> (2) <tb> der <SEP> Drehschieber <SEP> (3) <SEP> die <SEP> Achse <SEP> (1.1) <SEP> des <tb> ringförmigen <SEP> Arbeitsraumes <SEP> (8) <SEP> bezw. <SEP> der <tb> ringförmigen <SEP> Arbeitsräume <SEP> schneiden.
CH147897D 1930-05-26 1930-05-26 Drehkolbenmaschine. CH147897A (de)

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