Anlage mit einem Gehäuse, dessen eine Wand mindestens teilweise durch auswechselbare Schilde gebildet ist, an denen Leuchtröhren befestigt sind. Für Reklamezwecke hat man bereits vielfach elektrische Entladungsröhren be nutzt, die mit Gas oder mit einem Gemisch von Gas und Metalldampf gefüllt sind und positives Säulenlicht ausstrahlen können. Diese Entladungsröhren haben oft die Form von Buchstaben oder andern Zeichen, so dass die Röhren, nachdem sie auf die richtige Weise angeordnet worden sind, eine Licht reklame bilden können.
Man hat bereits vorgeschlagen, verschie dene, aus Entladungsröhren bestehende Zei chen an gesonderten Schilden zu befestigen. Durch Gruppierung solcher, mit bestimmten Zeichen versehener Schilde, können verschie dene Zusammenstellungen gebildet werden. So hat man zum Beispiel auf jedem Schild einen Buchstaben angebracht, so dass man, wenn diese Schilde nebeneinander angeord net werden, imstande ist, Wörter zu bilden. Wenn die Schilde auswechselbar sind, kön nen diese Wörter nach Belieben geändert werden.
Die Transformatoren, mit deren Hilfe die zum Betrieb der Entladungsröhren er forderliche Spannung erregt werden kann, hat man wohl in einem Gehäuse aufgestellt, dessen eine Wand durch die verschiedenen Schilde gebildet wird, an denen die eine Re klame bildenden Entladungsröhren befestigt sind. In diesem Gehäuse können auch andere, zu der Anlage gehörige Teile, zum Beispiel die Widerstände oder Drosselspulen, die mit den Entladungsröhren in Reihe geschaltet werden können, angeordnet sein.
Wenn die verschiedenen Schilde auswechselbar sind, so kann die durch die Entladungsröhren ge bildete Reklame auf sehr einfache Weise geändert werden, nämlich durch eine andere Gruppierung der Schilde oder durch Anbrin- gung neuer Schilde, an denen andere Zeichen befestigt sind.
Bei Verwendung eines Gehäuses von be stimmten Abmessungen kann man aber nur eine sehr bestimmte Zahl Schilde nebenein ander anordnen, was in vielen Fällen Schwierigkeiten mit sich bringt. Wenn man zum Beispiel über eine Reklameanlage ver fügt, in deren Gehäuse sechs Schilde neben einander angeordnet werden können, die je einen aus einer Entladungsröhre bestehenden Buchstaben tragen, so kann man mit Hilfe dieser Anlage kein Wort bilden, das etwa aus neun Buchstaben besteht.
Um dies er zielen zu können, würde man sich eine grö ssere Anlage beschaffen müssen, was aber in vielen Fällen unvorteilhaft sein wird, zum Beispiel wenn man diese ganze grössere An- hage nicht ständig benutzt.
Gemäss der Erfindung, die sich auf eine Anlage der obererwähnten Gattung bezieht, wird diese Schwierigkeit dadurch behoben, dass das Gehäuse, dessen eine Wand minde stens teilweise durch Schilde gebildet wird, an denen für Lichtausstrahlung bestimmte Entladungsröhren befestigt sind; aus min destens zwei abnehmbaren Teilen hergestellt ist, zwischen denen mindestens ein Verlänge rungsteil angeordnet werden kann, der eben falls eine durch Schilde gebildete Wand be sitzt.
Besteht das Gehäuse zum Beispiel aus eirein Mittelteil und zwei Endteilen, die von einander gelöst werden können, und verfügt man über einen oder mehrere Verlängerungs teile, die zwischen dem Mittelteil und einem Endteil des Gehäuses angeordnet werden können, so ist man imstande, die Länge der Anlage und somit auch die .Länge der zü1 bildenden Reklame zu vergrössern. Auch mit Rücksicht auf die Herstellung weist diese Anlage grosse Vorteile auf.
Es genügt näm lich, Mittelteile des Gehäuses herzustellen, die alle gleiche Länge haben, oder man kann zur Herstellung einiger verschiedener Arten 3Tittelstücke mit verschiedenen Längen, zum Beispiel 1, 11/2, 2 m schreiten. Mit Hilfe die ser Normalmittelteile und zweier Endteile>. können alsdann Anlagen von nahezu jeder gewünschten Länge aufgebaut werden. Es braucht nicht gesagt zu werden, dass der artige Mittel- und Endteile, die alle die gleiche oder von denen nur einige verschie dene - Längen haben, sich vorzüglich zur Massenherstellung eignen, so dass die He r stellungskosten wesentlich herabgesetzt sind.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes durch Fig. 1 in einer schaubildlichen Ansicht una durch Fig: 2: in einem Schnitt durch die Mitte der in der Fig. 1 dargestellten Anlage dar.
Die in Fig. 1 veranschaulichte Anlage be sitzt ein rechteckiges Gehäuse, dessen Vor derwand in der Hauptsache durch verschie dene Schilde 1 gebildet wird, an denen elek trische Entladungsröhren 2; in Form ver schiedener Buchstaben befestigt sind. Diese mit Gas oder Metalldampf gefüllten und-po- sitives Säulenlicht ausstrahlenden Ent ladungsröhren werden mit Hilfe eines oder mehrerer Transformatoren 3 (Fig. 2) betrie ben, die durch Kabel 4 und 5 mit den Ent ladungsröhren verbunden sind. Die Schilde 1 haben umgebogene Ränder 6 und 7, die um die innern Flanschen der U-förmigen Schie nen 8 und 9 greifen. Der Rand 6 der Schilde ruht auf dem Flansch 10 der Schiene 8 auf.
Mehrere Schrauben _ 11, die in die in den Rändern 7 der Schilde 1 befindlichen Öff- nungen geschraubt sind, ruhen mit ihren Enden auf dem innern Flansch 12 der Schiene 9 auf. Durch Drehung der Schrau ben Il können die Schilde 1 fest gegen. die Schienen geklemmt werden, wobei trotzdem eine sehr bequeme Auswechslung der Schilde möglich ist.
Das dargestellte Gehäuse besteht aus drei 'heilen, nämlich dem Mittelteil 13 und zwei Endteilen 14 und 15. Diese verschiedenen .feile können auf sehr einfache Weise, zurrt Beispiel mit Hilfe von Schrauben, Bolzen, Bügeln oder Stiften aneinander befestigt werden. Damit ein .wasserdichter Verschluss gesichert ist, können die verschiedenen Teile des Gehäuses mit Rändern versehen sein, die iiber die nächstliegenden Teile hinüber reichen und dadurch die Nähte zwischen den zusammenstossenden Teilen abschliessen.
Die Abmessungen der Endstücke können auch grösser oder kleiner als in der veranschau lichten Anlage gewählt werden. Die End- teile können eventuell auch aus den Seiten wänden des Gehäuses bestehen.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, ist das Gehäuse mit einem Deckel 16 versehen, der um die Scharniere 17 drehbar ist, und einen Rand 18 hat, der in geschlossenem Zu stand des Gehäuses über das obere Ende der Schilde hinübergreift. Hierdurch wird ver hindert, dass die Schilde, auch wenn sich die Schrauben 11 lockern, aus dem Gehäuse her ausfallen.
Durch Entfernung eines Endteils von dem Mittelteil und durch Anordnung eines Verlängerungsteils zwischen diesen Teilen, kann die Länge der Anlage auf sehr einfache Weise vergrössert werden. Hierdurch ist man imstande, eine Reklame beliebiger Länge zu bilden. Wenn die Verlängerungsteile die selben Abmessungen wie das Mittelstück 18 haben, so wird die Herstellung der bleichen heleuchtungsanlagen sehr einfach sein, d.-, man in diesem Falle nur drei verschiedene Teile herzustellen braucht, mit deren Hilfe s@.mtliche Anlagen aufgebaut werden kön- i; en.