CH147985A - Steckachsennabe. - Google Patents
Steckachsennabe.Info
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Description
Steckachsennabe. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Steckachsennabe aus einem fest am Fahrzeugrahmen sitzenden Getriebeteil und einer mit letzterem gekuppelten Radnabe, deren Hohlachse auf einer Steckachse gegen Verschiebung gesichert ist.
Die Erfindung besteht darin, dass die Hohlachse der Nabe mit ihrem erweiterten Ende auf einem zapfenförmigen Fortsatz der Achse des Getriebeteiles zentriert ist und auf ihrem Ende von kleinerem Durchmesser eine Schraubenmuffe trägt, durch die sie in Verbindung mit dem Kopf der Steckachse gegen den Fahrzeugrahmen verspannt ist.
In beiliegender Zeichnung ist die Steck achsennabe gemäss der Erfindung in einer Ausführungsform in drei verschiedenen Stellun gen durch Fig.l-3 beispielsweise darge stellt.
Fig. 4 zeigt die gleiche Steckachsennabe mit kleinen Abänderungen bei dem Einbau in eine Gabel von grösserer Weite. In allen Figuren ist die Steckachsennabe zur Hälfte in Seitenansicht und zur Hälfte im Längs schnitt dargestellt.
Die mittelst Kugellager 6, 7 auf einer Lagerhülse oder Hohlachse 8 drehbare Ein- terradnabe 5 ist mit Hilfe einer Klauenkupp- lung 15 mit einem Gehäuse 14 leicht lös bar verbunden, das mittelst Kugellager 12 auf einer im Gabelende 17 in üblicher Weise durch Muttern dauernd befestigten Achsen 11 drehbar ist. Das Gehäuse 14 trägt auf seinem Umfange ein Antriebsrad, zum Beispiel ein Kettenrad, und im Innern eine Bremse be liebiger Ausführung.
Die Hohlachse 8 ist abgesetzt und mit ihrem erweiterten rechten Ende auf einem zapfenförmigen Fortsatz 10 der Achse 11 zentriert. Vom andern Ende der Hohlachse 8 aus ist die Steckachse 9 eingeschoben, deren Gewindeende 9a in eine mittlere Gewinde bohrung der Achse 11 geschraubt ist (Fig. 1), während eine Verdickung 9b der Steckachse im Gabelende 27 liegt, das zwischen dem Kopf 21 der Steckachse und einer Mutter 22 festgeklemmt wird, die auf dem benachbar ten Ende der Hohlachse 8 verscbraubbar ist. Das betreffende Ende der Hohlachse stützt sich ferner achsial gegen den von der Ver dickung 9b gebildeten Absatz.
Die Hohlachse 8 hat auf einem grösseren Teile ihrer Länge einen grösseren Innendurchmesser als die Steckachse 9. Diese Erweiterung kann konisch oder zylindrisch ausgebildet sein, und hat den Vorteil, dass vor dem Einführen der Steckachse die Hohlachse auf dem Zapfen 10 zentriert wird, was den Zusammenbau erleichtert.
Um das Hinterrad aus dem Fahrzeug rahmen herausnehmen zu können, ohne den Getriebeteil 11, 12 und 14 gleichzeitig ent fernen zu müssen, wird zuerst die Mutter 22 auf der Hohlachse 8 gegen das Kugellager 6 hin verschraubt (Fig. 2). Alsdann wird die Steckachse 9 herausgeschraubt und nach links aus dem Gabelende 27 herausgezogen (Fig. 3). Schliesslich kann, da der Absatz 9b und die Mutter 22 die Verschiebung der Hohlachse nach links nicht mehr hindern, die Radnabe 6 aus der Kupplung 15 heraus gezogen, die Hohlachse vom Zapfen 10 gleich zeitig abgestreift und das Rad aus dem Rah men entfernt werden. Bei dem Einsetzen des Rades wird in umgekehrter Weise verfahren.
Fig.4 zeigt die Anordnung bei dem Einbau der Steckachsennabe in eine Gabel von grösserer Breite. In diesem Falle ist zum Ausgleich ein Zwischenring 23 angewendet, der gegen Verlieren zweckmässig an dem Ga-' belende 27 dauernd befestigt ist. Diese An ordnung ist zum Beispiel für das Hinterrad eines Motorrades vorteilhaft. Wenn der Einbau in eine Gabel von kleinerer Weite gewünscht wird, kommt die Anordnung nach Fig. 1 in Frage. Diese Ausführung wird vorzugsweise in der schmaleren Vorderradgabel eines A11o- torrades angewendet, wobei der Zahnkranz fehlen kann.
Da die Mutter 22 bei ihrer Anlage gegen das Gabelstück 27 die Hohlachse gegen die Achse 11 gedrückt hält, wäre der Anschlag 9L nicht unbedingt erforderlich. Er bedeutet aber auf jeden Fall eine grössere Sicherheit, weil er die Teile auch darin gegen Verschie bung festspannt, wenn die Mutter sich lockern sollte, oder wenn vergessen werden sollte, sie in die Klemmstellung zu bringen. Ander seits wirkt die Mutter auch als zusätzliche Sicherung, etwa wie eine Gegenmutter für das Gewinde 9a.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Steckachsennabe aus fest am Fahrzeug rahmen sitzendem Getriebeteil und mit diesem gekuppelter Radnabe, deren Hohlachse auf einer Steckachse gegen Verschiebung gesi chert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlachse mit ihrem erweiterten Ende auf einem zapfenförmigen Fortsatz der Achse des Getriebeteiles zentriert ist, und auf ihrem Ende von kleinerem Durchmesser eine Schrau benmuffe trägt, durch die sie in Verbindung mit dem Kopf der Steckachse gegen den Fahrzeugrahmen verspannt ist.UNTERANSPRUCH: Steckachsentrabe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckachse gegenüber dein Ende der Hohlachse von kleinerem Durchmesser einen Absatz als Si cherungsanschlag für die Hohlachse hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE147985X | 1929-08-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH147985A true CH147985A (de) | 1931-06-30 |
Family
ID=5672379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH147985D CH147985A (de) | 1929-08-06 | 1930-08-05 | Steckachsennabe. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT127047B (de) |
| CH (1) | CH147985A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2798771A (en) * | 1953-10-19 | 1957-07-09 | Murray Ohio Mfg Co | Bicycle coaster brake hub construction |
-
1930
- 1930-08-05 AT AT127047D patent/AT127047B/de active
- 1930-08-05 CH CH147985D patent/CH147985A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT127047B (de) | 1932-02-25 |
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