DE648429C - Einrichtung fuer Raeder mit Metallspeichen - Google Patents

Einrichtung fuer Raeder mit Metallspeichen

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DE648429C
DE648429C DER90057D DER0090057D DE648429C DE 648429 C DE648429 C DE 648429C DE R90057 D DER90057 D DE R90057D DE R0090057 D DER0090057 D DE R0090057D DE 648429 C DE648429 C DE 648429C
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Description

Fahrzeuge, wie Fahrräder, Motorräderund zum Teil auch Kraftwagen, haben Metallspeichen, die durch eine Zugspannung dem Rade Festigkeit geben. In der bisher bekannten Weise erfolgte die Befestigung beispielsweise bei Fahrrädern in einem Metallring der Nabe durch Einfädeln des einen Endes der Speiche in ein kreisrundes Loch. Die Speiche saß durch einen runden oder ίο knebeiförmigen Endknopf fest. Hier war sie winklig gebogen. In der Felge erfolgte die Befestigung des anderen Endes durch eine Schraubenmutter mit Kopf, die zur Erzielung der Spannung mit einem länglichen Teil durch die Felge' reichte. Hiermit oder durch, ähnliche Vorrichtungen ließ sich die Speiche spannen. Diese bekannten Befestigungsarten waren besonders mühsam bei' Speichenbruch oder sonstiger Veranlassung zur Erneuerung.
Schon zur Einfügung einer einzigem Speiche mußte der Mantel und Schlauch nach Luftleermachung abgenommen oder wenigstens bei Seite gezogen werden. Die Einfügung des Kopfes in den Ring an der Kettenradseite des Freilaufes erforderte ein völliges Entfernen dieses Rades. Bei keiner der bisher bekannten Einrichtungen war es möglich, diese Ausbesserung ohne eine .Entfernung des Mantels und Schlauches zu betätigen.
Diese Übelstände führten zu der nachstehenden Erfindung. Das wesentliche Kennzeichen der neuen· Einrichtung besteht darin, daß die mit Knebelkopfenden und Spannschraube versehene auszuwechselnde Radspeiche sich durch einen Schlitz in der Felge 35- und Nabe von außen einstecken läßt und durch eine Drehung von 900 mit dem Knebelknopf in eine Nut gelagert wird, so daß ein Abnehmen des Reifens und Luftschlauches sich erübrigt, und die Speiche nach der Zugspannung eine sichere Lage hat.
Nachstehend soll die Erfindung im einzelnen erklärt werden.
In der Felge und der Nabe ist zur Einfügung der Speiche kein Loch, sondern ein Schlitz in der Längsrichtung, also der Bewegungsrichtung des Rades. Zur sicheren Lage^ des Knebelkopfes wird im rechten Winkel zu dem Schlitz eine kleine Rille, eine Nut, in die Felge oder Nabe gemeißelt, in die der Knebelkopf hineinpaßt. Weil die Öffnung in der Felge mun nicht ganz durch den Kopf der Speiche verdeckt ist, ist es praktisch, wenn der Schlitz durch eine Platte von außen verdeckt wird, die an der der Felge zügekehrten Seite eine Nut hat, in die die ausgebeulte Stelle der Felge paßt. Für die Nabe ist diese Vorrichtung entsprechend gedacht. Bei Hohlstahlfelgen ist sie nicht unbedingt nötig, weil die Verschmutzung dort unwesentlieh ist. Der Teil der Speiche, der durch diese Schmutzschutzplatte führt, muß weiter vom Kopf entfernt mit einem Gewinde versehen sein, damit sich die Platte gegen die

Claims (2)

  1. Felge oder Nabe schrauben läßt. Damit wird noch gleichzeitig der Speiche eine festere Lage gegeben. ..'
    Die für die Erfindung verwendbare Speich^-j kann in einer an sich bekannten Art benutzt werden, wenn sie auf jedem Ende Knebel-. köpfe hat. Sie muß geteilt sein und sich* durch eine Spannschraube spannen lassen.
    Für den Gebrauchsfall wird die Speiche ίο mit dem Kopf durch den Schlitz in der Felge oder der Nabe geschoben und durch eine Drehung von 90 mit dem Knebel in die Nut gebettet, darauf wird die Speiche, die in der Richtung zur Spannschraube an beiden Teilen ein Gegengewinde hat, gespannt. Die offenbarte Einrichtung ist sinngemäß auch für Motorräder und Kraftwagen verwendbar.
    Die neue Verspeichung ist völlig sicher; die länglichen Schlitze in der Felge sind schmal und beeinträchtigen nicht ihre Festigkeit, wie dies die großen Löcher der bekannten Verschraubungsweise tun. Außer diesen technischen Vorzügen ist die bequeme und leichte Speichenerneuerung hervorzuheben.
    In den Abb. 1 bis 7 sind Ausführungsbeispiele in natürlicher Größe dargestellt. Es stellen dar:
    Abb. ι Speiche mit Schmutzschutzplatte, Draufsicht,
    Abb. 2 Schmutzschutzplatte, Draufsicht, Abb. 3 Speiche, dreiteilig mit Schmutzplatte, Schnitt,
    Abb. 4 Felge mit Schlitz und Nut, Drauf sieht,
    Abb. 5 Felge mit Nut und Speichenkopf, Schnitt,
    Abb. 6 Speichenkranz an der Nabe mit Speichen, Draufsicht,
    Abb. 7 Nabe mit Schlitz und Lagernut, Draufsicht.
    In Abb. ι bezeichnet α die Speiche mit dem Knebelkopf e und dem Gewinde/, d ist die Schmutzschutzplatte, die sich mit der Schraubenmutter c auf dem kurzen Speichen-V. feil gegen die Felge schrauben läßt, b ist » viätie Spannschraube. Abb. 2 zeigt die Schmutz- *%chutzplatte d mit einer Rille g, die am Kne-"oelkopflager auf die ausgebeulte Felge paßt.
    Zu Abb. 3: Hier ist die Abb. 1 im Schnitt dargestellt. Die Bezeichnungen entsprechen den obigen. Am Nabenteil der dreiteiligen Speiche ist eine zweite Spannschraube angebracht.
    Abb. 4 ist ein Felgenteil mit dem Schlitz / und der Nut k. *
    Abb.'5 zeigt die Feigew im Schnitt mit der Nut k. Die übrigen Bezeichnungen entsprechen denen der Abb. 1.
    In Abb. 6 ist ο die Nabe und n der Speichenring^ / ist der Einführungsschlitz für den Knebelkopf. Hier liegen die Schlitze in der Richtung der Zugspannung, eine Nut fehlt.
    Abb. 7 ist der Bruchteil der Nabe eines Kraftwagens, ο ist der flachere, ρ ist der gewölbtere höhere Teil. Die Einführungsschlitze sind ausgebildet wie die in Abb. 4.
    P Λ T l£ N ϊ Λ Ν SPRÜCHE:
    i. Einrichtung für Räder mit Metallspeichen, die mit Knebelenden und zur Zugspannung mit einer Spannschraube versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Felge und Nabe mit Längsschnkten (/) gelocht sind, in denen die von außen eingesteckten Speichen sich durch eine Drehung um 900 in eine eingebeulte Nut (k) setzen und von außen spannen lassen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfüh- · rungsschlitz (I) in der Felge und der Nabe mit einer Scheibe, die mit einer in die Nut passenden Rille versehen ist, verdeckt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER90057D 1934-03-04 1934-03-04 Einrichtung fuer Raeder mit Metallspeichen Expired DE648429C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2526374A1 (fr) * 1982-05-10 1983-11-10 Michelin & Cie Roue pour engin de moto-cross
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DE4444044C2 (de) * 1994-12-10 2001-11-08 Josef Hasberg Felgenrad für Fahrräder u. dgl.
WO2005108120A3 (en) * 2004-04-30 2006-03-02 Easton James D Inc Bicycle wheel

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