CH148117A - Verfahren zur Herstellung eines neuen chromhaltigen Farbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen chromhaltigen Farbstoffes.

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CH148117A
CH148117A CH148117DA CH148117A CH 148117 A CH148117 A CH 148117A CH 148117D A CH148117D A CH 148117DA CH 148117 A CH148117 A CH 148117A
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chromium
oxynaphthalene
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen     ehromlialtigen        Farbstoffes.       <B>Es</B> wurde gefunden,     dass    man einen neuen       ehromhaltigen    Farbstoff erhält, wenn man<B>1</B>       Mol        diazotiertes        5-Nitro-2-amirio-l-phenol,   <B>1</B>       Mol        2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfosäure,   <B>1</B>       Mol        p-Toluolsulfochlorid    und ein     ehromab-          gebendes    Mittel derart aufeinander einwirken       lässt,

          dass    die     Chromverbindung    des Farb  stoffs der Formel  
EMI0001.0017     
    entsteht.  Der gebildete Farbstoff stellt ein dunkles  Pulver dar, das sich in Wasser     und    ver  dünnten Alkalien mit grüner und in     konz.     Schwefelsäure mit blauroter Farbe löst. Er  färbt Kunstseide ans regenerierter Zellulose  in egalen grünen Tönen von sehr guter Echtheit.    <I>Beispiel<B>1:</B></I>  24 Teile     2-Amiiio-5-oxynaphthalin-7-stil-          fosäure    werden in Gegenwart von freiem  Alkali mit 20 Teilen     p-TolLiolsulfochlorid    in  den     Naphtholester    übergeführt.

   Dieser wird  in Gegenwart von freier Säure mit dem     Dia-          zokÖrper    aus<B>16</B> Teilen     5-Niti-o-2-amino-l-          phenol    kombiniert und der Farbstoff nach  beendeter Kupplung abgeschieden. Er wird  in<B>3000</B> Teilen heissem Wasser gelöst; dann  fügt man<B>11</B> Teile     Cr20,i    in Form von     Chrom-          fluorid,        Chromformiat    oder Chromsulfat zu  und erwärmt während<B>15</B> Stunden zum Ko  chen unter Ersatz des verdampfenden Wassers.  Die neue Chromverbindung fällt aus der  Lösung aus; sie wird filtriert und getrocknet.

      <I>Beispiel 2:</I>  40 Teile des durch Kupplung in Gegen  wart einer Säure erhaltenen     Monoazofarb-          stoffes    aus<B>15,5</B> Teilen     diazotiertern        5-Nitro-          2-amino-l-phenol    und 24 Teilen     2-Amino-5-          oxynaphthalin-7-sulfosäure    werden in<B>300</B>      Teilen Wasser gelöst, mit 20 Teilen     Natron-          lauge        (40        %ig)

          versetzt        und        auf        950        erwärmt.     Dazu gibt man nun 20 Teile     p-Toluolsulfo-          chlorid    und rührt bis zum Verschwinden  desselben. Darauf verdünnt man mit 200  Teilen Wasser, stellt mit     Flusssäure    neutral  und versetzt mit der     Fluorchromlösung    aus  <B>15</B> Teilen     Cr203.    Unter Rühren erwärmt  man rückfliessend<B>15</B> Stunden zum Sieden.  Darauf fällt man die Chromverbindung mit  Kochsalz aus, filtriert und trocknet.  



  <I>Beispiel<B>3:</B></I>  15,4 Teile     6-Nitro-2-aniino-l-phenol    wer  den     diazotiert    und in Gegenwart einer Säure  mit<B>23,9</B> Teilen     2-Amiiio-5-oxynaphthalin-7-          sulfosäure    zum     Azofarbstoff    kombiniert. Dieser  wird durch Kochen Mit     FlUorchrom-    oder       Chromsulfatlösung    aus<B>15</B> Teilen     Cr20s    in  die grüne     Cbromverbindung    übergeführt, die  isoliert wird.

   Man löst sie in 200 Teilen  Wasser und stellt mit 20 Teilen     Natron-          lauge        (40%ig)        alkalisch,        erwärmt        auf        950     und versetzt mit 20 Teilen     p-Toltiolsulfo-          chlorid.    Man rührt solange, bis dieses ver  schwunden ist, scheidet den Farbstoff mit  Kochsalz ab, filtriert und trocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPIZ-UCII: Verfahren zur Herstellung eines neuen chromlialtigen Farbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man<B>1</B> Mol diazotiertes 5-Nitro- 2-amino-l-phenol. <B>1</B> Mol 2-Amino-5-oxynaph- thalin-7-sulfosätire, <B>1</B> Molp-Toluolsulfochlorid und ein chromabgebendes Mittel derart auf einander einwirken lässt,
    dass die Chroinver- bindung des Farbstoffes der Formel EMI0002.0048 eutsteht. Der gebildete Farbstoff stellt ein dunkles Pulver dar, das sich in Wasser und ver dünnten Alkalien mit grüner und in konzen trierter Schwefelsäure mit blauroter Farbe löst.<B>Er</B> färbt Kunstseide aus regenerierter Zellulose in egalen grünen Tönen von sehr guter Echtheit.
    <B>UNTERANSPRUCH:</B> Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Amino-5-oxy- naphthaliii-7-suliosätire mit p-TolLiolsulfochlo- rid verestert, den entstandenen Ester mit diazotiertem 5-Nitro-2-amino-l-phenol ver einigt und den so erhaltenen Farbstoff mit einem chronaabgebenden Mittel behandelt.
CH148117D 1930-01-23 1930-01-23 Verfahren zur Herstellung eines neuen chromhaltigen Farbstoffes. CH148117A (de)

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