CH148244A - Einrichtung an Explosionsmotoren zum Prüfen der Zündkerzen. - Google Patents
Einrichtung an Explosionsmotoren zum Prüfen der Zündkerzen.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P17/00—Testing of ignition installations, e.g. in combination with adjusting; Testing of ignition timing in compression-ignition engines
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Description
Einrichtung an Explosionsmotoren zum Prüfen der Zündkerzen. Vorliegende Erfindung hat zum Gegen stand eine Einrichtung an Explosionsmotoren zum Prüfen der Zündkerzen. Die Einrichtung besitzt gemäss vorliegen der Erfindung einen Drehschalter mit einem Kontakt, der einerseits durch Drehen eines Handgriffes mit im Kreise angeordneten Kon takten, an die je eine der Zündkerzen des Motors angeschlossen ist; nacheinander in elektrische Verbindung gebracht werden kann und anderseits an eine Leuchtröhre ange schlossen ist, die mittelst eines Kurzschluss- sehalters mit der Masse in leitende Verbin dung gebracht werden kann. Die erwähnten Kontakte mit der Leuchtröhre und dem Kurzschlussschalter sind in einem Gehäuse, das Schauöffnungen für die Leuchtröhre auf weist, isoliert eingebaut. Das Ganze ist der art, dass zwecks Bestimmung einer aus setzenden Kerze sämtliche Zündkerzen nach einander mit der Leuchtröhre verbunden und dann kurzgeschlossen werden können. Die Zeichnung betrifft ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes für einen Motor mit acht Zündkerzen, und zwar zeigt: Fig.1 einen Achsialschnitt durch den Drehschalter, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 einen Querschnitt durch die Kon takte, Fig. 4 ein Detail. In einem aus Isoliermaterial bestehendem Schaltersockel 1 sind acht mit je einem Kontakt 2 versehene Klemmen 3 in einem Kreis eingebaut, von welchen jede mittelst eines nicht gezeichneten Kabels mit einer Zündkerze des Explosionsmotors (in der Zeich nung nicht dargestellt) in elektrisch leitender Verbindung steht. Die Kontakte 2 sind im Bereiche eines Kontaktes 4; welcher in einer im Sockel 1 drehbaren und mit einem Schal tergriff 5 ausgestatteten Drehscheibe 6 sitzt. In dieser ist in einer Rille 8 eine Leuchtröhre 7 eingebaut. Leiter 9 und 10 verbinden sie mit dem Kontakt 4 und mit einem Schleifkontakt 11. Letzterer ist mit einem Druckknopfstift 13 eines Kurzschluss- schalters 14 in Berührung, der in einer axialen Bohrung 12 der Drehscheibe 6 ver schiebbar ist und unter der Wirkung einer Feder 15 steht. Dieser Stift 13 besitzt in einem Rohr aus elektrisch nicht leitendem Material einen Metallkern 16 mit einem Kon taktbund 17, der beim Hineinstossen des Druckknopfstiftes 13 entgegen dem Druck der Feder 15 mit dem Sehleifkontakt 11 in Berührung kommt, sobald das innere Ende 18 des Druckknopfstiftkernes 16 einen mit der Masse in nicht gezeichneter Weise ver bundenen Kontakt 19 berührt. Eine mit Schauöffnungen 20 versehene Scheibe 21 hält die Drehscheibe 6 im Sockel 1. Vor der Scheibe befindet sich eine auf dem Sockel abnehmbar befestigte Haube 22, eben falls mit im Kreis angeordneten Schauöff nungen 23, mit welchen ein Fenster 24 des Schaltergriffes 5 korrespondiert. Die Nabe 25 der Drehscheibe besitzt ein Neunkant, gegen dessen Flächen 26 nicht gezeichnete Blattfedern zwecks Erzielung einer schritt weisen Drehschaltung der Drehscheibe 6 drücken, so dass die Leuchtröhre 7 beim Loslassen des Schaltergriffes 5 stets genau hinter einer Schauöffnung und der Kontakt 4 auf einem Kontakt 2 steht. Der Schalter griff 5 ist mit einer runden Deckscheibe 27 ausgestattet, welche die Schauöffnungen 23 von aussen abschliesst, um das Eindringen von Fremdkörpern in den Bereich der Kon takte zu verhindern. Bei Automobilen wird der Drehschalter zweckmässig auf dem Armaturenbrett ange bracht, also in unmittelbarer Nähe des Führers. Sobald man ein unregelmässiges Arbeiten des Motors beziehungsweise das Aussetzen einer Zündkerze wahrnimmt, dreht man die Dreh scheibe 6 auf die erste Kontaktstellung Nr. 1, worauf der Zündstrom der Zündkerze I. die Leuchtröhre 7 zum Leuchten bringt, was durch die entsprechenden Schauöffnungen 20 und 24 sichtbar ist. Hierauf drückt man auf den Kurzschlussschalter 14, wodurch die Zünd kerze I kurzgeschlossen wird, die betreffende Kerze ist dann ausser Funktion gesetzt. Ver langsamt sich hierauf der Gang des Motors, so ist die Zündkerze I intakt. Dieses Ex periment führt man durch Drehen der Dreh scheibe 6 auf die nachfolgenden Stellungen Nr. 2 bis 8 der Reihe nach mit allen Zünd kerzen durch. Diejenige Zündkerze bei deren Kurzschliessung mit dem Kurzschlussschalter 14 sich der Gang des Motors nicht verändert beziehungsweise verlangsamt, ist die gesuchte, defekte Zündkerze, was somit ohne Verlassen des Führersitzes während der Fahrt fest gestellt werden kann. Natürlich ist die Anzahl der Kontakte 2 gleich der Zahl der Zündkerzen beziehungs weise der Zylinderanzahl des Motors.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Explosionsmotoren zum Prüfen der Zündkerzen, gekennzeichnet durch einen Drehschalter mit einem Kontakt, der einerseits durch Drehen eines Handgriffes mit im Kreise angeordneten Kontakten, an die je eine der Zündkerzen des Motors ange schlossen ist, nacheinander in elektrisch lei tende Verbindung gebracht werden kann und anderseits an eine Leuchtröhre angeschlossen ist, die mittelst eines Kurzschlussschalters mit der Masse verbunden werden kann, wo bei die erwähnten Kontakte mit der Leucht röhre und dem Kurzschlussschalter in einem mit Schauöffnungen für die Leuchtröhre aus gestatteten Gehäuse isoliert eingebaut sind;das Ganze derart, dass durch Drehen des Handgriffes zwecks Bestimmung einer aus setzenden Kerze, sämtliche Zündkerzen nach einander mit der Leuchtröhre verbunden und dann durch Betätigen des Kurzschlussschalters kurzgeschlossen werden können. UNTERANSPRtrCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Zündkerzen angeschlossenen Kontakte (2) in einem Sockel (1) sitzen, während der an die Leuchtröhre (7) angeschlossene Kontakt mit dieser in einer im Sockel drehbar gelager ten Drehscheibe (6) eingebaut ist, in der der bewegliche Teil des Kurzschlussschalters (14) in der Mitte angeordnet ist. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schauöffnungen (23) für die Leuchtröhre (7) sich in einer auf dem Sockel (1) sitzenden Haube (22) befinden. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Handgriff (5) ein Fenster (24), das sich beim Drehen des Griffes unmittelbar über den Schauöff nungen (23) bewegt, und eine die nicht vor der Leuchtröhre (7) stehenden Schau öffnungen (23) deckende Scheibe (27) besitzt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH148244T | 1930-11-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH148244A true CH148244A (de) | 1931-07-15 |
Family
ID=4404102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH148244D CH148244A (de) | 1930-11-26 | 1930-11-26 | Einrichtung an Explosionsmotoren zum Prüfen der Zündkerzen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH148244A (de) |
-
1930
- 1930-11-26 CH CH148244D patent/CH148244A/de unknown
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