CH148332A - Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Cyanamide der Metalle der 2. Gruppe des periodischen Systems. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Cyanamide der Metalle der 2. Gruppe des periodischen Systems.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Cyanamide der Metalle der 2. Gruppe des periodischen Systems. Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Cyanamide der Metalle der 2. Gruppe des periodischen Systems durch Überleiten von Ammoniak über die Carbonate beschrieben, bei dem bei Tempe raturen oberhalb von 500 gearbeitet wird.
Es hat sich herausgestellt, dass die Cy- anamidbildung erheblich beschleunigt werden kann, wenn das sich bei der Reaktion nach der Gleichung Me"COs -f- <B>2</B> NFIa =112enCN2 + 3<B>H20</B> bildende Wasser ständig herausgenommen und das sich einstellende Reaktionsgleichgewicht auf diese Weise fortwährend gestört wird. Die Entfernung des Wassers kann auf phy sikalischem Wege durch Herabsetzung des Partialdrucks, Kondensation usw. oder auf chemischem Wege erfolgen.
Für die che mische Herausnahme sind alle Körper ge eignet, die das Wasser chemisch leicht binden oder sich mit ihm weiter umsetzen liöntien. So kann man Gase benutzen, die den Aus gangsgasen zugemischt werden und sich itn Reaktionsraum mit dem gebildeten Wasser sofort weiter umsetzen. Vielfach ist es vor teilhaft, die Herausnahme des Wassers durch Substanzen vorzunehmen, die in fester Form dem Prozess zugeführt werden, weil man hier bei die Unbequemlichkeit der Gasherstellungs- mischung und -aufbereitung spart.
Diese Sub stanzen können entweder hinter dein eigent lichen Reaktionsraum angeordnet oder mit dem zur Umsetzung gelangenden festen Aus gangsprodukt unmittelbar vermiselit werden. Da durch die beigefügten Substanzen die Hauptreaktion nicht gestört werden darf und besonders die Zersetzung des Ammoniaks vermieden werden muss, ist der Kreis der in Frage kommenden Körper beschränkt. Als geeignet haben sich zum Beispiel Kohlenstoff in beliebiger Form oder kohlenstoffhaltige Verbindungen erwiesen, wobei darauf geach tet werden mass, dass etwa verwendete Kohle,
Kohlenstoff oder kohlenstoffhaltiges Material nicht zuviel Ammoniak zersetzende Verbin dungen enthält. Die Herausnahrne des Was sers erfolgt in diesem Fall gemäss der Glei chung C+H:"0=CO-f-Hz.
Besonders vorteilhaft ist es, Stoffe zu ver wenden, die selbst oder in der im Laufe des Prozesses anfallenden Form die Düngewir kung des erhaltenen Calciumeyanamides er höhen, wie zum Beispiel Phosphorperrto$yd.
Es kann vorteilhaft sein, das Ausgangs material mit den Zusätzen zu brikettieren und in diesem Zustand oder in gekörnter Form der Ammoniakeinwirkung zu unter werfen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Cyanamide der Metalle der 2. Gruppe des periodischen Systems durch Einwirkung von Ammoniak auf die Carbonate bei Tempera turen oberhalb 500 C gemäss dein Patent ansprach des Hauptpatentes Nr. 141012, da durch gekennzeichnet, dass die Oyanamid- bildung durch Her-ausnahme des sich während der Reaktion bildenden Wasser beschleunigt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Cyanamidbildung durch physikalische Rerausnahme des sich während der Reaktion bildenden Wassers beschleunigt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Cyanamidbildung durch chemische Herausnalnne des sich während der Reaktion bildenden Wassers beschleunigt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Herausnahme des Wassers durch Verbindungen erreicht wird, die den festen Ausgangsstoffen bei gemischt werden.4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Herausnahme des Wassers durch Verbindungen erreicht wird, die den gasförmigen Ausgangsstof fen beigemischt werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Kohlenstoff verwen det wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass kohlenstoffhaltige Materialien verwendet werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass kohlenstoffhaltige Verbindungen verwendet werden. B.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Stoffe verwendet werden, die die Diingewirkung des erlral- tenen Calciumcyanamides günstig beein flussen. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsmate rial mit den Zusatzstoffen brikettiert wird und in dieser Form der Ammoniakwir- kung unterworfen wird. 10.Verfahren nach Patentauspruch; dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsmate rial mit den Zusatzstoffen brikettiert wird und in gekörnter Form der Ammoniak- eirrwirkung unterworfen wird.
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