CH148332A - Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Cyanamide der Metalle der 2. Gruppe des periodischen Systems. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Cyanamide der Metalle der 2. Gruppe des periodischen Systems.

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CH148332A
CH148332A CH148332DA CH148332A CH 148332 A CH148332 A CH 148332A CH 148332D A CH148332D A CH 148332DA CH 148332 A CH148332 A CH 148332A
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Caro Nikodem Dr Prof
Rudolph Dr Frank Albert
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Caro Nikodem Dr Prof
Rudolph Dr Frank Albert
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  Verfahren zur Herstellung hochprozentiger     Cyanamide    der Metalle der 2. Gruppe  des periodischen Systems.    Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung hochprozentiger     Cyanamide    der  Metalle der 2. Gruppe des periodischen Systems  durch Überleiten von     Ammoniak    über die       Carbonate        beschrieben,    bei dem bei Tempe  raturen oberhalb von 500   gearbeitet wird.  



  Es hat sich herausgestellt, dass die     Cy-          anamidbildung    erheblich beschleunigt werden  kann, wenn das sich bei der Reaktion nach  der Gleichung       Me"COs        -f-   <B>2</B>     NFIa        =112enCN2        +    3<B>H20</B>  bildende Wasser ständig herausgenommen und  das sich einstellende Reaktionsgleichgewicht  auf diese Weise fortwährend gestört wird.  Die Entfernung des Wassers kann auf phy  sikalischem Wege durch     Herabsetzung    des       Partialdrucks,    Kondensation usw. oder auf  chemischem Wege erfolgen.

   Für die che  mische     Herausnahme    sind alle Körper ge  eignet, die das Wasser chemisch leicht binden    oder sich mit ihm weiter umsetzen     liöntien.     So kann man Gase benutzen, die den Aus  gangsgasen zugemischt werden und sich     itn     Reaktionsraum mit dem gebildeten Wasser  sofort weiter umsetzen. Vielfach ist es vor  teilhaft, die     Herausnahme    des Wassers durch  Substanzen     vorzunehmen,    die in fester Form  dem Prozess zugeführt werden, weil man hier  bei die Unbequemlichkeit der     Gasherstellungs-          mischung    und     -aufbereitung    spart.

   Diese Sub  stanzen können entweder hinter dein eigent  lichen Reaktionsraum angeordnet oder mit  dem zur     Umsetzung    gelangenden festen Aus  gangsprodukt unmittelbar     vermiselit    werden.  Da durch die beigefügten Substanzen die  Hauptreaktion nicht gestört werden darf     und     besonders die     Zersetzung    des Ammoniaks  vermieden werden muss, ist der Kreis der  in Frage kommenden     Körper        beschränkt.    Als  geeignet haben sich zum Beispiel Kohlenstoff  in beliebiger Form oder     kohlenstoffhaltige         Verbindungen erwiesen, wobei darauf geach  tet werden mass, dass etwa verwendete Kohle,

    Kohlenstoff oder     kohlenstoffhaltiges    Material  nicht zuviel Ammoniak zersetzende Verbin  dungen enthält. Die     Herausnahrne    des Was  sers erfolgt in diesem Fall gemäss der Glei  chung     C+H:"0=CO-f-Hz.     



  Besonders vorteilhaft ist es, Stoffe zu ver  wenden, die selbst oder in der im Laufe des  Prozesses anfallenden Form die Düngewir  kung des erhaltenen     Calciumeyanamides    er  höhen, wie zum Beispiel     Phosphorperrto$yd.     



  Es kann vorteilhaft sein, das Ausgangs  material mit den Zusätzen zu brikettieren  und in diesem Zustand oder in gekörnter  Form der     Ammoniakeinwirkung    zu unter  werfen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Cyanamide der Metalle der 2. Gruppe des periodischen Systems durch Einwirkung von Ammoniak auf die Carbonate bei Tempera turen oberhalb 500 C gemäss dein Patent ansprach des Hauptpatentes Nr. 141012, da durch gekennzeichnet, dass die Oyanamid- bildung durch Her-ausnahme des sich während der Reaktion bildenden Wasser beschleunigt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Cyanamidbildung durch physikalische Rerausnahme des sich während der Reaktion bildenden Wassers beschleunigt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Cyanamidbildung durch chemische Herausnalnne des sich während der Reaktion bildenden Wassers beschleunigt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Herausnahme des Wassers durch Verbindungen erreicht wird, die den festen Ausgangsstoffen bei gemischt werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Herausnahme des Wassers durch Verbindungen erreicht wird, die den gasförmigen Ausgangsstof fen beigemischt werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Kohlenstoff verwen det wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass kohlenstoffhaltige Materialien verwendet werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass kohlenstoffhaltige Verbindungen verwendet werden. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Stoffe verwendet werden, die die Diingewirkung des erlral- tenen Calciumcyanamides günstig beein flussen. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsmate rial mit den Zusatzstoffen brikettiert wird und in dieser Form der Ammoniakwir- kung unterworfen wird. 10.
    Verfahren nach Patentauspruch; dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsmate rial mit den Zusatzstoffen brikettiert wird und in gekörnter Form der Ammoniak- eirrwirkung unterworfen wird.
CH148332D 1928-12-06 1929-12-04 Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Cyanamide der Metalle der 2. Gruppe des periodischen Systems. CH148332A (de)

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