CH148403A - Verfahren zur aluminothermischen Schmelzgussschweissung von Eisenbahnschienen. - Google Patents

Verfahren zur aluminothermischen Schmelzgussschweissung von Eisenbahnschienen.

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CH148403A
CH148403A CH148403DA CH148403A CH 148403 A CH148403 A CH 148403A CH 148403D A CH148403D A CH 148403DA CH 148403 A CH148403 A CH 148403A
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Schultz Hermann
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Schultz Hermann
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  Verfahren zur     aluminothermischen.        Schmelz,-ussschweissung    von     Eisenbahnschienen.       Bei der     sogenannten        aluminotliermischen          Se,'hmelzguss'schweissung,    bei welcher     zwi-          sehen    die mit einer Lücke verlegten Eisen  bahnschienen das     aluminogen-etiselie    Metall in  die     Schienenfuge    gegossen wird, so     dass    es  mit den Schienen zur Verschmelzung kommt  und sie untereinander zu stofflichem Zusam  menhang bringt,

   hat man bisher ausser dem       Zwischenguss    auch rund um die Schweisslücke  einen     Umg-asswulst    angeordnet, damit eine  gute Verschmelzung der     Seliienenstirnfläcllen     auch an ihren Kanten zustande kommt. Die  ser     Umgusswulst        muss    bei Schienen auf der  Fahrfläche und der innern Seitenfläche des  Kopfes,     woder    Radkranz anläuft, wieder     ab-          ,gearbeitet    werden und ist daher an diesen  <B>I</B>  Stellen in hohem Masse unerwünscht.

   Auch  für die seitliche     Aussenfläolie    des Schienen  kopfes wird bei     VignoIschienen    die     Abarbei-          t,ung    des 'Wulstes von den Bahnbetrieben zu  meist gefordert, um bei etwaiger Umlegung  der Schienen diese umkehren und die     bis-          .herigen    Innenkanten nach aussen legen zu  <B>C</B>    können.

   Es sind nun bereits Versuche ge  macht, den     Umgusswulst    an den     Seitenflächen     der Schienen fortzulassen, insbesondere unter  Anordnung eines gegabelten, an beiden Kopf  seiten     vorbe,führenden    Einlaufes, ohne     dass     dabei befriedigende Ergebnisse erzielt wer  den konnten.  



  Nach der vorliegenden Erfindung     kaDii     der     Umguss'Wulst    an den beiden     Seitenflächen     des Schienenkopfes fortgelassen und     trotz-          dein    eine gute     Schweissung    erzielt werden,  wenn man gemäss dem vorliegenden Verfah  ren der Stosslücke das     aluminothermische     Eisen von einer Seite her durch einen zum       ScIlienenfuss    führenden Einlauf und einen       da,von    abzweigenden Kanal zufliessen     lässt.     durch eine derart ausgebildete Form,

       dass     an den beiden     Schienenkopfseiten    kein     Um-          gusswulst    entstellt.  



  Man kann bei der Durchführung des  Verfahrens eine Form verwenden, bei  ,welcher der Einlauf als einseitiger     Fussein-          guss    mit seitlichem Abzweigkanal ausgebil-           det    ist. Zweckmässig ist dieser Abzweigkanal  in Höhe der Unterkante des Schienenkopfes  angeordnet, und     d'er    Einlauf unterhalb dieses  Abzweigkanals so verengt,     dass    er in diesem  verengten Teil     nur,einen    Teil des einfliessen  den Eisens aufnehmen kann, während der  übrige Teil desselben durch den Abzweig  kanal in die     Stosslückü    am untern Teil der       Sahienenköpfe    fliesst.  



  Durch das neue Verfahren wird ohne Ver  grösserung der     aluminotliermischen    Schweiss  masse und ohne     übermässigge    Ausspülung der       Stosslücke    am     Seliienenkopf,    trotz des     Feli-          lens    eines     Umgusswulstes    an den     Schienen-          kopfseiten,    eine gute     Sehweissung    im ganzen       Schienenstoss,querschnitt    erzielt.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht  schematisch     enen    Schnitt durch ein     Ausfüll-          rungsbeispiel    der zur Durchführung des Ver  fahrens dienenden Form.  



  In der     ZeIchnung    bedeutet<B>A</B> den Schienen  kopf und B den     Umgusswulst,    der rund um  den Schienenstoss mit Ausnahme der beiden       Schienenkopfseiten    führt.<B>ei, C</B> ist der Ein  lauf, von dem der Kanal<B>D</B>     ;n    Höhe der Un  terkante des Schienenkopfes abzweigt. Der  Querschnitt des     Einlaufteils        C'    ist     erhe-blich     grösser als derjenige des untern     Einlauf-          teils        C'.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren,zur aluminotherinisc'hen Schmelz- gussschweissung von Eisenbahnschienen, da durch gekennzeichnet, dass man der Stoss lücke das aluminothermisehe Eisen von einer Seite her durch einen zum Schienenfuss füh renden Einlauf und einen davon abzwei genden Kanal zufliessen lässt, durch eine derart ausgebildete Form, dass an beiden Schienenkopfseiten kein Umgusswulst ent steht.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentauspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Form ver wendet, bei welcher der Einlauf als ein seitiger Fusseinguss mit seitlichem<B>Ab-</B> zweigkanal ausgebildet und bei welcher derEinlauf unterhalb des Abzweigkanals so verengt ist, dass er hier nur einen Teil des zufliessenden Eisens aufnehmen kann. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruc'h <B>1,</B> dadurch gekennze;ehnet, dass man eine Form verwendet, bei wel <U>cher</U> der Abzweigkanal in Höhe der Un- terhante des Schienenkopfes angeordnet <B>en</B> ist.
CH148403D 1929-08-06 1930-06-28 Verfahren zur aluminothermischen Schmelzgussschweissung von Eisenbahnschienen. CH148403A (de)

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CH148403D CH148403A (de) 1929-08-06 1930-06-28 Verfahren zur aluminothermischen Schmelzgussschweissung von Eisenbahnschienen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT378720B (de) * 1982-05-07 1985-09-25 Wagner Elektrothermit Giessform fuer die aluminothermische schienenschweissung
USD1119449S1 (en) * 2024-07-15 2026-03-24 Thermos L.L.C. Lid for beverage container

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT378720B (de) * 1982-05-07 1985-09-25 Wagner Elektrothermit Giessform fuer die aluminothermische schienenschweissung
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