Verfahren und Vorriehtung zum Spinnen von Kupferseide nach dein Strechspinuverfahren- Bei den bisherigen Verfahren zum Spin nen von Kupferseide nach dem Streckspinn- verfahren umgab der aus dem Spinngefäss austretende Flüssigkeitsstrahl den Faden auf einer bestimmten Wegstrecke. Um nun den Faden einer Säurehehandlung unterziehen zu können, musste,der Faden von der Flüssigkeit getrennt werden. Das geschah bisher durch Umlenken des Fadens, um eine Stange. Dies hat eine Reihe von Nachteilen zur Folge.
Zunächst ist es nicht möglich, den Faden unmittelbar nach dem Verlassen des Spinn trichters in eine Härteflüssigkeit einzulei ten, es muss vielmehr ein weiteres Organ da zwischen geschaltet werden, da sonst die Häxteflüssigkeit durch die mitströmende Fällflüssigkeit vermischt und, in ihrer Wir kung beeinträchtigt wird.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Stralil leicht den Bruch von Einzelfä.den verursacht, wenn der Faden durch die be- kannte Umlenkstange aus seiner senkrechten Richtung und damit aus dem freifallenden Flüssigkeitsstrahl abgelenkt wird.
Da die durchfliessende Menge nicht unerheblich, und anderseits die Ausflussöffnung ziemlich eno- ist, damit bei Unterdruck im Spinngefäss keine Luftblasen in den Spinnapparat ein dringen können, hat der Strahl eine verhält nismässig holie Geschwindigkeit, welehe das oben. erwähnte Reissen von Eilizelfäden noek erleichtert.
Da die Reibung an der Umlenk stange infolge der leicht wechselnden Menge und Geschwindigkeit der ausfliessenden Flüs sigkeit sich ändert, so folgt hieraus eine ver schieden starke Abbreinsung und damit ein nachteiliges, verschieden schnelles Ausziehen des Fadens aus dem Spinngefäss.
Diese Nachteile werden durch die Erfin dung dadurch behoben, dass der Faden ohne einen denselben umgebenden Flüssigkeits strahl aus dem Spinngefäss in senkrechter Richtung abwärts gezogen wird. Das wird dadurch errpiclit, dass vor oder beim Aus tritt des Fadens aus dem Spinngefäss, jedoch vor dem auf das Spinngefäss folgenden Auf nahme- oder Leitorgan die Flüssigkeit abge leitet oder aus der Fadenrichtung abgelenkt wird. Auf diese Weise gelangt der Faden nur mit oberflächlich anhaftender Flüssig keit unmittelbar auf oder in die weiteren Voirichtungen der Spinnapparatur.
Für die Durchführung des Verfahrens können verschiedene Vorrichtungen verwen- d#et werden. Das in üblicher Weise ausge bildete SpinngefKss kann an der Seite, und zwar zweckmässigerweise kurz vor der Mün dung, mit einem hebeartigen Rohr verselien sein. Diese Ansatzröhre reicht mit ihrer Mündun <B>g</B> über die Mündung des Ausfluss- rohres des Spinngefässes hinaus und ist mit einem Halin versehen.
Bei zweckentsprechen den Abmessungen des Heherrohrts und des Ausflussrohres kann erreicht werden, dass die gesamte Flüssigkeit durch das Heberrolir ab fliesst und deT Faden frei aus dem Ausflussrohr heraustrift. Wird der Hahn in dem Heber gesperrt, so arbeitet die Varrichtung wie jeder bekannte Spinnapparat, indem der Flüs,- sigkeitsstrahl zusammen mit dem Faden senk recht abwärts austritt.
Durch vorsichtiges Öffnen des Hahnes füllt sich Jas Heberrohr und ein zweiter Strom der o-ebraueliten Fällflüssigkeit fliesst hierdurch, ab. Ist die MüDdung des Ausflussrohres eng genug, so lässt sieh praktisch alle gebrauchte FbIlflüs- sigkeit dur:ch das Heberrohr in beliebiger Richtung ableiten und der feuchte Faden verlässt allein die Mündung in senkrechter Richtung.
Man kann auch das Münclungs- rohr des Spinngefässes mit einem weiteren, an der Mündung verengten Überfangrolir um geben und durch einen Stopfen an dem Mün dungsrohr befestigen. Das Heberrohr wird dann von dem Überfängrohr abgezweigt. Das hat den Vorteil einer leichteren Auswech selbarkeit.
Da im Laufe des Spinnvorganges in dem Ileberrolir sieh Kupfer- und Zellulosenieder- schläge ansetzen, wird die durch das Heber- rohr fliessende Flüssigkeitsmenge immer ge- rino-er und daher mit dem Faden immer mehr Flüssigkeit aus dem Spinngefäss austreten.
Um dies zu vermeiden, kann man die in dem Heberrohr durühfliessende Flüssigkeit durch einen Hahn regeln. Eine feinere Re gelung kann durch ein der Höhe nach ver stellbares Gefäss erreicht werden, in welches das Heberrohr eintaucht. Durch Heben und Senken dieses Gefässes lässt sich die Saug röhre ebenfalls beliebig einstellen. Diese Vorrichtung hat den Vorteil, dass jedes Ven til und damit jede Verengung des Heber- rohres vermieden wird, so dass die Gefahr der Ansatzbildung im Heberrohr verringert wird.
Daher bleibt auch die Menge der durch das Heberrohr abfliessenden Fällflüssigkeit praktisch immer dieselbe; damit wird aber gewährleistet, dass Ader Faden dauernd ohne Fällflüssigkeit oder mit einer genau einge stellten. geringen Menge derselben das Spinn <B>gefäss</B> verlässt. Um den unerwünschten Ein- fluss der Ablagerungen im Heberrohr aus zuschalten, wählt man den Querschnitt des Heberrohres möglichst gross.
Ein weiterer Vorteildieser Vorrichtung besteht darin, dass eine sehr feinstufige Regelung der Ausfluss- menge aus dem Fallröhrchen durch Ver stellen des Überlaufgefässes möglich ist.
Weiterhin lässt sich das Verfahren durch eine besondere Ausbildung Ader Mündung .eines üblichen Spinngefässes verwirklichen. Es hat sieh gezeigt, dass der aus dem Spinn gefäss austretende Stra.hl,der Flüssigkeit aus der senkrechten Richtung, welche der Faden einnimmt, in schräger Richtung abgelenkt werden kann, was durch folgende Anordnung erreichbar ist. Die Mündung des Ausfluss- rohres ist auf der einen Seite mit einem schräg zur Senkrechten an-gesetzten Stäbchen oder Blechstreifen versehen.
Die Adhäsion der Füllflüssigkeit an dem Ansatzstäbehen oder Blec#hstreifen ist im allgemeinen grö sser als die an dem Faden, so dass der er-' wünschte Erfolg ohne weiteres eintritt.
Man kann auch nur einen Teil der Fäll- flüssigkeit durch das Heberrohr ableiten oder die beiden genannten Vorrichtungen ver- einigen" indem am Spinnapparat sowohl das Heberrohr, als auch das Ablenkblech ange bracht werden. Im letzteren Falle ist es mög lich, nur einen Teil des Fällwassers vor der Ausflussmündung abzuleiten undden andern beim Austritt aus dem Aus-flussrohr abzu lenken,.
Das Verfahren hat eine Reihe von Vor teilen beim Spinnen und erlaubt eine ver einfachte Ausführung der Spinnvorrichtun gen. So kann man die Härteflüssigkeit un mittelbar nach dem Austrittdes Fadens aus dem Spinngefäss auf diesen einwirken lassen, ohne dass die Gefahr einer Vermisoliung des Fällwassers mit der Härteflüssigkeit bestellt. Man braucht nur unmittelbar unter der Aus trittsmündung des Spinngefässes eine oder mehrere Umlenkstangen in einem Säurebade anzuordnen1 und den nur noch oberflächlich mit Fällflüss#igkeit bedeckten Faden unmit telbar um diese Stange zu leiten.
Ordnet man nun hinter dieser ersten Absiäurevorrichtung eine oder mehrere Rollen an, übe r die der Faden geleitet und durch Berieseln mit einer weiteren Häxteflüssigkeit behandelt wird, so kann auf diese Weise eine stufenweisei erst schwächere und dann stärkere Absäuerun#g erzielt worden.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass direkt unterhalb der Mündung des Spinn gefässes eine angetriebene Rolle angebracht werden kann, auf welche der austretende Fa den unmittelbar geführt werden kann, so dass die bisher übliche Umlenkstange weg fällt, welche oft zu Brüohen der Einzelfäden führt. Von dieser Rolle, auf der eine, Ab- säu-erung des Fadens vorgenommen werden kann, wird der Faden direkt oder über eine zweite Rolle in eine Zentrifuge', auf einen Haspel oder eine Spule geleitet.
Diese Anordnung hat den Vorteil, dass es möglich ist, den Faden mit genau definierter und konstanter Geschwindigkeit aus dem Spinngefäss herauszuziehen, da kein Gleiten stattfindet, der Faden vielmehr an der Rolle haftet und, nur durch ihre Drehung mitge nommen wird. Weiterhin lässt sieh unter Verwendung einer der beiden Vorrichtungen ein Streckspin nen in senkreellter Richtung ermöglichen. .Hierzu ordnet man das Spinngefäss, die Leit- und Abzugsrollen und die Aufnahmevorrich- tu,n-- für den Faden in vertikaler Richtuno, untereinander an.
Man erreicht- damit eine gute Übersicht und sthmale Baubreite der Maschine und infolgedessen eine bedeutende Raumersparnis. Bei dieser Anordnung wer den die Rollen mit einem Winkel von<B>36'</B> unischlungen. Wegen des verhältnismässig grossen Umschlingungswinkels eignet sich diese Anordnung besonders für das Streck- spinnverfahren, da ein Gleiten des Fadens auf den Rollen mit Sicherheit vermieden wird.
Die Absäuerung lässt sich in verschiedener Weise ausführen. Entweder ordnet man un terhalb der Streck- oder Leitrollen Tröge an. in welche die Rollen eintauchen, so dass die, an ihnen anhaftende Härteflüssigkeit durch Adhäsion mitgenommen wird und als dünne Schicht,die Rolle bedeckt. Dadurch wird der Faden im Verlaufe seiner Bewegung über die Rolle mit der Härteflüssiglzeit in Be rührung gebracht. Man kann auch eine oder beide Rollen von oben oder von unten mit Säure berieseln und die von der Rolle ab tropfende Flüssigkeit in einer Sammelrinne auffangen.
Endlich ist ein Streckspinnen mit ver setzten Rollen möglich. Hierbei ist die eine angetriebene Rolle direkt unter dem Spinn-- gefäss ano-.eordnet, während eine andere Rolle versetzt und oberhalb, der ersten liegt.
Der senkrecht nach unten aus dem Spinngefäss austretende Faden wird auf dem halben Umfang um die unmittelbar unterhalb der Öffnung des Spinngefässes angebrachte Rolle geführt, nach dem Verlassen der Rolle senk recht nach oben geleitet, umschliii--t die ober- lmlb der ersten versetzt angeordnete Rolle auf ihrem halben Umfang und wird dann in eine Zentrifuge, auf einen Haspel oder eine Spule geführt. Hierdureli lässt sich erstens eine verhältnismässig niedrige Bau- höhe der Maschine erreichen und zweitens bei-de Rollen gleichmässig auf halbem Um fang vom Faden umschlingen.
Die beiden letztgenannten Ausführungsformen erlauben es, den Faden auf beiden Rollen mit dem selben Winkel zu umschlingen.
Die Zeichnung stellt die Vorrichtungen zur Ausführung des Verfahrens gemä3 der Erfindung in obigen Ausführungsformen schematisch dar. Es zeigt: Fig. <B>1</B> eine Spinnapparattir mit einem seitlich angebrachten, 1:
1,eberrohr und unmit telbar in den Säuretrog eingeleiteten Faden, die Fig. 2 eine Spiiinapparatur mit ein-er un terhalb der Ausflussöffnung angeordneten, zu drei Vierteln umschlungenen, mit Härteflüs sigkeit berieselten Abzugsrolle, die Fig. <B>3</B> eine Spinnapparatur mit einem Ablenkstreifen an der Ausflussmündung des Spinngefässes, die Fig. 4 und<B>5</B> Spinnapp.%rate mit verti- haler und versetzter Anordnuno,
der Abzugs rollen; Fig. <B>6</B> stellt die Regelvorriel-itung für die Durc.Hlussmünge am Heberrohr dar.
Die in der Fig. <B>1</B> dargestellte Spinnvor richtung besteht aus einem der bekannten zylindrischen Spinngefässe<B>1</B> mit einem un tern AusTlussrohr 2, welches von einem wei teren Überfangrohr <B>3</B> umschlossen wird. Das Überfangrohr <B>3</B> ist mit dein Ausflussrohr 2 durch eine Dichtung<B>5</B> verbunden.
Seitlich etwa in der Höhe der Mündung des Aus- flussrohres 2 ist ein winkelförmig gebogenes Ileberrohr 4 an das Überfangrohr <B>3</B> ange- schlossen. Durch einen im Heberrohr 4 vor gesehenen Hahn<B>6</B> kann die abzuleiten-de Flüssigkeit in ihrer Menge eingestellt wer den.
Der nur noch mit oberflächlich anhaf tender Flüssigheit aus dem Spinngefäss aus tretende Faden wird unmittelbax über zwei in einem Härtebade 12 unterhalb des Spinn gefässes<B>1</B> befindliche Stangen<B>13</B> geleitet und dadurch einer Absäuerung unterworfen.
Die Fig. 2 stellt dieselbe, mit dem Über- fangrohr <B>3</B> und dem Heberrohr 4 versehene Spinnapparatur wie in Fig. <B>1</B> dar, jedoch wird der aus dem Spinngefäss austretende Faden nacheinander über zwei Rollen<B>7, 8</B> in wagrechter Richtung geleitet Lind nach Ver lassen der zweiten Rolle in eine Zentrifuge <B>9</B> eingeführt. Auf der ersten Rolle<B>7</B> wird der Faden durch Berieseln mit Säure aus einem Röhrchen 14 behandelt.
In Fig. <B>3</B> ist an der Spinnapparatur das Heberrohr fortgelassen und dafür ein Ab- lenkblech <B>10</B> angebracht, welehes das Über- fangrolir <B>3</B> kurz vor der Mündung hülsen- artio, umfasst und den Flüssi-heitsstrahl ab- en lenkt.
In Fig. 4 sind die in Fig. <B>1</B> dargestellte Spinnapparatur, zwei Abzugsrollen<B>7, 8</B> und die Zentrifuge<B>9</B> in senkrechter Richtung übereinander angeordnet..
In Fig. <B>5</B> sind das Spinngefäss<B>1,</B> die beiden Abzugsrollen<B>7, 8</B> und die Zentrifuge <B>9</B> derart angeordnet, dass der aus dem Spinn gefäss senkrecht austretende Faden die erste Rolle<B>7</B> berührend in einem Winkel von<B>180'</B> um diese herumgesahlungen wird, dann senk- reGht aufwärts geleitet, die zweite über der ersten versetzt angeordnete Rolle<B>8</B> ebenfalls mit<B>180 '</B> umschlingt und endlich vertikal abwärts in die Zentrifuge<B>9</B> geführt wird.
Nach der Ausführungsform der Fig. <B>6</B> ist das Spinngefäss im unt#ern Teil<B>2</B> von einem weiteren, unten sich verjüngenden Rohr<B>3</B> umgeben und durch eine elastische Dichtung<B>5</B> mit diesem verbunden. Kurz unterhalb der Dichtung ist ein Heberrohr 4 abgezweigt, welches kein Ventil aufweist und über die Mündung des Rohres<B>3</B> nach unten hinausragt und hier ein trichterförmiges Überlaufgefäss <B>16</B> trägt, welches mittelsteiner federnden Muffe<B>17</B> das Heberrohr 4 um greift und so das Überlaufgefäss <B>16</B> hält.
Die Wirkungsweise der Regelvorrichtung nach der Ausführungsform dür Fig. <B>1,</B> 2 und 4,<B>5,</B> sei im folgenden dargestellt. Beim Anspinnen fliessen durch das Spinngefäss 2 und durch das Rohr<B>3</B> die Fäden zusammen mit der Fällflüssigkeit aus. Dadie Öffnung des Rohres<B>'3</B> klein-er als die des Ausfluss- rohres 2 ist, so füllt sich das Rohr<B>3</B> bald mit Flüssi- eit, bis diese in das Heber 0-- rohr 4 überfliesst und durch dieses abströmt.
Der durch das Heberrohr 4 abfliessende Teil der Fällflüssigkeit lässt sich nun durch Ver stellen des Ventils<B>6</B> einstellen.
Nach der Ausführungsform der Fig. <B>6</B> strömt die Fällflüssigkeit durch das Ileber- rohr in das Gefäss<B>16</B> und füllt #dieses, um alsdann über den Rand abzuströmen.
Der durch das Heberrohr abfliessende Teil der Fä,llflüssigkeit lässt sich nun durch Verstel len des Gefässes<B>16</B> in Pfeilrielltung a da durch reinstellen, dass der als Saughöhe in Frage kommende Abstand zwischen der Mündung des Überfangrohres <B>3</B> und der Ober fläche der über den Rand des Gefässes<B>16</B> abfliessenden Fällflüssigkeit verstellt wird.
Process and provision for spinning copper silk according to the stretch spinning process In the previous processes for spinning copper silk using the stretch spinning process, the jet of liquid emerging from the spinning vessel surrounded the thread over a certain distance. In order to be able to subject the thread to an acid treatment, the thread had to be separated from the liquid. Up until now this was done by deflecting the thread around a rod. This has a number of disadvantages.
First of all, it is not possible to introduce the thread into a hardening liquid immediately after leaving the spinning funnel, but rather another organ must be connected in between, otherwise the hardening liquid will be mixed by the co-flowing precipitating liquid and its effect will be impaired.
Another disadvantage is that the Stralil easily causes individual threads to break when the thread is deflected by the known deflecting rod out of its vertical direction and thus out of the free-falling liquid jet.
Since the amount flowing through is not insignificant and, on the other hand, the outflow opening is quite large, so that no air bubbles can penetrate the spinning apparatus when there is negative pressure in the spinning vessel, the jet has a relatively constant speed, which is the case above. mentioned tearing of egg threads noek relieved.
Since the friction on the deflection rod changes as a result of the slightly changing amount and speed of the outflowing liquid, this results in a different degree of breakdown and thus a disadvantageous, differently rapid pulling out of the thread from the spinning vessel.
These disadvantages are eliminated by the inven tion in that the thread is pulled downward in the vertical direction from the spinning vessel without a liquid jet surrounding it. This is determined by the fact that before or when the thread emerges from the spinning vessel, but before the receiving or guiding element following the spinning vessel, the liquid is diverted or deflected out of the thread direction. In this way, the thread arrives only with superficially adhering liquid speed directly on or in the other directions of the spinning apparatus.
Various devices can be used to carry out the method. The spinning vessel formed in the usual way can be lined with a lifting tube on the side, specifically just before the mouth. This attachment tube extends with its mouth <B> g </B> beyond the mouth of the outflow pipe of the spinning vessel and is provided with a halin.
If the dimensions of the lifting tube and the discharge tube are appropriate, it can be achieved that all of the liquid flows out through the lifting roller and the thread drifts freely out of the discharge tube. If the cock in the lifter is blocked, the Varrichtung works like any known spinning apparatus in that the liquid jet emerges vertically downwards together with the thread.
By carefully opening the tap, Jas siphon pipe fills and a second stream of o-ebrauelite precipitating liquid flows through it. If the exhaustion pipe is tired enough, practically all used liquid can be passed through the siphon pipe in any direction and the moist thread alone leaves the mouth in a vertical direction.
It is also possible to surround the muzzle tube of the spinning vessel with a further covering roll narrowed at the mouth and fasten it to the muzzle tube with a stopper. The siphon pipe is then branched off from the cover pipe. This has the advantage of being easier to replace.
Since copper and cellulose precipitates build up in the ileberrolir during the spinning process, the amount of liquid flowing through the siphon tube becomes ever smaller and therefore more and more liquid emerges from the spinning vessel with the thread.
In order to avoid this, the fluid flowing through the siphon tube can be regulated by a tap. A finer control can be achieved with a height-adjustable vessel into which the siphon pipe is immersed. The suction tube can also be adjusted as required by raising and lowering this vessel. This device has the advantage that every valve and therefore every narrowing of the siphon pipe is avoided, so that the risk of deposits forming in the siphon pipe is reduced.
Therefore, the amount of precipitating liquid flowing off through the siphon pipe remains practically always the same; this ensures, however, that the vein thread continuously without precipitating liquid or with a precisely adjusted one. a small amount of the same leaves the spinning vessel. In order to switch off the undesired influence of the deposits in the siphon pipe, the cross-section of the siphon pipe is selected as large as possible.
Another advantage of this device is that it is possible to regulate the flow rate from the downpipe in very fine steps by adjusting the overflow vessel.
Furthermore, the process can be implemented through a special design of the mouth of a conventional spinning vessel. It has been shown that the jet of liquid emerging from the spinning vessel can be deflected in an oblique direction from the vertical direction which the thread adopts, which can be achieved by the following arrangement. The mouth of the discharge pipe is provided on one side with a small rod or sheet metal strip placed at an angle to the vertical.
The adhesion of the filling liquid to the attachment rod or sheet metal strip is generally greater than that to the thread, so that the desired result occurs without further ado.
It is also possible to divert only part of the precipitating liquid through the siphon pipe or to combine the two devices mentioned by attaching both the siphon pipe and the deflector plate to the spinning apparatus. In the latter case, it is possible to use only part of the To divert the precipitation water in front of the outflow mouth and divert the other as it exits the outflow pipe.
The process has a number of advantages in spinning and allows a simplified design of the spinning devices. So you can let the hardening liquid act on the spinning vessel immediately after the thread emerges, without the risk of the precipitation water becoming insulated with the hardening liquid ordered. One only needs to arrange one or more deflecting rods in an acid bath immediately below the outlet of the spinning vessel and direct the thread, which is only superficially covered with precipitating liquid, directly around this rod.
If one or more rollers are arranged behind this first acidic acid device, over which the thread is passed and treated by sprinkling with a further acidic liquid, a gradually weaker and then stronger acidification can be achieved in this way.
Another advantage is that a driven roller can be attached directly below the mouth of the spinning vessel, onto which the exiting thread can be guided directly, so that the previously common deflecting rod, which often leads to brewing of the single threads, is no longer necessary. From this roll, on which the thread can be acidified, the thread is fed directly or via a second roll into a centrifuge, onto a reel or spool.
This arrangement has the advantage that it is possible to pull the thread out of the spinning vessel at a precisely defined and constant speed, since there is no sliding, the thread rather adheres to the roll and is only taken along by its rotation. Furthermore, using one of the two devices, a stretch spinning can be made possible in a perpendicular direction. For this purpose, the spinning vessel, the guide and take-off rollers and the receiving device, n-- for the thread in a vertical direction, are arranged one below the other.
This gives you a good overview and structural width of the machine, and consequently a significant saving in space. In this arrangement, the rollers are looped at an angle of <B> 36 '</B>. Because of the relatively large angle of wrap, this arrangement is particularly suitable for the draw-spinning process, since sliding of the thread on the rollers is definitely avoided.
The acidification can be carried out in various ways. Either you arrange troughs below the stretching or guide rollers. in which the rollers are immersed, so that the hardening liquid adhering to them is carried along by adhesion and covers the roller as a thin layer. As a result, the thread is brought into contact with the hardening liquid time in the course of its movement over the roller. You can also sprinkle acid on one or both rollers from above or below and collect the liquid that drips off the roller in a collecting channel.
Draw spinning with offset roles is finally possible. One of the driven rollers is arranged directly under the spinning vessel, while another roller is offset and above the first.
The thread emerging vertically downward from the spinning vessel is guided over half its circumference around the roller attached immediately below the opening of the spinning vessel, after leaving the roller it is directed vertically upwards, enclosing the upper lamb of the first offset roller on half its circumference and is then fed into a centrifuge, on a reel or spool. Here, firstly, a relatively low overall height of the machine can be achieved and, secondly, both rolls can be evenly wrapped around half the circumference of the thread.
The two last-mentioned embodiments make it possible to wrap the thread on both rollers at the same angle.
The drawing shows the devices for carrying out the method according to the invention in the above embodiments schematically. It shows: Fig. 1 </B> a spinning apparatus with a laterally attached, 1:
1, boar tube and thread directly introduced into the acid trough, FIG. 2 shows a spinning apparatus with a take-off roller three-quarters wrapped around the outlet opening and sprinkled with hardening fluid, FIG. 3 a spinning apparatus with a deflecting strip at the outflow mouth of the spinning vessel, FIGS. 4 and 5 spinning apparatus with a vertical and staggered arrangement,
roll the trigger; Fig. <B> 6 </B> shows the control supply for the flow rate on the siphon pipe.
The spinning device shown in FIG. 1 consists of one of the known cylindrical spinning vessels <B> 1 </B> with a lower outlet pipe 2, which is surrounded by a further covering pipe <B> 3 </ B> is enclosed. The cover pipe <B> 3 </B> is connected to your outflow pipe 2 by a seal <B> 5 </B>.
At the side approximately at the level of the mouth of the outflow pipe 2, an angled bent iliac pipe 4 is connected to the covering pipe <B> 3 </B>. The amount of the liquid to be diverted can be adjusted by means of a tap 6 provided in the siphon tube 4.
The thread emerging from the spinning vessel with only superficially adhering liquid is passed directly over two rods <B> 13 </B> located in a hardening bath 12 underneath the spinning vessel and is thus subjected to acidification .
FIG. 2 shows the same spinning apparatus provided with the covering tube 3 and the siphon tube 4 as in FIG. 1, but the thread emerging from the spinning vessel is transferred one after the other two rollers <B> 7, 8 </B> guided in the horizontal direction and, after leaving the second roller, introduced into a centrifuge <B> 9 </B>. On the first roll 7, the thread is treated by sprinkling acid from a tube 14.
In FIG. 3, the siphon tube has been omitted from the spinning apparatus and a deflector plate <B> 10 </B> is attached, which the overhanging roll <B> 3 </B> just before the Muzzle sleeve artio, encompasses and deflects the jet of liquid.
In FIG. 4, the spinning apparatus shown in FIG. 1, two take-off rollers 7, 8 and the centrifuge 9 are arranged one above the other in a vertical direction.
In Fig. 5, the spinning vessel <B> 1, </B> the two take-off rollers <B> 7, 8 </B> and the centrifuge <B> 9 </B> are arranged in such a way that that the thread emerging vertically from the spinning vessel is milled around the first roll <B> 7 </B> at an angle of <B> 180 '</B>, then directed vertically upwards, the second over the The first staggered roll <B> 8 </B> is also wrapped with <B> 180 '</B> and is finally guided vertically downwards into the centrifuge <B> 9 </B>.
According to the embodiment of FIG. 6, the spinning vessel is surrounded in the lower part <B> 2 </B> by a further tube <B> 3 </B> which tapers at the bottom and by a elastic seal <B> 5 </B> connected to this. A siphon pipe 4 branches off shortly below the seal, which has no valve and protrudes downward beyond the mouth of the pipe 3 and here carries a funnel-shaped overflow vessel 16 which has a Mittelsteiner resilient sleeve <B> 17 </B> reaches around the siphon tube 4 and thus holds the overflow vessel <B> 16 </B>.
The mode of operation of the control device according to the embodiment shown in FIGS. 1, 2 and 4, 5, is shown below. During piecing, the threads flow out together with the precipitating liquid through the spinning vessel 2 and through the pipe <B> 3 </B>. Since the opening of the pipe <B> '3 </B> is smaller than that of the outflow pipe 2, the pipe <B> 3 </B> soon fills with liquid until it enters the siphon 0 - pipe 4 overflows and flows out through this.
The part of the precipitating liquid flowing off through the siphon pipe 4 can now be adjusted by adjusting the valve <B> 6 </B>.
According to the embodiment of FIG. 6, the precipitating liquid flows through the liver tube into the vessel 16 and fills it in order to then flow over the edge.
The part of the falling liquid flowing off through the siphon pipe can now be adjusted by adjusting the vessel <B> 16 </B> in the arrow ring a so that the distance between the mouth of the outer pipe <B> 3 </B> and the surface of the precipitating liquid flowing off over the edge of the vessel <B> 16 </B> is adjusted.