CH148438A - Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen von Kupferseide nach dem Streckspinnverfahren. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen von Kupferseide nach dem Streckspinnverfahren.

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CH148438A
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Aktien-Gesellschaft J Bemberg
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/12Stretch-spinning methods
    • D01D5/14Stretch-spinning methods with flowing liquid or gaseous stretching media, e.g. solution-blowing

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description


  Verfahren und     Vorriehtung    zum Spinnen von Kupferseide nach dein  Strechspinuverfahren-    Bei den bisherigen Verfahren zum Spin  nen von Kupferseide nach dem     Streckspinn-          verfahren    umgab     der    aus dem Spinngefäss  austretende Flüssigkeitsstrahl den Faden auf  einer bestimmten Wegstrecke. Um nun den  Faden einer     Säurehehandlung    unterziehen zu  können,     musste,der    Faden     von    der Flüssigkeit  getrennt werden. Das geschah bisher durch  Umlenken des Fadens, um eine Stange. Dies  hat eine Reihe von Nachteilen zur Folge.

    Zunächst ist es nicht möglich, den Faden  unmittelbar nach dem Verlassen des Spinn  trichters in eine     Härteflüssigkeit    einzulei  ten, es     muss    vielmehr ein weiteres Organ da  zwischen geschaltet werden, da sonst die       Häxteflüssigkeit    durch die     mitströmende          Fällflüssigkeit    vermischt und, in ihrer Wir  kung beeinträchtigt wird.  



  Ein weiterer Nachteil besteht darin,     dass     der     Stralil    leicht den Bruch von     Einzelfä.den     verursacht, wenn der Faden durch die be-    kannte Umlenkstange aus seiner senkrechten  Richtung und damit aus dem freifallenden  Flüssigkeitsstrahl abgelenkt wird.

   Da die  durchfliessende Menge nicht unerheblich, und  anderseits die     Ausflussöffnung    ziemlich     eno-          ist,    damit bei Unterdruck im Spinngefäss  keine Luftblasen in den Spinnapparat ein  dringen können, hat der Strahl eine verhält  nismässig     holie    Geschwindigkeit,     welehe    das  oben. erwähnte Reissen von     Eilizelfäden        noek     erleichtert.

   Da die Reibung an der Umlenk  stange infolge der leicht wechselnden Menge  und Geschwindigkeit der ausfliessenden Flüs  sigkeit sich ändert, so folgt hieraus eine ver  schieden starke     Abbreinsung    und damit ein  nachteiliges, verschieden schnelles Ausziehen  des Fadens aus dem Spinngefäss.  



  Diese Nachteile werden durch die Erfin  dung dadurch behoben,     dass    der Faden ohne  einen denselben umgebenden Flüssigkeits  strahl aus dem Spinngefäss in senkrechter      Richtung abwärts gezogen wird. Das wird  dadurch     errpiclit,        dass    vor oder beim Aus  tritt des Fadens aus dem Spinngefäss, jedoch  vor dem auf das Spinngefäss folgenden Auf  nahme- oder Leitorgan die Flüssigkeit abge  leitet oder aus der Fadenrichtung abgelenkt  wird. Auf diese Weise gelangt der Faden  nur mit oberflächlich anhaftender Flüssig  keit unmittelbar auf oder in die weiteren       Voirichtungen    der Spinnapparatur.  



  Für die Durchführung des Verfahrens  können verschiedene Vorrichtungen     verwen-          d#et    werden. Das in üblicher Weise ausge  bildete     SpinngefKss    kann an der Seite, und  zwar     zweckmässigerweise    kurz vor der Mün  dung, mit einem hebeartigen Rohr     verselien     sein. Diese Ansatzröhre reicht mit ihrer       Mündun   <B>g</B> über die Mündung des     Ausfluss-          rohres    des Spinngefässes hinaus und ist mit  einem     Halin    versehen.

   Bei zweckentsprechen  den Abmessungen des     Heherrohrts    und des       Ausflussrohres    kann erreicht werden,     dass    die  gesamte Flüssigkeit durch das     Heberrolir    ab  fliesst und     deT    Faden frei aus dem     Ausflussrohr          heraustrift.    Wird der Hahn in dem Heber  gesperrt, so arbeitet die     Varrichtung    wie  jeder bekannte Spinnapparat, indem der     Flüs,-          sigkeitsstrahl    zusammen mit dem Faden senk  recht abwärts austritt.

   Durch vorsichtiges  Öffnen des Hahnes füllt sich Jas     Heberrohr     und ein zweiter Strom der     o-ebraueliten          Fällflüssigkeit    fliesst hierdurch,     ab.    Ist die       MüDdung    des     Ausflussrohres    eng genug, so       lässt    sieh praktisch alle gebrauchte     FbIlflüs-          sigkeit        dur:ch    das     Heberrohr    in beliebiger  Richtung ableiten und der feuchte Faden       verlässt    allein die Mündung in senkrechter  Richtung.

   Man kann auch das     Münclungs-          rohr    des Spinngefässes mit einem weiteren,  an der Mündung verengten     Überfangrolir    um  geben und durch einen Stopfen an dem Mün  dungsrohr befestigen. Das     Heberrohr    wird  dann von dem     Überfängrohr    abgezweigt. Das  hat den Vorteil einer leichteren Auswech  selbarkeit.  



  Da im Laufe des     Spinnvorganges    in dem       Ileberrolir    sieh Kupfer- und Zellulosenieder-         schläge    ansetzen, wird die durch das     Heber-          rohr    fliessende Flüssigkeitsmenge immer     ge-          rino-er    und daher mit dem Faden immer mehr  Flüssigkeit aus dem Spinngefäss austreten.  



  Um dies zu vermeiden, kann man die in  dem     Heberrohr        durühfliessende    Flüssigkeit  durch einen Hahn regeln. Eine feinere Re  gelung kann durch ein der Höhe nach ver  stellbares Gefäss erreicht werden, in welches  das     Heberrohr    eintaucht. Durch Heben und  Senken dieses Gefässes     lässt    sich die Saug  röhre ebenfalls beliebig einstellen. Diese  Vorrichtung hat den Vorteil,     dass    jedes Ven  til     und    damit jede Verengung des     Heber-          rohres    vermieden wird, so     dass    die Gefahr  der Ansatzbildung im     Heberrohr    verringert  wird.

   Daher bleibt auch die Menge der durch  das     Heberrohr    abfliessenden     Fällflüssigkeit     praktisch immer dieselbe; damit wird aber  gewährleistet,     dass    Ader Faden dauernd ohne       Fällflüssigkeit    oder mit einer genau einge  stellten. geringen Menge derselben das Spinn  <B>gefäss</B>     verlässt.    Um den unerwünschten     Ein-          fluss    der Ablagerungen im     Heberrohr    aus  zuschalten, wählt man den Querschnitt des       Heberrohres    möglichst gross.

   Ein weiterer       Vorteildieser    Vorrichtung besteht darin,     dass     eine sehr feinstufige Regelung der     Ausfluss-          menge    aus dem Fallröhrchen durch Ver  stellen des     Überlaufgefässes    möglich ist.  



  Weiterhin     lässt    sich das Verfahren durch  eine besondere Ausbildung Ader Mündung  .eines üblichen Spinngefässes verwirklichen.  Es hat sieh gezeigt,     dass    der aus dem Spinn  gefäss austretende     Stra.hl,der    Flüssigkeit aus  der senkrechten Richtung, welche der Faden  einnimmt, in schräger Richtung abgelenkt  werden kann, was durch folgende Anordnung  erreichbar ist. Die Mündung des     Ausfluss-          rohres    ist auf der einen Seite mit einem  schräg zur Senkrechten     an-gesetzten        Stäbchen     oder Blechstreifen versehen.

   Die Adhäsion  der Füllflüssigkeit an dem     Ansatzstäbehen     oder     Blec#hstreifen    ist im allgemeinen grö  sser     als    die an dem Faden, so     dass    der er-'  wünschte Erfolg ohne weiteres eintritt.  



  Man kann auch nur einen Teil der     Fäll-          flüssigkeit    durch das     Heberrohr    ableiten      oder die beiden genannten Vorrichtungen     ver-          einigen"    indem am Spinnapparat sowohl das       Heberrohr,    als auch das     Ablenkblech    ange  bracht werden. Im letzteren Falle ist es mög  lich, nur einen Teil des     Fällwassers    vor der       Ausflussmündung    abzuleiten     undden    andern  beim Austritt aus dem     Aus-flussrohr    abzu  lenken,.  



  Das Verfahren hat eine Reihe von Vor  teilen beim Spinnen und erlaubt eine ver  einfachte Ausführung der Spinnvorrichtun  gen. So kann man die Härteflüssigkeit un  mittelbar nach dem     Austrittdes    Fadens aus  dem Spinngefäss auf diesen einwirken lassen,  ohne     dass    die Gefahr einer     Vermisoliung    des       Fällwassers    mit der Härteflüssigkeit bestellt.  Man braucht nur unmittelbar unter der Aus  trittsmündung des Spinngefässes eine oder  mehrere Umlenkstangen in einem Säurebade       anzuordnen1    und den nur noch oberflächlich  mit     Fällflüss#igkeit    bedeckten Faden unmit  telbar um diese Stange zu leiten.

   Ordnet man  nun hinter dieser ersten     Absiäurevorrichtung     eine oder mehrere Rollen an, übe r die der  Faden geleitet und durch Berieseln mit einer  weiteren     Häxteflüssigkeit    behandelt wird, so  kann auf diese Weise eine     stufenweisei    erst  schwächere und dann stärkere     Absäuerun#g     erzielt worden.  



  Ein weiterer Vorteil besteht darin,     dass     direkt unterhalb der Mündung des Spinn  gefässes eine angetriebene Rolle angebracht  werden kann, auf welche der austretende Fa  den unmittelbar geführt werden kann, so       dass    die bisher übliche Umlenkstange weg  fällt, welche oft zu     Brüohen    der Einzelfäden  führt. Von dieser Rolle, auf der eine,     Ab-          säu-erung    des Fadens vorgenommen werden  kann, wird der Faden direkt oder über eine  zweite Rolle in eine Zentrifuge', auf einen  Haspel oder eine Spule geleitet.  



  Diese Anordnung hat den Vorteil,     dass    es  möglich ist, den Faden mit genau definierter  und konstanter Geschwindigkeit aus dem  Spinngefäss herauszuziehen, da kein Gleiten  stattfindet, der Faden vielmehr an der Rolle  haftet und, nur durch ihre Drehung mitge  nommen wird.    Weiterhin     lässt    sieh unter Verwendung  einer der beiden Vorrichtungen ein Streckspin  nen in     senkreellter    Richtung ermöglichen.  .Hierzu ordnet man das Spinngefäss, die     Leit-          und    Abzugsrollen und die     Aufnahmevorrich-          tu,n--    für den Faden in vertikaler     Richtuno,     untereinander an.

   Man erreicht- damit eine  gute Übersicht und     sthmale    Baubreite der  Maschine und infolgedessen eine bedeutende  Raumersparnis. Bei dieser Anordnung wer  den die Rollen mit einem Winkel von<B>36'</B>       unischlungen.    Wegen des verhältnismässig  grossen     Umschlingungswinkels    eignet sich  diese Anordnung besonders für das     Streck-          spinnverfahren,    da ein Gleiten des Fadens  auf den Rollen mit Sicherheit vermieden  wird.  



  Die     Absäuerung        lässt    sich in verschiedener  Weise ausführen. Entweder ordnet man un  terhalb der Streck- oder Leitrollen Tröge an.  in welche die Rollen eintauchen, so     dass    die,  an ihnen anhaftende Härteflüssigkeit durch       Adhäsion    mitgenommen wird und als dünne       Schicht,die    Rolle bedeckt. Dadurch wird der  Faden im Verlaufe seiner Bewegung über  die Rolle mit der     Härteflüssiglzeit    in Be  rührung gebracht. Man kann auch eine oder  beide Rollen von oben oder von unten mit  Säure berieseln und die von der Rolle ab  tropfende Flüssigkeit in einer Sammelrinne  auffangen.  



  Endlich ist ein Streckspinnen mit ver  setzten Rollen möglich. Hierbei ist die eine  angetriebene Rolle direkt unter dem     Spinn--          gefäss        ano-.eordnet,    während eine andere Rolle  versetzt und oberhalb, der ersten liegt.

   Der  senkrecht nach unten aus dem Spinngefäss  austretende Faden wird     auf    dem halben  Umfang um die unmittelbar unterhalb der  Öffnung des Spinngefässes angebrachte Rolle  geführt, nach dem Verlassen der Rolle senk  recht nach oben geleitet,     umschliii--t    die     ober-          lmlb    der ersten versetzt angeordnete Rolle  auf ihrem halben Umfang und wird dann  in eine Zentrifuge, auf einen Haspel oder  eine Spule geführt.     Hierdureli        lässt    sich  erstens eine verhältnismässig niedrige Bau-      höhe der Maschine erreichen und zweitens       bei-de    Rollen gleichmässig auf halbem Um  fang vom Faden umschlingen.

   Die beiden  letztgenannten     Ausführungsformen    erlauben  es, den Faden auf beiden Rollen mit dem  selben Winkel zu umschlingen.  



  Die Zeichnung stellt die Vorrichtungen  zur Ausführung des Verfahrens     gemä3    der  Erfindung in obigen Ausführungsformen  schematisch dar. Es zeigt:       Fig.   <B>1</B> eine     Spinnapparattir    mit einem  seitlich angebrachten,     1:

  1,eberrohr    und unmit  telbar in den Säuretrog eingeleiteten Faden,       die          Fig.    2 eine     Spiiinapparatur    mit     ein-er    un  terhalb der     Ausflussöffnung    angeordneten, zu  drei Vierteln umschlungenen, mit Härteflüs  sigkeit berieselten Abzugsrolle, die       Fig.   <B>3</B> eine Spinnapparatur mit einem       Ablenkstreifen    an der     Ausflussmündung    des  Spinngefässes, die       Fig.    4 und<B>5</B>     Spinnapp.%rate    mit     verti-          haler    und versetzter     Anordnuno,

      der Abzugs  rollen;       Fig.   <B>6</B> stellt die     Regelvorriel-itung    für die       Durc.Hlussmünge    am     Heberrohr    dar.  



  Die in der     Fig.   <B>1</B> dargestellte Spinnvor  richtung besteht aus einem der bekannten  zylindrischen Spinngefässe<B>1</B> mit einem un  tern     AusTlussrohr    2, welches von einem wei  teren     Überfangrohr   <B>3</B>     umschlossen    wird. Das       Überfangrohr   <B>3</B> ist mit dein     Ausflussrohr    2  durch eine Dichtung<B>5</B> verbunden.

   Seitlich  etwa in der Höhe der Mündung des     Aus-          flussrohres    2 ist ein winkelförmig gebogenes       Ileberrohr    4 an das     Überfangrohr   <B>3</B>     ange-          schlossen.    Durch einen im     Heberrohr    4 vor  gesehenen Hahn<B>6</B> kann die     abzuleiten-de     Flüssigkeit in ihrer Menge eingestellt wer  den.

   Der nur noch mit oberflächlich anhaf  tender     Flüssigheit    aus dem Spinngefäss aus  tretende Faden wird     unmittelbax    über zwei  in einem Härtebade 12 unterhalb des Spinn  gefässes<B>1</B> befindliche Stangen<B>13</B> geleitet und  dadurch einer     Absäuerung    unterworfen.  



  Die     Fig.    2 stellt dieselbe, mit dem     Über-          fangrohr   <B>3</B> und dem     Heberrohr    4 versehene  Spinnapparatur wie in     Fig.   <B>1</B> dar, jedoch    wird der aus dem Spinngefäss austretende  Faden nacheinander über zwei Rollen<B>7, 8</B> in       wagrechter    Richtung geleitet Lind nach Ver  lassen der zweiten Rolle in eine Zentrifuge  <B>9</B> eingeführt. Auf der ersten Rolle<B>7</B> wird  der Faden durch Berieseln mit Säure aus  einem Röhrchen 14 behandelt.  



  In     Fig.   <B>3</B> ist an der Spinnapparatur das       Heberrohr    fortgelassen und dafür ein     Ab-          lenkblech   <B>10</B> angebracht,     welehes    das     Über-          fangrolir   <B>3</B> kurz vor der Mündung     hülsen-          artio,        umfasst    und den     Flüssi-heitsstrahl        ab-          en     lenkt.

    In     Fig.    4 sind die in     Fig.   <B>1</B> dargestellte  Spinnapparatur, zwei Abzugsrollen<B>7, 8</B> und  die Zentrifuge<B>9</B> in senkrechter Richtung  übereinander angeordnet..  



  In     Fig.   <B>5</B> sind das Spinngefäss<B>1,</B> die  beiden Abzugsrollen<B>7, 8</B> und die Zentrifuge  <B>9</B> derart angeordnet,     dass    der aus dem Spinn  gefäss senkrecht austretende Faden die erste  Rolle<B>7</B> berührend in einem Winkel von<B>180'</B>  um diese     herumgesahlungen    wird, dann     senk-          reGht    aufwärts geleitet, die zweite über der  ersten versetzt angeordnete Rolle<B>8</B> ebenfalls  mit<B>180 '</B> umschlingt und endlich vertikal  abwärts in die Zentrifuge<B>9</B> geführt wird.  



  Nach der Ausführungsform der     Fig.   <B>6</B>  ist das Spinngefäss im     unt#ern    Teil<B>2</B> von  einem weiteren, unten sich verjüngenden  Rohr<B>3</B> umgeben und durch eine elastische  Dichtung<B>5</B> mit diesem verbunden. Kurz  unterhalb der Dichtung ist ein     Heberrohr    4  abgezweigt, welches kein Ventil aufweist und  über die Mündung des Rohres<B>3</B> nach unten  hinausragt und hier ein trichterförmiges       Überlaufgefäss   <B>16</B> trägt, welches     mittelsteiner     federnden Muffe<B>17</B> das     Heberrohr    4 um  greift und so das     Überlaufgefäss   <B>16</B> hält.  



  Die Wirkungsweise der Regelvorrichtung  nach der Ausführungsform     dür        Fig.   <B>1,</B> 2  und 4,<B>5,</B> sei im folgenden dargestellt. Beim  Anspinnen fliessen durch das Spinngefäss 2  und durch das Rohr<B>3</B> die Fäden zusammen  mit der     Fällflüssigkeit    aus.     Dadie    Öffnung  des Rohres<B>'3</B>     klein-er    als die des     Ausfluss-          rohres    2 ist, so füllt sich das Rohr<B>3</B> bald      mit     Flüssi-        eit,    bis diese in das Heber       0--          rohr    4 überfliesst und durch dieses abströmt.

    Der durch das     Heberrohr    4 abfliessende Teil  der     Fällflüssigkeit        lässt    sich nun durch Ver  stellen des Ventils<B>6</B> einstellen.  



  Nach der Ausführungsform der     Fig.   <B>6</B>  strömt die     Fällflüssigkeit    durch das     Ileber-          rohr    in das Gefäss<B>16</B> und füllt     #dieses,    um  alsdann über den Rand abzuströmen.

   Der  durch das     Heberrohr    abfliessende Teil der       Fä,llflüssigkeit        lässt    sich nun durch Verstel  len des Gefässes<B>16</B> in     Pfeilrielltung    a da  durch reinstellen,     dass    der als Saughöhe in  Frage kommende Abstand zwischen der  Mündung des     Überfangrohres   <B>3</B> und der Ober  fläche der über den Rand des Gefässes<B>16</B>  abfliessenden     Fällflüssigkeit    verstellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCIIE: <B>1.</B> Verfahren zum Spinnen von Kupferseide nach dem Streckspinnverfahreu mit strö mender Fällflüssigkeit, dadurch gekenn zeichnet, dass vor dem oder beim Aus tritt des Fadens aus dem Spinngefäss die mit dem Faden nach abwärts strömende Fällflüssigkeit aus der Fadenrichtung abgelenkt oder abgeleitet wird.
    <B>11.</B> Vorrichtung zur Ausführung- des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine an dem Spinngefäss vorgese-hene FlüssigkeitsaufnaIiinevor- richtung um die strömende Fällflüssig- keit aus der Fadenrichtung zu bringen.
    UNTE'RANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruell II. <B>da-</B> durch gekennzeichnet, dass die FlüssJ*CY- keitsaufnahmevorrichtun, aus einem zur Ableitung der Fällflüssigkeit dienenden lIeberrohr besteht mit dem das zur Fäl- lun-, des Fadens dienende Spinngefäss oberhalb seiner Mündung versehen ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteransprucli <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass das Heberrohr sich an einem das Ausflussrohr (2) um fangenden, auf dieses aufgedichteten und mit einer Austrittsöffnung für das Fa denbündel vers#ehenen Rohr<B>(3)</B> befindet. <B>3.</B> Vorrichtung nach Unteransprueli <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass das Ileberrohr in ein in seiner Hölienlage verstellbares Überlaufgefäss <B>(16)</B> hineinragt. 4.
    Vorrichtung nach Patentansprach <B>U,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Flüssig- keitsaufnahmevorrichtung aus einem an der Mündung des Spinngefässes und schräg zur Fadenabzugsriehtung ange ordneten Flüssigkeitsablenker <B>(10)</B> be stellt.
    <B>5.</B> Vorrichtuno, nach P-,itpntan,#prueh IT, da durch o#A:erinzeichnet, dass der Faden von der Brause des Spinngefässes bis ziiin Fadenaufnehmer<B>9</B> in einer Geraden ver- läuf t.
CH148438D 1929-08-29 1930-08-18 Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen von Kupferseide nach dem Streckspinnverfahren. CH148438A (de)

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